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Alpine Tour

Östlicher Feuerstein - über den Dolomieuweg und die Bremer Hütte

Alpine Tour • Stubai Alps
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ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Mit der Bahn geht es von Innsbruck nach Steinach a. Br.
    / Mit der Bahn geht es von Innsbruck nach Steinach a. Br.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Bus bringt uns ins hintere Gschnitztal.
    / Der Bus bringt uns ins hintere Gschnitztal.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Beim Gh. Feuerstein beginnt unsere heutige Tour.
    / Beim Gh. Feuerstein beginnt unsere heutige Tour.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Anfangs auf einer Forststraße geht es ins Sandestal.
    / Anfangs auf einer Forststraße geht es ins Sandestal.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Ohne Feingefühl wurde diese Hängebrücke über den kleinen Wasserfall errichtet.
    / Ohne Feingefühl wurde diese Hängebrücke über den kleinen Wasserfall errichtet.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Eine Wegtafel weist ins Sandestal und zur Tribulaunhütte.
    / Eine Wegtafel weist ins Sandestal und zur Tribulaunhütte.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Schon bald gibt das Tal die Blicke auf die Tribulaune frei.
    / Schon bald gibt das Tal die Blicke auf die Tribulaune frei.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Im Sandestal im Antlitz der Tribulaune.
    / Im Sandestal im Antlitz der Tribulaune.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Eine imposante Bergkulisse. Im Hintergrund ist bereits die Tribulaunhütte sichtbar.
    / Eine imposante Bergkulisse. Im Hintergrund ist bereits die Tribulaunhütte sichtbar.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Tribulaunhütte wurde neu eingeschindelt.
    / Die Tribulaunhütte wurde neu eingeschindelt.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nach einer Rast geht es hinauf zum Sandesjöchl.
    / Nach einer Rast geht es hinauf zum Sandesjöchl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Wegtafeln weisen zum Sandesjöchl.
    / Wegtafeln weisen zum Sandesjöchl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Im Antlitz des Pflerscher Tribulauns bald am Jöchl.
    / Im Antlitz des Pflerscher Tribulauns bald am Jöchl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zwei Holztafeln - eine zur ital. Tribulaunhütte, die andere zur Bremerhütte.
    / Zwei Holztafeln - eine zur ital. Tribulaunhütte, die andere zur Bremerhütte.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Gleich ist das Sandesjöchl auf 2599 m erreicht.
    / Gleich ist das Sandesjöchl auf 2599 m erreicht.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Vom Sandesjöchl erfolgt ein kurzer Abstecher zum Pflerscher Pinggl.
    / Vom Sandesjöchl erfolgt ein kurzer Abstecher zum Pflerscher Pinggl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Beim Aufstieg trifft man nicht selten auf kapitale Steinböcke.
    / Beim Aufstieg trifft man nicht selten auf kapitale Steinböcke.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Grandioser Ausblick vom Gipfel auf Weißwand und Hoher Zahn.
    / Grandioser Ausblick vom Gipfel auf Weißwand und Hoher Zahn.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Sandessee im Antlitz des Pflerscher Tribulauns.
    / Der Sandessee im Antlitz des Pflerscher Tribulauns.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Dolomieuweg führt die Tour nun zur Bremer Hütte.
    / Am Dolomieuweg führt die Tour nun zur Bremer Hütte.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nur wenige Bergsteiger wird auf dieser Route treffen.
    / Nur wenige Bergsteiger wird auf dieser Route treffen.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Herrlicher Blick hinaus durch das Gschnitztal.
    / Herrlicher Blick hinaus durch das Gschnitztal.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der versteckte Pardeilferner zwischen Weißwand und Schafkampspitze.
    / Der versteckte Pardeilferner zwischen Weißwand und Schafkampspitze.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Im 2. Teil müssen felsdurchsetzte Abschnitte überwunden werden.
    / Im 2. Teil müssen felsdurchsetzte Abschnitte überwunden werden.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Wahre Kleinodien säumen den Weg.
    / Wahre Kleinodien säumen den Weg.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick über das Simmingmoos zum Rest des Simmingferners.
    / Blick über das Simmingmoos zum Rest des Simmingferners.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bis zur Bremer Hütte ist es nicht mehr weit.
    / Bis zur Bremer Hütte ist es nicht mehr weit.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nach 5 Stunden Gehzeit ist die Bremer Hütte erreicht.
    / Nach 5 Stunden Gehzeit ist die Bremer Hütte erreicht.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Bremer Hütte, von einem kleinen See umgeben, liegt an einen wunderschönen Platz.
    / Die Bremer Hütte, von einem kleinen See umgeben, liegt an einen wunderschönen Platz.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zeitig in der Früh verlassen wir die Bremer Hütte und
    / Zeitig in der Früh verlassen wir die Bremer Hütte und
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • ... genießen den Sonnenaufgang.
    / ... genießen den Sonnenaufgang.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Landschaft färbt sich rosa und noch ist es ruhig am Stubaier Höhenweg.
    / Die Landschaft färbt sich rosa und noch ist es ruhig am Stubaier Höhenweg.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der letzte Abschnitt zum Simmingjöchl ist steil.
