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Bergtour

Zugspitze extrem - durch das Höllental hoch und das Reintal runter

· 1 Bewertung · Bergtour · Zugspitzregion
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Adam™  
  • Reintal nach der Reintalangerhütte Richtung Partnachklamm
    / Reintal nach der Reintalangerhütte Richtung Partnachklamm
    Foto: Adam™  , CC BY-SA, Community
  • das Reintal
    / das Reintal
    Foto: Adam™  , CC BY-SA, Community
  • / die Knorrhütte
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  • / Zugspitzplatt
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  • / Höllental / Höllentalferner
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  • / die Randkluft
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  • / Höllentalferner Gletscher
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  • / Höllental / Höllentalferner / Zugspitze
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  • / das Brett
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  • / in der Dämmerung im Höllental
    Foto: Adam™  , CC BY-SA, Community
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 40 35 30 25 20 15 10 5 km

Eine extreme Ganztagestour auf die Zugspitze von Hammersbach, über das Höllental und den Klettersteig hoch und über das Reintal wieder runter nach Garmisch.
schwer
40,7 km
16:27 h
2972 hm
3002 hm

ACHTUNG! Eine konditionell höchst fordernde Tour, für die ein kompletter Tag sowie eine Option für eine Hüttenübernachtung eingeplant werden müssen. Gute Wetterverhältnisse sind extrem wichtig um Notlagen zu vermeiden.

Vor der Tour sollten außerdem Informationen über die Verhältnisse am Höllentalferner, insbesondere der Randkluft, eingeholt werden.

An Wochenenden sollte die Tour wegen des hohen Andrangs NICHT durchgeführt werden!

Aufgezeichnete Daten:

Strecke: 40,7 km
Zeit insgesamt: 16 Stunden 27 Minuten

Aufstieg: 2738 m
Abstieg: 2768 m
Niedrigster Punkt: 730 m
Höchster Punkt: 2962 m

Autorentipp

Bevor man diese Tour in Angriff nimmt, sollte man bereits Erfahrung in langen Touren um die 30km-35km und mind. 2000hm gemacht haben. Außerdem sollte man sich seiner Kondition absolut sicher sein. Das Timing bei diesem Vorhaben spielt die entscheidende Rolle. So sollte man die Tour sehr früh am Morgen in der Dunkelheit beginnen, allerdings sollte es spätestens beim Zustieg zum Klettersteig bereits hell genug sein, um diesen ohne zusätzliche Lichtquellen problemlos besteigen zu können. Dadurcch gewinnt man viel Tageslicht für den Abstieg.

Es ist außerdem ratsam genug Bargeld und einen Hüttenschlafsack mitzunehmen, falls eine Übernachtung erforderlich sein sollte.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zugspitze Gipfel, 2962 m
Tiefster Punkt
Garmisch-Partenkirchen, 708 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  • Informationen über die Verhältnisse am Höllentalferner, insbesondere der Randkluft vor dem Start der Tour einholen
  • eine Übernachtung sollte stets eine Option bleiben, falls die Kondition nicht mitspielen sollte
  • die Prüfung der verfügbaren Schlafplätze sollte vor der Tour unbedingt erfolgen

Ausrüstung

  • Stirnlampe
  • Klettersteigset
  • Steinschlaghelm
  • Grödel oder Steigeisen
  • Wanderstöcke (optional aber hilfreich)
  • ausreichend Flüssigkeit
  • Proviant
  • voll aufgeladenes Handy (+kleine Powerbank)
  • gespeicherte Route und/oder Kartenmaterial für den Offline-Zugriff

Start

Wanderparkplatz Hammersbach (763 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.468465, 11.040687
UTM
32T 653780 5259243

