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Zu den Erdpyramiden von Unterinn am Ritten

Wanderung · Ritten
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  • Das Naturdenkmal der Unterinner Erdpyramiden, die etwas östlich der Rittner Ortschaft aus dem Gasterergraben gewaschen wurden, zählen zusammen mit den anderen Rittner Pyramiden als die höchsten und formschönsten Erdpyramiden Europas.
    / Das Naturdenkmal der Unterinner Erdpyramiden, die etwas östlich der Rittner Ortschaft aus dem Gasterergraben gewaschen wurden, zählen zusammen mit den anderen Rittner Pyramiden als die höchsten und formschönsten Erdpyramiden Europas.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Prächtiges Farbenspiel: Mit ihrer hellen, weißlichen Farbe unterscheiden sich die Unterinner Erdpyramiden optisch deutlich von ihren rotbräunlichen Rittner
    / Prächtiges Farbenspiel: Mit ihrer hellen, weißlichen Farbe unterscheiden sich die Unterinner Erdpyramiden optisch deutlich von ihren rotbräunlichen Rittner "Artgenossen" in Oberbozen und Lengmoos
    Foto: Achim Meurer ©Tourismusverein Ritten, Achim Meurer ©Tourismusverein Ritten
  • Ausgangspunkt unserer Wanderung - die sonnige Rittner Ortschaft Unterinn (1.500 Einwohner), die auf 900 M.ü.M. am Südhang des Rittner Hochplateaus über der Eisackschlucht liegt (mit Auto oder Bus von Bozen ca. 15 Minuten)
    / Ausgangspunkt unserer Wanderung - die sonnige Rittner Ortschaft Unterinn (1.500 Einwohner), die auf 900 M.ü.M. am Südhang des Rittner Hochplateaus über der Eisackschlucht liegt (mit Auto oder Bus von Bozen ca. 15 Minuten)
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Die Erdpyramiden, die wir über den bekannten Südtiroler
    / Die Erdpyramiden, die wir über den bekannten Südtiroler "Keschtnweg" erreichen, sind vom Unterinner Dorfzentrum aus stets bestens ausgeschildert.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Gleich hinter den Huber-Höfen am Unterinner Ortsrand schlängelt sich der Weg schon bald recht urig durch Mischwald und über kleine Stege (im Bild) hinein in den Graben des Gastererbaches mit ungefährlichem (Spiel)Zugang zum Wassser direkt an der Holzbrücke.
    / Gleich hinter den Huber-Höfen am Unterinner Ortsrand schlängelt sich der Weg schon bald recht urig durch Mischwald und über kleine Stege (im Bild) hinein in den Graben des Gastererbaches mit ungefährlichem (Spiel)Zugang zum Wassser direkt an der Holzbrücke.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Kurz nach der Brücke entführt uns dieses Wegschild auf einen kurzen Abstecher hinauf zur Aussichtsplattform der Erdpyramiden rund 30 Meter und 5 Gehminuten oberhalb des Keschtnweges. Der Abstecher lohnt sich auf jeden Fall!
    / Kurz nach der Brücke entführt uns dieses Wegschild auf einen kurzen Abstecher hinauf zur Aussichtsplattform der Erdpyramiden rund 30 Meter und 5 Gehminuten oberhalb des Keschtnweges. Der Abstecher lohnt sich auf jeden Fall!
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Der Steig vom Keschtnweg hinauf zur Aussichtsplattform, die wir auf diesem Bild links hinter den Bäumen schon erblicken können.
    / Der Steig vom Keschtnweg hinauf zur Aussichtsplattform, die wir auf diesem Bild links hinter den Bäumen schon erblicken können.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Beste Aussichten. 2016 wurde der Unterinner Pyramidenweg ausgebaut und gesichert. Im Rahmen der Aufwertungsarbeiten wurde etwa 30 Meter oberhalb des Keschtnweges diese neue Plattform errichtet.
    / Beste Aussichten. 2016 wurde der Unterinner Pyramidenweg ausgebaut und gesichert. Im Rahmen der Aufwertungsarbeiten wurde etwa 30 Meter oberhalb des Keschtnweges diese neue Plattform errichtet.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Nur im Abschnitt zwischen den Erdpyramiden und dem Blümler-Hof (Bliemler) ist mit Kindern etwas Vorsicht geboten, da der Keschtnweg hier an einigen Stellen ein wenig schmäler und abschüssiger wird und ein wenig Trittsicherheit erfordert.
    / Nur im Abschnitt zwischen den Erdpyramiden und dem Blümler-Hof (Bliemler) ist mit Kindern etwas Vorsicht geboten, da der Keschtnweg hier an einigen Stellen ein wenig schmäler und abschüssiger wird und ein wenig Trittsicherheit erfordert.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Immer wieder öffnet sich uns ein traumhafter Fernblick hinüber auf den Schlern mit der Gemeinde Völs zu seinen Füßen. Hier zwischen Unterinn und Siffian wirkt das Dolomiten-Massiv zum Greifen nahe.
    / Immer wieder öffnet sich uns ein traumhafter Fernblick hinüber auf den Schlern mit der Gemeinde Völs zu seinen Füßen. Hier zwischen Unterinn und Siffian wirkt das Dolomiten-Massiv zum Greifen nahe.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
  • Im Rahmen unserer Wanderung ist auch ein Abstecher zur Burgruine Stein möglich, die unterhalb des Keschtnweges spektakulär über der Eisackschlucht thront.
    / Im Rahmen unserer Wanderung ist auch ein Abstecher zur Burgruine Stein möglich, die unterhalb des Keschtnweges spektakulär über der Eisackschlucht thront.
    Foto: Ute Prast, alpenvereinaktiv.com
  • Die Überreste des einstigen Rittner Gerichtssitzes Stein können wir heute aufgrund seiner Baufälligkeit allerdings nur mehr von außen besichtigen. Ein Zutritt ins Innere der Ruine ist verboten.
    / Die Überreste des einstigen Rittner Gerichtssitzes Stein können wir heute aufgrund seiner Baufälligkeit allerdings nur mehr von außen besichtigen. Ein Zutritt ins Innere der Ruine ist verboten.
    Foto: Achim Meurer ©Tourismusverein Ritten, Achim Meurer ©Tourismusverein Ritten
  • Nicht mehr weit. Nur mehr der Rösslerbachgraben, in den wir hier bei der Ruine Stein hinuntersteigen, trennt uns noch von den Höfen der Siffianer Leitach (im Bild). Dort entscheiden wir, ob wir auf demselben Weg zurück, oder hinauf nach Klobenstein wandern.
    / Nicht mehr weit. Nur mehr der Rösslerbachgraben, in den wir hier bei der Ruine Stein hinuntersteigen, trennt uns noch von den Höfen der Siffianer Leitach (im Bild). Dort entscheiden wir, ob wir auf demselben Weg zurück, oder hinauf nach Klobenstein wandern.
    Foto: Ralf Pechlaner, alpenvereinaktiv.com
Karte / Zu den Erdpyramiden von Unterinn am Ritten
600 750 900 1050 1200 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Sehr lohnende, auch für Familien mit Kindern gut zu bewältigende Wanderung von der Rittner Ortschaft Unterinn aus auf dem bekannten Keschtnweg hinein zu den Unterinner Erdpyramiden im Gasterergraben und oberhalb der spektakulär auf einem Felsvorsprung thronenden Burgruine Stein (Abstecher möglich) weiter zu den Höfen der Siffianer Leitach.

