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S10 Benediktweg Idrija - Mali Golak

Hiking trail · Inner Carniola
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Johannes Maier 
  • Kirche Sv. Antona, Kalvarienberg, Idrija
    / Kirche Sv. Antona, Kalvarienberg, Idrija
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Bodeninschrift ehem. Kirche Sv. Barbara, Hauptplatz Idrija
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Brunnen bei Koča na Hleviški planini oberhalb von Idrija
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Blick zum Mali Golak vom Hleviška Planina
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Waldweg vor dem Gehöft Tratnik
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Idrijca Klause
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / gebasteltes Pilgerkreuz bei Klause Idrijca
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Querung einer größeren Furt entlang der Idrijca
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Oberlauf Idrijca
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  • / Furt durch die Idrijca, Oberlauf
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  • / Blick ins Vipava Tal vom Mali Golak
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / felsiger Abstieg zur Koča pod Golaki
    Photo: Johannes Maier, Community
  • / Koča/Refugio Pod Golaki
    Photo: Johannes Maier, Community
ft 6000 5000 4000 3000 2000 1000 14 12 10 8 6 4 2 mi

Die durchaus anspruchsvolle Tour führt von der Stadt Idrija zunächst auf den Hleviška Berg (800 m Seehöhe) und auf einem zentralen Höhenrücken des Idriatischen Gebirges weiter hinein in die Klamm der Idrijca (Fetschenbach) vorbei an einer der berühmten Klausen. Der Weg führt dann weiter hinauf zu den Rückzugsorten der Partisanen (ehem. Druckerei) und hinauf auf den Mali Golak (kleiner nackter Berg) und schießlich noch kurz hinunter zur Koča/Refugio pod Golaki
difficult
24.9 km
10:30 h
1762 m
816 m
Die anspruchsvolle Etappe führt über den Hauptausläufer des Idriatischen Gebirges hinauf auf den Mali Golak (1495 m); sie ist gekennzeichnet durch weitläufige Wälder und steile Hänge, z.T. führt der Weg entlang des Oberlaufes der Idrijca zu einer der berühmten Klausen. Einzelne Abschnitte sind steinige und unwegsame Pfade (insgesamt ca. 10km), weshalb mehr Zeit einzuplanen ist. Aber gerade diese lohnt es sich zu gehen.

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Die Etappe bietet mehrere herrliche Ausblicke, so schon vom Hleviška Berg und ganz besonders vom Mali Golak: da breitet sich im Süden die obere Adria von Piran bis auf die andere Seite von Grado aus; dreht man sich 180 Grad nach Norden tut sich die ganze Südflanke der östlichen Alpen auf. Die Klause Idrijca ist ein Erlebnis und in der Folge der Wandersteig über die insgesamt 12 Furten der Querbäche entlang des Oberlaufs der Idrijca. Eines der reizendsten Teilstücke des Benediktweges in Slowenien.

Die Wanderung ist sehr anspruchsvoll, weil insgesamt über 1.700 Höhenmeter und rd. 10 km felsiger, steiler Pfad zu überwinden sind. Es gibt unterwegs auf den letzten 20 km keine Verpflegung, weshalb genug Getränke und Selbstverpflegung mitgenommen werden muss.

Difficulty
difficult
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
1495 m
Lowest point
331 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

normale Wanderausrüstung

Tips, hints and links

www.benedikt-bewegt.at

Start

Stadtzentrum von Idrija (332 m)
Coordinates:
DD
46.000833, 14.022727
DMS
46°00'03.0"N 14°01'21.8"E
UTM
33T 424328 5094604
w3w 
///duvet.droid.mummies