    / Der letzte Abschnitt zum Simmingjöchl ist steil.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Zollhütte am Simmingjöchl ist erreicht.
    / Die Zollhütte am Simmingjöchl ist erreicht.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Von der Zollhütte folgen wir dem Steig zum Aperen Feuerstein Ferner.
    / Von der Zollhütte folgen wir dem Steig zum Aperen Feuerstein Ferner.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Noch ist der Steig markiert.
    / Noch ist der Steig markiert.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bei den Gletscherseen und am Beginn des Ferners endet die Wegmarkierung.
    / Bei den Gletscherseen und am Beginn des Ferners endet die Wegmarkierung.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Aperen Feuerstein Ferner ist noch kein Seil, jedoch Spikes notwendig.
    / Am Aperen Feuerstein Ferner ist noch kein Seil, jedoch Spikes notwendig.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nach dem Ferner geht es über Schutt hinauf zur Nürnberger Scharte.
    / Nach dem Ferner geht es über Schutt hinauf zur Nürnberger Scharte.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Weiter geht es über den Rücken bis zum Punkt 3026 m.
    / Weiter geht es über den Rücken bis zum Punkt 3026 m.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Anseilen am Grübelferner ist absolut notwendig.
    / Anseilen am Grübelferner ist absolut notwendig.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Eine gefährliche Randspalte gilt es zu überwinden.
    / Eine gefährliche Randspalte gilt es zu überwinden.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick vom Felsgrat zum Grübelferner, der im oberen Teil flach ist.
    / Blick vom Felsgrat zum Grübelferner, der im oberen Teil flach ist.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Trittsicherheit ist notwendig, die Klettereien halten sich aber in Grenzen.
    / Trittsicherheit ist notwendig, die Klettereien halten sich aber in Grenzen.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Gipfel des 3268 m Östl. Feuersteins.
    / Am Gipfel des 3268 m Östl. Feuersteins.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zurück geht es am Aufstiegsweg.
    / Zurück geht es am Aufstiegsweg.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Noch einmal schweift der Blick zurück über den Grüblferner.
    / Noch einmal schweift der Blick zurück über den Grüblferner.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Spaltenzerrissen bricht der Ferner unter uns in die Tiefe.
    / Spaltenzerrissen bricht der Ferner unter uns in die Tiefe.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bei einem Holzstock (3038 m) geht es hinunter zur Nürnberger Scharte.
    / Bei einem Holzstock (3038 m) geht es hinunter zur Nürnberger Scharte.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick zum Aperen Feuerstein.
    / Blick zum Aperen Feuerstein.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zurück bei der kleinen Zollhütte am Simmingjöchl.
    / Zurück bei der kleinen Zollhütte am Simmingjöchl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Hinunter geht es ins Obere und Untere Grüebl.
    / Hinunter geht es ins Obere und Untere Grüebl.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Ein wahres Kleinod inmitten vom Gletscher glattpolierter Felsen.
    / Ein wahres Kleinod inmitten vom Gletscher glattpolierter Felsen.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Beim Abstieg haben wir die Nürnberger Hütte immer im Blickfeld.
    / Beim Abstieg haben wir die Nürnberger Hütte immer im Blickfeld.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Über glattpolierte Felsen führt der Abstieg mitunter seilversichert hinunter ins Langental.
    / Über glattpolierte Felsen führt der Abstieg mitunter seilversichert hinunter ins Langental.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick talauswärts durch das Langental ins Stubaital.
    / Blick talauswärts durch das Langental ins Stubaital.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Eine wilde Bergszenerie mit dem Langtalbach.
    / Eine wilde Bergszenerie mit dem Langtalbach.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Noch vor dem Felsrücken münden wir in das Steiglein ein.
    / Noch vor dem Felsrücken münden wir in das Steiglein ein.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Nürnberger Hütte bleibt immer über uns.
    / Die Nürnberger Hütte bleibt immer über uns.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Einem Steiglein folgend, münden wir auf 2100 m wieder in den Hauptweg ein.
    / Einem Steiglein folgend, münden wir auf 2100 m wieder in den Hauptweg ein.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Wieder am Hauptweg 134 mit Blick hinunter zur Bsuechalm.
    / Wieder am Hauptweg 134 mit Blick hinunter zur Bsuechalm.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Bsuechalm liegt unmittelbar vor uns.
    / Die Bsuechalm liegt unmittelbar vor uns.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Von der Bsuechalm folgen wir anfangs dem Forstweg bis ...
    / Von der Bsuechalm folgen wir anfangs dem Forstweg bis ...
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • ... auf 1500 m linkerhand der Weg hinunter zur Bushaltestelle abzweigt.
    / ... auf 1500 m linkerhand der Weg hinunter zur Bushaltestelle abzweigt.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Mit dem Bus geht es zurück nach Innsbruck.
    / Mit dem Bus geht es zurück nach Innsbruck.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
Map / Östlicher Feuerstein - über den Dolomieuweg und die Bremer Hütte
1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 5 10 15 20 25 30
Weather

