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Stanziwurten 2707m

· 2 reviews · Mountain Hike · Holiday Region Hohe Tauern National Park
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Speed Pump
  • Trögereck mit dem dahinterliegenden Sandkopf
    / Trögereck mit dem dahinterliegenden Sandkopf
    Photo: Speed Pump, Community
  • / Die Schobergruppe
    Photo: Speed Pump, Community
  • / Die Schobergruppe
    Photo: Speed Pump, Community
  • / Bildmitte; Großer Friedrichskopf (3134 m), mit Petzeck (3283 m), Gradental mit Keeskopf
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  • / Steiler Almboden zum Gipfelkreuz des Stanziwurtenkopf (2680 m)
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  • / Lienzer Dolomiten
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  • / Hauptgipfel Stanziwurten (2707 m)
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  • / Meine Wenigkeit
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  • / Das Mölltall
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  • / Heiligenblut
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  • / Die letzten Eindrücke vom Stanziwurten
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  • / Mittner Alm
    Photo: Speed Pump, Community
m 2500 2000 1500 1000 12 10 8 6 4 2 km
Das Mölltal, der Stanzi, wunderschöne Gipfelbesteigung mit toller Aussicht, oberhalb der Gemeinde Großkirchheim.
moderate
Distance 12.5 km
6:22 h
1,269 m
1,200 m
2,705 m
1,440 m

Die Tour ähnelt ein bisschen die der Sandkopf Tour, anfangs geht es durch einen blickdichten Wald hindurch, dann aber, ab den Mittnerkasern eröffnet sich für uns ein wunderschönes Panorama. Der Unterschied ist halt, diese tolle Bergtour, dessen Ziel nicht ganz so hoch ist wie beim Sandkopf, kann für sich in Anspruch nehmen, das sie durchgängig, vorbildlich markiert ist.

Es muss halt nicht immer ein Dreitausender sein, der Mittner Hausberg der von den Einheimischen einfach nur Stanzi genannt wird, bietet auf 2707 m einen grandiosen Rundumblick, auf die umliegende Bergwelt. Was zählt ist der Erlebniswert, die Ruhe und Abgeschiedenheit, Garanten für einen schönen Tag.

Der Großglockner (3798m) mit dem seitlich liegenden Johannisberg (3453 m), der Keeskopf (3081 m) in dem davorliegen Gradental, der Große Friedrichskopf (3134 m) mit dem dahinterliegenden Petzeck (3283 m), der Hohe Sonnblick (3106 m) und nicht zu vergessen die Lienzer Dolomiten, Augenschmaus pur. Die Glocknergruppe, die Schobergruppe, die Goldbergruppe und die Lienzer Dolomiten vereinen sich zu einem einzigartigen Bergpanorama, einfach nur klasse.

Wer in der Gemeinde Großkirchheim seinen Urlaub  verbringt, dem sollte es ein absolutes Muss sein, diesen, eher unbekannten Gipfel zu besteigen. Aber Vorsicht, nicht das es euch so ergeht wie mir, bei der Greenhorn Erstbesteigung, ich war oben, aber trotzdem nicht da. Ich bin nämlich nur bis zum 2680 m hohen Gipfelkreuz gewandert. Den Hauptgipfel (2707 m) mit dem Steinmandl muss ich wohl übersehen haben, Haaaaa…… Ein Jahr später hab ich das aber nachgeholt. So, so….

Difficulty
moderate
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
2,705 m
Lowest point
1,440 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

Vorsicht bei Almkühen, sie stehen meistens da wo sie nicht stehen sollten, nämlich genau auf dem Wanderweg.  

Das Bundesland Salzburg empfiehlt in einer Broschüre bei Alm-Alarm "Drohgebärden mit einem Wanderstock" und "laute Zurufe". Verhaltensforscher Zeeb rät jedoch heftig ab:

Am besten weiträumig umgehen, so mach ich es auf jeden Fall, auch wenn es schmerzt, heißt der sicherste Weg, umkehren. Wenn die 600-Kilos schon in Bewegung sind, heißt es beten und flitzen.

Es gibt da auch unterschiedliche Empfehlungen für Hundehalter; Die Einen sagen: Der Hund muss an die Leine, die anderen sagen nein zur Leine. Unsere Bernie in Mitten sagt: Den Hund frei laufen lassen. Ich denke mal dass sie recht hat.   

Guter Orientierungssinn bei Nebel.

Ganz wichtig, Wetterbericht beachten/ Für diese Region ist Radio Osttirol sehr gut geeignet oder Wetterinfo im Web besorgen.

Wenn man auf dem Gipfel ist, die Wolken immer dichter werden, den Südwesten nie aus den Augen verlieren, es kann sich doch mal plötzlich was zusammenbrauen – Wenn es hinter dem Friedrich immer dunkler wird und ein leises Grollen zu vernehmen ist, heißt es Vollgas geben. Ich spreche da aus Erfahrung.

