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Bergtourempfohlene Tour

Zur Pleisenhütte

Bergtour · Seefeld
Profilbild von Johannes Renfordt
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Johannes Renfordt 
  • An der Isar kurz hinter Scharnitz
    / An der Isar kurz hinter Scharnitz
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Erst nach vielen Höhenmetern öffnet sich der Blick, hier ins Tal des Gießenbachs
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick in die noch winterlich anmutenden Erlspitzgruppe
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Pleisenhütte ist erreicht
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Ausblick von der Hüttenterrasse geht zur benachbarten Gleirsch-Halltal-Kette
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Auch im Abstieg zeigen sich immer wieder die Brunnensteinspitze am östlichen Ende der Nördlichen Karwendelkette
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Von Scharnitz aus hinauf zur überaus aussichtsreichen Pleisenhütte
leicht
Strecke 17,7 km
4:30 h
864 hm
864 hm
1.757 hm
964 hm

Während viele Hütten in den Alpen von mitgliederstarken Alpenvereinssektionen erbaut worden sind, so verhält es sich mit der Pleisenhütte ganz anders: diese wurde nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft vom "Pleisentoni" in weitgehender Eigenregie erbaut. Da damals noch kein Fahrweg hinaufführte, ist diese Leistung schlicht als großartig zu bezeichnen! Ein besonders glückliches Händchen hatte zudem der Erbauer auch mit dem Standort: die Aussicht von der sonnigen Hüttenterrasse ist grandios - und in jedem Fall einen Besuch der Hütte wert. Da der Anstieg weitgehend über die sonnigen Südwestflanken des Berges erfolgt, kann man bei guten Bedingungen übrigens bereits in den Frühjahrsmonaten zur Hütte aufsteigen, wenn die umliegenden Karwendelgipfel noch in tiefstem Winter liegen.

Von Scharnitz aus führen zunächst flache Fahrwege ins Hinterautal hinein, das jedoch bald verlassen wird. Über fortsetzende Fahr- und Karrenwege wird ohne jegliche Schwierigkeit, aber auf Grund der zahlreichen Höhenmeter doch etwas anstrengend, schließlich die Hütte erreicht. Wer früh gestartet ist und noch über genügend Kraft und Lust verfügt, kann die Tour übrigens noch verlängern und noch etwa 800 Höhenmeter weiter zur Pleisenspitze mit ihrer umfassenden Aussicht aufsteigen.

Autorentipp

Geübte Mountainbiker erreichen die Pleisenhütte selbstverständlich auch mit dem Rad!
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Pleisenhütte, 1.757 m
Tiefster Punkt
Scharnitz, 964 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Entlang des Tourenvorschlags bestehen keine besonderen Gefahrenquellen.

Weitere Infos und Links

Die Pleisenhütte ist von Anfang Juni bis Ende Oktober täglich geöffnet, in den Wintermonaten an fast allen Wochenenden. In Zweifelsfällen hilft ein Anruf zu den Öffnungszeiten weiter: +43 664 9158792

Start

Bahnhof in Scharnitz (961 m)
Koordinaten:
DD
47.392380, 11.266500
GMS
47°23'32.6"N 11°15'59.4"E
UTM
32T 671042 5251260
w3w 
///entziehen.ankamst.anrichte

Ziel

Bahnhof in Scharnitz

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Scharnitz aus zur Bundesstraße vorgehen. An dieser entlang nach links und die Isar überqueren. Noch vor der darauffolgenden Kirche nach links in die Hinterautalstraße abbiegen und die Bahnstrecke unterqueren. Nun entweder dem Straßenverlauf parallel zur Isar folgen (dabei wird Parkplatz P2 passiert) oder schöner entlang der Isar auf einem Fußweg linkerhand weitergehen. Nachdem beide Varianten an einer Isarbrücke wieder zusammentreffen, wird der kleinere Parkplatz P3 passiert. Auf der asphaltierten Fahrstraße geht es nun ins Karwendel hinein. Bald zweigt nach rechts ein Weg ins Gleirschtal und kurz darauf nach links ein Steig ins Karwendeltal ab. Nach der Querung des Karwendelbachs steigt der Fahrweg ins Hinterautal erstmals deutlich an und erreicht den auf einer Anhöhe gelegenen Gasthof Wiesenhof. Unmittelbar davor verzweigt sich der Weg, hier nach links abbiegen. Der Weg führt direkt aufwärts und die Asphaltierung endet bereits in der ersten Kehre. Gut befestigt führt der Fahrweg nun zuerst eher gemütlich aufwärts. Eingangs einer der überaus seltenen geraden Abschnitte befindet sich bei Punkt 1141 (Alpenvereinskarte) eine Wegverzweigung, die man sich am besten für die mögliche Abstiegsvariante gleich einprägt: hier geht's dann später bei entsprechender Lust und Laune hinüber zum Karwendelsteig. Ansonsten geht es in der Folge immer auf dem Hauptweg bleibend und gut beschildert zumeist in überaus vielen Kurven weiter ansteigend den Berg hinauf, gelegentlich mit schönen Blicken hinüber zu den steilen Abstürzen der Brunnensteinspitze. Im weiteren Verlauf bieten sich immer wieder kurze unmarkierte Steige an, Kehren des langen Weges abzukürzen. Erst kurz vor der an der Waldgrenze gelegenen Pleisenhütte öffnet sich zunehmend der Blick, vor allem zur Gleirsch-Hall-Kette sowie zur Erlspitzgruppe, der sich am besten von der Terrasse der dann schon nahen und überraschend auftauchenden Pleisenhütte genießen lässt!

