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Gratwanderung von Ramolkogel zum Zirmkogel

Alpine Route · Oetztal Alps
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  • Im Zustieg zum Ramolhaus
    / Im Zustieg zum Ramolhaus
    Photo: hochzwei.media
  • / Der Schalfkogel kommt in den Blick.
    Photo: hochzwei.media, Berg.Vital.Hotel. Alpenaussicht
  • / ...und langsam auch der Gurgler Ferner.
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  • / Das Ramolhaus steht wortwörtlich am Abgrund.
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  • / Das sehr schön hergerichtete und liebevoll bewirtschaftete Ramolhaus.
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  • / Sonnenaufgang am Ramolhaus
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  • / Aufstieg über den kleinen Gletscher.
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  • / Die ersten Gipfelziele bereits im Blick.
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  • / Überraschend gute Kletterei im Aufstieg zum Mittleren Ramolkogel.
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  • / Direkt am Grat ist der Fels am besten ;-)
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  • / Der Blick zum Nördlichen Ramolkogel
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  • / Der Gratverlauf des weiteren Tages bereits im Blick.
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  • / Ganz, ganz hinten irgendwo der Zirmkogel.
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  • / Wie lange wird man hier wohl noch auf Gletscher schauen?
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  • / Blockmeer.
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  • / Immer wieder hübsche Kletterpassagen.
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  • / Auf zum letzten Gipfel!
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  • / Der Zirmkogel im Schatten der (fast) einzigen Wolke an diesem Tag.
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  • / Der letzte Aufstieg für heute.
    Photo: hochzwei.media
  • / Mit viel Glück könnte vom Zirmkogel auch ein Start mit dem Gleitschirm funktionieren (Start S bis W). Aber zu Fuß sieht man ja viel mehr ;-)
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  • / Auf dem Weg zur Gurgler Scharte
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  • / Die herrliche Seenplatte oberhalb von Obergurgl
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  • / Der gesamte Grat von der Hohen Mut aus gesehen.
    Photo: hochzwei.media
m 3500 3000 2500 2000 1500 20 15 10 5 km
 Einsame und aussichtsreiche Gratwanderung am Ramolkamm hoch über Obergurgl. Mit einer Übernachtung am Ramolhaus eine empfehlenswerte Zweitagestour.
difficult
Distance 23.5 km
9:48 h
2,045 m
2,036 m
3,506 m
1,865 m

 

Wer kompakten, festen Fels sucht, der ist hier fehl am Platz. Wer am liebsten den ganzen Tag oben ist, die Aussicht genießt und dabei ganz alleine unterwegs sein will, der möge weiterlesen. Eine Portion Trittsicherheit sollte man mitbringen. Ebenso sollten vereinzelte Ier und IIer Kletterstellen mehr als Tüpfelchen am I, denn als notwendiges Übel gesehen werden. Dafür werden an die Orientierung keine besonderen Anforderungen gestellt – einfach immer ganz oben am Grat.

Author’s recommendation

 Möglichst immer ganz oben am Grat bleiben!

 

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Author
hochzwei.media
Update: August 23, 2019
Difficulty
IIIdifficult
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
3,506 m
Lowest point
1,865 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Protection
sporadic bolts

Safety information

Trocken sollte es sein, denn die Flechten sind unangenehm rutschig, wenn sie nass sind!

Tips and hints

https://www.hochzwei.media/bildgeschichten/obergurgl

Start

Obergurgl (1,902 m)
Coordinates:
DD
46.873580, 11.031353
DMS
46°52'24.9"N 11°01'52.9"E
UTM
32T 654796 5193118
w3w 
///skunks.forests.limping

Destination

Obergurgl

Turn-by-turn directions

 

Von Obergurgl dem gut beschilderten Weg zum Ramolhaus aufsteigen (unbedingt vorher reservieren). Nachdem man am Ortsende die Gurgler Ache überquert, führt der Weg fast in einer Linie in angenehmer Steigung durch die Ostflanke des Ramolkammes. Auf 1100 Höhenmetern bleibt genug Zeit, die Aussicht zu genießen. Die Hütte ist gemütlich und vor allem sehr komfortabel.

 

Am nächsten Tag folgt man zuerst den Markierungen Richtung Ramoljoch. Bevor es links zum Joch hinaufgeht, hält man sich geradeaus und erreicht den Ramolferner. Bei einer gut sichtbaren Scharte zwischen Kleinem und Mittlerem Ramolkogel kann die Gratwanderung beginnen. Der Südgrat zum Mittleren Ramolkogel ist durchwegs kompakt und auch mit gut Bohrhaken gesichert. Laut Alpenvereinsführer zwar nur II, wobei ein paar wenige Stellen aber durchaus als IIIer durchgehen können. Außerdem gibt es eine 10m Abseilstelle beim Überklettern eines Gratturms.

