Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
Try Pro 30 days for free Community
Choose a language
Start Routes Keeskogel (3291 m) - Südgrat
Plan a route here Copy route
Alpine climbing recommended route

Keeskogel (3291 m) - Südgrat

· 1 review · Alpine climbing · Venediger Group
Responsible for this content
ÖAV Sektion Hall in Tirol Verified partner  Explorers Choice 
  • Bereits nach wenigen Metern verzweigt sich der Weg zum Keeskogel und zum Großvenediger.
    Bereits nach wenigen Metern verzweigt sich der Weg zum Keeskogel und zum Großvenediger.
    Photo: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
m 3600 3400 3200 3000 2800 2600 2400 4 3 2 1 km Kürsinger-Hütte Kürsinger-Hütte
In abwechslungsreicher Gratkletterei und ohne Gletscherberührung auf einen hüttennnahen 3000er mit grandioser Aussicht auf den Großvenediger.
easy
Distance 4.8 km
5:30 h
760 m
760 m
3,291 m
2,547 m
über den Südgrat rauf, über den Normalweg runter - so wird der Keeskogel auch für Fortgeschrittene ein interessantes Ziel. Ideal für einen Tourentag mit kürzeren Wegen und späterem Frühstück.
Profile picture of Michael Larcher
Author
Michael Larcher 
Update: November 25, 2021
Difficulty
III easy
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Keeskogel, 3,291 m
Lowest point
Kürsinger Hütte, 2,547 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Cardinal direction
NESW
Access
460 m, 1:30 h
Wall height
300 m
Climbing length
2:30 h
Descent
760 m, 1:40 h
Belay stations
pitons, trad gear
Protection
pitons, trad gear
Rope length
1 x 50 m
Number of quickdraws
4

Track types

Show elevation profile

Rest stops

Kürsinger-Hütte

Safety information

Hohe Achtsamkeit gegenüber großen Felsblöcken ist gefordert. Große Masse bedeutet nicht immer hohe Stabilität!

Start

Kürsingerhütte (2574 m) (2,547 m)
Coordinates:
DD
47.122497, 12.299823
DMS
47°07'21.0"N 12°17'59.4"E
UTM
33T 295192 5222314
w3w 
///dwarves.trilogy.tiredness
Show on Map

Destination

Kürsingerhütte (2574 m)

Turn-by-turn directions

Zustieg: Von der Kürsinger Hütte folgen wir den Hinweisschildern "Keeskogel" in nordöstlicher Richtung. Der gut markierte Bergweg führt zunächst relativ flach, ab 2800 m kurz steil mit Serpentinen einen Moränenhang empor. Der Weg ist unschwierig und weist keine wirklich absturzgefährdeten Stellen auf. Wir bleiben bis auf ca. 2880 m auf dem markierten Normalweg zum Keeskogel, dann biegen wir rechts ab und nützen eine deutlich ausgeprägte Rampe unterhalb des Gletscheransatzes, die uns hinaus auf den Südgrat leitet. Die Querung verläuft flach und ohne großen Höhengewinn, nur zuletzt ist noch ein kurzer Steilhang mit Schotter und Felsblöcken (Achtung auf große instabile Felsblöcke) zu ersteigen, bis man zuletzt am wenig ausgesetzten Grat aufsitzt.

Südgrat: Der gesamte, nach Süd-Südost verlaufende Grat kann so erklettert werden, dass man nur wenige Stellen im unteren 3. Schwierigkeitsgrad klettern muss. Der überwiegende Teil bewegt sich zwischen Gehgelände und UIAA 2+. Für geübte Kletterer ist eine seifreie Begehung möglich, für wenig Erfahrene ist Seilsicherung unbedingt erforderlich. Der Routenverlauf ist einfach: Immer möglichst nahe am Scheitelpunkt des Grates über mächtige Blöcke, kurze Plattenstellen aufwärts. Der erste mächtige Turm und auch die zweite Steilwand können links umgangen werden. Zum Sichern gibt es - es gibt keine Bohrhaken und nur ein Handvoll Normhaken - viele Möglichkeiten für Kopf-/Blockschlingen, Klemmkeile und Klemmgeräte. Die letzten 100 Hm zum Gipfel sind Gehgelände.

Wesentlich anspruchsvoller wird der Südgrat, wenn man den markanten, weithin sichtbaren Felsturm, erklettert (UIAA 6+, eine Stelle) und die anschließende Steilwand (UIAA 5) aus der Scharte, nachdem man sich vom Felsturm abgeseilt hat.

