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Wanderung über die Salmhütte (2.644 m) zur Glorerhütte (2.642 m)

Hiking trail · Nationalparkregion Hohe Tauern
Responsible for this content
Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten Verified partner  Explorers Choice 
  • Tourstart am Margaritzenstausee
    / Tourstart am Margaritzenstausee
    Photo: Bernd Grässl, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
  • / Blick von der Stockerscharte Richtung Großglockner, Johannisberg und Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
    Photo: Bernd Grässl, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
  • / Die Salmhütte
    Photo: Bernd Grässl, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
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    Photo: Nationalpark Region Hohe Tauern Kärnten, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
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    Photo: Nationalpark Region Hohe Tauern Kärnten, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
  • / Die Glorerhütte
    Photo: Bernd Grässl, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
  • / Der Großglockner: Majestätisch wie immer
    Photo: Bernd Grässl, Hohe Tauern - die Nationalpark-Region in Kärnten
m 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Wunderschöne Wanderung für alle Glockner-Fans ohne Kletterausrüstung und -ambitionen mit atemberaubendem Großglockner-Blick von Norden und Süden.
difficult
20.6 km
7:20 h
1,160 m
1,155 m
Die Wanderung vom Glocknerhaus über die Salmhütte zur Glorerhütte bietet eine wunderbare Aussicht in mehrere, verschiedene Täler. So ist von der Almlandschaft bis zum alpinen Gelände alles vorhanden. 

Author’s recommendation

Machen Sie einen Abstecher zur "Alten Salmhütte" und erfahren Sie Geschichtsträchtiges! 
Profile picture of Bernd Grässl
Author
Bernd Grässl
Updated: September 22, 2020
Difficulty
difficult
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2,786 m
Lowest point
1,993 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

Für diese Wanderung sollte man in jedem Fall schwindelfrei sein. Unbedingt das Wetter beachten, man bewegt sich doch recht weit im Gebirge.

Start

Alpincenter Glocknerhaus (2,007 m)
Coordinates:
DD
47.069377, 12.764777
DMS
47°04'09.8"N 12°45'53.2"E
UTM
33T 330288 5215298
w3w 
///packs.chef.dumped

Destination

Glorerhütte

Turn-by-turn directions

Start der Wanderung ist das Alpincenter Glocknerhaus, das direkt an der Großglockner Hochalpenstraße liegt. Von dort geht es über einen Steig oder den Güterweg hinunter zum Margaritzenstausee. Man überquert die Staumauern und am Ende weist ein Schild bereits den Weg hoch auf die Stockerscharte.

Der Pfad hoch zur Stockerscharte ist recht steil. Dem Wegweiser Richtung Salmhütte (Wiener Höhenweg) folgend beginnt der Pfad nun langsam anzusteigen. Zwischen weidenden Kühen und Murmeltieren wird der Weg rasch steiler und zieht in Kehren nach oben, wo man unter zu Hilfenahme der Hände über einige leicht zu bewältig bare Felspartien zur Stockerscharte gelangt.

Auf der Stockerscharte (2.530 m) angekommen (zwischen erstem und drittem Leitenkopf) wird der anstrengende Aufstieg mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Nun geht es den Grat entlang Richtung Salmhütte. Kurz nach der Stockerscharte gibt es noch eine kurze seilgesicherte Stelle zu überwinden, dann geht es gemütlich und mit leichter Steigung in das Leitertal.

Nun muss man sich vom Blick auf den Großglockner für einige Zeit verabschieden - der Weg Richtung Salmhütte führt nun auf der anderen Seite des Grats weiter. Er führt an der Nordseite der Berghänge von zweitem und drittem Leiterkopf, Schwertkopf und Schwerteck entlang immer wieder an Höhe abfallend und ansteigend zur Salmhütte. Immer wieder queren Steinrinnen und kleine Bäche den Pfad und Bahnen sich ihren Weg hinunter ins linksseitig gelegene Leitertal. Hier fließt der Leiterbach, gespeist vom Gletscher und sein kräftiges Rauschen ist bis zum Wiener Höhenweg nach oben zu vernehmen.

 Nach rund 2,5 h erreicht man schließlich die Salmhütte, die mit ihren rot-weißen Fensterläden schon von weitem zu erkennen ist.

Die Salmhütte ist für viele Bergsteiger auf dem Weg zum Großglockner eine Rast- und Übernachtungsmöglichkeit. Aber auch für einen gemütlichen  Wanderausflug bietet sich eine Einkehr auf der Hütte an.

In den Jahren 1926 und 1927 wurde in der Nähe der alten verfallenen Hütte von der Sektion Wien die dritte Salmhütte als mehrstöckiger Natursteinbau errichtet. Das Haus war ab 1. Juli 1928 voll bewirtschaftet (Belagraum für 40 Besucher), wurde jedoch erst am 7. Juli 1929 feierlich eröffnet.

2017 erfolgte nordseitig ein hölzerner Zubau (Eröffnung am 30. Juni 2018), der in erster Linie die neue Küche beherbergt.

Es folgt eine gemütliche Wanderung über Wiesen bis zur Glorerhütte im Bergertörl (700 HM rd. 1,5 Stunden). Der steile Aufstieg über den Glatzgang (ca. 100Hm)  ins Leitertal mit zwei Varianten (versicherter Steig oder einfacher Wanderweg).


Schließlich die Glorerhütte, die mit ihren rot-weißen Fensterläden  schon zu erkennen ist erreicht. 

Die Hütte wurde 1887 erbaut. Die Initiative für den Bau kam vom Prager Kaufmann Johann Stüdl, der sich auch beim Bau der Stüdlhütte und der Prager Hütten engagierte.

1924 verkaufte der Bergführerverein die Hütte an den Alpenverein Donauland. Im selben Jahr wurde die erste Erweiterung durchgeführt.

1952 wurde die Hütte dem Alpenverein Donauland zurückgegeben. Da dieser die Hütte nicht halten konnte, verkaufte er sie 1968 der Sektion Eichstätt des DAV. Die Eichstätter Sektion erweiterte die Hütte 1982 ein zweites Mal. Versorgt wird die Hütte mit einer Materialseilbahn, über die auch ein Rucksacktransport zur Hütte möglich ist.

Wieder zurück und, es lohnt sich durchaus auch weiter Richtung Hohenwartscharte zu spazieren und einen kurzen Abstecher hinauf zur „Alten Salmhütte“ zu machen.

Note


all notes on protected areas

Getting there

Über die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße Richtung Kaiser-Franz-Josefs-Höhe bis zum Alpincenter Glocknerhaus.

Parking

Großer Parkplatz direkt beim Alpincenter Glocknerhaus. 

Coordinates

DD
47.069377, 12.764777
DMS
47°04'09.8"N 12°45'53.2"E
UTM
33T 330288 5215298
w3w 
///packs.chef.dumped
Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

Bergschuhe, wetterfeste Kleidung, Tagesrucksack mit Getränk und Jause, Stöcke 

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Difficulty
difficult
Distance
20.6 km
Duration
7:20h
Ascent
1,160 m
Descent
1,155 m
Out and back Refreshment stops available

Statistics

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