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Wanderung

Žofin Urwald

Wanderung • Moorbad Harbach
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ÖAV Sektion Freistadt
  • Nebelstein 1017m, Gipfelkreuz
    / Nebelstein 1017m, Gipfelkreuz
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
  • Nebelsteinhütte
    / Nebelsteinhütte
    Foto: Sektion Waldviertel, ÖAV-Hüttenfinder
  • Radlertreff Žofín
    / Radlertreff Žofín
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Žofín
    / Žofín
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Žofín
    / Žofín
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Eingang Urwald Zofinsky prales
    / Eingang Urwald Zofinsky prales
    Foto: Gerd Simon, CC BY-ND, ÖAV Sektion Freistadt
  • Urwald Žofín
    / Urwald Žofín
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Urwald Žofín
    / Urwald Žofín
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Žofín Naturschutzgebiet
    / Žofín Naturschutzgebiet
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
  • Herbstliche Allee in Stříbrné Hutě
    / Herbstliche Allee in Stříbrné Hutě
    Foto: Gerd Simon, ÖAV Sektion Freistadt
Karte / Žofin Urwald
600 750 900 1050 1200 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 24 Nebelsteinhütte Nebelstein 1017m Žofín / Sofienschloß

Rundweg von Joachimstal am Nordwaldkammweg auf den Nebelstein, den Verbindungsweg V14 über den Schwarzauer Hof und Stausee Zlata ktis nach Žofin (Rast). Über den Eingang zum Urwald Žofínský prales nach Stribene hute und über den Grenzübergang zurück nach Joachimstal.

mittel
24,9 km
7:15 h
513 hm
513 hm

Žofínský prales steht wie das nahegelegene Hojná Voda seit 1838 unter Schutz. 1838 beschloss der Besitzer der Herrschaft Nové Hrady Georg Franz August von Buquoy, der Nachwelt „ein anschauliches Zeugnis längst vergangener Zeiten zu erhalten.“ Er nahm den Berghang aus der Forstbewirtschaftung heraus und verbot darin das Fällen von Bäumen und das Sammeln von Holz.

Fachleute beurteilten das Vorhaben skeptisch: William Rowland, ab 1843 Forstingenieur in Diensten der Buquoys, kritisierte nicht nur die finanziellen Einbußen. Er vermutete auch, der überalterte Wald würde innerhalb von 50 Jahren infolge von Stürmen und Schneelast vollkommen untergehen.

Das ursprünglich 172,6 Hektar große Schutzgebiet schrumpfte Rowland radikal auf 1,7 Hektar ein. Zudem wurden auch in der verbliebenen Kernzone bis 1882 Totholz und entwurzelte Stämme abtransportiert, und auch nach erneuter Ausdehnung des Reservats ließ sich das Verbot der Holzernte, vor allem während der beiden Weltkriege, nicht durchgehend aufrechterhalten. 1947–50 fand eine Borkenkäfer-Kampagne statt.

Ab 1849 bis in die 1990er Jahre war der Wald außerdem Teil eines Wildgeheges. Das Hoch- und Rehwild verursachte erhebliche Schäden, die vor allem Fichten im Alter bis zu 150 Jahren betreffen und bis heute sichtbar sind. Seit 1991 umgibt ein 2 Meter hoher Zaun 80 % des Reservates und sperrt damit den Zugang für das Hochwild und die Rehe. Schwarzwild dringt dagegen ohne größere Probleme in das Reservat ein. Sein Einfluss auf die Entwicklung wird eher positiv beurteilt, da das Aufwühlen der Bodendecke die natürliche Verjüngung unterstützt.

In Buquoys Wald dominierte ursprünglich die Weißtanne, zugemischt waren Fichte und Buche, vereinzelt traten Bergahorn und Bergulme auf. Nach Gründung des Reservats 1838 starben die Tannen allmählich ab und in einer Übergangszeit bildeten Fichten den Hauptbestand. Gleichzeitig begann der Aufstieg der Buche, die heute über 80 % des Baumbestandes ausmacht. (Quelle: Wikipedia)

Autorentipp

Der älteste Urwald Tschechiens Žofínský prales ist Schutzgebiet, somit nicht öffentlich zugänglich. Die Wanderung lässt sich verkürzen, indem man direkt vom Forsthaus Joachimstal an der Grenze nach Schwarzau geht.

outdooractive.com User
Autor
Gerd Simon
Aktualisierung: 13.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
999 m
657 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Nebelsteinhütte
Žofín / Sofienschloß

Sicherheitshinweise

Der Radweg bei Schwarzau darf morgens und abends nicht befahren werden.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Reisepass, Trinkflasche, Jause

Weitere Infos und Links

ÖAV-Nebelsteinhütte:

Pension Lesnova Žofin

Urwald Žofin/ Žofínský prales

Europäische Urwaldroute

 

Start

Joachimstal (700 hm)
Koordinaten:
Geographisch
48.636076, 14.740477
UTM
33U 480879 5387033

Ziel

Joachimstal

Wegbeschreibung

Von Joachimstal nach Ost entlang des Fahrweges gehen bis das blau-weiße Kammlogo des Nordwaldkammweges zu sehen ist. Diesem bergwärts nach Norden folgen bis zum Nebelstein. Das letzte Stück wieder zurück bis vor dem Parkplatz, dann folgt man nach Westen der roten Markierung, später dann der Fahrstraße nach Harbach ein Stück. Der nächste Abschnitt ist nun unmarkiert, ist aber ein neu erstellter Radweg. Nach der Grenzbrücke folgt man dem Fahrweg, kommt dann zum Stausee Zlata ktis und geht ein Stück der hier entspringenden Cerne entlang  oder kann auch durch den Wald direkt zur Pension Žofin folgen. Hier erreichen wir den Nordwaldkammweg II.

Nach einer Rast folgt man der Fahrstraße, die zum Eingang des Urwaldes Žofin führt. Dieser weiter bergwärts folgend gehen wir an den Absperrungen des Urwaldes Žofin entlang, bei einer Querstraße nach rechts und erreichen in großen Bogen wieder den Nordwaldkammweg II. Diesem folgen wir über Glashütten bergab bis nach Stribrene hute. Vor der Infotafel zweigt nun diese Runde nach links vom Nordwaldkammweg II ab, quert den Grenzbach Lainsitz und erreicht das Forsthaus Joachimstal. Hier geht es unmarkiert auf der Fahrstraße zurück zum Startpunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn/Bus schlecht erreichbar, am ehesten geht noch die VOR-Linie 1382 Gmünd - Weitra - Harmannschlag - Karlstift nach Harmannschlag

Anfahrt

Joachimstal, Parkplatz Nebelstein oder Zofin sind mögliche Ausgangspunkte mit Parkmöglichkeit

Parken

Parkmöglichkeit in  Joachimstal, Grenze Joachimstal, Nebelstein und Zofin

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Nordwaldkammweg - Weitwandern im Grenzland, erschienen im Verlag Pustet

Kartenempfehlungen des Autors

Novohradske hory M1:50.000, geograficky rejstrik, Gedodezie CS

Oberes Waldviertel, Wander- und Radkarte M 1:50.000, herausgegeben von Tourismus Oberes Waldviertel

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
24,9 km
Dauer
7:15 h
Aufstieg
513 hm
Abstieg
513 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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