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Mountain Hike

Über die Nagelfluhkette

· 2 reviews · Mountain Hike · Allgaeu Alps
Responsible for this content
alpenvereinaktiv.com Verified partner  Explorers Choice 
  • Hochgrat
    / Hochgrat
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück zum Hochgrat
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Rindalphorn
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Buralpkopf
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Stuiben
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
  • / Steineberg
    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
m 2000 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300 12 10 8 6 4 2 km Blick zurück zum Hochgrat

Die Überschreitung der Nagelfluhkette gilt zu recht als eine, vielleicht sogar die schönste Kammwanderung am Deutschen Alpenrand.
difficult
13.5 km
13:00 h
1022 m
1308 m
Mit Hochgrat, Rindalphorn, Stuiben und Steineberg werden die besten Aussichtsgipfel der Allgäuer Voralpen bei dieser großartigen Unternehmung überschritten, die allerdings eine gute Kondition und auch Trittsicherheit erfordert. Aufgrund der Länge werden als Ausgangs- und Endpunkte die Bergstationen von zwei Seilbahnen angesteuert.

Author’s recommendation

Für Grataspiranten  gibt es ein Kombiticket Auffahrt Hochgratbahn- Talfahrt Mittagbahn.
Profile picture of Michael Pröttel
Author
Michael Pröttel 
Updated: May 10, 2016

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
1833 m
Lowest point
1399 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition / cardinal direction
NESW

Safety information

Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich, nicht bei Gewittergefahr.

Tips, hints and links

Infos zu Fahrzeiten von Mittagbahn und Hochgratbahn: www.hochgrat.de, bzw. www.mittagbahn.de

Start

Bergstation Hochgratbahn (1700 m)
Coordinates:
DD
47.492056, 10.072342
DMS
47°29'31.4"N 10°04'20.4"E
UTM
32T 580773 5260404
w3w 
///snare.operative.sunspot

Destination

Bergstation Mittagbahn

Turn-by-turn directions

 Von der Bergstation folgt man dem steil nach Norden abfallenden Grat nach Osten (Drahtseile). Über erstes Nagelfluhgestein geht es  zum Gipfel des Hochgrat, der  den höchsten Punkt der gesamten Tour darstellt. Über einen weiterhin guten Bergweg geht leicht, dann ein kurzes Stück steiler in den Sattel Brunnenauscharte hinab. Auf der anderen Seite geht es zunächst etwas steiler, dann recht flach über einen breiten Wiesenkamm bergan, der weiter zu einem kleinen Sattel und zur Weggabelung vor dem Rindalphorn geht. Hier sollte man den kurzen Abstecher nach links (kurz leichtes Felsgelände) zu dem 1821 m hohen Gipfel nicht versäumen.

Zurück an der Weggabelung folgt man dem Wegweiser in Richtung  Mittagbahn. Es folgt ein etwas unangenehmer Abstieg, zur Gründlesscharte, die man zuletzt über lichtes Waldgelände erreicht. Nun folgt der einzige wirklich steile Anstieg der Tour, der über erodierte Wegspuren auf den Gründleskopf führt. Dahinter geht es kurz leicht ausgesetzt am Nagelfluhgrat entlang (Drahtseile), bevor man den Wiesenrücken des, als Gipfel wenig ausgeprägten Buralpkopfes erreicht. Hinter diesem steigt man ein längeres Stück zumeist sehr schön am leicht abfallenden Kamm entlang hinab, um an einen Bergsattel (Wegweiser: Sedererstuiben, Mittagbahn) etwa die Hälfte der Strecke erreicht zu haben.