Der Anstieg vom Gschnitztal über die Tribulaunhütte und dem Dolomieuweg, mit einem Abstecher zum Pflerscher Pinggl zur Bremerhütte, ist landschaftlich äußerst reizvoll. Der Östl. Feuerstein beinhaltet alle Attribute einer attraktiven hochalpinen Bergtour.
difficult
30.3 km
13:00 h
3440 m
3320 m
Vom Gh. Feuerstein im hinteren Gschnitztal über den Steig zur österreichischen Tribulaunhütte. Von dort unterhalb des Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun zum Sandesjöchl mit einem Abstecher über Steigspuren hinauf zum Pflerscher Pinggl. Zurück zum Sandesjöchl und weiter zur Pflerscher Scharte führt nun der lange Weg durch das "Kühberg" durchaus alpin im Auf und Ab und mit versicherten Stellen zur Bremer Hütte.  Von der Bremer Hütte auf einem Teil des Stubaier Höhenweges hinauf zur Zollhütte am Simmingjöchl. Auf dem Steig ein Stück hinunter zu den Seen und zu Beginn über den Aperen-Feuerstein-Ferner bis zum Beginn des Schuttgeländes. Über dieses hinauf zur Nürnberger Scharte. Weiter über den Südostrücken bis zum Punkt 3038 m und anschließend ein kurzes Stück hinunter auf 3026 m. Weiter über den Grübelferner in südöstlicher Linie zum Sattel südwestlich des Pflerscher Hochjochs. Anschließend über den Südwestgrat in leichter Kletterei zum Östl. Feuerstein. Der Rückweg bis zum Simmingjöchl erfolgt wie der Aufstieg. Vom Jöchl dem Stubaier Höhenweg nach Westen folgend steil und teilweise seilversichert hinunter ins Langental und über die Brücke dem Steig folgend hinauf in Richtung Nürnberger Hütte. Nicht zur Hütte aufsteigend, sondern zuvor den Steigspuren entlang der Wasserleitung und den Steinmandln folgend. Knapp 80 Höhenmeter unterhalb der Nürnberger Hütte vorbei und dem Steiglein folgend bis zur Einmündung in den Hauptsteig 134. Über diesen talwärts zur Bsuechalm. Nun weiter auf der Forststraße talauswärts bis linkerhand der Fußweg durch den Wald zum Parkplatz bzw. zur Bushaltestelle "Nürnberger Hütte" in wenigen Minuten hinunterleitet. Mit dem INN.bus der Innsbrucker Verkehrsbetriebe nach Innsbruck.

