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Start Routes Durch die Vikos-Schlucht zum Kloster Paraskevi (Vikos-Aoos-Nationalpark; Pindus-Gebirge; Zagori; Griechenland)
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Hiking trail recommended route

Durch die Vikos-Schlucht zum Kloster Paraskevi (Vikos-Aoos-Nationalpark; Pindus-Gebirge; Zagori; Griechenland)

· 3 reviews · Hiking trail · Epirus
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Alpenverein-Gebirgsverein Verified partner  Explorers Choice 
  • Die Vikos-Schlucht von Vradeto aus
    Die Vikos-Schlucht von Vradeto aus
    Photo: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 1300 1200 1100 1000 900 800 700 600 500 400 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Tafel zur Vikosschlucht mit Astrakastock Theodokos 490m

Eine eindrucksvolle Schluchtwanderung vorbei an einer großen Karstquelle mitten im Bachbett und mit schönen Bademöglichkeiten im Sommer.

Das Kloster Paraskevi bietet einen großartigen Blick hinunter in den Canyon – und für Abenteuerlustige auch einen langgestreckten „Balkon“ ohne Geländer mitten in der Felswand mehr als 400 Meter hoch über der Vikos-Schlucht.

moderate
Distance 18.5 km
7:00 h
1,166 m
868 m
1,061 m
577 m

Die Vikos-Schlucht ist insgesamt 20 Kilometer lang und mehr als 1000 Meter tief. Im Guinness-Buch der Rekorde wird sie als tiefste Schlucht der Welt angeführt, gemessen an der Relation zwischen Breite und Tiefe.

In der Schlucht entspringt der Voidomatis-Fluss, was allerdings nur dann offensichtlich ist, wenn ihr Oberlauf kein Wasser fließt. Im Frühjahr kann man bei dieser Karstqelle das ungewöhnliche Schauspiel bestaunen, wie aus einem Gebirgsbach ganz unvermittelt ein ziemlich tiefer Fluss wird, dessen Wasser eindrucksvoll grünblau in der Sonne schimmert.

Das Kloster Paraskevi wurde im 15. Jh. gegründet und weist noch heute Fresken auf, die aus dieser Zeit stammen. Es liegt nicht weit vom Ort Monodendri entfernt und wurde in die Felsen direkt über der Vikos-Schlucht gebaut. Von seiner gesicherten Terrasse aus hat man einen sehr schönen Blick.

In den steilen Schluchtwänden nördlich des Klosters Paraskevi gibt es zahlreiche Höhlen. Einige wurden von Eremiten als Klause genutzt und in der osmanischen Zeit zu Rückzugsorten für verfolgte Christen ausgebaut. Man kann dorthin nur über einen unglaublich ausgesetzten Weg gelangen, der direkt aus dem senkrechten Fels herausgehauen wurde. Dieser „Balkon“ befindet sich mehr als 400 Meter über dem Boden der Schlucht, auf den man an mehreren Stellen senkrecht hinuntersieht. Es gibt wohl nur ganz wenige Fußwege auf der Welt, die derartig exponiert sind.

Author’s recommendation

In der Region Zagori gibt es unweit der Vikos-Schlucht zahlreiche gut erhaltene Fußwege und alte Steinbrücken, die zu weiteren Wanderungen einladen.

Besonders eindrucksvoll sind z.B. der Pflasterweg von Vradeto nach Kapesovo und die Plakidas-Brücke bei Kopoi.

Auch eine Wanderung zum malerischen Bergsee Drakolimni ist wirklich lohnend.

Profile picture of Wolfgang Drexler
Author
Wolfgang Drexler
Update: March 21, 2018
Difficulty
moderate
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
1,061 m
Lowest point
577 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Track types

Dirt road 18.96%Forested/wild trail 3.13%Path 75.57%Road 2.47%Unknown 0.04%
Dirt road
3.5 km
Forested/wild trail
0.6 km
Path
14 km
Road
0.5 km
Unknown
0 km
Show elevation profile

Safety information

Der Weg durch die Vikos-Schlucht weist keine besonderen Gefahren auf.

Der „Balkon“ vom Kloster Paraskevi aus zu den ehemaligen Rückzugsorten hoch über der Schlucht ist hingegen extrem ausgesetzt und vollkommen ungesichert. Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier lebensnotwendig. Sobald man sich bei einer Begehung unwohl zu fühlen beginnt, sollte man sofort abbrechen und zum Kloster zurückkehren.

 

Tips and hints

Drakolimni und Gamila

Start

Vikos (752 m)
Coordinates:
DD
39.949991, 20.706885
DMS
39°57'00.0"N 20°42'24.8"E
UTM
34S 474961 4422247
w3w 
///buzzwords.festoon.spaces
Show on Map

Destination

Monodendri

Turn-by-turn directions

Der gesamte Weg durch die Vikos-Schlucht ist gut markiert und beschildert. Er weist keine besonderen Schwierigkeiten auf und wird im Sommer häufig begangen.

