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Hiking trail

Monte Piana - Fern-„sehen“ und zurückschauen

Hiking trail · Hochpustertal
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    Photo: KOMPASS
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 10 8 6 4 2 km
10.5 km
5:15 h
920 m
920 m
Wer den Monte Piana besucht, hat die Historie oder die Aussicht im Auge. Das ausgedehnte Gipfelplateau war während des Ers­ten Weltkriegs ein hart umkämpfter Eckpfeiler der Dolomi­tenfront; Kaiserjäger hielten die Nordkuppe (Monte Piano, 2320 m), Alpini den Monte Piana (2324 m). Heute ist der Berg ein großes Freilichtmuseum: Schützengräben, Stollen, Stacheldrahtverhaue und Bom­bentrich­ter als stumme Zeugen, die an das sinnlose Sterben inmitten einer grandiosen Hochgebirgsszenerie erinnern – nie wieder!

Während des Sommers fahren Jeep-Taxis über die (für den Privatverkehr gesperrte) Straße zum Rifugio Bosi (2205 m). In gut einer halben Stunde kommt man so zum Südgipfel und zum großen Panorama. Weiter, aber auch ungleich erlebnisreicher ist die Überschreitung des Berges auf zwei inte­ressanten Steigen: hinauf über die vielen Serpentinen des „Pionierweges“, Abstieg über den „Touris­tensteig“.

▶ Vom Wanderparkplatz beim Hotel Drei-Zinnen-Blick (1406 m) auf einem Sandsträßchen zur Mündung des Rienztals, dann rechts über das breite Ge­röllbett des Flusses und auf dem Pionierweg (Tafel) in Kehren an der felsdurchsetzten Nordwestflanke des Monte Piano berg­an. Dabei genießt man hübsche Tiefblicke auf den seichten Dürrensee; im Westen baut sich über hohen, mit Geröll beladenen Graten die Hohe Gaisl (3146 m) auf. Der Weg tangiert einen kleinen Soldatenfriedhof, führt dann zu den ehemaligen österreichischen Stellungen. Unter der senkrechten Gipfelwand rechts hinaus und in ein paar Serpentinen zur Nordkuppe des Plateauberges mit dem Toblacher Kreuz (2305 m). Der Abstieg führt über den vom Krieg gezeichneten Rücken sanft abwärts in die offene Senke der Forcella di Castrati (2272 m). Hier rechts und über Kehren hi­nunter zu einer tiefen Schuttreiße. Man quert sie, dabei kurz über eine Treppe ansteigend. Dahinter zunehmend steiler an der bewaldeten Flanke bergab zum Rand des weiten
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