mittel
8,3 km
3:00 h
260 hm
260 hm

Mit ihrer hellen, weißlichen Farbe unterscheiden sich die Erdpyramiden von Unterinn optisch deutlich von ihren rotbräunlichen Rittner "Artgenossen" in Oberbozen und Lengmoos. Obwohl sie dadurch für zusätzliche Vielfalt unter den berühmten Rittner Erdpyramiden sorgen und obwohl unterhalb der Unterinner Erdpyramiden mit dem Keschtnweg einer der bekanntesten Wanderwege Südtirols vorbeiführt, standen die Unterinner Pyramiden lange Zeit doch etwas im Schatten der Exemplare in Oberbozen und Lengmoos. Dies lag vor allem wohl auch daran, dass letztere für Wanderer zur Besichtigung besser zugänglich waren. Im Herbst 2016 wurde schließlich auch der Erdpyramidenweg von Unterinn aus in den Graben des Gastererbaches hinein ausgebaut, aufgewertet und mit einer neuen Aussichtsplattform erweitetert, die auf einem kleinen Abstecher weg vom Keschtnweg eine grandiose Aussicht auf dieses Rittner Naturdenkmal bietet.

Bei Erdpyramiden-Wanderungen, wo Aussichtsplattformen, Stege, Brücken oder Sicherheitsabgrenzungen in von Erosion teils stark betroffenem Gelände regelmäßig instandgehalten werden müssen, gilt es, sich vor der Wanderung sicherheitshalber vor Ort über die aktuellen Bedingungen zu informieren.

outdooractive.com User
Autor
Ralf Pechlaner 
Aktualisierung: 20.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
919 m
765 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Erdpyramidenwanderungen generell:

Das Terrain im Bereich von Erdpyramiden ist quasi immer ein stark erodiertes, somit brüchiges und auch abrutsch- und absturzgefährdetes Gelände - daher dürfen die Sicherheitsabsperrungen und Konstruktionen (Holzgeländer, Brücken, Aussichtsplattformen, ...) nicht überstiegen werden!

Speziell diese Wanderung betreffend:

  • Nur auf dem kurzen Abschnitt zwischen den Erdpyramiden und dem Bliemlerhof (Blümler) ist mit Kindern etwas Vorsicht geboten, denn hier ist der Keschtnweg an einigen Stellen recht schmal, ein wenig abschüssig und erfordert etwas Trittsicherheit.
  • Wenn wir uns entscheiden, den Abstecher zur Ruine Stein zu machen: Achtung, die Ruine darf aufgrund ihrer Baufälligkeit nicht betreten und somit nur von außen betrachtet werden! Absperrung bzw. Verbotshinweise unbedingt beachten!

