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Mountain Hike

Südliche Rosengarten Umrundung

· 5 reviews · Mountain Hike · Val di Fassa
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  • Wegweiser zum Vaiolon-Pass
    / Wegweiser zum Vaiolon-Pass
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Schneefeld auf dem Weg zum Vaiolon-Pass
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Schneefeld auf dem Weg zum Vaiolon-Pass
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Auf dem Weg zum Vaiolon-Pass muss eine Engstelle und eine Leiter überwunden werden.
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Auf dem Vaiolon-Pass befindet sich der Einstieg in den Rotwand-Klettersteig.
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Wegweiser auf dem Vaiolon-Pass
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Die Rotwandhütte
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
  • / Adler-Denkmal zu Ehren von Theodor Christomannos
    Photo: Svenja Rödig, Outdooractive Editors
m 2800 2700 2600 2500 2400 2300 2200 2100 2000 6 5 4 3 2 1 km Rifugio Roda di Vaèl (Rotwandhütte) Pas de Vaiolon Rotwand (2806 m) Cristomannos-Denkmal Rifugio Paolina

Mittelschwere Halbtageswanderung um das südliche Rosengarten-Massiv mit beeindruckenden Weitblicken auf die Latemargruppe, bis hin zu den Ortler- und Brenta-Dolomiten
moderate
7 km
3:30 h
624 m
624 m
Die Rosengartengruppe (italienisch Catinaccio) ist ein Dolomitmassiv in Südtirol und im Trentino. Mit knapp über 3000 m ist der Kesselkogel die höchste Erhebung, doch auch die Rosengartenspitze, die Vajolet-Türme, die Rotwand und der Masaré-Grat haben sich einen Namen gemacht. Seit 2009 gehört der Rosengarten zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Der Name der Berggruppe, und zugleich die Entstehung des "Alpenglühens", entstammen einer alten Legende, der zufolge der Zwergenkönig Laurin einen Garten voll blühender Rosen in einem kleinen Kar zwischen Rosengartenspitze, Laurinswand und den Vajolet-Türmen pflegte. Als Similde, die wunderschöne Tochter des Etscher Königs, vermählt werden sollte, wurden alle Adeligen aus der Region eingeladen, nur König Laurin nicht. Unter einer Tarnkappe ging er trotzdem zum Fest und raubte die Braut. Die Krieger des Etscher Königs folgten dem Zwerg in seinen Garten und fanden ihn obwohl er unsichtbar war, denn die Rosen, hinter denen er sich versteckte, bewegten sich. Als die Männer ihn fortschleiften, drehte Laurin sich um und verfluchte seinen Garten. Niemals wieder, weder bei Tag noch bei Nacht, sollte ein Mensch ihn sehen. Doch hatte er die Dämmerung vergessen. Und so "blüht" der Rosengarten auch heute noch in der untergehenden Sonne.

Der Rosengarten ist ein perfektes Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Die Vielzahl an Touren reicht von einfachen Panorama-Höhenwegen, über anspruchsvollere Passüberquerungen bis hin zu Klettersteigen. Die hier beschriebene Route ist für alle geeignet, die über eine solide Grundkondition verfügen und etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit mitbringen. Bei der Überquerung des Vaiolon-Passes (2560 m) muss eine kurze Leiter bestiegen, und – je nach Jahreszeit – Schneefelder durchschritten werden.

Author’s recommendation

Ob der Vaiolonpass gut zu begehen ist, kann man beim Hüttenwirt im Rifugio Paolina erfragen.
Profile picture of Svenja Rödig
Author
Svenja Rödig 
Updated: October 22, 2019

Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2575 m
Lowest point
2120 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Start

Rifugio Paolina (2128 m)
Coordinates:
DD
46.415573, 11.614490
DMS
46°24'56.1"N 11°36'52.2"E
UTM
32T 700921 5143543
w3w 
///thank.racers.trashes

Destination

Rifugio Paolina

Turn-by-turn directions

Mit der Paolina-Bergbahn fahren wir die ersten Höhenmeter nach oben. Für alle, die dieses Stück lieber zu Fuß gehen möchten wurde unterhalb der Bahn ein schmaler Wanderpfad angelegt. Das erste Stück muss jedoch an der vielbefahrenen Hauptstraße zurückgelegt werden und ist damit nicht unbedingt zu empfehlen.