Author’s recommendation

Übernachtet man auf der Bremer Hütte, sollte diese Hochtour im Hochsommer gemieden werden, da die Schutzhütte zumeist voll mit Wanderern des Stubaier Höhenweges ist.
outdooractive.com User
Author
Josef Essl
Updated: 2015-10-16

Difficulty
difficult
Technique
I+, 35°
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Altitude
3267 m
1281 m
Highest point
Östl. Feuerstein (3267 m)
Lowest point
Gschnitz/Gh. Feuerstein (1281 m)
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition
NESW
Rope length
1 x 30 m
First ascent
A. Kerner (1870)

Safety information

Bei der Tour auf den Östl. Feuerstein handelt es sich um ein Hochtour im verblockten Gelände sowie einem Gletscheranstieg und einer Gratüberschreitung.  Der Anstieg durch das verblockte und das vom Gletscher freigegebene Schuttgelände erfordert Trittsicherheit. Der Grübelferner sollte nur angeseilt überwunden werden, wobei insbesondere die Randspalte unterhalb des Grates Probleme bereiten kann. Der Anstieg über den Grat zum Östl. Feuerstein weist den I. bis II. Schwierigkeitsgrad (je nach Route) auf.

Equipment

Hochalpine Ausrüstung mit Gurt, Seil, Pickel und (Leicht)Steigeisen (auch Snowline-Spikes möglich; www.kochalpin.at). Darüber hinaus ist ein Erste Hilfe-Paket, Wechselwäsche, Sonnenbrille, Regenschutz, optional auch Handschuhe, Kappe oder Stirnband mitzuführen.

Tips, hints and links

Gasthof Feuerstein (1281 m, Privat): Tel. +43/(0)5276/78045 oder +43/(0)664/3480183. E-mail: info@gasthof-feuerstein.at, nahezu ganzjährig geöffnet 

Tribulaunhütte (2064 m, Naturfreunde): Tel. +43/(0)664/4050951, E-Mail: info@tribulaunhuette.at, geöffnet von Mitte Juni bis Ende September

Bremer Hütte (2413 m, DAV): Tel. +43/(0)664/2728 071, E-mail: office@bremerhuette.at, geöffnet von Ende Juni bis Ende September

Nürnberger Hütte (2280 m, DAV): Tel. +43/(0)664/4032188, E-mail: info@nuernbergerhuette.at, geöffnet von Ende Juni bis Anfang Oktober

Bsuechalm (1572 m, Privat): Tel. +43(0)5226/2216, E-mail: info@zegger.com, in den Sommermonaten durchgehend geöffnet

Start

Gschnitz/Gh. Feuerstein (1281 m) (1278 m)
Coordinates:
Geographic
47.028566 N 11.332100 E
UTM
32T 677201 5210978

Destination

Bushaltestelle Nürnberger Hütte/Stubaital (1380 m)