 

Abstieg nach NO bis in die Scharte zum Nördlichen Ramolkogel. Will man sich die etwas schiwerigeren Kletterstellen am oben beschriebenen Südgrat ersparen, kann man diese Scharte auch erreichen, indem man am Ramolferner bleibt bzw. besser etwas rechts auf dem Moränenrücken aufsteigt.

 

Der Aufstieg zum Nördlichen Ramolkogel ist unschwierig (max. I). Steigt man hier Richtung NO ab ist für den restlichen Tag meist alleine unterwegs.

 

Ab jetzt gilt die Devise: Immer am Grat bleiben. Wirklich. So weit oben, wie möglich. Sobald man sich etwas in die Flanken leiten lässt, wird das Gelände sofort brüchig und unangenehm. Direkt am Grat sind vereinzelt Kletterstellen bis II zu finden (meist im Abstieg). Vieles ist aber ein breiter Schotterrücken.

 

Als erstes erreicht man den Mannigenbachkogel (3313m). Über die beiden Latschkogel dann den Gampleskogel (3408m). Der weitere Weg zum Zirmeggenkogel sieht zwar schwierig aus, löst sich aber stets gut auf. Einzig die letzte Etappe zum Zirmkogel wird tatsächlich etwas brüchiger. Dafür entschädigt der Ausblick auf den Gletschersee weiter unten. Trotzdem heißt es hier nochmal aufmerksam bleiben. Kurz unterhalb des Zirmkogels kann ein Felsaufschwung links umgangen werden.

 

Vom Zirmkogel zuerst auf den flachen Gletscher absteigen und diesen in südlicher Richtung queren. Dann auf dem Moränenrücken weiter nach SW (oder noch am Gletscher bleiben – wird aber kurz etwas steiler) bis man Steinmandl findet, die in die Gurgler Scharte leiten. Ab hier geht’s über den markierten Weg vorbei an fast kitschigen, kleinen Bergseen vorbei hinunter nach Obergurgl.

 

Zeitangaben:  

Obergurgl – Ramolhaus 4 Std

Ramolhaus – Mittlerer Ramolkogel – Nördlicher Ramolkogel 3 Std

Nördlicher Ramolkogel – Zirmkogel 5 Std

Zirmkogel – Obergurgl 2,5 Std

Note


all notes on protected areas

Public transport

Mit dem Zug nach Ötz und weiter mit dem Bus nach Obergurgl.

Getting there

Via Inntal-Autobahn ins Ötztal und dort bis nach Obergurgl.

Parking

Kostenpflichtige Parkplätze am Ortseingang.

Coordinates

DD
46.873580, 11.031353
DMS
46°52'24.9"N 11°01'52.9"E
UTM
32T 654796 5193118
w3w 
///skunks.forests.limping
Arrival by train, car, foot or bike

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AV-Karte Kartenschnitt GURGL

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Equipment

 

(leichte) Steigeisen sollten wegen dem Ramolferner schon im Rucksack sein

Seil, Klettergurt für den Südgrat am Mittleren Ramolkogel

 

Zwischen Nördlichem Ramolkogel und Zirmkogel keine Haken. Falls hier stellenweise gesichert werden soll, reichen 30m Seil und Schlingen.


Questions and answers

Question from Harald Grossauer · August 02, 2020 · Community
Wäre die Tour in der Gegenrichtung nicht besser, wenn man den Grat überwiegend im Aufstieg macht?
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Answered by Andreas Lattner  · January 10, 2021 · Community
Hey Harald, rein technisch spricht da nichts dagegen - nur konditionell. Im Aufstieg bietet sich aus dieser Richtung halt nach 1100 HM das Ramolhaus gut an für eine erste Nacht. Die Option, die Tour mit dem echt lohnenden Südgrat auf den Mittleren Ramolkogel zu eröffnen (was klettertechnisch die coolsten Stellen waren), fällt dann auch weg. Der Kreativität sind da aber wenig Grenzen gesetzt - und der Nedernkogel wär' auch noch eine Verlängerung :-)

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Difficulty
IIIdifficult
Distance
23.5 km
Duration
9:48 h
Ascent
2,045 m
Descent
2,036 m
Highest point
3,506 m
Lowest point
1,865 m
Circular route Scenic Geological highlights Insider tip Ridge traverse Ridge crossing

Statistics

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Features
2D 3D
Maps and trails
  • 8 Waypoints
  • 8 Waypoints
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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