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Bergtour empfohlene Tour

Zum Gipfel des Hochgern, übers Silleck

· 2 Bewertungen · Bergtour · Chiemgauer Alpen
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DAV Sektion Achental Verifizierter Partner 
  • Hochgerngipfel 1748m
    Hochgerngipfel 1748m
    Foto: Peter Parsiegla, DAV Sektion Achental
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 14 12 10 8 6 4 2 km
Der Gipfel des Hochgern wird zurecht als Hausberg des Achentals bezeichnet. Zahlreich sind deshalb auch die Besucher dieses herrlichen Aussichtspunktes mit Ausblick auf den Chiemsee im Norden und die zahlreichen Gipfel der Zentralalpen im Süden. Ebenso zahlreich sind auch die Möglichkeiten, diese Aussichtskanzel zu besteigen. Wir wollen an dieser Stelle jedoch einen Aufstieg und eine Rundtour auf und über den Hochgern vorschlagen welcher äußerst selten in den vielen Tourenvorschlägen vorkommt und zurecht als Geheimtipp bezeichnet werden kann. Eine sehr interessante, anspruchsvolle eher selten begangene Route über den Gipfel des Silleck hoch zum Hochgern und auf dem Rückweg über die Gipfel des Zwölferspitz und Hochlerch zum Ausgangspunkt zurück.
schwer
Strecke 14,8 km
7:30 h
1.170 hm
1.170 hm
1.748 hm
578 hm

Autorentipp

Einkehr:

Vorderalm, Brachtalm, Staudacher Alm, Hochgernhaus, Gasthof Mühlwinkl in Staudach-Egerndach.

Profilbild von Hermann Roth
Autor
Hermann Roth
Aktualisierung: 07.09.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.748 m
Tiefster Punkt
578 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Schotterweg 22,22%Naturweg 16%Pfad 61,77%
Schotterweg
3,3 km
Naturweg
2,4 km
Pfad
9,2 km
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Sicherheitshinweise

Anforderungen:

Bis zur Vorderalm bequem auf Forstwegen. Aufstieg zum Silleck leichte Kletterei (I – II). Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Ebenso zwischen Zwölferspitz und Hochlerch kurze II-er Stellen. Tour nur bei sicherem Wetter und Trockenheit. Empfindliche Personen bitte körperbedeckende Kleidung (Wiesenbärenklau im Gipfelbereich).

Start

Staudach-Egerndach, Wanderparkplatz Mühlwinkl (577 m)
Koordinaten:
DD
47.774970, 12.485100
GMS
47°46'29.9"N 12°29'06.4"E
UTM
33T 311591 5294352
w3w 
///ausgereifte.flacheren.bewohnt
Auf Karte anzeigen

Ziel

Staudach-Egerndach, Wanderparkplatz Mühlwinkl

Wegbeschreibung

Wir starten bei der kleinen Unterstandshütte am Wanderparkplatz Mühlwinkl und folgen auf dem breiten Forstweg den Schildern Hochgern, Staudacher Alm, Vorderalm. Alsbald begrüßt uns der wild romantische Alplbach dessen Verlauf wir folgen. Wir überqueren 2–3 Holzbrücken auf dem Weg nach oben bis wir zu einem Abzweig links weg (Schild Vorderalm) kommen. Wir folgen der Beschilderung bis wir nach ca. 1 ½ Std. die an einem sonnigen Südhang gelegene Vorderalm erblicken und dort die erste Rast einlegen. Von der Vorderalm aus geht es wieder leicht abwärts, wir überqueren den Forstweg und folgen dem wunderschön geschwungenen Bohlenweg über die dortigen Feuchtwiesen in Richtung Brachtalm.

Kurz vor der Brachtalm (wir würden sie in ca. 10 Minuten erreichen, dort Einkehr und Übernachtung möglich) kommt im Wald ein Weideüberstieg bei dem wir direkt links abbiegen und den blauen Punkten folgen. Wir bewegen uns nun auf einem kleinen, nicht allzu viel begangenen Steig, welcher sich in Richtung Südosten stetig nach oben windet. Unterhalb des Silleck kommen wir in felsiges Gelände. Eine leichte Kletterei erwartet uns bei der absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig sind. Vom Gipfel des Silleck (1565m) geht der Blick nach Norden hinunter zur Brachtalm, im Südwesten lockt bereits der Gipfel des Hochgern. Wir folgen den Spuren der Vorgänger, überqueren einen herrlichen Wiesen- und Blumenhang (Vorsicht im Sommer evtl. Bärenklau!) der teilweise recht zugewachsen ist. In steilen Serpentinen geht es hoch bis zum Gipfel des Hochgerns. Die dortigen Wanderer am Miniatur-Kirchlein wundern sich regelmäßig, wenn plötzlich wie aus dem Nichts der Kopf eines neuen Besuchers auftaucht. Zum Hauptgipfel mit Gipfelkreuz benötigen wir weitere 5 Minuten.

