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Die Sieben-Seen-Rundtour im Ridnauntal

Mountain Hikes · Stubai Alps
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  • Blick von der Teplitzer Hütte auf den Trüben See
    / Blick von der Teplitzer Hütte auf den Trüben See
    Photo: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
  • / Moarer Egetensee und Hinterer Senner Egetensee mit der Moarer Weissen. Im Hintergrund der Übeltalferner.
    Photo: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
  • / Hinterer Senner Egetensee mit Schwarzseespitz
    Photo: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
  • / Hinterer Senner Egetensee
    Photo: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
  • / Moarer Egetensee
    Photo: Christjan Ladurner, alpenvereinaktiv.com
m 3000 2500 2000 1500 1000 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Hinterer Senner Egetensee Grohmannhütte Bergbaumuseum Ridnaun Trüber See Kasten Bremsberg

Die Sieben-Seen-Runde ist eine sehr lange und fordernde Hochgebirgswanderung, die ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit, etwas Hochgebirgserfahrung und eine stabile Wetterlage voraussetzt. Bei Nebel oder Schlechtwettereinbruch kann die Orientierung trotz der guten Markierung problematisch werden! Eine Übernachtung auf der Grohmannhütte und die Aufteilung der Tour auf zwei Tage wäre eine gute Alternative.
difficult
19.5 km
8:30 h
1500 m
1500 m
Die Welt, in der die sieben Seen (genaugenommen gibt es in der Gegend mehr als sieben Seen) liegen, ist eine verlassene. Die Landschaft zählt schon zu den Stubaier Alpen, der größte Gletscher Südtirols hat ebenfalls dort oben seine Heimat. Bis hinauf zur Grohmannhütte begegnet man noch so manchem Wanderer und Bergsteiger, aber die Anstiege zu den höher gelegenen Hütten sind lang; nur der ehrgeizige und gut trainierte Wanderer oder Bergsteiger nimmt sie in Angriff. Gleich hinter der Grohmannhütte beginnt die wilde Gebirgslandschaft, von hoch droben blickt der Übeltalferner über den Felsenrand auf den Erdenwinzling, der durch diese Landschaft streift und bald schon den Trüben See von oben betrachten kann. Die „Reise“ geht dann vorbei am Vorderen Senner Egetsee und am Hinteren Senner Egetsee. Im Abstieg trifft man dann auf den Moarer Egetsee und betritt zugleich eine neue Welt: die ehemalige Bergbaulandschaft rund um den Schneeberg.

Author’s recommendation

Der Gebirgszug zwischen dem Ridnaun- und dem Passeiertal ist reich gesegnet an Bodenschätzen. Die sehr hoch gelegenen Erzadern durchziehen den Berg auf einer Meereshöhe zwischen 2000 und 2500 Metern. Die Steilheit des Geländes und die Abtragung der Gesteinsschichten durch die Gletscher der Eiszeit haben viele der Erzadern am Schneeberg freigelegt, die kaum vom spärlichen, hochalpinen Pflanzenwuchs überwuchert wurden. Es ist schwer zu sagen, ob man diese Erzadern zufällig oder durch gezielte Suche gefunden hat. Jedenfalls ist am Schneeberg eines der höchstgelegenen Bergwerke Europas entstanden und zugleich das am längsten fördernde im gesamten Alpenraum (es schloss seine Tore im Jahre 1985). In knapp einem Jahrtausend wurden Silber, Blei und Zink unter extremsten klimatischen und arbeitstechnischen Bedingungen zu Tage gefördert. Hunderte von Bergarbeitern gruben dabei ein ca. 150 km langes Labyrinth an Stollen und Schächten in den Berg. Dabei entstand auch die weltweit größte Übertage-Erzförderanlage auf Schienen, die zum Großteil noch erhalten ist. Die harte Arbeit der Ridnauner Bergknappen wird heute in der Bergbauwelt Ridnaun den Besuchern in bis zum einem ganzen Tag dauernden Exkursionen anschaulich und ausführlich vor Augen geführt.
outdooractive.com User
Author
Christjan Ladurner
Updated: September 07, 2015

Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
Egetjoch, 2695 m
Lowest point
Maiern, Bergbauwelt, 1418 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Exposition
NESW

Safety information

Im Frühsommer kann man ab der Grohmannhütte oft noch auf harten Restschnee treffen. Im Bereich des Trüben Sees ist besondere Vorsicht geboten. Dort gibt es einige mit Stahlseilen gesicherte, exponierte Stellen, die auch in trockenem Zustand die ganze Aufmerksamkeit verlangen. Diese Hochgebirgswanderung sollte nur bei absolut sicherer Wetterlage in Angriff genommen werden. Im Abschnitt Grohmannhütte - Poschhausstollen gibt es keine Hütten oder Unterstände. Bei Nebel ist die Orientierung zum Teil äußerst komplex!