Tips and hints

Wer sein Auto noch ein bisschen weiter quälen möchte, kann vom Parkplatz „Mittnerwald“auch auf einer ca. 6 km langen Schotterstraße, hoch zum Parkplatz „Rieger Kaser" weiterfahren. Aber das muss ja nicht sein. Durch die eigene Muskelkraft an solch einen wunderschönen Ort zu wandern, um anschließend ein kleines Break zu machen, ist viel schöner. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Dazu Eine Super Tourenbeschreibung mit wunderschönen Bildern; von einem Autor aus Lienz, beginnend beim „Rieger Kaser“ 

http://www.tourenfex.at/bergtouren/stanziwurten/

Wer einen erholsamen Urlaub sucht, wird hier fündig werden. 

http://grosskirchheim.gv.at/gemeinde/index.html

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Start

Parkplatz oberhalb vom Bauernhof Kilge (1,439 m)
Coordinates:
DD
46.989828, 12.897038
DMS
46°59'23.4"N 12°53'49.3"E
UTM
33T 340093 5206180
w3w 
///pick.multilevel.unify

Destination

Hauptgipfel Stanziwurtenkopf

Turn-by-turn directions

Servus, Grüß Gott und Hallo. Das Auto steht, die Schuh sind geschnürt, die Stöcke parrat und auf geht´s, wir folgen den Track in östlicher Richtung. Für alle die kein Navi dabei haben, alles kein Problem, der Weg zum Stanzi ist hervorragend markiert. Wir halten uns also an die vorgegebenen Wegmarkierungen.

Vom Parkplatz weg, zweimal Luft geholt, geht´s gleich recht steil in den in den Mittner Wald hinein. Jetzt ist erst mal nichts anderes zu sehen wie Bäume, Bäume und nochmals Bäume, nichts spektakuläres. Nach ca. 40 Minuten, ein bisschen mehr oder weniger, haben wir die Mittner Kasern erreicht.

Nach den Mittner Kasern, kurz vor der Abzweigung Stanziwurten, kommen wir an den 1980 m hochgelegenen Parkplatz „Rieger Kaser“ vorbei. Da wir jede Menge Zeit mitgebracht haben, wäre das genau der richtige Moment den Rucksack abzuschnallen, um eine kleine Pause einzulegen, aber nicht zu lang.  Die hier stehende Sitzgruppe wird umrahmt von einer schön angelegten Steinmauer. Ein Platz zum verweilen, schauen und genießen. Fehlt eigentlich nur noch eine kleine Radlerstation mit zweieinhalb Umdrehungen. Aber man ja nicht alles haben.

Haben wir die Mittner Kasern und den Rieger Kaser, erst einmal hinter uns gelassen, eröffnet sich für uns, durch den immer lichter werdenden Wald, ein supertolles Panorama. Wer das Glück hat, an einen Tag zu starten, wo man den über sich liegenden, stahlblauen Himmel sein Eigen nennen darf, wird sich erfreuen am Kontrast zwischen Johannisberg, Großglockner und dem blue sky.

Der weitere Verlauf des nördlichen Weges zum Stanzi, bis wir die Waldgrenze erreicht haben, wird gesäumt durch alte, urrig anzuschauende Zirben.

Nach der Waldgrenze folgen wir, wie gehabt, den weiteren Wegmarkierungen, bis wir unterhalb der schuttbedeckten Westflanke des Stanzis kommen. Bei dem kleinen gelben Hinweisschild, geht es nun in südlicher Richtung weiter, bis wir zu 2 weiteren Hinweisschildern mit Zeitangabe kommen, die uns die Richtung weisen.

Fast geschafft, noch 30 min, dann sind wir da. Wer jetzt schon regelmäßig an der Sauerstoffflasche hängt, wird feststellen das 30 Minuten verdammt kurz sein können. Ich konnte diese angegebene Zeit nicht einhalten. Bei mir war es aber nicht der Sauerstoff, sondern die herannahenden Almkühe, die mich zu mehreren, kleinen Ausweichmanövern sowie Zwangspausen gezwungen haben. Das war Gänsehaut pur. Da Almkühe nicht sprechen können, war ich mir sehr unsicher ob sie nur neugierig waren oder einen Angriff einleiten wollten. Na ja, trotz der Almkühe, nach 45 Minuten Ziel erreicht. Erst zum Vorgipfel des Stanzis, dann recht unschwer zum Hauptgipfel, den höchsten Punkt des Stanziwurten, der geziert wird von einem überdimensionalen Steinmandl.

Auch wenn die Ostttiroler heuer ihre Wolken nicht behalten wollten, ist noch genug übrig geblieben zum schauen und genießen. Also, Rucksack runter, kleine Brotzeit, ein Foto und ein bisschen ausruhen. Ich mache das meistens am Vorgipfel.

Nach unserer kleinen Gipfrast geht´s dann irgendwann auch mal wieder hinunter, ist leider so. Wir steigen ruhigen Schrittes bis zur Wegteilung ab, die Kühe müssen wohl endlich begriffen haben, dass bei mir nichts zu holen ist. Alles friedlich, alles gut.

