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Zinken - Zinkenecho (VI)

Alpinklettern · Hochsteiermark
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Tobias Renzler
  • Frühmorgens am Weg vom Bodenbauer zum Einstieg
    / Frühmorgens am Weg vom Bodenbauer zum Einstieg
    Foto: Tobias Renzler, Community
  • / Achte Seillänge - schöne Querung (V)
    Foto: Tobias Renzler, Community
  • / Zwölfte Seillänge (IV-V) - die einzige Seillänge die selbst abgesichert werden muss.
    Foto: Tobias Renzler, Community
  • / Gipfel - der gemütliche Abstieg beginnt.
    Foto: Tobias Renzler, Community
  • / Topo
    Foto: Tobias Renzler, Community
ft 7000 6000 5000 4000 3000 2000 5 4 3 2 1 mi

Klettertour "Zinkenecho" (VI) am Zinken in der Hochschwabgruppe.
schwer
9,5 km
10:00 h
1040 hm
1040 hm

Landschaftlich tolle Route in alpinem Ambiente oberhalb des Gasthof Bodenbauers, die größtenteils im V. Schwierigkeitsgrad verläuft mit kurzen Passagen VI- und 10m VI.

Die Tour ist auf bergsteigen.com sowie im Genuss-Kletteratlas Österreich Ost Band 2 (Kurt Schall) zu finden. Beide Beschreibungen kann ich nicht ganz nachvollziehen: Die Tour wird zu etwas hochstilisiert, das sie nicht ist: schlecht abgesichert, schwer und extremst brüchig.

Die Tour ist meines Erachtens bestens mit Bohrhaken abgesichert. Alle Stände sind mit 2 Bohrhaken und einem Abseilring versehen. Eine Ausnahme bildet Stand 6: Hier fehlt der Ring (vermutlich rausgebrochen). Als zweiter BH kann der erste BH der nächsten Seillänge mit einer langen Schlinge mitbenutzt werden.
Einzig die 12. Seillänge muss selbst abgesichert werden, wofür 2 mittelgroße Cams völlig ausreichen. Alle schweren Stellen sind gut mit BH, 2-3m Abstände, abgesichert. Alle Stellen sind aber zwingen zu klettern! In den leichteren Passagen steigen die Abstände verständlicherweise etwas an. Andere mobile Sicherungsmittel werden nicht benötigt!

Die Felsqualität ist, wie auch in den anderen beiden Quellen beschrieben, etwas fraglich. Teils warten schöne Stellen auf, die sich rasch mit faulem, brüchigen Fels abwechseln. Die Tour erfordert sichere Kletterei in den angegebenen Schwierigkeitsgraden! Eine zweite Seilschaft sollte sich nicht in der Route befinden! Nichts­des­to­trotz ist die Route gut kletterbar.

Im Schallführer mit VII-, auf bergsteigen.com mit VI+ bewertet, übersteigen die Schwierigkeiten meiner Meinung nach den VI Grad nicht. Bis auf die Schlüsselstelle bestehen alle VI- Stellen aus einem kurzen Zug.

Durch die Länge der Tour sollte man gute Kondition mitbringen!

Autorentipp

Genug Flüssigkeit mitnehmen. Ende August erreicht um 8 Uhr der erste Sonnenstrahl den Einstieg. Man klettert den gesamten Tag in der Sonne!

Schwierigkeit
VI, 5c+ schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Zinken, 1926 m
Tiefster Punkt
Bodenbauer, 884 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
500 m
Wandhöhe
620 m
Kletterlänge
650 m
Abstieg
1040 m
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Seillänge
2 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
12
Erstbegehung
T. Richter, S. Lang 2004

Start

Gasthof Bodenbauer (881 m)
Koordinaten:
DG
47.580106, 15.113263
GMS
47°34'48.4"N 15°06'47.7"E
UTM
33T 508517 5269638
w3w 
///jeder.flächen.aufstellung

Ziel

Gasthof Bodenbauer

Wegbeschreibung

Einstieg: Vom Gasthof Bodenbauer den Weg zur Häuselalm folgen. An einer von links nach rechts laufenden Forststraße den Weg verlassen und der Forststraße bis kurz nach der nächsten Kehre folgen. Dort bei einem Steinmann rechts durch Wald und Wiese in sanften Kehren höher. Eine Schotterrinne auf der rechten Seite wird am höchsten Punkt gequert. Am rechten Hang folgt man weiter den Steigspuren die wiederum in einen Wald überhalb einer Steilstufe führen. Dort dem Steig in Kehren folgend. Sobald das Gelände abflacht quert man rechts über einen gut sichtbaren Steig in ein Schotterfeld und einen Grashang. Man befindet sich nun im Dippelkar. Mit Abstand zur Wand folgt man dem Wandverlauf Richtung Norden bis linker Hand der Einstieg (grauer Bohrhaken mit abgewetterter Schlinge) sichtbar wird.
1h - 1.5h

Route: siehe Topo. Achtung in der 11. SL! Nicht geradewegs der Rinne folgen (weit oben ist eine alte Expressschlinge sichtbar - nicht verleiten lassen!). Die Route verläuft links über einen grauen Plattenpanzer raus zur Kante!
In der letzten Seillänge nicht der Verschneidung folgen, sondern in die rechte Verschneidung einsteigen. Plötzlich goldene Bohrhaken.
6h - 9h

Abstieg: Kurzer Aufstieg zum bereits sichtbaren Gipfelkreuz des Zinken. Dem Gipfelkamm Richtung NW folgen und zum bereichts sichtbaren Nordalpenweg absteigen. Diesen leicht absteigend zur Häuselalm folgen. Von dort über gutem Weg über Wald zurück zum Gasthof Bodenbauer.
1.5h - 2h

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

großer kostenfreier Parkplatz beim Gasthof Bodenbauer.

Koordinaten

DG
47.580106, 15.113263
GMS
47°34'48.4"N 15°06'47.7"E
UTM
33T 508517 5269638
w3w 
///jeder.flächen.aufstellung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Genuss-Kletteratlas Österreich Ost Band 2, Kurt Schall

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Ausrüstung

Helm, 2x50m Seil, 12 Expressschlingen, 2 Standschlingen, eventuell 2-3 kürzere Schlingen um Seilreibung zu verringern (lange Seillängen!), eventuell 2 mittelgroße Cams für SL 12.

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Schwierigkeit
VI, 5c+ schwer
Strecke
9,5 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1040 hm
Abstieg
1040 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour

Statistik

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