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Bergtour

Zugspitze durch das Reintal

· 15 Bewertungen · Bergtour · Wetterstein-Gebirge und Mieminger Kette
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  • In der wilden Partnachklamm ...
    / In der wilden Partnachklamm ...
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • ... wird es schon am Beginn des Aufstiegs richtig spannend.
    / ... wird es schon am Beginn des Aufstiegs richtig spannend.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Das Reintal von oben mit dem Platt im Hintergrund.
    / Das Reintal von oben mit dem Platt im Hintergrund.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Erster Stützpunkt ist die Reintalangerhütte.
    / Erster Stützpunkt ist die Reintalangerhütte.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Am unteren Rand des Platts steht die Knorrhütte.
    / Am unteren Rand des Platts steht die Knorrhütte.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Beim Gipfelanstieg kommt es nicht selten zum Stau.
    / Beim Gipfelanstieg kommt es nicht selten zum Stau.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Das viel besuchte goldene Gipfelkreuz der Zugspitze.
    / Das viel besuchte goldene Gipfelkreuz der Zugspitze.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Panorama vom Zugspitzgipfel über das Platt.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Reintalangerhütte Knorrhütte

langer, Kraft raubender Anstieg; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind beim Gipfelanstieg nötig
schwer
21,4 km
7:30 h
2300 hm
2300 hm
Der längste aller Zugspitzanstiege ist der durch das Reintal. Wahrscheinlich ist er deshalb auch der ruhigste, denn oberhalb der Partnachklamm ist meistens nicht viel los. Natürlich hat auch diese Route ihre Reize, was schon ganz am Anfang der Tour in der Partnachklamm beginnt. Ein weiterer Höhepunkt ist die schmucke Reintalangerhütte, wo von Hüttenwirt Simon Neumann und seinen „Reintalpeoples“ die Traditionen weitergeführt werden, die einst von Charly Wehrle, dem sprichwörtlichen Hüttenwirt der Reintalangerhütte gepflegt worden sind. Dazu gehört insbesondere die Pflege von Musik (einschließlich des morgendlichen Weckrufs).

Autorentipp

Wer auf den interessanten Klammdurchstieg verzichtet, kann über die Partnachalm bis zur Hinterklamm auch mit dem Mountainbike auffahren. Das spart beim Aufstieg mindestens eine Stunde Zeit und beim Abstieg noch mehr.
outdooractive.com User
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 20.11.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zugspitze, 2962 m
Tiefster Punkt
Garmisch-Partenkirchen, 725 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Knorrhütte
Münchner Haus
Reintalangerhütte

Sicherheitshinweise

Wegen ihrer immensen Länge, der großen Höhendifferenz und der beachtlichen Gipfelhöhe darf diese Tour keinesfalls unterschätzt werden. Nur bei stabiler Wetterlage aufbrechen; Wetterstürze an der Zuspitze können verheerende Folgen haben.

Ausrüstung

normale Wanderausrüstung mit solidem Schuhwerk; warme Kleidung (auch im Hochsommer), wetterfeste Kleidung, ausreichend Getränke und Proviant

Start

Olympia-Skistadion in Partenkirchen, 725 m (728 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.482867, 11.117229
UTM
32T 659504 5260998

Ziel

Zugspitzgipfel, 2962

Wegbeschreibung

Aufstieg: Vom Skistadion folgt man der Straße nach Südwesten, geht am Elektrizitätswerk vorbei und zur Lenz’n Hütte. Anschließend folgt ein spannender Steig durch die wilde Partnachklamm. Hinter der Klamm stößt man bald auf einen Fahrweg, dem man durch das Reintal folgt. Vom Ende der Straße bei der Hinterklamm geht man auf gutem Bergweg in der gleichen Richtung weiter, folgt dem Lauf der Partnach an der Bockhütte vorbei und gegen Westen an der ehemaligen Blauen Gumpe vorbei, durch eine Reisse unter dem Hochblassen, zum Wasserfall und endlich zur Reintalangerhütte. Dort sinnvollerweise Übernachtung.

