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Dachsteinüberschreitung - Windlegerscharte

Back-country skiing · Dachstein Mountains
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ÖAV Sektion Braunau Verified partner  Explorers Choice 
  • Zustieg um die Ostschulter zur Randkluft
    Zustieg um die Ostschulter zur Randkluft
    Photo: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 10 8 6 4 2 km
Grandiose Ski-Überschreitung des Hohen Dachsteins mit mehrfachem Gefahrenpotential. Alpine Erfahrung, etwas Klettergeschick, gutes Orientierungsvermögen und sichere Skitechnik sind nötig.
difficult
Distance 11.8 km
6:00 h
600 m
2,200 m
2,995 m
1,120 m
Die Dachsteinüberschreitung ist keine reine Skitour, es werden gut gesicherte Klettersteige (bei winterlichen Bedingungen) begangen. Die Abfahrt aus der Windlegerscharte in das großzügige Südkar ist zuerst sehr steil und felsdurchsetzt.

Author’s recommendation

Eine Querung unter der Dachsteinsüdwand von der Schaidlalm über die Maralm zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn ist etwas mühsam und nicht ganz lawinensicher, erspart aber die leidige Rückkehr von der Dachsteinruhe per Bus oder zweitem PKW.
Profile picture of Wolfgang Lauschensky
Author
Wolfgang Lauschensky 
Update: July 11, 2021
Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Risk potential
Highest point
Hoher Dachstein, 2,995 m
Lowest point
Dachsteinruhe, 1,120 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec
Cardinal direction
NESW

Rest stops

Seethalerhütte

Safety information

Hochalpine Tour mit (geringer) Spaltensturzgefahr und erheblicher Absturzgefahr.

Nur bei ausreichender Sicht und stabilen Schneebedingungen sinnvoll.

Tips and hints

Einkehrmöglichkeiten: Gastronomie nahe der Talstation, Bergstation, Gasthof Dachsteinruhe

Start

Hunerkogel (2,657 m)
Coordinates:
DD
47.467777, 13.626820
DMS
47°28'04.0"N 13°37'36.6"E
UTM
33T 396518 5258062
w3w 
///zygotes.goods.described

Destination

Dachsteinruhe

Turn-by-turn directions

Wir fahren von der Bergstation am gewalzten Gletscherweg nordwestwärts bis vor den Kolk am Dindlfuß ab. Auffellen. Meist ist eine Spur bis zur Randspalte des Gosaugletschers unter dem Gipfelfels vorhanden. An oder etwas über der Randspalte wird von Ski auf Steigeisen gewechselt. Im steilen Schneefeld stapfen wir zu den ersten Sicherungen am Gipfelfels hinauf. Falls man über den Klettersteig der Ostschulter ansteigt, quert man auf einem Felsband hierher. Man hält sich nun an die mit einem dicken Stahlseil und wenigen Klammern gesicherten Klettersteig. Manchmal kann in schneegefüllten kleinen Rinnen der Fels umgangen werden. In einem Rechtsbogen wird in einer gutgestuften Wand der Gipfel des Dachsteins mit großem Metallkreuz erreicht.

Vom Gipfel wenige steile Meter in eine Scharte hinab und westwärts auf den Grat hinauf. Kurz geht es an der Kante der Südwand entlang, dann schwenkt man in die Nordflanke hinein. Kurze Felsstufen sind mit dickem Stahlseil gesichert. Nun geht es immer etwas unterhalb des Westgrates (kurz unter einem kleinen Überhang vorbei) noch immer zu Fuß in die Obere Windluke hinunter. Kurz oberhalb bietet ein steiler Firnhang schon die erste Möglichkeit, in den Gosaugletscher einzufahren.

Bei der Gletscherabfahrt halten wir uns tendenziell eher links, unter dem Mitterstein queren wir links zur Schneebergwand hinüber und fahren bis in eine Senke unter ihrem Nordausläufer hinab. Auffellen.

Wir steigen um die Schneebergwand herum relativ steil in den Sattel links vom Torsteineck. Eine kurze felsige Steilstufe wird an Klammern (Sommerweg) abgeklettert - bei genügender Schneelage kann auch etwas rechts davon im Firn hinabgerutscht werden. Nun steigen wir südwärts in mittelsteilen Mulden zur von Felstürmen gesäumten Windlegerscharte hinauf. Abfellen.

Der Start der Abfahrt von der Windlegerscharte beginnt noch mild in einem Linksbogen. Im folgenden Rechtsbogen wird es aber durchaus steil und felsdurchsetzt. Bei (häufig) eisigen Bedingungen kann hier auch ein Steigeisenabstieg sinnvoll sein. Nun geht es sehr steil südwärts in das weite Windlegerkar hinunter. Wir schwingen genussvoll die herrlichen Südhänge bis zur Schaidlalm/Balchlalm hinab. Will man mit Ski zur Dachstein-Gletscherbahn zurück, quert man von hier auf einem Almweg unter der Dachstein Südwand (nicht lawinensicher) über die Maralm zuletzt leicht ansteigend ostwärts bis zum Ausgangspunkt. Wir aber fahren in einer milden Mulde ostwärts und zuletzt im schütteren Wald auf dem Rodelweg südwärts zur Kehre der L219 beim Gasthof Dachsteinruh hinunter.

Mit dem Bus oder einem zweiten PKW (aber auch am Wanderweg leicht steigend zu Fuß oder mit Ski) zurück zum Ausgangspunkt an der Talstation der Dachstein-Gletscherbahn.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public-transport-friendly

Mit der ÖBB bis Bahnhof Schladming. Mit der Buslinie 960 der RVB bis zur Endstation Dachstein Türlwandhütte.

Mit der Dachstein Gletscherbahn auf den Hunerkogel: http://www.derdachstein.at/de.

Getting there

Auf der A10 Tauernautobahn bis zur Abfahrt Radstadt. Auf der Ennstal Straße B320 (über Mandlingpass oder von Liezen) bis Schladming. Nordwärts nach Ramsau abzweigen und nach dem Ort rechts die mautpflichtige Dachstein-Panoramastraße bis zur Türlwandhütte (Talstation der Seilbahn) hinauffahren.

Die Maut wird bei Benützung der Dachstein Gletscherbahn rückerstattet.

Parking

Parkplatz der Dachstein Gletscherbahn.

Coordinates

DD
47.467777, 13.626820
DMS
47°28'04.0"N 13°37'36.6"E
UTM
33T 396518 5258062
w3w 
///zygotes.goods.described
Arrival by train, car, foot or bike

Author’s map recommendations

Amap

ÖK50 Blatt 126+127 oder 3217

AV-Karte Dachstein

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Equipment

Skihochtourenausrüstung inklusive Pickel, Steigeisen.

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Difficulty
difficult
Distance
11.8 km
Duration
6:00 h
Ascent
600 m
Descent
2,200 m
Highest point
2,995 m
Lowest point
1,120 m
Public-transport-friendly Circular route Scenic Refreshment stops available Summit route High-altitude ski tour Clear area
1600 m 1800 m
Morning
1600 m 1800 m
Afternoon

Avalanche conditions

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Statistics

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