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Start Routes Zuckerhütl, 3507 über die Dresdner Hütte, 2308 m
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Alpine Route recommended route

Zuckerhütl, 3507 über die Dresdner Hütte, 2308 m

Alpine Route · Stubai Alps
Responsible for this content
DAV Sektion Dresden Verified partner 
  • Unsere Dresdner Hütte
    / Unsere Dresdner Hütte
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Fernauferner, rechts oben das Fernaujoch
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Am Gipfel des Zuckerhütl
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Grat des Aperen Pfaff, oberer Fernauferner; Heinrich Klier Route
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Flanke des Aperen Pfaff, Heinrich Klier Route
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Kartenausschnitt der Tour
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Ostgrat des Zuckerhütl
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
  • / Windkolk am Pfaffenjoch
    Photo: Falk Klingspor, DAV Sektion Dresden
m 3500 3000 2500 2000 1500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Das Zuckerhütl thront spektakulär über dem Sulzenauferner und der Fernerstube Tirols sowie dem Triebenkarlausferner und dem Übeltalferner Südtirols. Seine ebenmäßige nördliche Firnhaube hat wohl zum markanten Namen geführt. Leider setzt die Klimaerwärmung dem Hütl ganz schön zu. Die Besteigung ist sommers wie winters aber immer noch ein beeindruckendes Erlebnis. Mehrere Zustiegsrouten in den Pfaffensattel ermöglichen den Zugang zum Normalanstieg. Sicheres Gehen am Gletscher, Klettern im II. Schwierigkeitsgrad sowie stabiles Bergwetter sind notwendig, um die Tour auch zum sicheren Unternehmen werden zu lassen. Das Zuckerhütl ist eine ernste Hochtour.
difficult
Distance 22 km
10:00 h
1,400 m
1,400 m

Talort: Neustift im Stubaital, Hüttenparkplatz der Dresdner Hütte (kostenfrei) an der Mutterberger Alm

Ausgangspunkt: Dresdner Hütte (mindestens eine Übernachtung für einen zeitigen Start einplanen)

Gehzeit:  Mit Aufstieg und Abstieg zum Hüttenparkplatz 10 bis 12 Std.

Höhenunterschied: 660 m Hüttenzustieg, 1400 m Gipfeltour

Anforderungen: Bis zur Hütte markierter Bergpfad, am Tourentag steile Ziehwege/Skipiste, wegloses Gelände, Gletscher, leichte Gratkletterei sowie Klettern UIAA II am Gipfelaufbau

Einkehr: Dresdner Hütte (DAV Sektion Dresden e.V.), 140 Betten in Zwei- und Mehrbettzimmern, in der Sommersaison Juli bis September geöffnet, große modern ausgestattete Hütte – immer noch mit Hüttenflair, www.dresdnerhuette.at, Selbstversorger finden in der angeschlossenen Zollhütte Unterkunft

Anfahrt mit Bus & Bahn: Zug nach Innsbruck, von hier Postbusverbindung Linie 590 bis zur Mutterberger Alm

Karte: AV-Karte 31/1 Hochstubai; F&B WK 241

Author’s recommendation

Für starke Alpinisten ist die Tour wohl auch für ein Wochenende machbar, vorausgesetzt die Akklimatisation stimmt. Eine zweite Übernachtung auf der Dresdner Hütte lässt mir die Unternehmung entspannter erscheinen. Zusätzlich laden die Klettersteige und der Klettergarten an der Hütte ein.
Profile picture of Falk Klingspor
Author
Falk Klingspor 
Update: August 09, 2018
Difficulty
II, 30°, PD difficult
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Zuckerhütl, 3,507 m
Lowest point
Dresdner Hütte, 2,308 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Belay stations
with bolts
Protection
sporadic bolts
First ascent
1863 durch Josef Anton Specht mit Führer Alois Tanzer

Safety information

Der alte Weg der Dresdner aufs Zuckerhütl über die Lange Pfaffenieder, in der AV Karte noch bezeichnet und in mancher Führerliteratur noch beschrieben, ist nicht mehr zu empfehlen. Durch Gletscherrückgang und Ausaperung im Sommer ist die Steinschlaggefahr beim Anstieg vom Fernauferner auf die Lange Pfaffennieder zu groß.

