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Wanderung

Zillertaler-Alpen-Runde (Hochfeiler & Großer Mösler) 3 Tage

· 1 Bewertung · Wanderung · Tux-Finkenberg
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Matthias Harzheim
  • Aufstieg Großer Mösler von Chemnitzer Hütte
    / Aufstieg Großer Mösler von Chemnitzer Hütte
    Foto: Matthias Harzheim, Community
  • / Abstieg Großer Mösler Richtung Furtschaglhaus (Normalweg)
    Foto: Matthias Harzheim, Community
  • / Höhenprofil Tag 1
    Foto: Matthias Harzheim, Community
  • / Höhenprofil Tag 2
    Foto: Matthias Harzheim, Community
  • / Höhenprofil Tag 3
    Foto: Matthias Harzheim, Community
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 1000 50 40 30 20 10 km
3 Tages Hochtour auf die beiden höchsten Berge der Zillertaler Alpen. Die Tagesetappen setzten eine gute Kondition voraus. Der technische Anspruch wird jeden Tag schwieriger. Das Highlight der Tour ist die Überschreitung des Großen Möslers am letzten Tag (Bewertet mit PD+), für die ein vollständige Gletscherausrüstung benötigt wird.
Strecke 50,1 km
20:15 h
4.019 hm
4.016 hm
Eine wunderschöne Runde in den Zillertaler Alpen mit Besteigung des Hochfeilers (3509 m ü. A.)  und des Großen Möslers (3480 m ü. A.) und Übernachtungen in der Hochfeilerhütte sowie der Chemnitzer Hütte. Die Tour ist konditionell relativ anspruchsvoll, da man auch eine vollständige Gletscherausrüstung mitnehmen muss. Dafür besteigt man die beiden höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Während man am ersten Tag noch mit sehr vielen Wanderern startet, die vom Schlegeisstausee auf das Pfitscherjoch pilgern, ist man bei der Besteigung des Großen Möslers von der Italienischen Seite fast alleine.
Höchster Punkt
3.503 m
Tiefster Punkt
1.645 m

Start

Koordinaten:
DG
47.029028, 11.695561
GMS
47°01'44.5"N 11°41'44.0"E
UTM
32T 704815 5211916
w3w 
///aufgeworfen.unbeschadet.jugend

Wegbeschreibung

Tag 1:

Vom Schlegeisstausee (Mautstraße 12,50€ dafür mit Großzügigem Parkplatz auf dem man sein Auto auch mehrere Tage ohne weitere Kosten stehen lassen kann) über das Pfitscher Joch ins Pfitschtal. Ab hier folgt man dem Normalweg auf den Hochfeiler bis zur Hochfeilerhütte. Der Hochfeiler wird auch gerne als Tagestour bestiegen. Allerdings startet man in diesem Fall aus dem Pfitschtal und spart sich einige Höhenmeter über das Pfitscher Joch, weshalb wir uns entschieden haben, den Gipfel erst am Nächsten Morgen in Angriff zu nehmen.

Tag 2:

Tag 2 beginnt mit der Besteigung des Hochfeilers (3509 m ü. A.). Wir haben anders als in der Route angegeben auch den Abstiegsweg über die Hochfeilerhütte genommen. Dies bedeutet zwar ca. 100 zusätzliche Höhenmeter, allerdings konnten wir dadurch die schwere Gletscherausrüstung in der Hütte lassen, da der Hochfeiler im Sommer ohne zusätzliche Hilfsmittel bestiegen werden kann. Es ist ein einfacher Wanderweg, der im Gipfelaufbau etwas anspruchsvoller wird aber nie den 1. Schwierigkeitsgrad UIAA überschreitet. Der Ausblick auf die Gletscher vom Gipfel ist eine tolle Belohnung. Nach einer kurzen Stärkung in der Hochfeilerhütte geht es weiter über Gliederferner und die Untere Weißzintscharte zur Edelrauthütte auf dem Eisbruggjoch. Für die Überquerung des Gliederferners haben wir keine Gletscherausrüstung benötigt, da auf dem Weg keine Spalten sind und so viel Schutt auf dem Eis liegt, dass es nie wirklich rutschig ist. Kann aber sein, dass die Vorrausetzungen an anderen Tagen schlechter sind und man Steigeisen benötigt. Von der Edelrauthütte gibt es 2 Wege um zur Chemnitzer Hütte zu kommen. Entweder über den Neves-Stausee oder über den Neves-Höhenweg. Wenn man es eilig hat (Abendessen auf der Chemnitzer Hütte ist um 19:00 Uhr) ist der Weg über den Stausee schneller. Der Weg über den Neves-Höhenweg ist aber landschaftlich sehr sehr schön und man spart sich ca. 150 Höhenmeter.  

