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Zweiter Sellaturm, Glückführe, Westwand

Alpinklettern · Dolomiten
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Zweiter Sellaturm, Westwand, Glück Führe
    / Zweiter Sellaturm, Westwand, Glück Führe
    Video: DAV Sektion Duisburg
  • / Routenverlauf, Glück-Führe Westwand, Zweiter Sellaturm
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Zustiegsweg, Blick auf alle Sellatürme
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Seillänge vom 2. Stand aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Seillänge, Blick zum 2. Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 4. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Stand, Blick auf den Dritten und Vierten Sellaturm (links)
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Beginn der 6. Seillänge vom Stand aus mit Blick auf die Lokomotive und Langkofelgruppe
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 6. Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Seillänge an den Schuppen
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Stand
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 9. Seillänge, versteckte Verschneidung
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 9. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Der 9. Stand befindet sich links von der Felsnase
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 10. Stand, Blick zum Ersten Sellturm und Ausgangspunkt
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / 11. Seillänge
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom Gipfel Blick zum 3. Sellaturm und Westseite des Piz Ciavazes
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Abstieg Zweiter Sellturm vom Gamsband aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Blick hinauf zur 1. Abseilstelle vom Sattel aus
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Im Abstieg
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
  • / Abstieg, Blick auf den 3. Sellaturm und Piz Ciavazes oberer Teil
    Foto: Oliver Knorre, DAV Sektion Duisburg
m 2500 2400 2300 2200 2,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km
Abwechslungsreiche Tour an gutem Fels. Die Schlüsselseillänge ist übertrieben vernagelt.
mittel
Strecke 2,2 km
6:00 h
360 hm
360 hm
Ferdinand Glück und R. Demetz haben in den 1935er Jahren eine schöne Linie durch die Westwand gefunden. Die Route verläuft zunächst geradlinig bis zu den gelben Dächern. Jetzt gilt es die graue Platte von rechts nach links zu "erschleichen" um dann in der Schlüsselseillänge die gut sichtbaren Dächer geschickt links zu umklettern. Danach geht es im Wesentlichen über die Nordwestkante zum Gipfel.
Profilbild von Oliver Knorre
Autor
Oliver Knorre 
Aktualisierung: 29.09.2021
Schwierigkeit
VI, 5c mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Zweiter Sellaturm, 2.598 m
Tiefster Punkt
Maria Flora, 2.244 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
104 m, 0:30 h
Wandhöhe
250 m
Kletterlänge
350 m, 4:00 h
Abstieg
354 m, 1:30 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
10
Erstbegehung
Ferdinand Glück und R. Demetz 1935

Start

Albergo Maria Flora (2.241 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Albergo Maria Flora

Wegbeschreibung

Zustieg:

Vom Albergo Maria Flora, ca. 30m die Straße in Richtung Wolkenstein, dann rechts den Weg 649 in Richtung Pößnecker Klettersteig nehmen. Diesen solange folgen bis die Wiesen enden und ein Pfad nach rechts zum Fuße der Westwand führt. Der Einstieg befindet sich rechts von einem größeren Felsblock, insgesamt 30 Minuten

Kletterbeschreibung:

1. SL: Den leichtesten Weg zur deutlich sichtbaren Rinne hinauf. Diese für ca. 20 Meter nach oben, dort wo sie breiter wird befindet sich links der Stand am Köpfle (42m, IV-V, einige SU)

2. SL: Zurück in die Rinne und diese weiter nach oben, die Rinne (SU) wird zur Verschneidung, dieser folgend und zum Schluss nach rechts zum Stand an 3 Haken auf einem kleinen Band (40m, 1 SU, IV)

3. SL: Nach links die Verschneidung nach oben und dann immer links ansteigend auf dem grauen Fels, unterhalb der gelben Felsen, über Reibungstritte (die Griffe sind gut) zum Stand an 3 Haken schleichen (27m, V, 3 H)

4. SL: nach links die graue Platte für 3 Meter weiter und in einem Rechts-Bogen unter das Dach. Rechts am Dach vorbei in den Riss (senkrecht) und den Haken (ca. 10-12) folgen. Die Seillänge bleibt immer links der gelben Dächer. Den Schlussüberhang an der kleinsten Stelle überwinden und nach links zum Stand an 3 Haken (20m, 13-15 H, VI auch A0 möglich)

