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Wanderung

Zu den Mittenwalder Seen und auf den Hohen Kranzberg

· 12 Bewertungen · Wanderung · Alpenwelt Karwendel
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DAV Sektion AlpinClub Berlin Verifizierter Partner 
  • Am Lautersee mit Blick auf das Wettersteingebirge
    / Am Lautersee mit Blick auf das Wettersteingebirge
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Lautersee
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Entspannte Atmosphäre auf dem Hohen Kranzberg
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am glasklaren Ferchensee
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Buckelwiesen auf dem Abstieg zur Korbinianhütte
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Lautersee
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der Lautersee bei Mittenwald
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Lautersee mit Blick auf das Karwendelgebirge
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Auf dem Hohen Kranzberg
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Panorama beim Abstieg in Richtung Korbinianhütte
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Zwischendurch immer wieder schöne Aussichten
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der Gipfel des Hohen Kranzbergs bei Mittenwald
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Auf dem Hohen Kranzberg
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Ferchensee
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Prächtiges Panorama vom Hohen Kranzberg
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Auf dem Hohen Kranzberg
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Wissenswertes am Wegrand über die geheimnisvollen Buckelwiesen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Enzian nahe des Hohen Kranzbergs
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Aussicht von der Terrasse der Korbinianhütte
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Im Lainbachtal
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Lainbach-Wasserfall
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Im Lainbachtal
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die kleine Kapelle am Lautersee
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
m 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 800 14 12 10 8 6 4 2 km Kranzberg Sesselbahn Lautersee Stub'n Sankt Anton Kranzberghaus Lautersee Ferchensee Lautersee
Halbtageswanderung zu den wunderschönen Bergseen Lautersee und Ferchensee sowie zur Aussichtsloge des Mittenwalder Hausbergs, der uns einen ungeahnten tollen Rundumblick bietet.
leicht
14,4 km
4:30 h
527 hm
527 hm
Diese für Langschläfer/innen geeignete Tour bei Mittenwald am Rande des Karwendelgebirges eignet sich gleichermaßen für sonnige warme Tage mit wunderbarer Badeoption im smaragdgrünen Lautersee bzw. im Ferchensee oder aber auch als perfekte Alternative, wenn eine unsichere Wetterlage größere Bergunternehmungen nicht zulässt. Sie verläuft auf breiten Forstwegen und unschwierigen Wanderwegen durch gesunde Mischwälder oder entlang saftiger Buckelwiesen. Der breite Gipfel des Hohen Kranzbergs lädt mit seinen zahlreichen Sonnenliegen und der Schutzhütte zum Verweilen und Genießen des tollen Panoramas ein. Unser Blick schweift vom vorderen Teil des Wettersteingebirges über die Gebirgslandschaften des Estergebirges, zur Soierngruppe sowie zum beeindruckenden Felsmassiv rund um die Westliche Karwendelspitze mit dem Wörner. Letztere "verfolgen" uns beim Abstieg nach Mittenwald über die gemütliche Korbinianhütte immer wieder, was durch die Kombination mit Buckelwiesen und Heustadeln im Vordergrund eine malerische Szenerie ergibt.

Autorentipp

  • Am besten nachmittags starten, damit sich beim Bergpanorama vom Hohen Kranzberg sowie beim schönen Abstieg die Sonne im Rücken befindet.
Profilbild von Lars Reichenberg
Autor
Lars Reichenberg 
Aktualisierung: 11.10.2020
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hoher Kranzberg, 1391 m
Tiefster Punkt
Mittenwald, 912 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Korbinian-Hütte
Lautersee Stub'n
Gasthaus Ferchensee
Sankt Anton

Sicherheitshinweise

  • keine

Weitere Infos und Links

  • gute Bademöglichkeiten am Lautersee
  • Die Wanderung ist auch für Hunde geeignet.
  • Das Kranzberghaus ist b. a. W. wegen Umbau geschlossen.
  • Öffnungszeiten der Korbinianhütte Montag bis Sonntag 10 - 17 Uhr
  • weitere Einkehrmöglichkeit: Berggasthof St. Anton wenige Meter oberhalb der Sessellift-Bergstation am Kranzberg (09 - 17 Uhr, Dienstag Ruhetag)

Start

Bahnhof Mittenwald (912 m)
Koordinaten:
DG
47.440452, 11.265354
GMS
47°26'25.6"N 11°15'55.3"E
UTM
32T 670800 5256599
w3w 
///scheune.filmte.volle

Ziel

wie Start

Wegbeschreibung

Am Bahnhof Mittenwald beginnend ist unser erstes Zwischenziel der Ortskern von Mittenwald. Hierzu folgen wir der Bahnhofstraße einfach westwärts. Sobald wir den Kirchturm der historischen Kirche St. Peter und Paul sehen, steuern wir auf diese zu, passieren diese und halten uns im Verlauf an der Straße "Im Gries" links (großes Geigendenkmal bzw. am Gasthof Gries). Die Straße heißt in der Verlängerung Laintalstraße. Der Lautersee ist bereits ausgeschildert.