Start

Mutterberger Alm, Hüttenparkplatz oberhalb der Talstation der Seilbahn (1,734 m)
Coordinates:
DD
DMS
UTM
w3w 

Destination

wie Start

Turn-by-turn directions

Vor dem Gipfeltag geht es zunächst entlang des Fernaubaches auf dem gut trassierten und markierten Hüttenzustieg auf die Dresdner Hütte. Am Ende begrüßt ein originales Ortseingangsschild Dresdens.

Unter Einbeziehung der Heinrich Klier Route ist eine ehrliche Besteigung ohne Seilbahnunterstützung für ambitionierte Bergsteiger ein großes Erlebnis. Nach guter Verpflegung und einer ruhigen Nacht in unserer gemütlichen Hütte startet man nach einem Thermosfrühstück 5.00 Uhr. Anstrengend, aber technisch problemlos, überwindet man entlang der Ziehwege und Skipisten in südsüdwestlicher Richtung die ersten 750 Höhenmeter am Ende über den oberen Fernauferner. Man erreicht das Fernaujoch (Schaufelnieder). Im Joch befindet sich die Kopfstation der Fernaujochgondelbahn. Links davon begibt man sich auf den Grat zum Aperen Pfaff und damit auf die Heinrich Klierroute. In südöstlicher Richtung folgt man nun dem Gratverlauf in leichter Kletterei bzw. entlang einer deutlichen Pfadspur. Am Punkt 3273 Hm wendet sich der Grat noch Nordost. Angekommen am Punkt 3273 Hm verlässt man den Grat rechtshaltend über die Flanke auf den oberen Pfaffenferner teilweise über gut ausgebaute Wegspur. Dabei ist deutlich das Pfaffenjoch erkennbar. Nach Erreichen des Pfaffenferners ist das Anseilen Pflicht. Das Pfaffenjoch ist durch die zunehmende Ausaperung in Folge der Klimaerwärmung im Sommer eisfrei. Sein Durchklettern ist technisch einfach und man gelangt nun auf den oberen Sulzenauferner. In östlicher Richtung leicht ansteigend (auf Spalten achten, liegen teilweise parallel zur Route) erreicht man den Pfaffensattel. Wendet man sich im Sattel nach Westsüdwest, hat man das Hütl mit seiner zuckrigen Haube genau vor sich. Je nach Firnlage orientiert man sich bei maximal 30° Neigung gerade hinauf. Sommers gelangt man fast regelmäßig leider nicht mehr im Firn über den Ostgrat bis zum Gipfel. Nachdem man markante Felsstufen erreicht hat, weicht man links in die Südflanke aus und gelangt über Bänder und zuletzt über eine Felsrinne zum wohl schönsten Gipfelkreuz Tirols. Gegebenenfalls kann an einigen Bohrhaken in den Felsstufen vor der Südflanke und an massiven, etwas eigentümlichen Stahlankern in der Südwand gesichert werden. Sichere Alpinisten gehen diese UIAA II bei guten Verhältnissen frei. Der gesamte Anstieg kann natürlich für den Abstieg genutzt werden. Knieschonender ist ein Auslassen des Abstieges über das Gletscherskigebiet ab dem Fernaujoch (Schaufelnieder). Von hier gelangt man auf Pfadspuren orografisch links des Gaiskarferners mit kleinem Gegenanstieg unterhalb der Schaufelspitze zur Station Eisjoch der Gletscherseilbahn. Ab hier schwebt man mit der Seilbahn über die Station Eisgrat vor die Tür der Dresdner Hütte.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public-transport-friendly

Zug nach Innsbruck, von hier Postbusverbindung Linie 590 bis zur Mutterberger Alm

Getting there

Über die Brennerautobahn gelangt man ins Stubaital, über die Talstraße bis zur Mutterberger Alm am Talschluss. Mautfrei geht es auch von Innsbruck über die Alte Brennerstraße ins Stubaital.

