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Alpine Route

Wilder Freiger - Wilder Paff - Zuckerhütl von der Nürnberger Hütte

· 3 reviews · Alpine Route · Stubai Alps
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ÖAV Sektion Hall in Tirol Verified partner  Explorers Choice 
  • Aufbruch um 05:10 Uhr von der Nürnbergerhütte.
    / Aufbruch um 05:10 Uhr von der Nürnbergerhütte.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Der Weg ist gut markiert und an keiner Stelle besonders ausgesetzt. Hinten die Innere Wetterspitze (3055 m).
    / Der Weg ist gut markiert und an keiner Stelle besonders ausgesetzt. Hinten die Innere Wetterspitze (3055 m).
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Auf halber Stecke wird erstmals der Gipfel sichtbar - links der Punkt 3222 m, rechts und noch unscheinbar der Wilde Freiger.
    / Auf halber Stecke wird erstmals der Gipfel sichtbar - links der Punkt 3222 m, rechts und noch unscheinbar der Wilde Freiger.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Postkarten-Idylle auf ca. 2800 m.
    / Postkarten-Idylle auf ca. 2800 m.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Etwas zuviel Markierung, dafür ein außergewöhnlicher Bildstock, der Beachtung verdient.
    / Etwas zuviel Markierung, dafür ein außergewöhnlicher Bildstock, der Beachtung verdient.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Der letzte Abschnitt des markierten Weges, dann geht's auf dem Grüblferner weiter. Rechts hinten der Gipfel.
    / Der letzte Abschnitt des markierten Weges, dann geht's auf dem Grüblferner weiter. Rechts hinten der Gipfel.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Unterwegs im Firn des Grüblferners auf ca. 3200 m. Im Hintergrund mächtig der Habicht (3277 m).
    / Unterwegs im Firn des Grüblferners auf ca. 3200 m. Im Hintergrund mächtig der Habicht (3277 m).
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Im Gipfelbereich, links der Signalgipfel. Knapp unterhalb des Grates ist die alte, verfallene Zollhütte (!) erkennbar.
    / Im Gipfelbereich, links der Signalgipfel. Knapp unterhalb des Grates ist die alte, verfallene Zollhütte (!) erkennbar.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Grat zwischen Signal- und Hauptgipfel.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wilder Freiger (3418 m), Gipfelkreuz und stolze Gruppe.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Übeltalferner ...
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... geht's in der Gletscherseilschaft in Richtung Müllerhütte weiter.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Müllerhütte wird sichtbar, hinten die ausladende Sonklarspitze (3449 m), links dahinter das Hohe Eis (3388 m).
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Von dem mächtigen Windkolk kann man ohne Höhenverlust zur Hütte queren. Das letzte Stück durch das Block- und Felsgelände ist markiert.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Oder man meidet die steile Querung, steigt in den Gletscherboden ab ...
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... und erreicht von Westen mit einem kurzen Gegenanstieg die Müllerhütte.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Aufbruch von der Müllerhütte Richtung Wilder Pfaff. Der SO-Grat ist gut erkennbar.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Möglichst lang im Firn, immer direkt auf den Grat zu.
    Photo: Rafael Reder, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Routenfindung am Grat ist logisch und wird durch deutliche Steigspuren und Markierungen zusätzlich erleichtert.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Einige Kletterstellen bis UIAA 2+ in überraschend festem Fels.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Eisenbügel wie auf Klettersteigen gibt es (zum Glück) nur sehr wenige.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick zurück zur Müllerhütte, dahinter das Becherhaus, hinten Hochgwänd (3192 m) und Botzer (3250 m).
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Kurz vor dem Gipfel lässt ein Drahtseil noch kurz Klettersteig-Feeling aufkommen.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wilder Pfaff mit Steinmann, Gipfelkreuz, Gebetsfahnen und einer stolzen Gruppe.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick zurück: Wilder Freiger, Müllerhütte, Becherhaus, links die Fernerstube, rechts der Übeltalferner.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick voraus nach Westen zum Zuckerhütl.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abstieg vom Wilden Pfaff Richtung Pfaffensattel.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Pfaffensattel Richtung Zuckerhütl. Hinten die Abstiegsroute vom Wilden Pfaff
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Pfaffensattel hält man direkt auf das Zuckerhütl zu.
    Photo: Rafael Reder, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Besonders der untere Teil des Gipfelaufbaus ist brüchig und erfordert besondere Achtsamkeit.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Stubaier Bergführer haben einige Eisenbügel installiert, um mit ihren Gästen rasch und sicher den Auf- und Abstieg zu bewältigen.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Für Geübte ist der seilfreie Auf- und Abstieg gut möglich, zumal die Schwierigkeiten im Fels maximal UIAA 2+ erreichen.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Zuckerhütl, pompöses Gipfelkreuz, stolze Gruppe.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick gen Osten: Unten der Pfaffensattel, hinten der (unscheinbare) Wilde Paff und dahinter der Wilde Freiger.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
2400 2700 3000 3300 3600 3900 m km 2 4 6 8 10 12 14 Sulzenauhütte Nürnberger Hütte Wilder Freiger Müllerhütte (Rif. Cima Libera) Zuckerhütl