Vom Ort Vikos aus geht es zunächst schräg einen Hang hinab, bis der Talgrund erreicht ist. In einer Flussbiegung etwas talauswärts befindet sich, zunächst nicht ganz offensichtlich, eine große Karstquelle mitten im Flussbett, die den Voidomatis-Fluss speist. Das Wasser ist hier ziemlich tief und leuchtet in einer blau-grünen Farbe. Am Ufer stehen große, alte Bäume mit knorrigen Wurzeln. Nur von hier flussabwärts führt die Vikos-Schlucht ganzjährig Wasser.

Flussaufwärts folgt man im Frühjahr einem lebhaften Bach, der im Sommer weitgehend versiegt. Es gibt jedoch zahlreiche Gumpen im Fels, die auch dann noch Wasser führen und zum Baden einladen.

Der Pfad verläuft vorwiegend an der Westseite des Bachbetts, oft in dichtem Wald, aber nie sehr weit vom Wasserlauf entfernt.

Nach ca. 4 Stunden erreicht man eine beschilderte Abzweigung, an der man sich rechts hält, um schon bald mit dem Aufstieg zum Ort Vitsa zu beginnen. Durch den Wald und vorbei an einer Kapelle führt ein alter Pflasterweg in zahlreiche Kehren an der Westseite der Vikos-Schlucht hoch, bis kurz vor dem Ortsrand ein Fahrweg erreicht wird, der ins Dorf führt.

Man steigt durch den Ort Vitsa bergwärts und hält sich bei einer Weggabelung rechts, um die Straße nach Monodendri oberhalb einer großen Kehre zu erreichen.  Nach ca. 200 Metern verlässt man die Fahrstraße wieder und steigt rechts direkt in den Ort Monodendri ab. Dort beginnt der Zugangsweg zum Kloster Paraskevi, das in 10-15 Minuten erreicht ist. Von der sicheren Terrasse des Klosters aus genießt man eine  eindrucksvolle Aussicht in die Vikos-Schlucht. Wagemutige erkunden anschließend auch noch den äußerst luftigen „Balkon“.

P.S.: Das "Höhenprofil" in einer engen Schlucht stimmt aus technischen Gründen mit der Realität nicht besonders gut überein. Das vermeintliche Gefälle bei km 5,6 im Profil ist weitgehend ein Artefakt, ebenso das Gefälle bei km 9,8. Tatsächlich steigt der Weg in der Schlucht fast duchgehend relativ gleichmäßig an.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Keine Anbindung.

Getting there

Von Ioannina über die E020 in Richtung Konitsa bis nach Kalpaki und der beschilderten Abzweigung zur Vikos-Schlucht; weiter auf einer schmalen Bergstraße über Kalisia und vorbei an mehreren Aussichtspunkten nach Aristi und zum Ort Vikos und dem Eingang zur Schlucht.

Für den Rücktransport von Monodendri nach Vikos sollte man vorab ein Taxi organisieren.

Parking

Öffentlicher Parkplatz in Vikos

Coordinates

DD
39.949991, 20.706885
DMS
39°57'00.0"N 20°42'24.8"E
UTM
34S 474961 4422247
w3w 
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Arrival by train, car, foot or bike

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Equipment

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Questions and answers

Question from Christoph Keller · September 10, 2021 · Community
Ist die Strecke von 18km hin- und zurück ? Oder insgesamt 36km ?
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Answered by Wolfgang Drexler · September 10, 2021 · alpenvereinaktiv.com
18,5 km ist die Länge der Tour so wie beschrieben, also durch die Schlucht einfach und zusätzlich noch zum Kloster samt „Balkon“ hin und zurück.

Rating

4.3
(3)
3asylife onYouTube 
April 02, 2022 · Community
Habe die Tour in ähnlicher Form gemacht, nur ein paar Kilometer dran gehängt und nach Papingo hoch gelaufen. Das Örtchen ist größer und man bekommt besser ein Taxi für zurück. Hier mal mein Infovideo....viel Spaß damit
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Video: 3asylife onYouTube, 3asylife
Heike M.
July 15, 2020 · Community
Wir haben heute die Wanderung gemacht. Sie war schön aber nicht so schön wie wir erwartet haben. Es ist Mitte Juli und recht warm, das Bachbett hatte gar kein Wasser. Und ohne Wasser fehlte irgendwie etwas. Ein paar Wasserstellen gab es schon aber die luden nicht zum Baden ein, da es relativ viele Kaulquappen und andere Insekten darin gab.
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When did you do this route? July 15, 2020
Photo: Heike M., Community
Sonam Rajasingh
July 13, 2017 · Community
Spektakulär, diese Tiefblicke!
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Photos from others


Reviews
Difficulty
moderate
Distance
18.5 km
Duration
7:00 h
Ascent
1,166 m
Descent
868 m
Highest point
1,061 m
Lowest point
577 m
Geological highlights Linear route

Statistics

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Features
2D 3D
Maps and trails
  • 2 Waypoints
  • 2 Waypoints
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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