Destination

Refugio/Koča pod Golaki

Turn-by-turn directions

Man startet am Marktplatz von Idrija, geht dann auf den alten historischen Hauptplatz, wo einst die Kirche der Hl. Barbara stand und heute moderne Kunstwerke und ein freier Blick das Stadtzentrum zieren. Der Weg führt vorbei an historischen Stadtbauten mit Blick auf die Burg Gewerkenegg (Rudniski Grad); bei der Burgauffahrt quert man vorher nach links den Bach (Johannes von Nepomukkapelle), biegt dann nach 2 Häusern gleich rechts in ein Gässchen und folgt rechts den Weg zwischen den Häusern bergwärts. Man quert 2 weitere Hangstraßen und geht weiter bergwärts geradeaus den Ortsweg, der dann steil durch den Wald hinauf führt. Bei der Schotterstraße (mit kleinem Wegweiser und Bildstock oberhalb) geht man kurz rechts und dann gleich links abzweigend den Pfad bergwärts, der nach gut 120 m eine scharfe Kehre nach links macht. Der Pfad führt weiter sehr steil den Berg hinauf und mündet in eine Forststraße. Dieser folgt man nach links auf einem flacheren Teilstück. Nach rd. 600 m bei einer unübersichtlichen Stelle rechts halten (Markierung Baumstumpf) und den Waldweg, später schöner, z.T. auch steiniger und wurzeliger Pfad weiter bergwärts gehen. Schließlich mündet der Pfad in eine Schotterstraße, der man weiter zur ersten Zwischenstation folgt (Berghütte/Koča na Hleviški planini, 800 m); Idrija-Koča; ca. 4 km.

Von der Hütte folgt man der guten Markierung des örtlichen Alpenvereins (rote Tafeln: Tratnik ICPP bzw. Klavše na Idrijci ICPP). Von der Hütte geht es 300 m steil hinauf zum Gipfel des Hleviška Planina. Am Gipfel (mit 'Schnapsautomat' - "Šnapcomat") geht man kurz am Grad entlang, hält sich nach der großen Buche links, wo ein kurzer steiler Pfad hinunter führt. Nach dem Abstieg hält sich an den Wandersteig entlang des Höhenrückens. Dieser führt zunächst kurz hinunter und dann leicht steigend über einzelne Hügeln gut 2 km lang. Dann gelangt man vor einem weiteren Anstieg wieder zu einer Gabelung, wo man jetzt den Steig links hinunter geht (und hier nicht dem 'Slowenischen Alpenweg' folgt); dieser ist teilweise sehr schmal im steilen Geände angelegt. Nach rd. 800 m kommt man auf einen Waldweg und nach 150 m auf eine freie Fläche, wo man die asphaltierte Straße und einige Bauernhäuser vorfindet (Strecke Hleviška Planina - Bauernhöfe: ca. 3,5 km).

Man geht nun die Straße im großen Bogen nach links hinunter bei den Häusern vorbei. Wenn man Glück hat, trifft man Danilo, den bärtigen Bauern im Weiler; er reicht einem gerne ein kühles Wasser oder die Früchte seiner Bäume. Kurz vor dem Wald zweigt man nach rechts (Hinweisschild "Tratnik") in den Feld- und Waldweg ein. Der Weg führt bei einer Wiese am Waldrand steil hinunter wieder in den Wald. Nach rd. 30 m biegt man wieder scharf nach links hinunter (Hinweisschild "Tratnik"). Man folgt nun rd. 1 km den groben Waldweg in leichten Kurven hinunter, Markierung bei einigen Weggabelungen beachten, zuletzt quert man auch eine Furt und kommt schließlich auf einer freien Fläche zum Gehöft Tratnig selbst. Zwischen Haus und Wirtschaftsgebäude geht man hindurch und folgt dem Feldweg in einem großen Bogen hinunter zum Waldrand. Hier gelangt man auf die ehemalige, von Italienern erbaute Straße (jetzt Schotter), die weiter mit gleichmäßiger flacher Steigung bis hinauf zur Klause Idrijca führt (wegen der vielen Kehren gut 3 km). Am Anfang dieser Straße gibt es eine Abrutschung, die man leider über den Hang oberhalb überwinden muss (Strecke von Idrija bis Klause: 12,5 km)