Der Felsturm wird an seiner Südseite von einem spektakulärem Riss durchzogen mit einem kleinen Klemmblock nach ca. 4 m. Die anschließenden 4 m bilden die Schlüsselstelle, die mit Klemmkeilen abgesichert werden muss (2 Klemmkeile knapp hintereinander). Anschließend findet sich links ein Schlaghaken, man klettert links über eine plattige Wandstelle und dann wieder nach rechts unter ein Felsdach. Rechts weiter nach oben bis zu einem (engen!) Durschschlupf, der einen auf die Nordseite des Turms bringt. Standplatz an zwei Normalhaken. In einer kurzen Verschneidung empor, abschließend mit einem Spreizschritt nach rechts in einen breiten Riss und empor zum höchsten Punkt. Der Abstieg von diesem "Gendarm" erfolgt durch Abseilen an der Nordseite (ca. 25 m). Der einzige vorhandene Schlaghaken ist als Abseilstand zu unsicher, Köpflschlingen bieten ein solide Alternative. Gegebenfalls muss man eine Reepschnur zurücklassen.

In der nach dem Abseilen erreichten Scharte steht man direkt vor der nächsten Steilwand, die von einer markanten Schuppe diagonal durchzogen wird, welche die Kletterlinie vorgibt (UIAA 5-). Nur wenige verlässliche Zwischensicherungen sind hier möglich, Haken gibt es keine.

Abstieg:  Vom Gipfel in südwetlicher Richtung auf dem Normalweg zurück. Auf den ersten ca. 60 Höhenmetern ist der Weg mit einmem Drahtseil gesichert. Anschließend geht es gut markiert weiter - über große, stabile Blöcke, die das Gehen wesentlich angenehmer machen, als es der erste Anblick ("Schotterhaufen") erwarten lässt. Auf ca. 2880 m schließt sich der Kreis und wir münden wieder in den bereits am Morgen begangenen Weg ein. Auf diesem zurück zur Kürsingerhütte.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Zielbahnhof Neukirchen am Großvenediger, Fahrplanauskunft

Weiter mit dem Wanderbus von der Bahnhof-Haltestelle Sulzbachtäler zum Parkplatz Hopffeldboden, Fahrplanauskunft

Weiter zu Fuß oder mit Taxi ins Obersulzbachtal, Taxitransfer

Getting there

Ausgangsort ist Neukirchen am Großvenediger, Ortsteil Sulzau, Pakplatz Hopffeldboden. Mit dem Taxi weiter durch das Obersulzbachtal bis zur bewirtschafteten Postalm (1699 m) oder noch 2 km weiter bis zur Materialseilbahn (Materialtransport möglich) der Kürsinger-Hütte auf knapp 2000 m (€ 14,- pro Person und Strecke). Von hier 1,5 Stunden Aufstieg zur Kürsingerhütte (630 Hm).

Taxitransfer ins Obersulzbachtal

Zustieg Kürsingerhütte

Parking

Parkplatz Hopffeldboden, gebührenpflichtig (Parkautomat), WC-Anlage. Parkgebühr: € 3,- für einen Tag, € 6,- ab 2 Tage. Der Parkplatz ist eingezäunt, um Parkschäden durch Weidevieh an den abgestellten Fahrzeugen zu vermeiden. Am Parkplatz gibt es zudem während der Hauptsaison eine von MitarbeiterInnnen des Nationalparks besetzte Informationsstelle.

Coordinates

DD
47.122497, 12.299823
DMS
47°07'21.0"N 12°17'59.4"E
UTM
33T 295192 5222314
w3w 
///dwarves.trilogy.tiredness
Show on Map
Arrival by train, car, foot or bike

Author’s map recommendations

Alpenvereinskarte Nr. 36 Venedigergruppe, 1:25000

Book recommendations for this region:

Show more

Recommended maps for this region:

Show more

Equipment

Seil (50 m), Helm, Hüftgurt, Karabiner, Bandschlingen, Sicherungs- und Abseilgerät, Reepschnüre, 4 Expressen, Klemmkeil-Set, 2 Klemmgeräte. Notfallausrüstung: Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon, Biwaksack. Keine Gletscherausrüstung.

Similar routes nearby

 These suggestions were created automatically.

Questions and answers

Ask the first question

Would you like to the ask the author a question?


Rating

5.0
(1)
Christian Siegling
July 01, 2017 · Community
Im Frühsommer sind Gamaschen sehr nützlich (sowohl im Zustieg als auch im Abstieg sind zahlreiche Schneefelder zu queren), für die Kletterei am Grat gibt's viele verschiedene Varianten zwischen dem 2. und 4. Schwierigkeitsgrad. Wer immer die leichteste Variante suchen will, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Ansonsten ist die gesamte Tour inklusive Auf- und Abstieg zur Kürsinger Hütte auch noch mal am Nachmittag gut zu schaffen.
Show more

Photos from others


Reviews
Difficulty
III easy
Distance
4.8 km
Duration
5:30 h
Ascent
760 m
Descent
760 m
Highest point
3,291 m
Lowest point
2,547 m
Scenic Summit route Ridge traverse

Statistics

  • My Map
  • Content
  • Show images Hide images
Features
2D 3D
Maps and trails
  • 1 Waypoints
  • 1 Waypoints
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
Push the arrows to change the view