Start Touren Zsigmondyspitze oder Feldkopf 3089m über Südgrat = Normalweg
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen
Fitness
Alpinklettern

Zsigmondyspitze oder Feldkopf 3089m über Südgrat = Normalweg

· 1 Bewertung · Alpinklettern · Zillertaler Alpen
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Südwand der Zsigmondyspitze
    / Südwand der Zsigmondyspitze
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Alpenrose auf der Waxeggalm
    / Alpenrose auf der Waxeggalm
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Berliner Hütte
    / Berliner Hütte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Zustieg zum Roßkar mit erstem Blick zum 'Matterhorn'
    / Zustieg zum Roßkar mit erstem Blick zum 'Matterhorn'
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Schwarzensee
    / Schwarzensee
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Eissee unter dem Mörchner
    / Eissee unter dem Mörchner
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Rinne zum oberen Roßkar
    / Rinne zum oberen Roßkar
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • Zsigmondyspitze - Südwand in voller Pracht
    / Zsigmondyspitze - Südwand in voller Pracht
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg zum SO-Grat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Geröllhang zum Einstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gratfuß mit auffallender Felsnase
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / exponierter Gratanstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Tiefblick zur Feldscharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gestufte Plattenkletterei
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / am Felsabsatz vor dem Quergang
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / direkte Südostgrat-Variante V
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / unteres Band und Kletterer in der kurzen Variante IV+. Die weiße Linie links führt zum oberen Band
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / oberes Band
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Rinne zurück zum SO-Grat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Anstieg aus der Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / oberer Gratanstieg zum Gipfelfels
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Blockrinne vor dem Gipfelansatz
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Floitentritt
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Anstieg östlich des senkrechten Gipfelfelses
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Gipfelabflachung im Nordgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / nordseitiger Gipfelgrat
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zsigmondyspitze
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
1500 2000 2500 3000 3500 m km 5 10 15 20 25

Die Zsigmondyspitze ist ein formschöner, reiner Kletterberg im hintersten Zemmtal.
mittel
27,4 km
12:00 h
2000 hm
2000 hm
Die Zsigmondyspitze, das „Matterhorn des Zillertals“, kann am Normalweg in leichtem Fels bis UIAA III- über 200HM erklettert werden. Es sind nur wenige Sicherungshaken angebracht, also wird vor allem alpin abgesichert.

Autorentipp

Eine Übernachtung im Gasthof Alpenrose oder auf der Berliner Hütte entspannt die Tagesmarathontour enorm.
outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 10.03.2018

Schwierigkeit
III- mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Zsidmondyspitze, 3089 m
Tiefster Punkt
Gasthof Breitlahner, 1250 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1800 m
Wandhöhe
200 m
Kletterlänge
300 m
Abstieg
2000 m
Standplätze
mit Bohrhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
4

Einkehrmöglichkeit

Alpengasthaus Breitlahner
Berliner Hütte
Alpenrosenhütte

Sicherheitshinweise

Alpine Absicherung nötig.

Evtl. Firnfelder im Anstieg.

Ausrüstung

Klettergrundausrüstung: Gurt, Helm, 60m Seil, 4-5 Expressschlingen, 2-3 Bandschlingen, Steigeisen?

Weitere Infos und Links

Alpenrose: http://www.alpenrose-zillertal.com/index.html

Berliner Hütte: http://www.berlinerhütte.at/

Grawandhütte: http://www.grawandhuette.at/

Gasthaus Breitlahner: http://www.breitlahner-zillertal.at/

Start

Gasthof Breitlahner (1251 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.061533, 11.750178
UTM
32T 708838 5215672

Ziel

Zsigmondyspitze

Wegbeschreibung

Zustieg: Hinter der beschrankten Brücke über den Zemmbach (offizielles Radfahrverbot) geht es auf der Almstraße zuerst etwas steiler und dann recht flach bis in den hinteren Zemmgrund und über die Nordbegrenzung etwas steiler bis zur Grawandhütte vor dem Wasserfall. Zwei Kehren darüber geht es flacher über die Grawandalm und dahinter nordseitig oberhalb der Zemmschlucht zur Waxeggalm mit der Alpenrosehütte. Ein schön ausgebauter Wanderweg führt in ½ Stunde zur Berlinerhütte hinauf. Am teils mit Platten verlegten Wanderweg geht es über hochalpine Matten südlich um den Ochsner herum hoch über dem Zemmbach zum Schwarzensee im Roßkar hinauf. Bei der Pfadaufteilung wird links (also nicht Richtung Schwarzenstein) weitergewandert. In wenigen Serpentinen ist der See erreicht. Östlich davon geht es in kurzen Kehren einen steilen Erosionshang bis zur nächsten Wegverzweigung hinauf. Hier wiederum links Richtung Melkerscharte einbiegen. Wir erreichen das obere Roßkar mit einem kleinen Eissee. Über eine Bachschlucht gelangen wir in das flache Becken unter der Melkerscharte und stehen vor der Süd(west)wand der Zsigmonyspitze. Über Firnfelder (evtl. mit Steigeisen) oder Geröll steuern wir ostwärts im allmählich steiler werdenden Kar den Geröllhang links der Feldscharte an und gelangen so zum Fuß des Südgrates.