Turn-by-turn directions

1. Tag

Nachdem wir mit Bahn bis Steinach a. Brenner und anschließend mit dem Postbus bis ins hintere Gschnitztal zum Gh. Feuerstein (1281 m) angereist sind geht es zeitig in der Früh auf dem Steig 127 ororgraphisch rechts des Sandesbaches in das ursprüngliche und durchaus wilde Sandestal in Richtung österreichische Tribulaunhütte. In angenehmer Steilheit führt der Steig in direkter Linie am Fuß des Hohen Tors und des Kreuzjöchl in Richtung Talschluss, bevor er sich bei ca. 1820 m in mehreren Kehren nach oben windet. Über sanfte alpine Grasmatten folgen wir dem Steig zuletzt zur mittlerweile neu mit Lärchen eingeschindelten Tribulaunhütte (2064 m). Nach einer Rast setzen wir mit Blick auf die gewaltigen Nordabbrüche des Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun unsere Bergtour in Richtung Sandesjöchl fort. Dabei wandern wir kurz auf einem Forstweg, bis uns die Wegtafeln links in die mächtigen Schotterkare leiten. Direkt am Fuße der Felswände führt der Steig 130 unschwierig und in angenehmer Steilheit empor, bevor es unterhalb der Scharte kurz steiler wird. Vom Sandesjöchl (2599 m) öffnet sich ein herrlicher Blick zu den Südl. Stubaier Alpen und vor allem hinunter zur Südtiroler Tribulaunhütte mit dem blau heraufschimmernden Sandessee. Wir halten nur kurz inne und steigen nun entlang des Gratrückens auf Steigspuren zum Pferscher Pinggl (2767 m) welches wir nach gut 25 Minuten erreichen. Viele Bergsteiger besuchen diesen durchaus unscheinbaren Gipfel nicht, doch dafür wird man nicht selten auf größere Steinbockkolonien treffen. Auf dem gleichen Steiglein geht es nach einem Rundumblick wieder zurück und anschließend (durchaus über Schutt abkürzend) hinunter zur Pflerscher Scharte (ca. 2500 m) , wo wir in den Dolomieuweg einmünden. Dieser wunderschöne Höhenweg liegt im Schatten des bekannten Stubaier Höhenweg und deshalb wird man auch hier nur wenige Wanderer und Bergsteiger auf dem Weg zur Bremer treffen. Gleich zu Beginn folgt ein schöner Abstieg durch Kare mit alpine Grasmatten und eingesprenkelten Felsblöcken zu den sanften Hochflächen des Kühbergs. Einzelne Abschnitte führen durchaus steil hinunter und erfordern etwas Trittsicherheit. Es geht unterhalb der Schwarzen Wand (2364 m) vorbei und führt anschließend sehr angenehm und ohne Höhengewinn bis zum auslaufenden Gletscherkares des Padreilferners. Hier tauchen wir nicht nur in die Grünerlenzone, sondern beginnt auch der Steig (teilweise etwas verwachsen) mitunter steil anzusteigen bzw. dann wieder steil hinunterzuführen. Am Beginn der herunterziehenden Gratschneide des Schafkamp am so genannten "am Stöller", wird es nun ziemlich alpin. Es helfen zwar Seilsicherungen die gröbsten Abschnitte gut zu überwinden, doch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier ein wichtiger Begleiter. Schon bald haben wir diese Stellen überwunden und steigen ein Stück hinunter, bevor der Steig plötzlich in direkter Linie gute 100 Höhenmeter nach oben führt, wo uns ein wunderschönes Kleinod mit kleinen Lacken und der Blick auf das Simmingmoos mit seinen Bachmäandern erwartet. Es ist der letzte Abschnitt des Steiges, der sich kurz nach Überquerung des Simmingbaches in den Steig Nr. 102 einmündet, welcher direkt vom Gschnitztal heraufführt. Zuletzt wandern wir über die vom Eiszeitgletscher abgeschliffenen Felsen der "Mitteregga" zur Bremer Hütte (2413 m), die bei einem kleinen Seelein in einer wilden Bergszenerie steht.

