Start Routes Welser Höhenweg – Etappe 2. Vom Prielschutzhaus zur Pühringerhütte
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Hiking trail recommended route Stage 2

Welser Höhenweg – Etappe 2. Vom Prielschutzhaus zur Pühringerhütte

· 1 review · Hiking trail · Dead Mountains
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
  • / Pühringerhütte
    Photo: Herbert Peterstorfer, ÖAV Sektion Wels
  • / In der Klinserschlucht
    Photo: Gert Gasperin, ÖAV Sektion Weitwanderer
  • / Abstieg aus der Klinserschlucht mit Wanderern in entgegengesetzter Richtung. Im Hintergrund das Prielschutzhaus
    Photo: Gert Gasperin, ÖAV Sektion Weitwanderer
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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    Photo: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
m 2000 1800 1600 1400 1200 10 8 6 4 2 km
Prielschutzhaus (1422 m) -  Klinserscharte (1805 m) - Klinserschlucht - Temlbergsattel (2070 m) - Zentrales Hochplateau - Rotkogelsattel (2000 m) - Pühringerhütte (1638 m)
difficult
Distance 10.6 km
7:00 h
830 m
600 m
2,065 m
1,420 m

Eine grandiose Überschreitung des höchsten Anteils des Plateaus des Toten Gebirges.

Die zweite Etappe des Welser Höhenweges erfordert nun den ganzen Bergwanderer. Wenn auch die Beschilderung verhältnismäßig gut ist, so ist doch der ständige, vorausschauende Blick nach dem Weg wichtig, um diesen in der Gesteinswüste nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Bei dieser Tour gibt es für sehr ausdauernde Bergwanderer einige mögliche Abstecher, wie z.B. die Spitzmauer (2446 m, + ca. 3h), den Temlberg (2331 m, ca + 4h), das Rotgschirr (2261m, ca + 3h), den Schermberg (2396 m, ca +1,5h), oder auch den Großen Priel (2515 m, ca + 3h).

Diese sehr lohnenden Berge sind allerdings nur mit entsprechender Routine im Bergwandern sowie großer Berggehausdauer zu empfehlen, da der lange Weg zur Pühringerhütte im Anschluss nocht zu absolvieren ist.

Aktuelle Verhältnisse und Empfehlungen sind auch hier bitte unbedingt bei den Hüttenwirten im Vorfeld zu erfragen!

Author’s recommendation

Erkundigung bezüglich des Wegverlaufes und der Schneeverhältnisse beim Hüttenwirt wird dringend empfohlen.
Profile picture of Wolfram Sterrer
Author
Wolfram Sterrer
Update: May 13, 2020
Difficulty
difficult
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
Temlbergsattel, 2,065 m
Lowest point
Prielschutzhaus, 1,420 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

 

Unbedingt rechtzeitige Reservierung auf den Hütten empfohlen!

Bitte die Schneebedingungen am Plateau unbedingt bei den Hüttenwirten vor Beginn der Überschreitung erfragen!

Bei Schlechtwetter nur ortskundigen und sehr routinierten Bergwanderern empfohlen!

Bitte zu dieser Etappe ausreichend früh aufbrechen, idealerweise nicht nach 08:00 Uhr!

Ausreichend Flüssigkeit mitführen!

Empfohlene Jahreszeiten aufgrund der Schneesituation am Plateau des Toten Gebirges:

Juli, August, September, eventuell Oktober (je nach Hüttenöffnung)

Trittsicherheit: Es handelt sich um eine hochalpine Überschreitung, sehr gute Trittsicherheit ist erforderlich!

Tips and hints

Selbst im Sommer liegen auf dem Plateau noch viele Schneefelder. Die ideale Zeit für eine Überschreitung ist daher von Mitte Juli bis Mitte Oktober. 

Start

Prielschutzhaus (1,410 m)
Coordinates:
DD
47.704762, 14.082003
DMS
47°42'17.1"N 14°04'55.2"E
UTM
33T 431131 5283894
w3w 
///changer.monks.fidget

Destination

Pühringerhütte

Turn-by-turn directions

Gehdauer: ca. 6 - 8 h

Da wir die Länge dieser Etappe sowie mögliche Zeit für Wegfindung nicht unterschätzen wollen, brechen wir zu diesem Tagesmarsch rechtzeitig am Morgen auf. Nach einem reichhaltigen Frühstück am Prielschutzhaus machen wir uns um 08:00 Uhr auf den Weg in Richtung Spitzmauer / Klinserschlucht (Wegverlauf des Welser Höhenweges immer nach links folgen, nicht den Schildern nach rechts in Richtung Großer Priel). Der Weg zieht sich nun nach links in Richtung Spitzmauer hinauf, immer steiler werdend, bis er nach ca. 1h zur Klinserscharte (1.805 m) hin abflacht. Diese ist durch ein Kreuz markiert. In den Tagen des zweiten Weltkrieges stürzte hier 1942 eine JU-52 in die Flanken der Spitzmauer. Vielerlei Relikte dieses Absturzes findet man noch heute im Umkreis der Scharte.