Wenn wir nach gut fünf Minuten seit dem Geigendenkmal die Abzweigmöglichkeit (Wegweiser) zum Lainbach(Wasserfall) erreichen, biegen wir nach rechts ab und passieren die letzten Häuser am westlichen Ortsende von Mittenwald. Die Straße geht in einen Wanderweg über, der uns entlang des Lainbachs mäßig steil aufwärts führt. Nach fünf bis zehn Minuten erreichen wir den landschaftlich sehr schönen Lainbachfall. Wir wandern weiter neben dem Lainbach, bis wir den Waldrand erreichen. Der Weg führt uns in südwestliche Richtung durch eine Wiesenlandschaft bis zum Lautersee. Kurz vor diesem halten wir uns links und überschreiten einen Holzsteg, der über einen Sumpf- bzw. Schilfgürtel führt. Unmittelbar danach befinden wir uns auf dem Uferweg und umrunden den Lautersee im Uhrzeigersinn. Währenddessen bieten sich immer wieder Gelegenheiten, ein Bad im See zu nehmen. Am nordöstlichen Ende des Lautersees (hinter der dortigen Gaststätte) folgen wir den Wegweisern zum Ferchensee. Es geht anfangs recht steil auf einem Schotterweg aufwärts. Nach gut zehn Minuten haben wir die Wahlmöglichkeit zwischen dem Wanderweg und dem Fahrweg zum Ferchensee. Emfehlenswert ist auf jeden Fall der schönere Wanderweg (geradeaus). Mit Erreichen des Uferbereichs nach rund einer halben Stunde seit dem Lautersee halten wir uns links und entscheiden uns wie schon am Lautersee für die landschaftlich reizvollere Umrundung des Ferchensees im Uhrzeigersinn.

Wir laufen am südwestlichen Ufer entlang, bis wir hinter dem Gasthof Ferchensee auf den breiten Schotter(fahr)weg stoßen. Hier links und schon nach etwa 100 m dem Wegweiser nach rechts zum Hohen Kranzberg folgen. Unsere Wegzahl ist die 813. Es geht auf einem sehr schönen Waldweg in gemäßigter Steigung stetig aufwärts. An den folgenden zwei Wegkreuzungen bleiben wir auf der 813 und folgen im oberen Drittel weiter dem ausgeschilderten Wanderweg und nicht dem Fahrweg. An einer größeren Lichtung mit einer äußerst reizvollen Buckelwiesenlandschaft bestehen gute Chancen, den klassischen violettblauen stengellosen Enzian zu entdecken. 

Nach etwa 60 bis 75 Minuten seit dem Ferchensee taucht beim Verlassen des Waldes das Kranzberghaus auf (b. a. W. wegen Umbau geschlossen), von dem es bis zum bereits sichtbaren Gipfel nur noch wenige Meter zu gehen sind.

Wir steigen anschließend wieder bis zum Kranzberghaus ab und wählen den Weg nach Mittenwald über die Korbinianhütte. Zunächst geht es auf einem breiten teils asphaltierten Fahrweg in Richtung Berggasthof St. Anton und zur Bergstation des Kranzberg-Sessellifts. Kurz vor St. Anton können wir in einer Rechtskurve den kleinen Abstecher (100 Meter) zu einer links befindlichen schönen Aussichtsstelle mitnehmen, die uns einen tollen Blick zum Estergebirge, zur Soierngruppe sowie über die nähere Landschaft um Krün/Wallgau ermöglicht.