Hinter der Hütte verläuft der Aufstiegsweg durch lichten Wald, quert über dem Partnachursprung eine weite Ebene, und dann kommt man ins Blockwerk. Der deutliche Steig wird ziemlich steil, dreht sich nach Nordwesten und wird immer felsiger, bis er sich verzweigt. Die linke Aufstiegsvariante führt am Veitelbrünnl vorbei, die rechte ist etwas steiler und führt direkt nach Norden hinauf. Beide vereinen sich bei der Knorrhütte (nochmalige Übernachtungsmöglichkeit).

Hinter der Hütte kommt man aufs Platt. Die Gegend wird dort ziemlich trist, und man steigt kurz noch gegen Norden, dann gleichmäßig gegen Westen hinauf, bis die Route nahe des alten Schneefernerhauses (nun Sonn-Alpin) in einen steilen Geröllhang mündet. Dort wird es nochmals ungemütlich und felsig. Drahtseilsicherungen geben nun den nötigen Halt. Am Wettersteingrat angekommen folgt man der Schneide gegen Nordosten bis zum Münchner Haus. Von der meist stark bevölkerten Plattform geht es zum Gipfelsteig hinüber, auf einer Leiter hinauf und gleich nach ein paar weiteren Minuten steht man neben dem goldenen Kreuz auf Deutschlands höchstem Gipfel.

Abstieg: Natürlich kann man entlang der Abstiegsroute ins Tal zurückgehen. Wer nicht unbedingt zum Ausgangspunkt zurück muss, kann übers Gatterl und die Ehrwalder Alm absteigen (relativ einfach, aber weit), oder über den Stopselzieher und die Wiener-Neustädter-Hütte (stellenweise wenig ausgesetzte Steiganlage). Ein besonderes Glanzlicht wäre die Route durch das Höllental (ausgesetzte Klettersteiganlage, Randkluft, Höllentalferner, für den man Steigeisen oder mindestens Grödel braucht). Auf dieser Abstiegsroute muss man allerdings mit starkem „Gegenverkehr“ rechnen.

Am Einfachsten ist es allerdings mit der Seilbahn zum Bahnhof Zugspitzplatt hinunterzufahren und mit der Bayerischen Zugspitzbahn bis zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnverbindung ab München - Innsbruck

Anfahrt

A95 bis zum Autobahnende in Eschenlohe und auf der B 2 bis Garmisch-Partenkirchen

Parken

am Ausgangspunkt (kostenpflichtig)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt BY 8 (Wettersteingebirge, Zugspitze) oder Topografische Karte des Bayer. Landesamtes für Vermessung und Geoinformation1:50000, Blatt UK50-50 Werdenfelser Land - Ammergebirge - Forggensee - Murnau - Reutte - Ehrwald

Buchtipps für die Region

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Fragen & Antworten

Frage von Gabriella Magyar · 20.08.2019 · Community
Szombaton hajnalban indulunk erre a túrára.Lefelé felvonóval jönnénk.Mikor indul le a hegyről az utolsó? 16.30-at olvastam a platóról,ez lehetséges?
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Antwort von Gerhard Börner  · 20.08.2019 · Community
Betriebszeit: Sept. - Juni: 08:30 - 16:45 Uhr | Juli - August: 08:00 - 17:45 Uhr verkehrt mind. halbstündlich | Zwischenfahrten nach Bedarf | Fahrzeit 10 Min. letzte Bergfahrt 30 Min. vor Betriebsende
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Bewertungen

4,8
(15)
Miriam N.
18.09.2019 · Community
Landschaftlich schön und abwechslungsreich, am Anfang entspannt, später zunehmend anstrengender, zumal wir die Tour am einem Tag absolviert haben, was schon sehr anstrengend war. Wir waren nach insgesamt ca. 9 Stunden oben.
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Fotos von anderen

+ 29

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,4 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
2300 hm
Abstieg
2300 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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