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Der alte Kaufmannsweg

Hiking trail · Bavarian Forest
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  • Das im Sommer 2006 eingeweihte "Haus zur Wildnis" ist einen Besuch wert.
    / Das im Sommer 2006 eingeweihte "Haus zur Wildnis" ist einen Besuch wert.
    Photo: Outdooractive Editors
  • Das Wildniscamp Falkenstein ist ein Ferienzentrum für Kinder und Jugendliche.
    / Das Wildniscamp Falkenstein ist ein Ferienzentrum für Kinder und Jugendliche.
    Photo: Outdooractive Editors
  • Die grüne Grenze nach Tschechien ist kaum zu erkennen.
    / Die grüne Grenze nach Tschechien ist kaum zu erkennen.
    Photo: Outdooractive Editors
Map / Der alte Kaufmannsweg
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 12 Haus zur Wildnis Wildniscamp Falkenstein Zwieslerwaldhaus Rastplatz Grenze Kirche Maria Hilf vom Stern

Auf den Spuren der Kaufleute im Mittelalter: Diese Tour führt uns auf dem alten Kaufmannsweg zwischen der Donau und Böhmen entlang. Über die grüne Grenze geht es nach Tschechien.

moderate
13.4 km
4:30 h
289 m
192 m

Grenzwanderung auf historischem Weg mit dem Highlight Haus zur Wildnis

outdooractive.com User
Author
Daniel Maier
Updated: December 06, 2019

Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
806 m
Lowest point
621 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Equipment

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Stirnlampe, Kartenmaterial

Start

Am Bahnhof der Waldbahn in Ludwigsthal (621 m)
Coordinates:
Geographic
49.059963, 13.237310
UTM
33U 371230 5435618

Destination

Grenzbahnhof Alzbetin/Bayerisch Eisenstein

Turn-by-turn directions

Vom Bahnhof Ludwigsthal folgen wir dem Weg in Richtung Haus zur Wildnis. Dabei durchqueren wir gleich zu Beginn einen Tierpark, der frei zugänglich ist. In großen Freigehegen kann man dort Luchse, Wölfe und Wildpferde be­obachten. Im Nationalpark-Besucherzentrum Haus zur Wildnis bekommt man einen Einblick in die Natur der Region. Die geplante Entwicklung der Nationalparkwälder hin zur Wildnis ist Schwerpunkt der Ausstellungen. Von hier aus gehen wir zum nördlich anschließenden Böhmweg, der uns in Richtung der tschechischen Grenze bringt. Zunächst geht es durch lichten Mischwald auf einem gut ausgebauten Waldweg. An einer Weggabelung wandert man geradeaus den Hang hinauf zum bereits sichtbaren Wildniscamp Falkenstein. Dieses weite Gelände auf einer Lichtung beherbergt mehrere Holzhäuser, ein Seminarzentrum und ein Waldtheater, die zusammen ein Ferienlager für Kinder und Jugendliche bilden.

Wir wandern den Zwieslerwaldhausweg weiter und folgen dem Wegweiser in Richtung Ferdinandsthal in den Wald hinein. Der Weg wird nur kurz durch einen Parkplatz unterbrochen, dann geht es weiter am Ortsrand von Zwieslerwaldhaus entlang. Direkt hinter dem Ortsausgang weist uns ein Schild auf den Nationalpark hin. Hier ist das Kerngebiet des Urwaldes Mittelsteighütte, in dem seit rund 250 Jahren keine Holzwirtschaft mehr betrieben wird. Da in den Naturkreislauf nicht mehr eingegriffen wird, sehen wir hier deutlich den Unterschied zum modernen Nutzwald und können das Werden und Vergehen der Natur beobachten. Die Bäume dieses Mischwaldes sind bis zu 500 Jahre alt. Das Schild weist uns besonders darauf hin, dass bei starkem Wind Äste herunterfallen können. Am Waldrand wenden wir uns nach rechts und gehen auf einer schmalen, asphaltierten Straße bis zu einem Rastplatz mit Grillmöglichkeit und noch ca. 1,5 km weiter zur nächsten Abzweigung. Hier wechselt unsere Route nach links auf einen Sandweg, der uns nach wenigen 100 Metern zur deutsch-tschechischen Grenze bringt. Ein kleiner Bach markiert die grüne Grenze. Zwei Schilder mit den Nationalwappen sind das einzig sichtbare Zeichen an einer Stelle, an der sich noch vor rund 25 Jahren zwei politische Machtblöcke gegenüberstanden.

Jetzt orientieren wir uns an der grünen Markierung in Richtung Deffernik, auf tschechisch Debrník. Auch hier befindet man sich in einem Nationalpark. Auf den Schildern ist zu lesen: Národní Park Šumava. Zur Linken wandern wir an einem Feld vorbei. Eine schöne Allee aus alten Ahornbäumen, Kastanien und Buchen begleitet uns nach Markt Eisenstein, tschechisch Železná Ruda. Bei den ersten Häusern biegt man rechts am Friedhof ab, geht über die Bahngleise hinweg und macht einen Abstecher in das kleine Stadtzentrum. Einige Cafés und Restaurants laden zu einer Rast ein. Hier im Zentrum befindet sich auch die katholische Kirche Maria Hilf vom Stern. Sie ist als Zentralbau angelegt und besitzt weder Seitenschiffe noch einen ausgewiesenen Altarraum. Stilistisch ist sie im Spätbarock ausgekleidet.

Nach der Besichtigung gehen wir zurück zur Bahnlinie, überqueren diese und folgen der gelben Markierung bis zum Großen Regen. Auf einem asphaltierten Weg kommt man das erste Mal über den Fluss, wendet sich auf der anderen Seite sofort nach links und überquert ihn nach 500 m das zweite Mal. So erreichen wir schließlich den Grenzbahnhof Alzbetin/Bayerisch Eisenstein. In der Mitte des Gebäudes, durch das die Grenze verläuft, gibt es eine Infostelle vom Naturpark bzw. Nationalpark Bayerischer Wald und dem Nationalpark Šumava. Auf der deutschen Seite können wir außerdem die NaturparkWelten mit Europäischem Fledermauszentrum, der interaktiven Ausstellung „König Arber“ und dem Skimuseum erkunden. Wer hungrig ist, kann auch einkehren. Ein Zug der Waldbahn bringt uns in wenigen Minuten wieder zu unserem Ausgangspunkt in Ludwigsthal zurück.

Public transport

Mit dem Zug nach Ludwigsthal

Getting there

B11 bis Ludwigsthal

Parking

Am Bahnhof der Waldbahn in Ludwigsthal
Arrival by train, car, foot or bike

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Difficulty
moderate
Distance
13.4 km
Duration
4:30 h
Ascent
289 m
Descent
192 m
Loop Scenic With refreshment stops Cultural/historical value

Statistics

: h
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Highest point
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Lowest point
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