Ausrüstung

  • Gutes Schuhwerk mit ruschtfester Sohle, Outdoor-Bekleidung, genügend Flüßigkeit, eine Jause sowie Sonnenschutz gehören zur Standartausrüstung einer jeden Wanderung.
  • Wer hat, Südtirol Pass oder Family Plus Card für die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht vergessen.

Weitere Infos und Links

Dieser Wandervorschlag wurde als Wandervorschlag für Familien mit Kindern im Magazin Bergeerleben (März 2019) des Alpenvereins Südtirol vorgestellt. Dementsprechend sind Tourenbeschreibung, Sicherheitshinweise, Bewertung von Kondition, Schwierigkeit, Erlebniswert und weitere Tipps und Hinweise auf diese Zielgruppe abgestimmt.

Start

Unterinn Dorfzentrum (903 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.511980, 11.442712
UTM
32T 687389 5153833

Ziel

Unterinn Dorfzentrum

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt im Dorfzentrum von Unterinn. Wenn wir mit dem öffentlichen Busdienst anfahren, dann müssen wir von der Dorfeinfahrt (Bushaltestelle liegt dort direkt an der Rittner Straße) zunächst fünf Gehminuten ins Dorfzentrum (Hauptplatz mit Gasthof Wunder und Kirche) hineinwandern. Wenn wir hingegen mit dem Auto anfahren, parken wir ohnehin gleich auf dem neuen Parkgelände hinter dem Hauptplatz.

Vom Dorfzentrum von Unterinn wandern wir zunächst ganz einfach der Markierung „Keschtnweg“ folgend in östliche Richtung durch Apfelgüter an den Huber-Höfen vorbei hinein in den Graben des Gastererbaches mit seinen Erdpyramiden. Bei der neu gestalteten Brücke, mit natürlichem und ungefährlichem Zugang zum Spielen am Wassen, verlassen wir ganz kurz den Weg, um zur etwa 30 Meter höher gelegenen Aussichtsplattform mit bestem Blick auf die Erdpyramiden aufzusteigen. Nach dem Genuss der spektakulären Aussicht steigen wir wieder zur Brücke ab - weiter auf dem Keschtnweg beim Blümler-Hof und Tasegger-Hof vorbei, queren wird bald den Stegerbach (Rösslerbachtal) mit Blick auf die beeindruckend auf einem Felsvorsprung thronende Burgruine Stein (Abstecher möglich - aber kein Zutritt ins Innere der Ruine!). Gleich haben wir die Höfe der Siffianer Leitach mit dem bekannten Gasthof Rielinger (Einkehrmöglichkeit) erreicht.

Rückweg:

Entweder wir wandern auf demselben Weg wieder nach Unterinn zurück oder wir können alternativ der Markierung 11 folgend über die idyllische Rittner Ortschaft Siffian (grandiose Aussicht auf den Schlern und sein Hochplateau) hinauf nach Klobenstein wandern. Gehzeit ist etwa dieselbe, bei dieser zweiten Variante müssen wir aber etwa 400 Höhenmeter hinauf nach Klobenstein bewältigen anstatt den etwa 200 wieder zurück nach Unterinn. Falls wir uns dazu entscheiden nach Klobenstein (Hauptort der Gemeinde Ritten) hinaufzuwandern, können wir von dort jederzeit mit dem öffentlichen Busdienst zurück nach Unterinn bzw. weiter nach Bozen zurückfahren. Oder aber auch mit der Rittner Schmalspurbahn nach Oberbozen fahren, wo wir mit der Rittner Seilbahn im Vierminuten-Takt nach Bozen zurückschweben können.

 

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Unterinn ist mit seinen etwa 1.400 Einwohnern einer der drei Hauptorte der Gemeinde Ritten und dementsprechend ausgezeichnet mit dem öffentlichen Busdienst von Bozen aus erreichbar.

Alle Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol finden Sie auf der Seite Südtirol Mobil.

Anfahrt

Wenn wir mit dem Auto anfahren: Das Dorf Unterinn liegt direkt an der Rittnerstraße und von Bozen/ Rentsch aus in 15-20 Minuten erreichbar.

Parken

Im Ortszentrum von Unterinn wurde direkt hinter der Kirche (Hauptplatz mit Gasthof Wunder, wo wir dann auch unsere Wanderung starten) ein neuer, großer, öffentlicher und kostenfreier Parkplatz errichtet.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • Tabacco - Blatt 034: Bozen - Ritten - Salten (1:25.000)
  • Kompass - 068: Ritten (1:25.000)

Buchtipps für die Region

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,3 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
260 hm
Abstieg
260 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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 Hm
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Tiefster Punkt
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