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Ilmspitz (2657 m) - versteckter Gipfel im Ultental

Back-country skiing · The southbounding crest of Val d'Ultimo
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  • Ausgangspunkt ist beim Biomasseheizwerk auf der gegenüberlieenden Talseite von St. Nikolaus.
    / Ausgangspunkt ist beim Biomasseheizwerk auf der gegenüberlieenden Talseite von St. Nikolaus.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Über den Wanderweg Nr. 18 geht es durch den Wald hinauf ins Auberg Tal.
    / Über den Wanderweg Nr. 18 geht es durch den Wald hinauf ins Auberg Tal.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Auf ca. 1500 m münden wir in die Forststraße ein und folgen dieser in Richtung Auberg Alm.
    / Auf ca. 1500 m münden wir in die Forststraße ein und folgen dieser in Richtung Auberg Alm.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Auerberg Alm ist unter einer dicken Schneedecke verpackt.
    / Die Auerberg Alm ist unter einer dicken Schneedecke verpackt.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Schon bald nach der Auerberg Alm wird das Gelände etwas steiler und führt durch einen lichten Fichten-/Lärchenwald.
    / Schon bald nach der Auerberg Alm wird das Gelände etwas steiler und führt durch einen lichten Fichten-/Lärchenwald.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nach dem Wald steuern wir in direkter Linie den schattigen Nordwesthang an.
    / Nach dem Wald steuern wir in direkter Linie den schattigen Nordwesthang an.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Durchwegs steilen führt der Anstieg hinauf zur Seefeldalm und zu den wärmenden Sonnenstrahlen.
    / Durchwegs steilen führt der Anstieg hinauf zur Seefeldalm und zu den wärmenden Sonnenstrahlen.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Endlich auf dem Hochplateau der Seefeldalm.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Eine wahre Genussschitour ...
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Seefeldalm versteckt sich unter einer dicken Schneedecke. Nur die Konturen sind zu sehen.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Eine wunderschöne Bergszenerie.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Über die markante und mäßig steile Mulde geht es nun in Richtung Gipfel.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der steile Gipfelhang.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Durchwegs steil und in einigen Spitzkehren ist der Gipfel bald erreicht.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Am Ziel der Ilmenspitze.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Weit nach Süden schweift der Blick.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Eine steile Genussabfahrt durch zischenden Firn.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Und nicht selten bieten die Nordhänge im Frühjahr auch noch Pulver.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Durchaus steil ist auch der Steilhang unterhalb der Seefeldalm.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Kurz nach der Auerberg Alm ist ein kurzer Anstieg auf der Forststraße zu überwinden, bevor die Abfahrt ins Tal erfolgt.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Nach der Abfahrt über die Forststraße ist der Ausgangspunkt erreicht.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / ... und anschließend auf einen guten Kaffee nach St. Nikolaus.
    Photo: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14

Die Ilmenspitze im Ultental liegt versteckt im hinteren Auerbergtal und dennoch handelt es sich um einen durchaus mächtigen Gipfel. Zu Beginn führt der Anstieg durch dichten Wald, doch nach der Waldgrenze öffnet sich ein grandioses Hochplateau mit der Seefeldalm, das von interessanten Gipfel umrahmt wird. Wirklich steil bei der Ilmenspitze ist nur der Gipfelhang und dieser sollte nur bei sicheren Verhältnissen begangen werden. Die Aussicht, vor allem auf die mächtige Brentagruppe ist überwältigend. Und wenn der Gipfelhang bereits besten Firn bietet, genießt man in den Nordhängen noch schönen Pulver.

moderate
14.7 km
5:45 h
1450 m
1450 m

Beim Biomasseheizwerk unterhalb von St. Nikolaus folgen wir in direkter Linie dem Sommerweg bis zur Einmündung die Forststraße. Auf der Forststraße immer taleinwärts ins Auerberg Tal. Schon bald passieren wir die Auerberg Alm und erreichen anschließend schon bald die Steilstufe, die wir etwas linkerhand überwinden. Haben wir diese überwunden, gelangen wir zum Hochplateau mit der Seefeldalm, die wir rechterhand liegenlassen. In einem großen Linksbogen steuern wir die markante Südwestmulde an. Über diese mäßig steil bergan, bevor wir zuletzt steil den Gipfel der Ilmenspitze erreichen. Die Abfahrt erfolgt gleich wie der Aufstieg bis kurz nach der Auerberg Alm. Wir bleiben aber auf der Forststraße und nach einem kurzen Aufstieg über wenige Minuten, geht es über diesen ins Tal.

Author’s recommendation

Das Ultental bietet eine Vielzahl von alpinen und hochalpinen Tourenmöglichkeiten. Aus diesem Grund sollte ein mehrtägiger Aufenthalt ins Auge gefasst werden.

outdooractive.com User
Author
Josef Essl
Updated: July 02, 2019

Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Ilmenspitze, 2657 m
Lowest point
1230 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition
NESW

Safety information

Die Schitour auf die Ilmenspitze sollte nur bei sicheren Lawinenverhältnissen begangen werden. Nach der Auerbergalm drohen von den Seitenhängen Lawinen. Ebenso im Bereich der Steilstufe unterhalb der Seefeldalm. Steil ist der Gipfelhang der Ilmenspitze, der ebenso lawinengefährdet ist. Für den Gipfelhang ist außerdem eine sichere Spitzkehrentechnik notwendig.