In nördlicher Richtung wandern wir nun auf dem Höhenweg Nr. 552, der sich unterhalb der berühmten Rotwand entlang schlängelt. Nach etwa 1,2 km halten wir uns scharf rechts und folgen der Beschilderung zum Vaiolon-Pass (Weg Nr. 9). Ab hier wird es deutlich steiler. In einigen Serpentinen gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen schließlich die Felswand. Bis weit in den Sommer hinein muss man an dieser Stelle mit einem kleinen Schneefeld rechnen, das aber in den meisten Fällen problemlos und ohne zusätzliche Hilfsmittel überquert werden kann. Weiter geht es dann an einer schmalen Kante entlang – Erwachsene müssen hier gebückt gehen, doch hilft ein im Felsen verankertes Stahlseil – und über eine kurze Leiter. Dann haben wir die Passhöhe von 2560 auch schon fast erreicht. 

Zu unserer Rechten sehen wir den Einstieg in den Rotwand-Klettersteig, direkt vor uns liegen die Gipfel Cigolade (2540 m), Mugoni (2734 m) und die Tscheiner Spitze (2810 m; von rechts nach links). Über einen den Weg Nr. 551, der zunächst ein Stück bergab, dann wieder etwas bergauf führt, erreichen wir den höchsten Punkt unserer Tour auf 2573 m. Dann geht es bergab, zunächst wenig steil, bis wir an eine Weggabelung kommen. Dort halten wir uns rechts und steigen den schmalen und sehr steilen Pfad nach unten. Klettererfahrung ist nicht notwendig, Trittsicherheit aber absolut gefragt, denn an einigen Stellen müssen große Felsblöcke überwunden werden, und vor allem bei Nässe kann es sehr rutschig werden. 

Unten angekommen werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf die imposante Felswand hinter uns, dann durchqueren wir ein ebenes Tal und wandern schließlich entlang des Hirzelweges zum Rifugio Roda de Vael (Rotwandhütte). Hier haben wir uns eine Pause wirklich verdient. Auf 2280 Höhenmetern lassen wir uns eine wohlverdiente Stärkung schmecken und genießen die atemberaubende Aussicht von der schönen Terrasse.

Für den Rückweg folgen wir dem Hirzelweg bis zum Christomannos-Denkmal. Theodor Christomannos war ein Fremdenverkehrspionier, der sich um die wirtschaftliche Erschließung der Region verdient machte. Im zu Ehren wurde hoch über dem Karerpass der 2,70 m hoher Bronzeadler errichtet. Direkt am Denkmal zweigt der Weg Nr. 539 ab, dem wir nach Südwesten folgen. Nach insgesamt 6,8 km haben wir wieder das Rifugio Paolina erreicht.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public transport friendly

Mit der Bahn nach Bozen, weiter mit dem Bus (Linie 180) nach Karersee/Carezza und zu Fuß in wenigen Minuten zur Talstation der Paolina-Bahn

Getting there

Auf der Brennerautobahn (A22) bis Bozen Nord, weiter auf der SS241 über Welschnofen nach Karersee

Parking

Parkplatz an der Talstation der Paolina-Bahn

Coordinates

DD
46.415573, 11.614490
DMS
46°24'56.1"N 11°36'52.2"E
UTM
32T 700921 5143543
w3w 
///thank.racers.trashes
Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

Knöchelhohe Bergschuhe, bequeme und wetterfeste Kleidung

Questions & Answers

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Reviews

5.0
(5)
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Yanneto
September 10, 2020 · Community
Peter Pfeffer
September 28, 2019 · Community
Done at July 26, 2019
Wolfgang B.
September 14, 2019 · Community
Aussichtsreiche und eindrucksvolle Rundtour mit wunderbarem Ausblick. Meine GPS-Uhr hat etwas über 9 km gemessen. Wir haben drei Stunden gebraucht. Leider ist der Weg um die Rotwand teilweise sehr überlaufen.
show more
Done at September 12, 2019
Photo: Wolfgang B., Community
an der Rotwand
Photo: Wolfgang B., Community
Blick zurück und zum Latemar
Photo: Wolfgang B., Community
Blick zurück nach dem Abstieg vom Vaiolon-Pass
Photo: Wolfgang B., Community
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Photos from others

an der Rotwand
Blick zurück und zum Latemar
Blick zurück nach dem Abstieg vom Vaiolon-Pass
+ 6

Reviews
Difficulty
moderate
Distance
7 km
Duration
3:30h
Ascent
624 m
Descent
624 m
Public transport friendly Loop Scenic Refreshment stops available Cultural/historical value Geological highlights Cableway ascent/descent Secured passages

Statistics

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