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Zustieg zur Müllerhütte vom Stubaital über den Wilden Freiger

Hochtour · Stubaier Alpen
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  • Aussicht zum Becherhaus von der Müllerhütte. Am Horizont die Dolomiten.
    / Aussicht zum Becherhaus von der Müllerhütte. Am Horizont die Dolomiten.
    Foto: Miriam Peer
  • Weideröschen, Zustieg Nürnbergerhütte
    / Weideröschen, Zustieg Nürnbergerhütte
    Foto: Heidi Wettstein
  • Hochmoor mit dem Wilden Freiger im Hintergrund. Der Aufstiegsweg von der Nürnbergerhütte folgt dem Grat, den man hier sieht - erst im oberen Bereich läuft der Weg direkt am Grat.
    / Hochmoor mit dem Wilden Freiger im Hintergrund. Der Aufstiegsweg von der Nürnbergerhütte folgt dem Grat, den man hier sieht - erst im oberen Bereich läuft der Weg direkt am Grat.
    Foto: Heidi Wettstein
  • Aussicht vom Steig zwischen Nürnbergerhütte und Gipfel
    / Aussicht vom Steig zwischen Nürnbergerhütte und Gipfel
    Foto: Heidi Wettstein
  • Grat zwischen Nürnbergerhütte und Wildem Freiger
    / Grat zwischen Nürnbergerhütte und Wildem Freiger
    Foto: Heidi Wettstein
  • Steinmandl am Wilden Freiger
    / Steinmandl am Wilden Freiger
    Foto: Heidi Wettstein
Karte / Zustieg zur Müllerhütte vom Stubaital über den Wilden Freiger
1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 12

Langer Zustieg mit Gipfelüberschreitung über den Wilden Freiger. Zum Schluss kurze Gletscherüberquerung.

schwer
12,5 km
8:00 h
2104 hm
335 hm

Die Tour kann in 2 Tagesetappen aufgeteilt werden:

Übernachtungsmöglichkeit auf der Nürnbergerhütte.

 

Das besondere an dieser Streckenetappe ist die Gipfelüberschreitung über den imposanten Riesen, den Wilden Freiger. Der Weg von der Nürnbergerhütte zum Gipfel ist seit wenigen Jahren fast Eisfrei. Die Tour wird deshalb oft als Wanderung eingestuft, ist aber in der Tat immer noch sehr hochalpin und nicht zu unterschätzen. Für erfahrene Bergsteiger ist sie ein Genuss und auch als Übungstour geeignet.

Auf dem steinigen Gipfelplateau steht die Ruine einer alten Zollhütte. Hier geht's rechts zum Gipfel und links zum Signalkopf (Wetterstation). Vom Signalkopf über den gut abgesicherten S-Grat (I) hinunter Richtung Becherhaus und schließlich über den Übeltalferner zur Müllerhütte.

 

Für Abstiegsvarianten - um eine schöne Runde zu machen - siehe Wegbeschreibung.

Autorentipp

Geschichtlich ist der Grenzkamm sehr interessant: bis in den 70ern war das italienische Militär hier stationiert und Schmuggler waren unterwegs.

outdooractive.com User
Autor
Heidi Wettstein 
Aktualisierung: 11.07.2019

Schwierigkeit
I, F schwer
Technik
Kondition
Landschaft
Höchster Punkt
3391 m
Tiefster Punkt
1375 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Am Grat zum Wilden Freiger gibt es nur eine kurze Stelle mit Eis. Diese kann man seilfrei begehen. Kurz davor (auf ca. 3200m) zweigt manchmal eine Spur links im Schnee ab. Sie führt über einen flachen Teil des Gletschers zum Roten Grat. Dieser Weg ist zwar leichter, aber die Spur läuft über große Spalten. Wer sich nicht anseilen will, muss deshalb am Grat bleiben.

Ausrüstung

Gletscherausrüstung: auch in den Ostalpen gibt es Gletsscherspalten...

Start

Parkplatz der Nürnbergerhütte, kurz nach Ranalt (1374 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.026288, 11.221998
UTM
32T 668842 5210481

Ziel

Müllerhütte 3145m.

Wegbeschreibung

 Die Tour kann in 2 Tagesetappen aufgeteilt werden.

  • Weg #134 vom Parkplatz der Nürnbergerhütte, kurz nach Ranalt 1400m
  • über die Nürnbergerhütte 2280m. Übernachtungsmöglichkeit
  • über den Signalkopf 3392m
  • Abstieg über den S-Grat (I) Richtung Becherhaus. Der Grat ist markiert und mit Drahtseil und Trittbügel abgeschichert.
  • Gletscherüberquerung zur Müllerhütte (anseilen).

 

Varianten Aufstieg

  •  Am Wilden Freiger kann auch der W-Grat (II) auf dem Weg zur Müllerhütte begangen werden.

 

Varianten Abstieg:

  • Müllerhütte - Lübeckerweg - Sulzenauhütte
  • Müllerhütte - Wilder Pfaff - (Zuckerhütl) - Schaufeljoch - Gletscherbahn

 

Gesperrte Routen:

  • Pfaffenniederklettersteig - Fernerstube: Seit 2008 abgebaut, extrem Steinschlaggefährdet.
  • Lübeckerweg - Beiljoch: Seit 2017 kommt man weder vorne am Bach noch hinten am See vorbei.

 

Routen, die man vermeiden soll :

(nur bei aussergewöhnlich guter Schneelage im Frühsommer von erfahrenen Bergsteigern machbar)

  • Wilder Freiger - Leo Schöpfweg - Sulzenauhütte: Sehr steinschlaggefährdet und spaltenreich.
  • Zuckerhütl - Sulzenauferner - Sulzenauhütte: Extrem steinschlaggefährdet und spaltenreich.
  • Zuckerhütl- Langer Pfaffennieder - Dresdnerhütte: Durch Ausaperung schwierig und brüchig

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

In Stubai gehen die Busse untertags alle halben Stunden.

Busverbindung auch nach Innsbruck Hauptbahnhof.

Busfahrplan 2018 Stubaital

Parken

Parkplatz ist gratis.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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ÖAV-karte #31/1 "Hochstubai" 1:25.000

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Schwierigkeit
I, F schwer
Strecke
12,5 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
2104 hm
Abstieg
335 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Grat Überschreitung

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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