Abermals führen ins Wiesengelände eingegrabene Wegspuren nach Osten bergan. Der Weg wird wieder besser, umgeht flach den kleinen Gipfel Sedererstuiben an dessen Nordseite und führt leicht ansteigend zum  Stuiben. Weiter der Beschilderung Mittag nach folgen wir dem Kamm nach Osten und kommen zur Schlüsselstelle der Tour. Direkt rechts unterhalb eines Felsgrates wird hier mit Hilfe von Drahtseilen abgestiegen. Es folgt ein besonders reizvolles Teilstück des Kammes, auf dem sich Konglomeratfelsen und Bergfichten immer wieder abwechseln. Der Weg teilt sich bisweilen auf. Der Hauptweg ist blau markiert und führt nördlich leicht unterhalb des Kammes nach Osten. Man erreicht eine Wegkreuzung, folgt der Beschriftung Mittag  nach halblinks und stößt bald auf einen breiteren Weg, dem man nach rechts angenehm ansteigend folgt. Noch einmal geht es sehr schön am hier nun meist recht breiten Grat entlang, bis man eine weitere mit Drahtseilen gesicherte Felspassage erreicht.

Nun ist es nicht mehr weit zum letzten Gipfel der Tour, dem  Steineberg. Dessen Name erschließt sich erst, wenn man von dort die steile Eisenleiter abgestiegen ist. Die Leiter wurde direkt in dem nach Norden steil abfallenden Nagelfluhgestein des Steineberg verankert. Es gibt auch eine leichtere Variante für die man vom Gipfelkreuz ein Stück zurück gehen muss.

Am Fuß der Leiter wo auch die leichtere Variante hinzustößt, folgt man dem mit Holzstufen angelegten Weg weiter bergab und gelangt nun in Waldgelände. In einem letzten leichten Anstieg erreicht man das Gipfelkreuz des Bärenkopf  und folgt von hier einem Fahrweg, der direkt zur Bergstation der Mittagbahn führt, wo man nach der langen Tour bequem nach Immenstadt hinunter schweben kann.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public transport friendly

Mit dem Zug über Immenstadt nach Oberstaufen und mit Bus 9795 zur Talstation der Hochgratbahn. Zurück vom Bhf. Immenstadt.

Getting there

Über die B12 nach Immenstadt und weiter am Alpsee vorbei nach Oberstaufen. Hier am am besten am Bahnhof parken. Mit Bus 9795 zur Talstation der Hochgratbahn. Nach der Tour zurück von Bhf. Immenstadt (zu Fuß 10 Min von der Seilbahntalstation) nach Oberstaufen mit dem Zug.

Parking

Gebührenpflichtiger Parkplatz am Bhf. Oberstaufen (siehe Anfahrt).

Coordinates

DD
47.492056, 10.072342
DMS
47°29'31.4"N 10°04'20.4"E
UTM
32T 580773 5260404
w3w 
///snare.operative.sunspot
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

M.Pröttel, Das perfekte Bergwochenende, Bruckmann Verlag, 2013 (Hier wird die eine Zweitagestour Nahelfluhkette und Hörnerkette beschrieben).

Author’s map recommendations

Alpenvereinskarte BY 1, Allgäuer Voralpen West, 1:25000.

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Equipment

Normale Bergwanderausrüstung, genügend Flüssigkeit mitnehmen.

Questions & Answers

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Reviews

4.5
(2)
Profile picture
Stefan Tengg 
July 18, 2017 · Community
Super Tour, super Aussicht, super anstrengend. Abstieg vom Rindalp in die Gündlesscharte schwierig (steil, Weg stark erodiert), bei Nässe gefährlich. Aufstieg von Gündlesscharte zum Gündleskopf ebenfalls sehr schlechte Wegbedingungen (teilweise bis zu 2m ausgeschwemmt). Durch schlechte Wege sehr viele Spuren die ebenfalls schon sehr ausgewaschen sind. Der Rest ist perfekt.
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Done at July 17, 2017
Karsten Böhm
June 01, 2015 · Community
einfach nur super....
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Reviews
Difficulty
difficult
Distance
13.5 km
Duration
13:00h
Ascent
1022 m
Descent
1308 m
Public transport friendly Point-to-point Scenic Refreshment stops available Summit route Secured passages

Statistics

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