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück nach Scharnitz. Dabei empfiehlt es sich jedoch, als Variante einen Abstecher zum Karwendelsteig einzulegen: Dazu an der Verzweigung bei Punkt 1141, die vom Hinweg bekannt ist, spitz nach rechts vom Abstiegsweg abzweigen. Der anschließende Forstweg führt unschwierig nach Norden. Nach dem Ausgehen des eingeschnittenen Wasserlegrabens endet bald der Forstweg. Ein Steig setzt in gleicher Richtung fort und steigt hinab zum Karwendelbach, der auf einer Holzbrücke überquert wird: der Blick auf die Wasserfälle des Karwendelbachs ist vor allem nachmittags großartig, wenn die Sonne ins Tal hineinscheint! Auf der anderen Seite des Karwendelbachs führt der Steig wieder etwas in die Höhe und erreicht den querenden Fahrweg, der das Karwendeltal erschließt. Auf diesem geht es nun nach links aus dem Tal hinaus. Immer auf dem Hauptweg bleibend wird schließlich die erste Bebauung von Scharnitz erreicht. Hier beginnt auch die asphaltierte Straße, die hinunter zu einer Kreuzung führt. Dort nach links gehend erreicht man den Parkplatz P3 und die vom Hinweg bereits bekannte Isarbrücke. Auf vertrautem Weg geht es nun zurück zum Bahnhof bzw. zum Auto.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der Bahnhof Scharnitz an der Karwendelbahn (München -) Garmisch-Partenkirchen - Innsbruck wird regelmäßig in beiden Richtungen angefahren. Insbesondere bestehen auch mehrmals täglich umsteigefreie Verbindungen von bzw. nach München.

Die Tourenbeschreibung beginnt und endet unmittelbar am Bahnhof Scharnitz.

Anfahrt

Scharnitz ist verkehrsgünstig und direkt an der Grenze zwischen Bayern und Tirol gelegen:

  • aus Richtung München: über die A 95 nach Eschenlohe fahren und auf der B 2 fortsetzend über Partenkirchen nach Mittenwald und weiter nach Scharnitz fahren.
  • aus Richtung Innsbruck bzw. Landeck: die Inntalautobahn A 12 in Zirl verlassen und weiter über die B 177 in Richtung Seefeld und weiter nach Scharnitz fahren.

Parken

In Scharnitz der Beschilderung zu den Parkplätzen "Karwendeltäler" folgen. Dazu an der Kirche von der Bundesstraße in die Hinteraustraße abbiegen, die beiden Möglichkeiten P2 und P3 liegen jeweils am Straßenverlauf:

  • P2: erster, sehr großer Parkplatz links neben der Straße
  • P3: kleinerer Parkplatz nach der Isarbrücke auf der rechten Straßenseite

Beide Parkplätze sind bewirtschaftet und kosten 6 € pro Tag (Stand: September 2016).

Wichtiger Hinweis: das Parken in den Karwendeltälern ist außerhalb der markierten Parkplätze verboten. Bitte unbedingt die ausgewiesenen Parkplätze benutzen!

Koordinaten

DD
47.392380, 11.266500
GMS
47°23'32.6"N 11°15'59.4"E
UTM
32T 671042 5251260
w3w 
///entziehen.ankamst.anrichte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 5/1 Karwendelgebirge West

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für den Tourenvorschlag sehr empfehlenswert.

Zwar ist die Küche der Pleisenhütte ganz ausgezeichnet, auf Grund des doch längeren Anmarschwegs empfiehlt es sich trotzdem, Verpflegung und Getränke im Rucksack dabei zu haben.


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
17,7 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
864 hm
Abstieg
864 hm
Höchster Punkt
1.757 hm
Tiefster Punkt
964 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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