Ziel

Olympia-Skistadion

Wegbeschreibung

Wir starten am Wanderparkplatz Hammersbach (8€ für max. 24h / Stand Sept. 2018) und folgen der Höllentalstraße Richtung Ortschaft. Nach etwa 500m erreichen wir die Mariä Himmelfahrt Kapelle, wo wir nach rechts abbiegen und auf dem Klammweg (Forstweg) immer der Beschilderung Richtung Höllentalklamm folgen. Bei gutem Tempo erreichen wir nach etwa 45-60 Minuten den Klammeingang (5€ / Stand Sept. 2018). Die Klamm haben wir nach ca. 30 Minuten verlassen und steigen nun weiter auf zur Höllentalangerhütte, die wir nach ca. 20-30 Minuten erreicht haben. Hier kann eine Frühstückspause eingelegt werden. Wer vor den Öffnungszeiten der Küche ankommt, ist auf seinen eigenen Proviant angewiesen. Wir lassen diesmal die Hütte weg und bewegen uns direkt weiter Richtung Zugspitze. Nach ca. 25 Minuten erreichen wir den Zustieg und damit auch den Anfang des Klettersteigs, wo es auch Zeit wird das Klettersteigset und den Helm anzuziehen. Von diesem Punkt an, folgen wir den Drahtseilsicherungen, Leitern, Stufen und Markierungen, bis wir irgendwann den Scheitelpunkt erreichen, wo sich uns der Höllentalferner wieder zeigt. Da es der letzte grüne Fleck ist, machen wir hier eine Pause, bevor es weiter auf dem steinigen Gelände zum sichtbaren Gletscher geht. Nachdem wir diesen erreicht haben, wird es Zeit die Grödel bzw. Steigeisen anzulegen. Wer seine Wanderstöcke dabei hat, kommt noch besser auf dem Gletscher voran. Ab hier ist eine erhöhte Vorsicht vor Spalten geboten! Oft sind zwar Spuren der Vorgänger gut erkennbar, an denen man sich orientieren kann, allerdings muss es nicht zwingend heißen, dass dieser Weg absolut Sicher ist. Haben wir die Randkluft erreicht und ist der Zustieg gut erreichbar (aufgrund der Gletscherschmelze ist das nicht immer der Fall) und haben wir einen festen Stand, können die Steigeisen wieder ausgezogen werden. ACHTUNG! Sollte der Zustieg vereist sein, lieber mit den Steigeisen aufsteigen und später ausziehen, anstatt das Risiko einzugehen auszurutschen. Ab hier folgt das längste Stück des Klettersteigs, das uns letztendlich bis zum Gipfel führt. Unterwegs gibt es nur wenige Stellen, an denen man, ohne die anderen Wanderer auszubremsen, eine Pause einlegen kann. Wer also spürt, dass er eine Erholung nötig hat, sollte solch eine Stelle unbedingt auch nutzen. Am Gipfel selbst ist sogar unter der Woche immer ein großer Andrang, besonders bei schönem Wetter. Wir genießen die Aussicht, schießen ein paar Fotos und steigen ab zur Plattform auf ein kühles Bier. Bevor es zum Abstieg geht, erholen wir uns gut, stärken uns mit einer Mahlzeit und füllen die Getränkeflaschen auf. ACHTUNG! Das Leitungswasser ist nach Aussagen der Mitarbeiter nicht zum Trinken geeignet. Man sollte entweder beim Münchner Haus um abgekochtes Wasser bitten, oder im Restaurant im unteren Bereich Wasser in PET-Flaschen kaufen (3,80€/ 0,5l). Der Abstieg beginnt hinter dem Münchner Haus, wo linker Hand eine unscheinbare Treppe nach unten Richtung Zugspitzplatt führt. Wir folgen dem steilen Schotterpfad und der Beschilderung, vorbei am Schneefernerhaus, Richtung Knorrhütte, die wir in ca. 2 Stunden und etwa 860hm tiefer erreichen. Wer auf der Zugspitze seine Wasservorräte nicht aufgefüllt hat, kann es hier nachholen. Jetzt ist außerdem ein guter Zeitpunkt um sich seiner Kondition bewusst zu werden und zu überlegen ob eine Übernachtung sinnvoll wäre (freier Platz vorausgesetzt!). Nach einer kurzen Pause steigen wir weiter ab ins Reintal. Auch die nächsten 2 Stunden verbringen wir die meiste Zeit auf Schotterpfaden, bis wir etwa 650hm tiefer endlich die Knie etwas entlasten können. Die nächste und zugleich auch die letzte Möglichkeit eine längere Pause einzulegen bzw. zu übernachten (freien Platz zwingend vorher prüfen!), bietet die malerisch gelegene Reintalangerhütte. Hier machen wir eine ordentliche Pause, füllen ggf. die Wasservorräte auf und starten einen etwa 4 Stunden langen Marsch nach Garmisch. Ab hier folgen wir der Beschilderung Partnachalm/Partnachklamm bzw. Skistadion/Garmisch-Partenkirchen. Nach etwa 75 Minuten erreichen wir die Bockhütte, die allerdings nicht durchgehend geöffnet hat (mehr Infos auf der Website http://www.bockhütte.de) und auf der eine Übernachtung NICHT möglich ist. An der Hütte gehen wir rechts über die Brücke und folgen dem Weg. Nach ca.75 weiteren Minuten kommt eine Abzweigung, die uns rechts in die Partnachklamm führen würde, die wir aber NICHT nehmen, da die Klamm über Nacht geschlossen wird. Etwa eine halbe Stunde später erreichen wir die Partnachalm von der aus man entweder geradeaus Richtung Skistadion weiter gehen kann, oder über die Eiserne Brücke und Graseck absteigen kann. Wir entscheiden uns für die Eiserne Brücke und erreichen nach ca. 1 Stunde das Skistadion. Freilich könnte man auch diese rund 8,5km lange Strecke, die uns durch Garmisch wieder zum Auto zurück führt, auch laufen, allerdings ist in diesem Fall ein Taxi die bessere Alternative.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Deutsche Bahn, Eibseebus, Zahnradbahn Zugspitzbahn

Anfahrt

Von München kommend auf der A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis Autobahnende, danach über Oberau weiter Richtung Garmisch und nach dem Tunnel rechts Richtung Reutte. Durch Garmisch durch, den Schildern nach Reutte folgen und nach Ende der Ortschaft, aber noch vor Grainau, links die Strasse hoch Richtung Hammersbach einbiegen und die Gleise (DB) überqueren. Weiter der Beschilderung Richtung Höllentalklamm folgen, bis es von der Zugspitzstraße in die Höllentalstraße links rein geht und weitere Gleise (Zugspitzbahn) überquert werden. Nach den Gleisen auf der rechten Seite befindet sich ein gebührenpflichtiger Wanderparkplatz.

Parken

Gebührenpflichtiger Wanderparkplatz Hammersbach an der Höllentalstraße (8€ / max. 24h - Stand September 2018)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

ISBN 978-3937530635

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Bewertungen

4,0
(1)
Stefan Schöberl
25.07.2019 · Community
Eine lange Tour, gerade der Weg durchs Reintal zieht sich. Sind aber eher Richtung 2400HM im Aufstieg, als etwas weniger als angegeben. Landschaftlich super schön und Abwechslungsreich. Am Wochenende sicher nicht zu empfehlen da der Höllentalklettersteig von langsamen Leuten mit Klettersteigset bevölkert wird. Also besser unter der Woche machen oder sehr früh starten (Vor Sonnenaufgang sollte man definitiv die Höllentalangerhütte passiert haben).
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
40,7 km
Dauer
16:27h
Aufstieg
2972 hm
Abstieg
3002 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

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