Nach der beeindruckenden, renovierten Klause geht man zunächst ca. 150 m die Kurve  rechts hinauf den Schotterweg weiter. Man zweigt aber dann bei der Straßenkehre nach links auf einen Waldweg ein, der zuerst kurz nach unten führt; - Achtung: gemäß Slow. Alpenverein gibt es auch eine neue Variante, die bergwärts führt und die erste Furt nicht unten an der Idrijca quert sonderen oberhalb am Hang!). Es hat aber auch einen Reiz, zur Idrijca abzusteigen, bei einem der Tümpel sich abzukühlen und ein kleines Stück dem Flußbett zu folgen. Diese Furt ist die erste von später insgesamt 12 kleineren und größeren. Nach wenigen Metern mündet der Waldweg in einen Pfad, der rechts abzweigt. Man folgt dem Pfad, teilweise durch unwegsames Gelände (steile kurze Ab- und Anstiege, Bach- und Steinquerungen, dichterer Bewuchs und Jungwald). Er folgt dem Oberlauf der Idrijca, einmal verläuft er für rd. 100 m auf dem Schwemmkegel des Baches selbst. Nach ca. 1,8 km stößt man auf eine breite Forststraße, von der man nach knapp 200 m wieder nach links auf einen rohen Waldweg abzweigt. Nach einigen hundert Metern quert der Weg den Bachlauf der Idrijca (12. Furt) und geht dann rd. 800 m leicht ansteigend hinauf. Später verengt sich der Waldweg zu einem verwachsenen Pfad. Schießlich gelangt man zur befestigten Straße am Höhenrücken direkt bei einer Weggabelung. Wegstrecke Klause Idrijca - Weggabelung: 3,5 km.

Nun folgt man rechts dem Straßenverlauf (rote Markierungstafeln "Golaki"). Nach rd. 1 km, bei einer Schottergrube die schmale Straße links hinauf und dann wieder rechts weiter gehen (ab jetzt asphaltiert). Man befindet sich wieder auf der "Via Alpina" bzw. dem "Slovenska planina pot". Die schmale, asphaltierte Straße führt nach gut 1 km zu einem historischen Punkt, der "Partizanska bolnica Pavla" (Museum der Partisanendruckerei und Denkmal). Man folgt nun weiter der Straße nach Lokve bergwärts rd. 1.300 m. Der markierte Wanderweg ("Slovenska planinska pot") zweigt dann links ab, führt dann auf 300 m auf gleicher Höhe und später bergwärts zum Veliki Golak (1480 m) hinauf, den man auf der nördliche Seite umwandert. Nach insgesamt rd. 3 km auf dem teilweise steinigen, aber impossanten, über einige kleine Felsenkanten verlaufender Bergpfad zweigt man nochmals nach rechts ab, passiert den Srednji Golak (1480 m) und erreicht nach gut einem km den höchsten Punkt des Benediktweges in Slowenien, den Mali Golak (kleiner nackter Berg, 1495 m).

Die Bezeichnung "nackte Berge" trifft heute nicht mehr zu: mit Ausnahme der Gipfelspitzen ist das Gelände sehr bewachsen, oben vor allem mit Latschenwäder. den Mali Golak verlässt man den Steig hinunger zur Koča/Refugio Pod Golaki (rd. 200 m Höhenunterschied und rd. 1 km). Die Berghütte verfügt über eine ausgezeichnete Bewirtung und Übernachtungsmöglichkeiten für 13 Personen (sauberes Matratzenlager im Dachgeschoß).

Note


all notes on protected areas

Public transport

Mit Bus ist Idrija erreichbar - die Berghütte am Golak ist nur mit PKW erreichber; die letzten 300 m zu Fuß (oder Geländewagen).

Getting there

Busanfahrt nach Idrija (von Logatec bzw. Ljubljana) möglich

Idrija ist  mit Privat-PKW erreichbar, am besten von Logatec (Ausfahrt Slowenische Autobahn A1); Logatec - Idrija ca. 25 km.

Parking

kostenlose Parkplätze sind in Idrija vorhanden

Coordinates

DD
46.000833, 14.022727
DMS
46°00'03.0"N 14°01'21.8"E
UTM
33T 424328 5094604
w3w 
///duvet.droid.mummies
Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk ist notwendig

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Difficulty
difficult
Distance
24.9 km
Duration
10:30h
Ascent
1762 m
Descent
816 m
Multi-stage route Scenic Cultural/historical value Geological highlights Botanical highlights Summit route

Statistics

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