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Der WildeWasserWeg - Vom Katarakt der Ruetz zum Grawa-Wasserfall

Hiking trail · Stubaital
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    Photo: KOMPASS-Karten
m 1550 1500 1450 1400 1350 1300 8 7 6 5 4 3 2 1 km
Distance 8.6 km
2:45 h
150 m
150 m
1,542 m
1,338 m
"Wer großartige Naturerscheinungen ohne Aufwand und ohne viel Anstrengungen, wer insbesondere herrliche Wasserfälle und die ganze Pracht einer gewaltigen Eiswelt zu sehen wünscht, gehe nach Stubai." Diese Empfehlung, 1842 in Johann Jakob Stafflers Landeskunde von Tirol und Vorarlberg formuliert, gilt noch heute, wo wildes Wasser selbst in den Bergen selten geworden ist. Uferbegradigungen, Kraftwerke und die Ableitung von Bächen in Stauseen fordern immer mehr Tribut von der Natur – auch im Stubai. Umso wertvoller sind weitgehend unberührte Bachstrecken wie der Oberlauf der Ruetz. Wo ihr kühles Nass aus den Gletschern des Zuckerhütls sprudelt, wie es über gewaltige Felsabbrüche stürzt und warum es enge Schluchten aus dem Gestein gegraben hat – all das erfährt man auf dem dreiteiligen WildeWasserWeg, der oberhalb von Ranalt beginnt. Den ersten landschaftlichen Höhepunkt bildet dabei das Ruetz-Katarakt, eine Klamm mit bis zu 12 m hohen Kaskaden. Wanderer können sie von Plattformen aus beobachten. Am Schluss der ersten Wegetappe erreicht man den Grawa-Wasserfall. Der Sulzenaubach donnert dort über eine 100 m hohe Felsstufe, wobei er sich über 80 m ausbreitet – das ist in Österreich Rekord. Dabei bildet er unterschiedlich mächtige Schwälle, Wasserfäden und staubende Schleier – ein einzigartiges Bild! Im Durchschnitt donnern hier rund 5000 Liter Wasser in die Tiefe; während der Schneeschmelze schwillt die nasse Fracht um ein Vielfaches an. Dann wird man auf der Ausichtsplattform unter dem Naturwunder rasch feucht – doch die Tröpfchen in der Luft sorgen, wie wissenschaftliche Studien belegen, für Wohlbefinden und Gesundheit.Der zweite Abschnitt des WildeWasserWeges führt zur Sulzenauhütte (siehe Tour 43), der dritte endet direkt vor dem Sulzenauferner. Doch über diesem vom Alpenverein entwickelten Projekt  hängt ein Damoklesschwert. Für den Ausbau des Speicherkraftwerks Kühtai sollen die westlichen Zuflüsse der Ruetz abgeleitet werden.

 Dies würde das ökologische Gleichgewicht der Gletscherbäche zerstören und die touristische Positionierung des Stubaitals konterkarieren: Wer will auf einem WildeWasserWeg schon leere Bachbetten sehen?Der Wegverlauf: Vom Parkplatz 01 (1369 m) wandern Sie etwa 15 Minuten auf einem Weg bergab (Zugang auch vom Parkplatz der Nürnberger Hütte, Bushaltestelle) zur WildeWasserArena 02 (Rastplatz mit Biotop, Info). Von dort führt der WildeWasserWeg links neben der Felsklamm der Ruetz empor. Ein Steg über die schmalste Stelle der Schlucht bietet einen eindrucksvollen Blick zu einem Wasserfall, von einer weiteren Plattform sieht man gut zu den oberen Katerakten. Dann gelangen Sie rechts über eine Holzbrücke zu einer Forststraße, die dem Ufer entlang zur Tschangelairalm 03 (1390 m) mit ihren Fischteichen führt. 0:45 h        Dort überqueren Sie links auf der Straßenbrücke den Bach, jenseits biegen Sie scharf nach rechts ab und wandern auf dem WildeWasserWeg weiter taleinwärts. Nach knapp 2

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