An der Sessellift-Station angekommen, biegen wir auf den direkt links daneben befindlichen Wanderweg ab (Korbinianhütte) und kommen zum eigentlichen Geheimtipp dieser Tour. Während nämlich die meisten der Besucher den direkten Abstieg nach Mittenwald wählen (grob im Verlauf des Sessellifts), tauchen wir in eine prächtige Buckelwiesen- und Almlandschaft ab und genießen zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke auf das Karwendel und die Soierngruppe. Nach der für eine gemütliche Rast empfohlenen Korbinianhütte wählen wir an der nach kurzer Zeit kommenden Wegkreuzung wiederum nicht den direkten und kürzeren Abstieg nach Mittenwald, sondern zunächst die Abzweigung in Richtung Luttensee, vorbei am Skigebiet (links/WW 836). Den später folgenden Wegabzweigungen zum Luttensee (WW 845) und kurz darauf zur Gröblalm (WW 810) schenken wir dann keine Beachtung mehr und steigen nunmehr auf dem Wanderweg 829 endgültig nach Mittenwald ab - nicht aber, ohne noch einmal an einer großen Weide einen freien Blick auf die Felsmassive rund um die Westliche Karwendelspitze, Viererspitze und den Wörner zu genießen.

Schon bald darauf erreichen wir die Zufahrtsstraße "Am Kalvarienberg" zur Talstation des Kranzberg-Sessellifts. Wir biegen nach links auf diese ab, verlassen sie aber nach etwa 100 Metern wieder nach rechts und folgen der Beschilderung nach Mittenwald. 

Durch den Ortskern von Mittenwald geht es zurück zum Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • mit der Bahn bis zum Bahnhof Mittenwald

oder

  • Bus 9608 (Garmisch-Partenkirchen - Mittenwald - Krün - Wallgau - Kochel) - www.rvo-bus.de

Anfahrt

  • ab München die Autobahn A 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen
  • im Verlauf auf der Bundesstraße B 2 Garmisch-Partenkirchen durchfahren 
  • an der Ausfahrt Klais bis Mittenwald (ausgeschildert)
  • an schönen Wochenenden (starker Ausflugsverkehr aus der Region München) ggf. die A 95 bereits an der Ausfahrt 10 (Murnau/Kochel) verlassen und über Schlehdorf, Kochel, Kesselbergstraße, Walchensee und Wallgau/Krün fahren. So erspart man sich den Einfädelstau auf der A 95 bei Eschenlohe (der Autobahnübergang zur B 2 wird einspurig)

Parken

  • Parkplätze (teilweise gebührenpflichtig) rund um den Bahnhof Mittenwald

Koordinaten

DG
47.440452, 11.265354
GMS
47°26'25.6"N 11°15'55.3"E
UTM
32T 670800 5256599
w3w 
///scheune.filmte.volle
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Wanderparadies Wetterstein und Karwendel - 28 Top-Touren für Gipfelstürmer und Bergziegen, J. Berg Verlag, ISBN 978-3-86246-423-4

Kartenempfehlungen des Autors

  • Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY 10 "Karwendelgebirge Nordwest - Soierngruppe", 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • normale Wanderausstattung
  • festes Schuhwerk, am besten knöchelhoch (Kat. A/B)

Fragen & Antworten

Frage von Klaus Müller · 31.05.2020 · Community
offline verfügbar machen
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Frage von Kate Lo · 22.05.2020 · Community
Ist die Wanderung mit einem (guten) Kinderwagen möglich ? Danke
mehr zeigen
Antwort von Lars Reichenberg  · 22.05.2020 · alpenvereinaktiv.com
Ja, wenn die Räder nicht zu klein sind, ist sie kinderwagentauglich.
1 weitere Antwort

Bewertungen

4,9
(12)
Fine C
Vorgestern · Community
Wunderschöne Wanderwege. Die Wege sind gut beschildert, nur an einer Kreuzung vor dem Erreichen Ferchensee gab es keine. Einfach geradeaus weiter laufen.
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Gemacht am 09.10.2020
Benjamin Pröbsting 
Vorgestern · Community
Sehr schöne, aber auch sehr einfache Tour mit toller Aussicht auf das Karwendel.
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Gemacht am 25.10.2020
Foto: Benjamin Pröbsting, Community
Foto: Benjamin Pröbsting, Community
Foto: Benjamin Pröbsting, Community
Paul Ruder 
12.07.2020 · Community
Schöne Landschaft. Hat echt Spaß gemacht. Tolle Aussicht.
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Fotos von anderen

Aufstieg: Blick zurück auf den Karwendel.
+ 18

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,4 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
527 hm
Abstieg
527 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Gipfel-Tour geologische Highlights botanische Highlights Heilklima

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