Parking

Hüttenparkplatz oberhalb der Talstation der Gletscherseilbahn an der Mutterberger Alm - kostenfrei

Coordinates

DD
DMS
UTM
w3w 
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Edwin Schmitt, Wolfgang Pusch, Hochtouren Ostalpen, ISBN: 978-3-7633-3010-2

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AV-Karte 31/1 Hochstubai; F&B WK 241

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Equipment

  • Vollständige Hochtourenausrüstung
  • passende Bekleidung
  • geeignete Verpflegung für den Tourtag
  • Mobiltelefon

Basic Equipment for Alpine Routes

  • Layered, moisture wicking clothing
  • Long, warm technical socks plus liners and spares
  • 35-45 liter rucksack  (with rain cover)
  • Protection against sun, rain and wind (hat, sunscreen, water- and windproof jacket and suitable legwear)
  • Lip protection (SPF 30+)
  • Water- and windproof mountaineering jacket and trousers with ankle adjustment or separate gaiters
  • Water- and windproof gloves plus thin fleece inner gloves
  • Neckwear
  • moisture wicking skull / knit cap
  • Hiking poles
  • Sunglasses
  • Ample supply of drinking water and snacks
  • First aid kit
  • Blister kit
  • Bivy / survival bag  
  • Survival blanket
  • Headlamp
  • Pocket knife
  • Whistle
  • Cell phone
  • Cash
  • Navigation equipment / map and compass
  • Emergency contact details
  • ID

Technical Equipment for Alpine Routes

  • B2 or B3 mountaineering boots
  • Climbing harness
  • Climbing helmet
  • Ice axes (basic or technical with hammer and adze as required)
  • C2-C3 crampons with anti-balling plates (as required by route and to match boots)  
  • Single rope
  • Half ropes
  • Twin ropes
  • Friend/cam 0
  • Friend/cam 0.1
  • Friend/cam offset 0.1-0.2
  • Friend/cam 0.2
  • Friend/cam offset 0.2-0.3
  • Friend/cam 0.3
  • Friend/cam offset 0.3-0.4
  • Friend/cam 0.4
  • Friend/cam offset 0.4-0.5
  • Friend/cam 0.5
  • Friend/cam offset 0.5-0.75
  • Friend/cam 1
  • Friend/cam 2
  • Friend/cam 3
  • Friend/cam 4
  • Friend/cam 5
  • Friend/cam 6
  • Friend/cam 7
  • Friend/cam 8
  • Set of nuts
  • Double set of nuts
  • Small nuts
  • Medium nuts
  • Large nuts
  • Nut tool
  • Tricam(s)
  • Ball nut(s)
  • (Active) Camming device(s) for wider cracks such as the Gipsy
  • Hexentric(s)
  • Progress capture pulley(s) such as the Petzl Traxion
  • Micro ascender(s) such as the Petzl TiBloc
  • Pitons and hammer
  • Set of ice screws
  • Short ice screws
  • Medium ice screws
  • Long ice screws
  • V-Thread tool
  • 2x Harness tool holder such as the Ice Clipper or Caritool
  • Quickdraws
  • Locking device

Camping Equipment

  • Tent (3- or 4-season)
  • Stove (including fuel and utensils)
  • Sleeping mat. Sleeping bag with suitable temperature rating.
  • Food
  • Toiletries and medication
  • Toilet paper

Things to Bring if Staying in a Mountain Hut

  • Toiletries and medication
  • Quick-drying towel  
  • Ear plugs
  • Sleeping bag liner
  • Sleepwear
  • Alpine club membership card if applicable / ID
  • Coronavirus mask and hand sanitizer
  • The 'basic' and 'technical' equipment lists are generated based on the selected activity. They are not exhaustive and only serve as suggestions for what you should consider packing.
  • For your safety, you should carefully read all instructions on how to properly use and maintain your equipment.
  • Please ensure that the equipment you bring complies with local laws and does not include restricted items.

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Difficulty
II, 30°, PD difficult
Distance
22 km
Duration
10:00 h
Ascent
1,400 m
Descent
1,400 m
Public-transport-friendly Out and back Scenic Refreshment stops available Summit route Ridge traverse

Statistics

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Features
2D 3D
Maps and trails
Duration : h
Distance  km
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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