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Zum Großen Falkenstein

· 6 Bewertungen · Wanderung · Bayerischer Wald
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    Foto: Astrid Leitl, Community
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  • Der Verlauf des Großen Steinbachs.
    / Der Verlauf des Großen Steinbachs.
    Foto: Outdooractive Redaktion
Karte / Zum Großen Falkenstein
800 1000 1200 1400 1600 m km 2 4 6 8 10 12 Steinbachfälle Kleiner Falkenstein Großer Falkenstein Höllbachgspreng

Diese Wanderung auf den Großen Falkenstein führt uns durch urwüchsige Wälder, durch wilde Schluchten, zu Wasserfällen und herrlichen Aussichtspunkten.

schwer
12,7 km
5:00 h
705 hm
705 hm

Autorentipp

Einkehrmöglichkeit auf dem Gipfel und immer wieder schöne Aussichten

outdooractive.com User
Autor
Andrea Dobinsky
Aktualisierung: 07.03.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1306 m
Tiefster Punkt
695 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Zwieslerwaldhaus

Sicherheitshinweise

Beim Abstieg ist Trittsicherheit erforderlich.

Ausrüstung

Essen, Trinken, ggf. Regenschutz

Start

Zwieslerwaldhaus, Waldhausstraße (701 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.093690, 13.247820
UTM
33U 372084 5439349

Ziel

Zwieslerwaldhaus, Waldhausstraße

Wegbeschreibung

Die Wanderung startet im Ort Zwieslerwaldhaus beim gleichnamigen Gasthaus an der Waldhausstraße. Wir halten uns mit der Markierung Eibe, die den Nadelzweig der immergrünen Sträucher darstellt, vor den Gebäuden rechts und wandern auf einem Pfad leicht bergauf in den Wald hinein. Bald kommt man in das Urwald-Naturschutzgebiet Mittelsteighütte und bewundert den 250 Jahre alten Bergmischwald. Die Waldentwicklung wird hier komplett der Natur überlassen, ein Grund, warum sich seltene Vogel- und Pilzarten ansiedeln konnten. Hier wächst u. a. der Duft-Feuerschwamm, von dem weltweit nur neun Standorte bekannt sind.
Wir folgen der Markierung Eibe weiter auf dem immer steiler hinaufführenden Pfad, kreuzen zweimal eine Forststraße und passieren schließlich eine Schutzhütte. Schon wenig später wartet die erste Belohnung für den langen Aufstieg auf uns. Wir blicken auf die wunderschönen Kaskaden der Steinbachfälle, deren Rauschen wir seit längerem vernommen haben. Der Bergbach hat sich in die felsenreiche Landschaft über Jahrtausende eingeschnitten und stürzt heute auf beeindruckende Weise ins Tal. Noch einmal geht es kurz bergauf, dann kommt man zum Felsenmassiv des Kleinen Falkensteins (1190 m). Von hier genießen wir die herrliche Aus­sicht auf das nordwestlich gelegene Arbermassiv mit dem Großen Arber (1456 m), dem höchsten Berg des Bayerischen Waldes, und dem Kleinen Arber (1384 m). Nach weiteren 20 Minuten Aufstieg durch den Bergfichtenwald erreichen wir den Gipfel des Gro­ßen Falkensteins (1315 m). Hier lädt das Falkensteinschutzhaus zu einer gemütlichen Einkehr ein (im Sommer täglich geöffnet). Mit 60 Übernachtungsplätzen bietet es auch die Möglichkeit, die Nacht dort oben zu verbringen.
Vom kreuzgeschmückten ­Gipfel blickt man weit ins Zwieseler Land und über die Höhen des Bayerischen Waldes. Von hier folgen wir der Wegmarkierung Heidelbeere hinab zum Urwald­gebiet Höllbachgspreng.
Der Abstieg durch eine der ursprünglichsten Bachschluchten des Bayerischen Waldes mit haushohen Felsabstürzen und den Höllbachfällen ist ein großartiges Erlebnis – allerdings ist auch Trittsicherheit gefragt. Weiter geht es mit der Heidel­beer-Markierung auf dem Schwellsteig durch wilde und urwüchsige Waldgebiete.
Wir überqueren den kleinen Höllbach, kreuzen einen mit der Esche markierten Weg und erreichen, noch einmal leicht bergauf wandernd, den Ahornriegel. Man erblickt nun im Süden den Großen Rachel (1453 m), den höchsten Berg des Nationalparks, und wandert leicht bergab auf dem Schillerweg weiter.
Durch schöne Mischwälder kommen wir auf diesem Weg zurück nach Zwieslerwaldhaus.

Anfahrt

B11 in Richtung Bayerisch Eisenstein, hinter Ludwigsthal rechts nach Zwieslerwaldhaus abzweigen

Parken

Zwieslerwaldhaus, Waldhausstraße
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(6)
Kathy Kunkel
22.08.2019 · Community
wunderschöne Wanderung! wir sind sie in der hier vorgegebenen Richtung im Uhrzeigersinn gegangen und waren im Nachhinein auch sehr froh, uns so entschieden zu haben. Die Schlucht ist teilweise wirklich sehr steil und diesen Weg hinauf zu müssen, ist bestimmt extrem anstrengend. Auch ist der Weg vom Fuß der Schlucht zum Startpunkt (1-2h) recht langweilig, was fürs abschließende "Auslaufen" ok war. Wäre dies allerdings die Start der Tour gewesen, hätte man vmtl schnell die Lust verloren.
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Gemacht am 22.08.2019
Astrid Leitl
30.09.2017 · Community
Sehr schöne Tour. Der Abstieg, wie beschrieben, sehr steil und es ist viel Trittsicherheit gefordert. Unbedingt feste, knöchelhohe Wanderschuhe tragen! Stöcke für den Abstieg empfehlenswert.
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Gemacht am 30.09.2017
Foto: Astrid Leitl, Community
Foto: Astrid Leitl, Community
Ingo Dannullis
30.08.2017 · Community
Echt schoene Tour. Ich konnte da echt gut entspannen. Einfach traumhaft, viel Natur.
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
12,7 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
705 hm
Abstieg
705 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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