Große Hochtour über drei 3000er in den Stubaier Alpen. Für erfahrene und fitte BergsteigerInnen.

difficult
15.1 km
10:00 h
1866 m
1741 m

Von der Nürnberger Hütte auf den Wilden Freiger (3418 m), Abstieg zur Müllerhütte und über den Südoststgrat auf den Wilden Pfaff (3458 m). Zuletzt auf das nahe Zuckerhütl (3505 m). Abstieg zum Pfaffenjoch und weiter zum Eisjoch ( Bergstation) und mit der Bahn ins Tal.

outdooractive.com User
Author
Michael Larcher 
Updated: July 10, 2019

Difficulty
II+, 30° difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Zuckerhütl, 3505 m
Lowest point
Dresdnerhütte, 2302 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition
NESW

Rest Stop

Sulzenau Alm
Nürnberger Hütte
Sulzenauhütte
Müllerhütte (Rif. Cima Libera)

Start

Nürnberger Hütte (2162 m)
Coordinates:
Geographic
46.993820, 11.217499
UTM
32T 668603 5206863

Destination

Grawaalm

Turn-by-turn directions

Nürnberger Hütte - Wilder Freiger (1140 Hm): Von der Nürnberger Hütte auf gut markiertem Weg südwärts - entlang der steil aufragenden Südostflanke der Urfallspitze. Der Weg führt unschwierig und ohne besondere Gefahrenstellen bis knapp unter die Seescharte (2762 m). Weiter in südwestlicher Richtung, immer unterhalb des Grates, der von der Urfallspitze zum Gamsspitzl zieht. Der Weg führt bis auf ca. 3120 m, zuletzt direkt am Grat. Den noch weiter nach oben verlaufenden Felsgrat verlassen wir nun und queren - ab nun weglos - nach links auf den Grüblferner und über diesen - zuerst knapp an den Felsen, dann über einen Firn-/Eishang - in Richtung Signalgipfel (im Normalfall deutliche Begehungsspuren). Auf ca. 3300 m betreten wir wieder flaches Blockgelände über das wir unschwierig den Signalgipfel (Staatsgrenze) erreichen. Zuletzt noch in nordwestlicher Richtung über den schmalen Fels- und Firngrat zum Hauptgipfel (3418 m).

Wilder Freiger - Müllerhütte (280 Hm): Vom Gipfel über den Grat wieder zurück und in südlicher Richtung in wenigen Minuten zum Signalgipfel (3392 m). Weiter über den Südgrat in leichtem Gelände Richtung Becherhaus. Noch ein Stück vor dem Becherhaus vom Grat rechts hinab auf den Gletscher. Am Übeltalferner in südwestlicher Richtung bis zu dem markanten Windkolk am Fuße eines Felspfeilers auf ca. 3100 m. Die Hütte ist nun in Sichtweite. Sie kann entweder eine steile Flanke querend, dann noch kurz durch steiles Schottergelände (Weg) waggrecht und ohne Höhenverlust direkt erreicht werden. Oder man vermeidet die steile Querung, steigt ca. 60 Hm südlich in den Gletscherboden ab, quert unterhalb der Hütte vorbei und erreicht so die Müllerhütte von Osten.

Müllerhütte - Wilder Pfaff (320 Hm): Von der Müller Hütte zuerst ca. 50 Hm hinunter auf den Übeltalferner, dann über den flachen bis mäßig steilen Gletscher in westlicher Richtung direkt auf den Wilden Pfaff-Gipfel zuhalten. Auf ca. 3250 m verlassen wir den Gletscher und wechseln auf den markanten Nordost-Grat. Der gesamte Grat löst sich überraschend gut auf: Deutliche Begehungsspuren, Markierungen, einige wenige Stahlklammern, kurz vor dem Gipfel ein ca. 40 m langes Drahtseil (Klettersteig-Bauweise), Klettergelände, das den Schwierigkeitsgrad 2+ nie übersteigt. Geübte werden kein Problem haben, den gesamten Felsgrat seilfrei zu begehen.