Equipment

Berg- oder gute Trekkingschuhe, Hochgebirgsbekleidung und Wetterschutz. Skistöcke sind von Vorteil, ebenso kann ein kurzer Eispickel im Frühsommer oft gute Dienste leisten. Ein Biwaksack gehört auf Touren dieser Größenordnung ebenso in den Rucksack.

Start

Parkplatz Bergbauwelt in Maiern im Ridnauntal (1407 m)
Coordinates:
Geographic
46.928315, 11.271968
UTM
32T 672955 5199703

Destination

Parkplatz Bergbauwelt in Maiern im Ridnauntal

Turn-by-turn directions

Vom Parkplatz, 1418 m, beim ehemaligen Bergwerk steigt man kurz entlang der Straße bis zu den ersten Wegschildern an und biegt dort nach rechts auf den Weg Nr. 9 ab (Beschilderung „Grohmannhütte“). An dieser ersten Wegverzweigung nicht der Beschilderung „Sieben-Seen-Runde folgen“, denn die Runde wird im vorliegenden Text in der umgekehrten Richtung beschrieben. Über einen steinigen Weg geht es nun zum Teil steil aufwärts zum Aglsboden (Naturdenkmal), einem kleinen Flussdelta des Fernerbaches. Man bleibt immer auf dem Weg Nr. 9 und folgt den Hinweisschildern zur Grohmannhütte nach rechts. Der Anstieg führt durch eine urige und unberührte Landschaft entlang der steilen Hänge aufwärts. Der Weg ist oft schmal und an einigen Stellen zudem exponiert; etwas Vorsicht ist geboten! Nach einem weiteren, kurzen Steilaufschwung hat man die Wegverzweigung gerade unterhalb der Grohmannhütte, 2256 m, erreicht. Hier t biegt man links ab (Wegschilder – Wegmarkierung Nr. 33). Es folgt ein kurzer Abstieg hinunter zum Bach, der überquert wird. Dann wandert man durch ein großes, ehemaliges Gletscherbecken, bis sich der Weg neuerlich verzweigt, und geht dort geradeaus, rechts des Baches (orographisch links) weiter (Markierung Nr. 33A). Kurz darauf folgt nochmals eine Weggabelung (etwas unverständliche Markierung); hier unbedingt geradeaus, wiederum rechts des Baches (orographisch links) weitergehen (rot-weiße Markierungen – keine Wegnummern). Man quert nun die zum Teil recht steilen Hänge und trifft dann weiter oben auf ein paar exponierte Stellen, an denen Stahlseile den Aufstieg erleichtern. Kurz darauf öffnet sich der Blick auf den im Talgrund liegenden „Trüben See“. Der Weg führt weiter über Wiesengelände, durch Geröll- und ehemalige Gletscherlandschaft aufwärts, vorbei am kleinen „Vorderen Senner Egetsee “ bis zum großen „Hinteren Senner Egetsee “, 2650 m. Es folgen noch ein kurzer Aufstieg sowie ein Gegenanstieg und das Egetjoch, 2695 m, der höchste Punkt dieser Wanderung, ist erreicht. Der Abstieg auf der gegenüberliegenden Seite, der am „Moarer Egetsee “ vorbeiführt, ist sehr steil (Markierung Nr. 33) und im letzten Abschnitt wiederum etwas exponiert. Interessant ist der Weg hinunter zum Eingang des Poschhausstollens: Man befindet sich mittlerweile in der ehemaligen Bergwerksumgebung. Abgestiegen wird über den „Kasten – Bremsberg“ (Beschilderung – Weg Nr. 33). Danach wandert man ein kurzes Stück über die Fahrstraße weiter, biegt dann links ab (Wegschilder – Weg Nr. 28) und geht durch das Tal hinunter zur Stadlalm, 1618 m. Von dort steigt man zuerst über den Forstweg und dann über die Bergwerks-Zufahrtsstraße ab zum Ausgangspunkt.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Vom Fuggerstädtchen Sterzing fährt ein Linienbus bis nach Maiern (Fahrplan unter www.sii.bz.it).
Sterzing kann sowohl mit dem Zug als auch mit dem Linienbus erreicht werden.

Getting there

Man fährt über die Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Sterzing und folgt der Beschilderung ins Ridnauntal. Am Ende des Tales liegt die Ortschaft Maiern und kurz danach erreicht man das ehemalige Bergwerk, heute ein Museum (Bergbauwelt).

Parking

Bei der Bergbauwelt gibt es einen großen, gebührenfreien Parkplatz.
Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

"Wanderungen rund ums Wasser" erschienen im Tappeiner Verlag - Südtirol

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Topographische Wanderkarte TABACCO, Blatt 038, Sterzing – Stubaier Alpen, 1:25.000

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Difficulty
difficult
Distance
19.5 km
Duration
8:30h
Ascent
1500 m
Descent
1500 m
Loop Scenic Refreshment stops available Cultural/historical value Geological highlights Secured passages

Statistics

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