2. Tag

Zeitig in der Früh brechen wir zum Simmingjöchl auf und folgen dem Steig Nr. 102 (= Teil des Stubaier Höhenweges) in leicht südwestlicher Richtung. Anfangs noch ohne alpine Herausforderungen, wird der Anstieg zuletzt doch etwas herausfordernd, wobei Seilsicherungen den letzten Teil des Anstieges zum Simmingjöchl erleichtern. Am Simmingjöchl (2764 m) angelang (dort befindet sich auch die Zollhütte), folgen wir dem markierten Steig entlang eines Gratrückens nach Süden. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir nicht in die Landschaft schön eingebettete Gletscherseen, sondern auch den Gletscherrest des Aperen-Feuerstein-Ferners. Gletscherspalten hat man hier so gut wie keine zu befürchten, dennoch sind hier Steigeisen oder Snowline Spikes absolut angebracht, denn der Gletscher ist zumeist blank. Beim Anstieg sollte man sich von den Osthängen des Aperen Feuersteins fernhalten, denn Steinschlag ist hier jederzeit möglich. Den Gletscher haben wir in direkter Linie bald überwunden und jetzt geht es durch das Gletschervorfeld mit Geröll und Schutt in Richtung Nürnberger Scharte (2914 m). Von dieser folgen wir nun auf Steigspuren den nach Südosten verlaufenden Kamm bis zur Kote 3038 m. Anschließend folgt entlang des Kammes, mit Blick auf den Grüblferner, ein kurzer Abstieg bis auf ca. 3026 m. Hier suchen wir uns einen einfachen und kurzen Abstieg rechterhand hinunter zum Grübelferner, der sich in diesem Abschnitt von seiner sanften Seite zeigt. Etwas unterhalb bricht der Gletscher jedoch spaltenzerrissen in die Tiefe. Für den nun folgenden Abschnitt werden Steigeisen, Seil und Pickel ausgepackt, denn auch hier sind Gletscherspalten keine Seltenheit. Durchwegs sanft geht es nun in leicht südöstlicher Richtung zum Felsgrat zwischen Pflerscher Hochjoch und Östl. Feuerstein, wobei kurz vor Beginn des Felsgrates eine mitunter unangenehme Randspalte zu überwinden ist. Hier muss man wirklich genau schauen, wo ein sicheres Überqueren möglich ist. Am Felsgrat legen wir unser Seil und die Steigeisen ab und steigen über diesen häufig rechtshaltend in Richtung Östl. Feuerstein auf. Dabei sind immer wieder kleine Spitzen zu überklettern oder zu umgehen und mitunter ist auch ein Ausweichen auf die sehr steile Südseite notwendig. Dann sind Kletterstellen im bis zu II. Schwierigkeitsrad zu meisten. Zuletzt führt der Anstieg steil aber durchwegs unschwierig zum Gipfel des Östl. Feuersteins (3268 m). Zurück führt uns der Abstieg auf der gleichen Route wie der Aufstieg bis zum Simmingjöchl. Von hier erfolgt der Abstieg auf dem Steig 102 unter den Felshängen der Inneren Wetterspitze ins Obere und in weiterer Folge ins Untere Grüebl, wo Feuchtgebiete und kleine Seen inmitten von glattpolierten Felsen eine wunderschönes Kleinod bilden. Der weitere Abstieg ist und führt mitunter seilversichert über Felsen hinunter ins Langtal. Auf ca. 2220 m überqueren wir den Langtalbach, um anschließend nochmals kurz aufzusteigen. Will man nicht bis zur Nürnberger Hütte aufsteigen (was natürlich auch möglich ist), besteht die Möglichkeit noch vor Beginn der Felsrampe "auf die Platten" rechterhand auf Steigspuren bzw. dort wo die Wasserleitung verlegt ist entlang von kleinen Steinmännern über alpine ein Stück abzusteigen und am Beginn des Felsansatzes linkerhand zum Steig unterhalb der Nürnberger Hütte hinüberzuqueren. Knapp 100 Höhenmeter unterhalb der Nürnberger Hütte führt ein Steiglein talauswärts, welches auf ca. 2100 in den markierten Steig 134 einmündet. Über diesen steigen wir anschließend in zahlreichen Kehren, aber durchwegs angenehm, hinunter zur Bsuechalm (1572 m), wo wir nochmals eine Rast einlegen. Anschließend führt der letzte Teil der Wanderung auf der Forststraße bis auf 1500 m. Hier zweigen linkerhand ab und steigen die letzten 15 Minuten durch den Wald zum Parkplatz bzw. zur Bushaltestelle/Nürnberger Hütte ab. Mit dem Stubaitalbus geht anschließend direkt bis nach Innsbruck.

Public transport

Mit der Bahn von Innsbruck nach Steinach a. Brenner (www.oebb.at) und weiter mit dem Postbus bis ins hintere Gschnitztal/Gh. Feuerstein (www.postbus.at). Die Rückfahrt aus dem Stubaital erfolgt vom Parkplatz/Nürnberger Hütte mit dem Stubaitalbus der Innsbrucker Verkehrsbetriebe bis zum Hauptbahnhof nach Innsbruck (www.ivb.at).

Getting there

Da es sich bei dieser Hochtour um einen unterschiedlichen Ausgangs- und Endpunkt handelt, ist eine Anfahrt mit dem PKW nicht zielführend.
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Klier, W. (2013): Stubaier Alpen (Alpenvereinsführer). Bergverlag Rother, 14., neu bearbeitete Auflage; München, 447 S.

Author’s map recommendations

AV-Karte "Stubaier Alpen-Hochstubai", Nr. 31/1, 1:25.000 AV-Karte "Brennerberge", Nr. 31/3, 1:50.000 Tabacco "Sterzing, Stubaier Alpen", Nr. 038, 1:25.000

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Difficulty
I+, 35° difficult
Distance
30.3 km
Duration
13:00 h
Ascent
3440 m
Descent
3320 m
Tour route Stage tour Nice views With refreshment stops Geological highlights Summit tour Ridge Ridge crossing

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