Bei dem Hinweisschild halten wir uns in Richtung Mittner Kaser. Wenn wir ab hier, von Zeit zu Zeit den Blick nach hinten richten, stellen wir fest, dass es hier recht stramm nach oben geht, aber nur für den, der wieder nach oben will. Wir wollen ja hinunter.

Haben wir die Waldgrenze erst einmal erreicht, ist es nicht mehr weit bis zur Wegteilung. Von dort aus auf bekannten Weg zum Ausgangspunkt zurück. Wer will, der kann beim Parkplatz „Rieger Kaser“ oder den Mittner Kasern noch einmal eine kleine Pause einlegen und den Tag Revue passieren lassen.

Ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu, der Stanzi, schon so oft oben gewesen, bei stahlblauen Himmel, bei Schnee und eiskalten Nordwind im Juli, bei Gewitter, bei leichten Nebel und und. Ein Ort wo man immer wieder zurückkehrt.

Bleibt eigentlich nur noch zu sagen übrig, Berg Heil und Pfiati.

Note


all notes on protected areas

Public transport

ANFAHRT ZUR HOCHTOUR NACH GROSSKIRCHHEIM

Von Winklern:

Auf die 107, Richtung Döllach/ Gemeinde Großkirchheim, rechts abbiegen, Ortskern Döllach, bis zum Schloss (ehemaliges Museum) fahren.

Nach ca. 130m rechts abbiegen, Richtung Mitten, Zirknitztal, Apriacher Höhenstraße.

Bei der Abzeigung Zirknitztal in Richtung Mitten, Apriacher Höhenstraße weiterfahren.

Bei der Abzweigung Apriach halten wir uns rechts.

Bei der nächsten Abzweigung halten wir uns links und fahren ca. 360m in östlicher Richtung weiter und schon sind wir am Parkplatz.

Von Heiligenblut:

Großglockner Hochalpenstraße.

Bis zur Fleißkehre, rechts abbiegen in Richtung Apriach/ Apricher Höhenstraße.

Weiterfahrt bis nach Mitten, bis wir auf die, von Döllach aus kommende Fahrstraße (Abzweigung Apriach b.z.w. Döllach) treffen.

Links abbiegen, Weiterfahrt in östlicher Richtung wie oben beschrieben. 

Parking

Oberhalb von Mitten/ Parkplatz am Mittnerwald

Coordinates

DD
46.989828, 12.897038
DMS
46°59'23.4"N 12°53'49.3"E
UTM
33T 340093 5206180
w3w 
///pick.multilevel.unify
Arrival by train, car, foot or bike

Author’s map recommendations

DAV AV-Karte 42 Sonnblick

Recommended maps for this region:

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Equipment

Einen guten Wanderschuh (festes Schuhwerk), Stöcke, Notproviant, Erste Hilfe Täschchen, Lampe, Signalpfeife, Trinksachen, Schutzkleidung, Rettungsdecke, mind. 1 Ersatz T- Shirt

Je nach Jahreszeit/ Temperatur ein paar Handschuhe

Alpenvereinskarte, GPS nicht unbedingt erforderlich: Ist alles super markiert

Basic Equipment for Mountain Hikes

  • Sturdy, comfortable and waterproof hiking boots or approach shoes
  • Layered, moisture wicking clothing
  • Hiking socks  
  • Rucksack (with rain cover)
  • Protection against sun, rain and wind (hat, sunscreen, water- and windproof jacket and suitable legwear)
  • Sunglasses
  • Hiking poles
  • Ample supply of drinking water and snacks
  • First aid kit
  • Bivy / survival bag  
  • Survival blanket
  • Headlamp
  • Pocket knife
  • Whistle
  • Cell phone
  • Cash
  • Navigation equipment / map and compass
  • Emergency contact details
  • ID

Technical Equipment for Mountain Hikes

  • Climbing helmet as required
  • The 'basic' and 'technical' equipment lists are generated based on the selected activity. They are not exhaustive and only serve as suggestions for what you should consider packing.
  • For your safety, you should carefully read all instructions on how to properly use and maintain your equipment.
  • Please ensure that the equipment you bring complies with local laws and does not include restricted items.

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4.0
(2)
Michi K.
March 16, 2020 · Community
Einer meiner liebsten Touren in der Gegend. Abwechslungsreich, nicht zu schwierig , Landschaftlich wunderschön. Und man ist fast alleine.
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When did you do this route? July 26, 2019
Susanne Drath 
July 26, 2019 · Community
Vor 3 Jahren war diese Tour schlecht gekenmzeichnet. Heute waren alle Wegzeichen frisch angemalt. Eine schöne Tour
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Photos from others


Reviews
Difficulty
moderate
Distance
12.5 km
Duration
6:22 h
Ascent
1,269 m
Descent
1,200 m
Highest point
2,705 m
Lowest point
1,440 m
Scenic Summit route Family-friendly

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Distance  km
Duration : h
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