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Schober Skitourenrunde: Etappe 3 - Hochschober

· 1 review · Back-country skiing · Schober Group
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    Photo: Michael Pröttel, alpenvereinaktiv.com
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1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 12 14 Lienzer Hütte Hochschober

Das große Finale der dreitägigen Schober-Skitourenrunde ist die Abfahrt vom Hochschober mit insgesamt über 2000 Höhenmetern!
difficult
14.7 km
8:00 h
1388 m
2020 m
Über einen landschaftlich überwältigenden Anstieg steigt man von Südosten Richtung Hochschober auf. Schlüsselstellen sind dabei der steile Übergang über das Obere Schobertörl und der Gipfelanstieg, für den bei harten Verhältnissen Pickel und Steigeisen hilfreich sind.

Author’s recommendation

Bei optimalen Schneeverhältnissen können sehr gute Skifahrer von dem Sattel östlich des Hochschober Gipfels direkt nach Norden sehr steil zum Schoberkees einfahren.
outdooractive.com User
Author
Michael Pröttel
Updated: November 25, 2015

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Hochschober, 3240 m
Lowest point
Unter Lesach, 1320 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition
NESW

Safety information

Da Teile des Anstiegs über riesige, ungegliederte Hänge führen ist eine sichere Lawinenlage absolute Vorraussetzung.

Equipment

Normale Skitourenausrüstung plus Pickel und Steigeisen. Eine Seilausrüstung ist auf dem Schoberkees i.d.R. nicht erforderlich.

Tips, hints and links

Der Winterraum der Lienzer Hütte (zweite Übernachtung) ist nur mit AV-Schlüssel zugänglich!

Start

Lienzer Hütte, 1977 m (1973 m)
Coordinates:
Geographic
46.934808, 12.746376
UTM
33T 328461 5200384

Destination

Unter Lesach, 1320 m

Turn-by-turn directions

Von der Lienzer Hütte folgt man dem Debanttal recht flach zunächst Nordwesten und dann nach Westen. Man erreicht den gewaltigen Talschluss und steigt nun deutlich steiler einen riesigen Nordosthang in etwa dessen Mitte hinauf. Auf etwa 2400 m hält man sich nach rechts und quert somit zum flacheren Geländeabsatz des sogenannten "Gartl" hinüber. Hier folgt man einem deutlichen Hochtal ein gutes Stück nach Norden in Richtung des schon weitem sichtbaren Schobertörls. Dieses stellt übrigens bei Wetterverschlechterung eine "Not-Alternative" dar, um wieder auf die Nordseite der Schobergruppe zu gelangen.

Da man aber den Hochschober noch besteigen möchte, wendet man sich (nachdem man eine linkerhand liegende felsige Steilstufe passiert hat) auf ca. 2650 m scharf nach links, um einen steileren Hang genau nach Westen anzusteigen. Dort wo sich dieser etwas zurück lehnt, wendet man sich nach Nordwesten und gelangt somit in den riesigen, unterhalb von Kleinschober und Hochschober liegenden Bergkessel.

Indem man nun in Nordrichtung einschwenkt, steuert man auf eine breite Firnrinne zu, die den Übergang durch die über einem aufragenden Felswände ermöglicht. Da es sich um einen südexponierten Steilhang handelt, wird dieser in der Regel mit Pickel und Steigeisen gemeistert. Oben angekommen, hat man zumindest die Rundtour schon in der Tasche und befindet sich am Oberen Schobertörl.

Von dort quert man nun ein kurzes Stück nach Norden und hält sich, sobald es das Gelände zulässt gleich nach links, um ohne Höhenverlust über das Obere Schoberkees zur Ostschulter des Hochschober zu queren.

Hier macht man zumeist (siehe Tipp) Skidepot, folgt einem breiten Rücken nach Westen und gelangt gleich anschließend in einer Hangquerung zum östlichen Gipfelhang des Hochschober. Hier geht es gerade zu einem deutlichen Sattel hinauf. Kurz bevor man diesen erreicht, wendet man sich nach links und folgt nun immer dem eher breiten, nur ganz zum Schluss schmalen Gipfelkamm zum höchsten Punkt.

Für die Abfahrt steigt man zunächst zum Skidepot zurück. Nun folgt eine großartige Abfahrt über das Schoberkees direkt nach Norden. Im weiteren Verlauf folgt man dem Ralftal auf dessen rechter Seite nach Nordwesten. Dort wo das Tal enger wird, muss man sich entscheiden:

Liegt ausreichend Schnee, kann man im Talboden bleiben, der sich bald stark verengt. Man folgt dem Bach zuerst nach Nordwesten, dann nach Nordosten (hier muss man sich immer mal wieder den besten Weg durch Grünerlengebüsch suchen), um ganz zum Schluss auf einer Forststraße die Lesachhütte zu erreichen.

Liegt wenig Schnee, ist es besser sich schon weiter oben rechts zu halten und in etwa dem Sommerweg auf einer Hangterrasse (rechts oberhalb des Baches) nach Nordwesten zu folgen. Aber auch hier ist das letzte Stück, das durch einen steilen Nordhang im Wald zur Lesachhütte führt, alles andere als ideales Skigelände.

An der Hütte angekommen, wendet man sich nach links und folgt nun immer dem schmalen Sommerweg, der ohne Orientierungsprobleme immer entlang des Lesachbaches in Richtung Lesach führt. Auch für diese  Schlussetappe ist eine hohe Schneelage wünschenswert, da der Weg größtenteils sehr schmal ist und durch teilweise recht zugewachsenes Gelände führt.

Fast ganz zum Schluss erreicht man nach einer Brücke eine Forststraße, über die es nun zum ersten Hof von Unter Lesach geht. Hier folgt man zuletzt einer Asphaltstraße nach rechts, überquert eine Brücke und erreicht in einem kleinen Gegenanstieg den Weiler Unter Lesach, wo man im dortigen Gasthaus auf die großartige Dreitagestour anstoßen und auf das Taxi warten kann.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Siehe Schober Skitourenrunde Etappe Eins

Da im Winter kein Bus zum Lucknerhaus fährt, muss man sich ein Taxi leisten, um zum Auto zurück zu kommen. Z.B. "Glocknertaxi" Tel. 043/664/521 90 89.

Getting there

Siehe Schober Skitourenrunde Etappe Eins

Parking

Siehe Schober Skitourenrunde Etappe Eins
Arrival by train, car, foot or bike

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Alpenvereinskarte Nr. 41 Schobergruppe, 1:25000

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Reviews

5.0
(1)
Richard Pecka
May 08, 2018 · Community
Eindrucksvolle, einsame Skidurchquerung - einige Anmerkungen: - Bei starker Überwechtung am oberen Schobertörl alternativ Anstieg eine Rinne weiter südlich (Sommerweg), im flacheren Gelände oberhalb der Rinne nach Norden weiter zum Hochschober-Ostgrat - Bei niedriger Schneelage ab Lesachalm-Hütte besser auf Forstweg nach Oberlesach, da der Bachweg auf alten Schneeresten ziemlich anstrengend sein kann...
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Done at April 23, 2018

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Reviews
Difficulty
difficult
Distance
14.7 km
Duration
8:00 h
Ascent
1388 m
Descent
2020 m
In and out Scenic Summit route
1600 m 1800 m
Morning
1600 m 1800 m
afternoon

Avalanche conditions

·
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Statistics

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