Wilder Pfaff - Pfaffensattel (130 Hm) - Zuckerhütl (180 Hm): Vom Wilden Pafaff in nordwestlicher Richtung abwärts, zuerst über Schottergelände, dann ein flaches Firnfeld überquerend, zuletzt wieder steiler über Schotter und Blockgelände hinunter auf den Gletscher. Über diesen in den Pfaffensattel (3332 m) und weiter unschwierig in mäßig steilem Firn ansteigend direkt auf den Gipfel des Zuckerhütls zuhalten, bis man die Felsen des Gipfelaufbaus erreicht. Nun zuerst in der brüchigen Nordostflanke aufwärts, dann nach links in die Südostflanke queren und über diese zum höchsten Gipfel der Stubaier Alpen (Markierungen, UIAA 2+, einige Eisenklammern).

Zuckerhütl - Pfaffenjoch - Eisjoch (Bergstsation):  Abstieg wie Aufstieg. Vor dem Pfaffensattel links abbiegen und in nordwestlicher Richtung unter der Nordwand des Zuckerhütls vorbei zum Paffenjoch (3212 m). Nun nicht auf dem Pfaffenferner abwärts, sondern nördlich auf dem Steig weiter. Dieser führt der in stetigem Auf und Ab zum Fernaujoch (3050 m). Nun im Bereich der Piste abwärts zur Dresdnerhütte und mit der Bahn ins Tal. Oder auf dem Kliersteig weiter zum Eisjoch (3158 m) und mit der Eisjochbahn, die auch im Sommer in Betrieb ist, ins Tal.

 

Hinweis: Bei der Begehung dieser Tour 2016 stiegen wir vom Zückerhhütl zur Sulzenauhütte und weiter ins Tal ab. Von dieser Variante wird heute aufgrund des Gletscherrückgangs abgeraten!

 

Public transport

Mit dem Regionalbus ST von Innsbruck Hauptbahnhof bis Haltestelle Neustift i. St. Nürnberger Hütte (ca. 1h 15').

Fahrplanauskunft

Getting there

Von der A13 Brennerautobahn in Schönberg abfahren und durch das Stubaital bis Ranalt (Gemeinde Neustift). Ca. 1 km nach dem Weiler befindet sich links der Parkplatz für den Zustieg zur Nürnberger Hütte.

Parking

Gratisparkplatz am Ausgangspunkt zur Nürnberger Hütte.
Arrival by train, car, foot or bike

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Alpenvereinskarte Nr. 31/1 Stubaier Alpen, Hochstubai, 1:25000

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Reviews

5.0
(3)
Ludwig Röhrig
September 29, 2019 · Community
Haben die Tour am Samstag, 28.9.19 gemacht mit Abstieg bis zum PP Talstation. Gesamt 20KM, Zeit 15h. Sind vom Freiger direkt über den Grat Richtung Müllerhütte. Durch den Neuschnee waren kleine Spalten schwer zu erkennen und mussten quasi alles neu Spuren. Am Zuckerhütl sollten man sich schon deutlich unter der Nordwand halten, Paffensattel zur Hälfte wieder absteigen (unterhalb der großen Spalten), da über den Spalten sehr steil. Haben kein einzigen Mensch getroffen, vll weil die Müllerhütte schon zu hatte.
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Done at September 28, 2019
Photo: Ludwig Röhrig, Community
Photo: Ludwig Röhrig, Community
Photo: Ludwig Röhrig, Community
Photo: Ludwig Röhrig, Community
Nina Unger
September 29, 2018 · Community
Wegpunkte: Neustift i. Stubaital – Nürnberger Hütte (2297 m ) – Freigersee (2506m) – Wilder Freiger (3418m) – Becherhaus – Müllerhütte (3145m)– Wilder Pfaff(3458m) – Zuckerhütl (3505m) – Dresdner Hütte (2308m) – PP (1700m) Details zur Tour auf : https://gipfelzeit.at/2018/09/29/wilder-freiger-zuckerhuetl/
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Done at August 05, 2018
tobi who
December 27, 2016 · Community
Der Abstieg vom Freiger zur Müllerhütte entspricht eher der Schwierigkeit 1+ und ist gut begehbar. Die einzige Spalte auf dem Übeltalferner liegt am Windkolk vor der Müllerhütte. (Dort finden auch immer die berühnten Kletterwetbewerbe statt.) Der Aufstieg zum Pfaffen bewegt sich auch in Schwierigkeit 1, macht aber sehr viel Spaß. Die versicherte Stelle wird in der Führerliteratur mit 2/A0 angegeben. Ist aber nur eine Platte und mithilfe des Stahlseils sehr einfach zu begehen. Auf ein Seil sollte aus sicherheitsgründen (Seilschaftssturz!)verzichtet werden.
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Done at June 03, 2015
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Reviews
Difficulty
II+, 30° difficult
Distance
15.1 km
Duration
10:00 h
Ascent
1866 m
Descent
1741 m
Scenic With refreshment stops Summit route Ridge Ridge crossing

Statistics

: h
 km
 m
 m
Highest point
 m
Lowest point
 m
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