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Zwischen Erpetal und Rödeser Berg - von Ehringen nach Niederelsungen

Wanderung · Waldecker Land
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Ulli's Wandertouren 
  • Erpetal
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  • / Blick in das Erpetal von der Mauer des Rückhaltebeckens
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m 350 300 250 200 150 8 6 4 2 km

Rundwanderung im nordwestlichen Habichtswald - von Ehringen nach Niederelsungen durch das Erpetal auf den Rödeser Berg und Burgberg

Start / Ziel:

  • Wanderparkplatz Erpetal an der Strasse von Ehringen nach Niederelsungen, kurz nach dem Bahnübergang am Ortsende von Ehringen

Strecke / Sehenswertes:

  • Bach und Wiesenlandschaft
  • Burgruine Rodersen
  • Windkraftanlagen Rödeser Berg
  • Grenz- u. Hutesteine
  • Blick auf Niederelsungen
  • Burgberg
  • Erpetal
  • Hochwasser-Rückhaltebecken
leicht
Strecke 9,2 km
2:42 h
194 hm
194 hm
383 hm
202 hm
Startpunkt meiner Wanderung ist der Wanderparkplatz Erpetal an der Ortsgrenze von Ehringen, direkt nach dem Bahnübergang. Ich halte mich links und gehe über einen befestigten Wirtschaftsweg hinab in das Erpetal wo ich die Erpe überquere. Nun halte ich mich rechts und wandere auf dem gut befestigten, zwischen Wald und Wiesen gelegenen, Wanderweg ( 4 ). Nachdem der Wanderweg einen weit ausladenden Linksbogen beschrieben hat halte ich mich an der Weggabelung links und folge weiter der Wegmarkierung ( 4 ). Ab hier verläuft der Wanderweg im Wald. Es geht stetig leicht bergauf und plötzlich tauchen die Mauerreste der Burgruine Rodersen vor mir auf. Hier mache ich Halt um mir die Burg an zu sehen, bzw. das was davon noch übrig ist. Ich setze meine Wanderung fort und es geht immer weiter bergauf. Alter Buchenbestand wechselt sich mit Nadelgehölzen ab und der Weg schlängelt sich so unterhalb des Elsberg durch den Wald bis hinauf auf den Rödeser Berg. Die hier aufgestellten Windkraftanlagen sind freilich keine optische Bereicherung und so blende ich sie einfach aus und geniesse die winterliche Natur. An der Wegkreuzung halte ich mich links und wandere weiter auf dem Rundweg ( 4 ). Rechts neben dem Weg entdecke ich einen alten Grenzstein oder Hutestein von 1781. Der Weg macht nun einen bogenförmigen Knick nach links und dann wieder nach rechts gefolgt von einem fast geraden Stück Wanderweg. An der kommenden Weggabelung führt der Weg ( 4 ) nach links. Ich folge ihm aber nicht da er wegen Windbruch nur schlecht passierbar ist. Ich halte mich statt dessen auf einem nicht gekennzeichneten Forstweg rechts und wandere geradewegs hinunter in's Tal; in Richtung Niederelsungen. Immer am Waldrand entlang erreiche ich eine Wegkreuzung und halte mich hier links. Nach ein paar hundert Metern knickt der Weg direkt am Waldrand rechts ab und ich bin für ein kurzes Stück wieder auf dem Wanderweg ( 4 ) bevor er nach links in den Wald verläuft. Ich gehe aber gerade aus weiter am Waldrand entlang und befinde mich nun auf dem Rundwanderweg ( 1 ) unterhalb des 334 Meter hohen Burgbergs. Auf diesem fast gerade verlaufenden Weg maschiere ich nun bis zu seinem Ende, kurz vor der Ortschaft Niederelsungen. An der Stelle wo der Weg nach rechs abknickt halte ich mich links. ( leider fehlt hier jegliche Ausschilderung )  Auf dem unbefestigten Wiesenweg, links der Wald und rechts die Erpe, gelange ich zur Kreisstrasse K90 zwischen Ehringen und Niederelsungen. Kurz vor dieser biege ich aber halb links ab [ Achtung: Scharf links geht der Wanderweg ( 2 ) ab ] und wandere weiter, immer noch auf dem Wandewrweg ( 1 ). Dieser ansich leichte Wanderweg führt am Wald entlang durch das Erpetal. Ich endecke noch einen sehr alten Hutestein wo die Inschrift kaum mehr zu erkennen ist. Der Wanderweg macht noch einen Linksbogen und schon bin ich wieder an der kleinen Brücke über die Erpe angekommen. Ich überquere den Bach und beschliesse mir den Deich und die Sperrtore des Hochwasser Rückhaltebeckens an zu sehen. Von der Deichkrone hat man einen schönen Blick in das Erpetal. Nun sind es nur noch wenige Meter und ich bin wieder am Ausgangspunkt meiner Wanderung angelangt.