Kletterroute: Am noch breiten Südgrat geht es über die ersten kleinen Blöcke zu Fuß in Richtung der auffallenden Felsnase über uns. Diese umgehen wir über eine kurze Blockrinne (II) auf der Floitengrundseite und klettern an guten Stufen zum Grat nach links zurück bis unter den Fuß der steilen Gratwand (diese Nase kann auch links umklettert (II+) werden). Nun zeigt sich ein trügerisches Band in der Südwand, dem wir nur wenige Meter um eine Felskante (II) herum folgen. So findet man rechterhand eine Blockrinne (I+), in der auf den markanten Felsabsatz im Südgrat zurückgeklettert wird. Hier setzt die direkte Südgratvariante (V) an, die auch gern beim Abstieg zum Abseilen über zwei mal 30 Meter benützt wird. Jetzt erst ist das untere Felsband ersichtlich, das über Blöcke und lose Steine bis fast zum Südwestgrat hinüberführt. Wir folgen ihm im einfachen Gehgelände leicht bergab. Am tiefsten Punkt setzt die Variante (IV+) entlang einer Verschneidung über 30m zum oberen Band an. Wir aber queren nun leicht ansteigend und deutlich ausgesetzter nach links weiter und erklettern (I+) ein auffallend weißes rauhes Band, das bis zum oberen Bandeinstieg (II) verfolgt wird (unter dem weißen Band kann auch noch bis vor die Südwestkante gegangen und so die oberer Rampe etwas tiefer gewonnen werden). Über Blöcke, kleine Stufen und angedeutete, breite Rillen (Gehgelände und I) wird diese bandförmige Rampe (2 Normalhaken), die zuletzt in eine steilere Rinne (II) mündet, bis in eine kleine Scharte am Südgrat (Abseil-Standplatz) hinaufgekraxelt. An der steilen Gratkante (II+) geht es 3 Meter hinauf auf einen kleinen Absatz. Danach umsteigt man die Gratkante etwas rechts auf kleingriffigen Stufen (III-) und klettert an der Kante über einen größeren Block (III-) auf den Absatz unter dem glatten, leicht überhängenden Gipfelaufbau. Über kurze, etwas brüchige Schrofenstufen (I+) wird recht exponiert unter der Wand wenige Meter rechts in die Ostflanke abgeklettert („Floitentritt“, Normalhaken am tiefsten Punkt) und so ein gut gestufter Wandteil gewonnen. Über ihn geht es in etwas brüchigen, aber gutgriffigen Stufen (II) auf die Abflachung nordöstlich des Gipfels. Wenige einfache Schritte führen über grobe Blöcke am kurzen Gipfelnordgrat zum sehr exponierten Gipfelkreuz der Zsigmondyspitze hinauf.

Abstieg: Abstieg entlang des Anstiegs, wobei gerne über die zwei schwereren Varianten je 30m bzw. 2*30m zum unteren Band abgeseilt wird.

Anfahrt

Von der Inntalautobahnabfahrt Wiesing ins Zillertal bis Mayrhofen. Nach dem Ort zweigt links die Straße nach Ginzling ab. Vor dem ampelgeregelten einspurigen Tunnel ist bis zu ½ Stunde Wartezeit einzuplanen. Nach Ginzling wird weiter Richtung Schlegeisspeicher bis zum Gasthof Breitlahner kurz vor der Mautstelle gefahren.

Parken

Gebührenpflichtiger Parkplatz beim Gasthof Breitlahner.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AMAP

ÖK50 Blatt 2230 oder 149+150

AV-Karte Zillertal West

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ähnliche Touren in der Umgebung

 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

3,0
(1)
Nik TheTopOLess
18.09.2018 · Community
Zustieg über das Geröllfeld unterhalb der Wand am besten direkt nehmen und nicht den Weg-Markierungen Richtung Scharte folgen. Auf Steinschlag achten!! Ansonsten schöne Tour, Seilsicherung ist zu empfehlen.
mehr zeigen

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
III- mittel
Strecke
27,4 km
Dauer
12:00 h
Aufstieg
2000 hm
Abstieg
2000 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.