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Bergtour

Zustieg von Kranebitten zum Solsteinhaus (über Kranebitterklamm und Magedeburger Hütte)

· 2 Bewertungen · Bergtour · Karwendel
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ÖAV Alpenverein Innsbruck Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Am Eingang in die Klamm und ...
    / Am Eingang in die Klamm und ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... am Beginn des Schleifwandsteiges zur Neuen Magdeburger Hütte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Eingang der Kranebitterklamm
    Foto: Elisabeth Reder, Reder
  • / Der erste Teil der Kranebitter Klamm ist der mit den steilsten Flanken. Bei oder nach unmittelbar nach starken Regenfällen ist mit deutlich erhöhter Steinschlaggefahr zu rechnen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / In der Kranebitter Klamm
    Foto: Steffen Wolf, DAV Sektion Geltendorf
  • / Alte Wasserleitungen, vermutlich aus der Zeit, als Kranebitten noch nicht am öffentlichen Wassernetz angeschlossen war.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Hundskirche markiert auch gleichzeitig das Ende der Klamm, ab nun ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Klamm verändert sich laufend und der beste Weg muss immer wieder neu gefunden werden.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... engsten Stelle der Klamm.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Klamm ist zur Schlucht geworden, weglos aber unschwierig und immer wieder Steigspuren.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Im "Natterloch" auf ca. 1150 m steigen wir im rechten Bachbett weiter aufwärts.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Sommerfrische für viele Tiere sind die Almwiesen rund um die Neue Magdeburger Hütte
    Foto: DAV Sektion Geltendorf
  • / Lama auf der Weide neben der Neuen Magdeburger Hütte
    Foto: Franz Dilger, DAV Sektion Geltendorf
  • / Blick vom Zirler Schützensteig zur Neuen Magdeburger Hütte am Fuße des dahinter liegenden Kirchberger Köpfl
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Querung im Zirler Schützensteig
    Foto: Steffen Wolf, DAV Sektion Geltendorf
  • / Kamin am Zirler Schützensteig
    Foto: Steffen Wolf, DAV Sektion Geltendorf
  • / Zirler Schützensteig, das Kaminl
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / der Zirler Schützensteig verläuft in der Südflanke des Großen Solstein
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Seilsicherungen am Zirler Schützensteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Zirler Schützensteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Familie am Zirler Schützensteig
    Foto: Beda Weidemann, DAV Sektion Geltendorf
  • / Solsteinhaus
    Foto: Alpenverein Innsbruck, ÖAV-Hüttenfinder
m 2000 1500 1000 500 7 6 5 4 3 2 1 km Solsteinhaus Neue Magdeburger Hütte

Spektakulärer Zustieg durch die Kranebitterklamm und entlang des Bachbetts des Sulzbachs zur Neuen Magdeburger Hütte und weiter zum Solsteinhaus. Durch die Klamm führt eine nicht mehr betreute Steiganlage mit Seilversicherungen und Eisenklammern. Der Zirler Schützensteig zum Solsteinhaus wird gewartet und ist stellenweise seilversichert. Teilweise ist der Steig ausgesetzt und erfordert daher Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.

mittel
7,7 km
4:15 h
1.234 hm
128 hm

Der Weg beginnt gleich mit einem landschaftlichen Highlight. Man wandert zwischen den steilen, glatten Felswänden der Kranebitterklamm hindurch, die an der engsten Stelle, der Hundskirche gerade einmal 3m breit ist. Der Weg führt durch das Bachbett, dabei helfen alte Eisenklammern, ein altes Wasserrohr und Seilsicherungen die teils rutschigen Steine zu überwinden. Es müssen auch größere Blöcke in leichter Kletterrei erklommen werden.

Nach der Klamm wandert man durch das steinige Bachbett weiter bergauf bis man auf den Weg zur Mageburger Hütte trifft. Der steile Waldweg hinauf zur Hütte kann ruschig sein, dann sind Wanderstöcke eine wilkommene Hilfe. Die Orientierung entlang des Zustieges ist nicht schwierig. In der Klamm beschränken sich die Wegoptionen auf vor und zurück und das Bachbett nach der Klamm ist auch eine sehr gute Orientierungshilfe. Der genaue Wegverlauf durch das Bachbett muss je nach Situation selbst gefunden werden. Mit größerem Wassermengen ist im Bach aber nicht zu rechnen. Anschließend folgt man den vielen Markierungen und Schildern zur Magdeburger Hütte und anschließend über den Zirler Schützensteig zum Solsteinhaus. Der Steig ist das nächste Landschaftliche Highlight. Der teils ausgesetzte und stellenweise seilversicherte Steig erlaubt einen tollen Blick über das Inntal.

Alternativ zum Weg durch die Klamm kann man vom Klammeingang einfach dem ausgeschildern Schleifwandsteig zur Neuen Mageburger Hütte folgen. 

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.852 m
Tiefster Punkt
Kranebitten Bahnhof, 697 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Solsteinhaus
Neue Magdeburger Hütte

Sicherheitshinweise

Nach Regenfällen herrscht in der Klamm erhöhte Steinschlaggefahr!