5. SL: Erst nach links, dann senkrecht zum Dach hoch und an diesem rechts vorbei. Auf der Platte immer leicht links halten (1H, V) über ein kleines Band zur Kante. Der Stand (2 SU, keine Haken)befindet sich an der Kante, an einem kleinen Dach 20m, 1H, V)

6. SL: Wieder nach rechts um das Dach und rechts vom Dach (1H) hinauf. Nun wieder nach links zur Kante und diese hinauf, zum Schluss in einer Rinne und dann über grasdurchsetzen Fels (I-II) zum Stand auf breitem Band an der Kante (23m, 1H, V)

7. SL: Ca. 10 Meter nach links auf dem breiten Band und die graue Platte nach oben zu dem kleinen Dach, über diese hinweg (V-) zum nächsten Dach, dieses links umklettern (1H) zu einer Verschneidung. Diese hinauf zum Stand an einem Haken unterhalb der nächsten Verschneidung (30m, 1H, V-)

8. SL: Die Verschneidung (2H) hinauf und an deren Ende leicht rechts hinauf (Schuppen, 1H, V-, Bild). Dann rechts halten zum Stand an 3 Haken einem Köpfl (Bild, 22m, 4 H, V-)

9. SL: Rechts um die Kante, dort offenbart sich die „versteckte Verschneidung“ , eine SU am Beginn der Verschneidung. Die kurze Verschneidung 5 Meter nach oben, am Haken leicht links und rechts zurück zur Kante. Nach der Rinne mit 2 Haken und dem ansetzenden Riss nach rechts auf die Platte (IV) zum breiten Band. Auf dem Band nach links zur Kante. Der Sanduhrenstand befindet sich links um die Ecke (35m, 3H, 1 SU, IV+)

10. SL: Von links nach rechts (1H) zur Kante (herrlich griffig) und diese hinauf. Nach 18-20 Meter wechselt man nach rechts in die Südwestwand und zum Schluss einfach (I-II) hinauf zu einem breiten „Band bzw. Pfad“. Der Stand befindet sich an einer Sanduhr an einem Block (40m, 1H, 2 SU, V)

11. SL: Unschwierig den geneigten Gipfelgrat hinauf (50m, II)

Abstieg:

Der Abstieg ist gleichzeitig der Normalweg auf den Zweiten Sellaturm . Vom Gipfel kurz nach Süden einen Meter absteigen und links um den Block herum. Nun nach Nord 5 Meter in eine Rinne zum Abseilring abklettern (II). Jetzt 15 Meter abseilen nach Nordosten abseilen oder im 3. Grad nach abklettern. An dem Sattel nun den Steigspuren nach Südosten folgen. (Ab hier auch alternativer Abstieg möglich, siehe Abstieg Piz Ciavazes, Vinatzer-Führe). Man gelangt auf eine Wiese und nimmt den Abzweig nach rechts (geradeaus gelangt man auf das Gamsband) nun geht es in Serpentinen weiter südostseitig hinunter. Es gibt eine Stelle an der kann man links und rechts herunter. Hier die Beschreibung nach rechts den Steinmännern folgen, es kommt eine Abseilstelle für 15 Meter, die aber auch zügig im II Grad abgeklettert werden kann. Nach ca. 20 Metern erreicht man an einem Köpfl eine weitere Abseilstelle, hier 20 Meter abseilen und den Weg nach rechts, Richtung Westen, über Wiesen unterhalb des Ersten Sellaturm zum Albergo Maria Flora folgen, insgesamt 1,5 Stunden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Klettern in Gröden und Umgebung, Dolomiten, 111 alpine, wiederentdeckte und gut eingerichtete Routen, Band 3", von Mauro Bernardi, Athesia Verlag

AVF Sella - Langkofel extrem, von Richard Goedeke, Bergverleg Rother

Kartenempfehlungen des Autors

Carte Topografica 1:25000, Blatt Nr.: 07, Alta Badia, Arabba-Marmolada, Tabacco Verlag

Carte Topografica 1:25000, Blatt Nr.: 05, Val Gardena, Gröden Alpe di Siusi, Seiseralm, Tabacco Verlag

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Ausrüstung

NAA und Camelots

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Schwierigkeit
VI, 5c mittel
Strecke
2,2 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
360 hm
Abstieg
360 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour Rundtour Wand Platte überhängend Abstieg zu Fuß

Statistik

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Dauer : h
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