Nachdem wir gerastet und den herrlichen Rundblick genossen haben verlassen wir den Gipfel des Hochgern. Zuerst wandern wir ein Stück in Richtung Westen bevor wir auf dem teilweise tief eingeschnittenen Weg nach Norden abbiegen und auf dem bestens ausgebauten Wanderweg dann westlich in Richtung Hochgernhaus gehen. Das Hochgernhaus bereits im Blick steigen wir bei einem Überstieg/Drehkreuz rechts hoch bis zur dortigen Nordabbruchkante des Zwölferspitz. (Wer will kann natürlich bis zum Hochgernhaus in ca. 10 Minuten absteigen und kommt später wieder zurück). Wir übersteigen an der Abbruchkante den dortigen Weidezaun. Eng daneben folgen wir dem Pfad in Richtung Zwölferspitz (1633m) und Hochlerch gen Westen. Zwischen diesen beiden Gipfeln haben wir im Abstieg zwei kurze IIer Stellen zu bewältigen. Die erneute Rast auf dem Aussichtsgipfel des Hochlerch genießen wir ausgiebig. Der Blick hinunter ins Achental, die markanten Zacken des Zahmen und Wilden Kaisers im Süden, im Norden der Chiemsee – schöner kann ein Rastplatz nicht sein.

Zum Abstieg müssen wir wieder etwas zurück bevor es in Richtung Norden links scharf hinunter geht. Auch hier ist Vorsicht und absolute Trittsicherheit notwendig. Wir folgen dem Steig auf dem Gratrücken hinunter, übersteigen am Schluß den Weidezaun bevor wir auf dem breiten Weide- und Wiesenrücken oberhalb der Staudacher Alm heraus kommen. Hier besteht die Möglichkeit, zur Staudacher Alm ostwärts abzusteigen und über das Alplbachtal zum Wanderparkplatz zurück zu gehen. Wir aber suchen linker Hand in Richtung Westen einen erneuten Weideüberstieg am Waldrand und folgen einem herrlichen, teils sehr schmalen Pfad durch luftige Nadelwälder. Bei einem Abzweig (ohne Beschilderung) halten wir uns rechts und queren unterhalb der Luchsfallwand ein grobes Geröllfeld. Bevor wir in nördlicher Richtung wieder auf den Hauptweg (231) zwischen Schnappenkirchlein und Staudacher Alm stoßen lockt uns noch linker Hand der Felszacken der Madonna. Aber Vorsicht. Diese Kletterei ist nur für Geübte zu empfehlen und nur bei absolut guten Verhältnissen anzuraten. Beim Hauptweg angekommen wenden wir uns nach links und erreichen auf bequemem Weg abwärts führend unser Schnappenkirchlein. Genießen wir hier nochmals eine letzte Rast und vergessen dabei nicht, im Inneren der kleinen Kirche einige Minuten der „inneren Rast“ einzulegen. In Richtung Nordosten, direkt hinter dem Kirchlein folgen wir nun dem guten Steig der sich durch herrliche Buchenbestände nach unten windet. Ca. 1 Stunde benötigen wir für den Abstieg vom Schnappenkirchlein zum Wanderparkplatz Mühlwinkl. Sobald uns das Rauschen des wilden Alplbaches wieder begrüßt wissen wir, dass es bis zu unserem Ausgangspunkt nur noch wenige Minuten dauern kann!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt mit Bus und Bahn:

Mit Zug bis nach Übersee. Vom Bhf Übersee mit RVO Buslinie 9509 bis Staudach-Egerndach (Haltestelle gegenüber Bäckerei); von dort zu Fuß in Richtung Freiweidach/Marquartstein; an Beschilderung Gasthof Mühlwinkl orientieren! Links hoch zum Wanderparkplatz Mühlwinkl (insgesamt ca. 10 Min.) Zurück ab Staudach-Zunfthof; zu Fuß von Staudach Bäckerei über Brücke der Tiroler Achen, am Kreisverkehr links ab in Richtung Marquartstein (ca. 15 Min.)

Anfahrt

Von der Autobahn A8 kommend bei Ausfahrt 109 / Grabenstätt Richtung Reit i. Winkl (ST 2096) fahren. Nach 8km beim Kreisverkehr die 3 Ausfahrt Bergen/Staudach nehmen. Die erste Kreuzung rechts Richtung Marquartstein und nach 200m links die Hochgerstrasse folgen bis nach weiteren 500m recht der Holzplatz mit dem kostenlosen Wanderparplatz auftaucht.

Parken

Kostenloser Wanderparkplatz direkt am Tourenanfang, Platz für ca. 30 Pkw

Koordinaten

DD
47.774970, 12.485100
GMS
47°46'29.9"N 12°29'06.4"E
UTM
33T 311591 5294352
w3w 
///ausgereifte.flacheren.bewohnt
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte BY 18, Chiemgauer Alpen Mitte, Hochgern, Hochfelln

ATK 25, Q 15 – Reit im Winkl (Amtliche topographische Karte Bayerns)

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wanderstöcke (müssen auch einmal in den Rucksack rein), reichlich Flüsigkeit, übliche Wanderausrüstung.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(2)
Daniel Ilg 
15.03.2022 · Community
Gut beschrieben, aber eher was für Liebhaber...
mehr zeigen
Gemacht am 06.07.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,8 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.170 hm
Abstieg
1.170 hm
Höchster Punkt
1.748 hm
Tiefster Punkt
578 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen

Statistik

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Dauer : h
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