Start

Kranebitten Bahnhof (696 m)
Koordinaten:
DG
47.269800, 11.327729
GMS
47°16'11.3"N 11°19'39.8"E
UTM
32T 676070 5237774
w3w 
///befreite.schnell.ging

Ziel

Solsteinhaus

Wegbeschreibung

Von der Bahnstation (ca. 700m) folgt man der Straße zum Sulzenbach. Nach einigen Metern auf dem Wanderweg zur Magdeburger Hütte verlässt man diesen wieder  und betritt das Bachbett. Dem Bachbett folgend erreicht man den Klammeingang und steigt über Felsen, Klammern und Leitern. Nach der Hundskirche öffnet sich die Klamm und das Bachbett wird deutlich breiter. Stets dem Bachbett folgend wandert man weiter und trifft bei ca. 1350m auf einen schmalen Wanderweg (Nr. 220). Man folgt dem Weg nach links und trifft schon bald auf den Schleifwandsteig. In gemeinsamer Wegführung geht es über den sogenannten Krummen Steig in Serpentinen durch den Wald bergauf. Bei Nässe ist hier vorsicht geboten. Nach ca. 1 Stunde ist die Neue Mageburger Hütte (1633m) erreicht und eine Pause kommt gerade recht. Nach der Rast folgt man dem Weg (Nr. 224) in nördlicher Richtung, dem Zirler Schützensteig. Der teils schmale Steig ist stellenweise Seilversichert und teils ausgesetzt, aber für Trittsichere kein Problem. Am Kaminl wird eine seilversicherte Steilstufe überwunden, danach geht es wieder etwas gemäßigter weiter an der Westseite des Großen Solstein entlang zum Solsteinhaus (1806m).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Innsbruck oder Garmisch mit der Bahn nach Kranebitten. Der Ausgangspunkt des Zustiegs ist am Bahnhof.

Anfahrt

Über die Inntalautobahn A12 bis nach Kranebitten und dann der Klammstraße bis zur Kurve an der Klamm folgen. 

Parken

Wenige Parkmöglichkeiten am Straßenrand bei der Kurve am Klammeingang.

Koordinaten

DG
47.269800, 11.327729
GMS
47°16'11.3"N 11°19'39.8"E
UTM
32T 676070 5237774
w3w 
///befreite.schnell.ging
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung inkl. festen Wanderschuhen, Erste-Hilfe-Set und wetterfester Kleidung. Und natürlich das Nötigsten für Hüttenübernachtungen (Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe, Wechselkleidung, Bargeld...


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Bewertungen

3,5
(2)
René Lottner
23.08.2019 · Community
Teilweise sehr großes Blockwerk, viel Kletterei. Kräftezehrend
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Gemacht am 24.07.2019
Simon Bergmann - Abteilung Hütten, Wege und Kartographie ÖAV

Vielen Dank für deinen Kommentar Alexander, das ist ein sehr wichtiger Hinweis. Es ist richtig, dass der Zustieg von Hochzirl leichter ist als der Zustieg durch die Kranebitterklamm. Die Schwierigkeitsbewertung "mittel" wird automatisch generiert und setzt sich zusammen aus den technischen Anforderungen und der Gehzeit. Sobald in einer der beiden Kategorien 3 Sterne vergeben werden wird die Schwierigkeit "mittel" generiert. Der Zustieg von Hochzirl ist technisch deutlich leichter, hat aber trotzdem eine Gehzeit von 2,5-3 Stunden und ist deshalb mit "mittel" bewertet. D.h. obwohl der Zustieg durch die Klamm technisch anspruchsvoller ist und eine längere Gehzeit aufweist, fällt er dennoch in die Kategorie "mittel". Erst ab 5 Sternen in Kondition oder Technik wird eine Tour als schwierig klassifiziert.

 

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Alexander Brandt
22.06.2019 · Community
Grundsätzlich eine schöne Tour, allerdings nicht ganz ungefährlich: - Die alten Stahlseile entlang des nicht mehr betreute Weges in der Kranebitterklamm spleißen teilweise auf. - Die recht großen Geröllhaufen im Flussbett bewegen sich unberechenbar. - Im Juni 2019 existieren noch viele Schneebrücken über den Sulzbach, welche stellenweise schweres Geröll tragen (welches nur darauf wartet, durchzubrechen). Wohlmöglich ist die Klassifizierung als "mittelschwierig" irreführend, vor allem im Vergleich zum Aufstieg ab dem Bahnhof Hochzirl, (ebenfalls "mittelschwierig"). Der Zirler Schützensteig ist toll versichert und ein echtes Highlight, erfordert aber im Vergleich zu anderen "mittelschwierigen" Touren deutlich mehr Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Allerdings: Spaß gemacht hat es, und am Ende ging ja alles gut...
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Gemacht am 19.06.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
4:15h
Aufstieg
1.234 hm
Abstieg
128 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights ausgesetzt versicherte Passagen

Statistik

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