Equipment

Normale Schitourenausrüstung mit LVS, Sonde und Schaufel. Im Frühjahr ist die Mitnahme von Harscheisen ratsam.

Tips, hints and links

Übernachtungsmöglichkeiten : www.ultental-deutschnonsberg.info/

Start

St. Nikolaus/Biomasseheizwerk (1230 m) (1214 m)
Coordinates:
Geographic
46.508946, 10.925230
UTM
32T 647700 5152398

Destination

St. Nikolaus/Biomasseheizwerk (1230 m)

Turn-by-turn directions

Der Beginn der Schitour auf die Ilmenspitze erfolgt auf der orographisch rechten Seite des Falschauer Baches unterhalb von St. Nikolaus (1230 m). Direkt beim Biomasseheizwerk folgen wir zu Beginn dem Sommersteig Nr. 18 (nicht wie in den Karten vermerkt der Forststraße) in direkter Linie empor in das Auerbergtal. Hoch über dem Bachgraben erreichen wir die Forststraße und weiter taleinwärts die im tiefen Winterkleid „ruhende“ Auerberg Alm (1644 m). Wir passieren die Alm und bleiben noch einige Minuten auf der Forststraße bis diese endet. Das Gelände wir mit dem Eintritt in den Wald etwas steiler. In einem Linksbogen am Fuße der Steilflanken der Auerberg Spitzen steuern wir den steilen und schattigen Nordwesthang an, den wir mit einigen Spitzkehren überwinden. Mit zunehmenden Höhengewinn blinzelt auch die Sonne immer öfter zu uns herunter und nach gut 200 Höhenmetern haben wir endlich das weite Plateau mit der Seefeldalm (2110 m) erreicht. Dieses Hochtal ist häufig von einer dicken Schneedecke eingepackt, weshalb die Seefeldalm immer wieder darunter verschwindet und nur die Konturen sichtbar sind. Genussvoll und mit Blick auf die umliegende Bergwelt geht es nun ein Stück sanft taleinwärts, bis linkerhand eine steile Mulde nach Südwesten herunterzieht. Über diese in mehreren Kehren bergan, erreichen wir nochmals ein Flachstück, bevor wir über den steilen Gipfelhang zur Ilmenspitze (2657 m) aufsteigen. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt und insbesondere auf die gesamte Brentagruppe ist grandios. Nach einer ausgiebigen Rast genießen wir die Abfahrt über den herrlichen Gipfelhang bzw. durch die Mulde hinunter bis zur Seefeldalm. Wir folgen der Aufstiegsspur flach nach Nordwesten und lassen das Almgebäude der Seefeldalm linkerhand liegen und genießen die Abfahrt über den folgenden Steilhang (auch im Frühjahr oft noch bei Pulver) zur Auerberg Alm (1644 m). Nach der Alm noch ein kurzes Stück talauswärts, bis wir die Einmündung der Aufstiegsspur in die Forststraße erreichen. Wir bleiben nun aber auf der Forststraße, die für wenige Minuten aufwärts führt. Wir überwinden diesen Abschnitt zu Fuß, um in weiterer Folge zügig über die Forststraße zum Ausgangspunkt zu gelangen.

Public transport

Von Meran gelangt man nach St. Nikolaus mit dem täglich verkehrenden Überlandbus: www.sii.bz.it

Eine generelle Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt mit der Bahn bis Bozen (www.trenitalia.com, www.oebb.at). Von Bozen mit dem Bus nach St. Nikolaus (www.sii.bz.it).

Getting there

Aus dem Vinschgau auf der Schnellstraße Meran-Bozen (MeBo) bis Lana. Abzweigen und in Richtung Ultental. Auf der SS 9 bis St. Nikolaus (27 km von Lana). Dabei nicht hinauf in den Ort sondern linkerhand über die Brücke zum Biomasseheizwerk.

Parking

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten im Bereich des Biomasseheißwerkes (gebührenfrei).
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Weiss, R., S. Weiss, K. Schall, Kärntner u. Osttiroler Bergführer (2009): Schitouren-Atlas - Südtirol & Österreich Süd (über 400 Schigipfel mit ca. 600 Tourenabfahrten). Schall-Verlag, 3. stark erweiterte und aktualisierte Auflage; Alland, 485 S.

Author’s map recommendations

Tabacco-Karte "Ultental" Nr. 042, 1:25.000

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Difficulty
moderate
Distance
14.7 km
Duration
5:45 h
Ascent
1450 m
Descent
1450 m
In and out Scenic Insider tip Summit route
1600 m 1800 m
Morning
1600 m 1800 m
afternoon

Avalanche conditions

·
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Statistics

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