Durch die malerische Klinserschlucht hindurch, der wir nun entlanggehen, öffnet sich bei unserem Blick zurück die saftig grüne Landschaft der oberösterreichischen / steirischen Bergwelt. Ein starker Kontrast zu den eindrucksvollen, weißlich grauen Gebirgsflanken, die rechts und links zur Spitzmauer und zum Brotfall hin emporsteigen. Der Blick und Schritt weiter der Klinserschlucht empor, öffnet immer weiter die Aussicht auf die mächtige Gesteinswüste des Toten Gebirges, des größten Gebirgsplateaus der Ostalpen.

Schließlich kommen wir, uns immer rechtshaltend in der auslaufenden Schlucht (Achtung: Links gehen Alternativrouten sowie der Winterweg weg vom Welser Höhenweg, rechtshalten!) am Temlbergsattel an (weitere ca. 1,5 – 2,5h ab Klinserscharte). Hier können besonders im Juli Altschneefelder ein Vorankommen verlangsamen / erschweren.

Bitte achtet hier vor allem auf Dolinen, die teilweise noch mit Schnee zugeschüttet sein können!

 

Vom Temelbergsattel (2070 m) aus haben wir einen guten Überblick über den weiteren Wegverlauf - das Panorama ist gigantisch! Wir marschieren weiter, den Tafeln des Welser Höhenweges folgend, in Richtung Pühringerhütte. Immer größer wird dabei das näher kommende Rotgschirr. Der Weg zieht nun weiter links am Rotgschirr vorbei zum Rotkogelsattel (2000 m), ab dem Temlbergsattel sind das ca. 1 – 1,5h.

Ab dem Sattel geht es steil bergab, teilweise zwischen Latschen hindurch, ins Grüne. Bei einer Weggabelung nach links abgebogen, erreichen wir nach weiteren ca. 1,5h ab Rotkogelsattel die Pühringerhütte (1638 m), idyllisch am Elmsee gelegen. Hier schnell ein kühles Weißbier bestellt mit Blick in Richtung Rotgschirr – herrlich!!

Note


all notes on protected areas

Coordinates

DD
47.704762, 14.082003
DMS
47°42'17.1"N 14°04'55.2"E
UTM
33T 431131 5283894
w3w 
///changer.monks.fidget
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Gisbert Rabeder: Totes Gebirge. Alpenvereinsführer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer. Bergverlag Rother, München 2005, ISBN 3-7633-1244-7.

Author’s map recommendations

Alpenvereinskarte 15/2 Totes Gebirge, Mitte 1:25 000

Kompass WK 082 Bad Aussee – Totes Gebirge – Bad Mitterndorf – Tauplitz, Wanderkarte 1:50.000

Kompass-Karte 19, Totes Gebirge, Almtal, Stodertal 1:50.000

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Equipment

- Alpenvereinskarte Totes Gebirge Mitte & Alpenvereinskarte Totes Gebirge West

- Rucksack ca. 50l

- Feste Bergschuhe

- Regen - und Thermokleidung, Wechselshirts und Wechselunterwäsche etc.

- Flüssigkeitsbehältnisse für insg. 3-4 l

- Kopfbedeckung und Sonnencreme

- Trocken – und Haltbarnahrung

- Stirnlampe + Ersatzbatterien

- Biwaksack

- Wanderstöcke

- Obligatorisches: Erste Hilfe Packerl, Hüttenschlafsack, AV – Ausweis, Blasenpflaster, etc…

Basic Equipment for Hiking

  • Sturdy, comfortable and waterproof hiking boots or approach shoes
  • Layered, moisture wicking clothing
  • Hiking socks  
  • Rucksack (with rain cover)
  • Protection against sun, rain and wind (hat, sunscreen, water- and windproof jacket and suitable legwear)
  • Sunglasses
  • Hiking poles
  • Ample supply of drinking water and snacks
  • First aid kit
  • Kit para bolhas
  • Bivy / survival bag  
  • Survival blanket
  • Headlamp
  • Pocket knife
  • Whistle
  • Cell phone
  • Cash
  • Navigation equipment / map and compass
  • Emergency contact details
  • ID
  • The 'basic' and 'technical' equipment lists are generated based on the selected activity. They are not exhaustive and only serve as suggestions for what you should consider packing.
  • For your safety, you should carefully read all instructions on how to properly use and maintain your equipment.
  • Please ensure that the equipment you bring complies with local laws and does not include restricted items.

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5.0
(1)
Franek Bartnik
August 19, 2020 · Community
Eine relativ lange Etappe, meist sehr steinig. Hier und da liegt auch noch im August Schnee.
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When did you do this route? August 11, 2020
Photo: Franek Bartnik, Community
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Difficulty
difficult
Distance
10.6 km
Duration
7:00 h
Ascent
830 m
Descent
600 m
Highest point
2,065 m
Lowest point
1,420 m
Multi-stage route Scenic Refreshment stops available Geological highlights Botanical highlights Flora and fauna

Statistics

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Features
2D 3D
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Distance  km
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Descent  m
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