Autorentipp

Geschichtliches zur Burg Rodersen:

Burgruine „Roderikessen“ Rodersen

Die Burg Rodersen wurde 1180 nach Chr. vom Grafen Albert I. von Everstein unter erzbischöflich mainzischer Lehenshoheit direkt an der damals waldeck-thüringischen Grenze gebaut. Als Afterlehen kam sie vermutlich in den Besitz der Familie von Gudenberg, die ihren angestammten Namen ablegte und sich nach der Burg benannte. Die Herren von Rodersen sind von 1240 bis 1482 urkundlich belegt.

Um 1231 gründete Landgraf Konrad von Thüringen die Stadt Wolfhagen. Als Gegenfeste ließ Graf Adolf I. von Waldeck daraufhin die Stadt Landsberg errichten. Der Landgraf zerstörte bereits ein Jahr später Landsberg und auch Rodersen. In den folgenden Kämpfen zwischen Hessen und Mainz zerstörte zwischen 1261 und 1274 oder auch 1280 Landgraf Heinrich I. von Hessen die Burg Rodersen endgültig. Sie blieb bis zum heutigen Tag Ruine. Die Herren von Rodersen wurden hessische Mannen in Wolfhagen.

Bei archäologischen Grabungen zwischen 1961 und 1972 wurden drei Bauabschnitte der Burg, Reste eines Wohnturmes sowie von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Ringmauern und noch vorhandene Wälle und Gräben ermittelt. Teile der zerstörten Burg sind in der Westwand der evangelischen Pfarrkirche in Niederelsungen verbaut.

Die Burgruine Rodersen liegt nördlich von Wolfhagen und südlich von Volkmarsen, zwischen der Kernstadt Wolfhagen, dem Wolfhager Stadtteil Niederelsungen und dem Volkmarser Stadtteil Ehringen.

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
383 m
Tiefster Punkt
202 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Wanderparkplatz Erpetal bei Ehringen (215 m)
Koordinaten:
DD
51.377043, 9.165610
GMS
51°22'37.4"N 9°09'56.2"E
UTM
32U 511526 5691767
w3w 
///ozean.untätig.ansprechende

Ziel

Wanderparkplatz Erpetal bei Ehringen

Wegbeschreibung

Rundwanderung durch das Erpetal zur Burg Rodersen bis hinauf auf den Rödeser Berg und weiter unterhalb des Burgbergs in Richtung Niederelsungen. Rückweg durch das Erpetal.

Wanderwegmarkierungen:

  • erster Abschnitt des Wanderweg ( 4 )
  • zweiter Abschnitt des Wanderwegs ( 1 )

Wegzustand:

  • gut befestigte Forstwege
  • leicht befestigte Waldwege
  • unbefestigter Wiesenweg

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anfahrt

Anfahrt mit dem Auto über die kreisstrasse K90 von Niederelsungen oder von Ehringen

Parken

Wanderparkplatz Erpetal bei Ehringen, oder Wanderparkplatz Erpetal bei Niederelsungen - je nachdem von wo aus gestartet wird.

Koordinaten

DD
51.377043, 9.165610
GMS
51°22'37.4"N 9°09'56.2"E
UTM
32U 511526 5691767
w3w 
///ozean.untätig.ansprechende
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

  • festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung
  • Getränke und Proviant

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
9,2 km
Dauer
2:42 h
Aufstieg
194 hm
Abstieg
194 hm
Höchster Punkt
383 hm
Tiefster Punkt
202 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

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