Tag 3:

Das Highlight der Tour ist die Überschreitung des Großen Möslers. Hierzu geht es ein Stück auf dem Neves Höhenweg zurück (ca. 1 Stunde) bis man einen leicht ausgeprägten Bergrücken bzw. Gletschermoräne kreuzt (Siehe Bild 1). Der Weg führt über diesen Rücken auf einem Gut sichtbaren Weg flankiert von zahlreichen Steinmännchen Richtung Gipfel des Großen Möslers.  Am Ende der Moräne geht es über vom ehemaligen Gletscher geschliffenen Stein weiter in direkter Linie zum Gipfel. Die Orientierung ist hier etwas schwieriger, weil ein Pfad auf dem Stein nichtmehr erkennbar ist. Bei guter Sicht findet man aber immer ein Steinmännchen.  Ansonsten hält man sich einfach immer in direkter Linie auf den Gipfel zu. Ich denke hier gibt es nicht wirklich einen Falschen Weg da man auch weiter links oder rechts vom mit Steinmännchen Markierten weg weiterkommt. Am Ende landet man in einem Kar, das rechts vom Gipfel (zwischen Großem und Kleinem Mösler) nach oben führt. Das Geröll ist hier ziemlich lose und man muss wirklich aufpassen, nicht den ganzen Hang in Bewegung zu setzten. Auch ist der Steinschlag in diesem sehr steilen Kar nicht zu unterschätzen. Der Weg in der Karte geht direkt durch das Kar auf den Gipfel zu. Wir haben und entschieden eher rechts im Kar (Richtung Kleiner Mösler) über etwas größere Steine uns hochzuarbeiten (hier sind auch immer wieder Pfadspuren zu finden). Am kommt man auf den Grad zwischen Großem und Kleinem Mösler hier gibt es eindeutige Pfadspuren in Richtung Gipfel des Großen Mösler.  Die letzten 50 Höhenmeter können entweder über eine Schuttrinne Richtung Gipfel (würde ich nicht empfehlen),  oder rechts von der Rinne in schöner Kletterei (max. 2 UIAA [meistens 1UIAA]) bewältigt werden. Am Gipfel kann man die Steigeisen direkt anziehen, da sie im Abstieg sofort benötigt werden. Erst steigt man Richtung Südwesten ca. 10m eine Rinne ab (Steigeisen helfen hier im sandigen Boden schon sehr gut), dann über ein steiles Eisfeld weiter Richtung Südwesten auf einen Felsrücken zu. Bei den Felsen angekommen führt ein Weg weiter Talwärts (meist 1 UIAA Stellen 2 UIAA). Hier steigt man so weit wie möglich ab um dann den Gletscher in Richtung Furtschaglhaus zu überqueren. Der Gletscher hat hier einige nicht zu unterschätzende Spalten. Besonders auf den ersten Metern nach dem Felsrücken. Hier sollte man eine sinnvolle Linie wählen. Wir haben die Spuren im Gletscher für gut befunden und sind denen gefolgt. Anschließend folgt man der Beschilderung über das Furtschaglhaus und Schlegeisstausee zum Ausgangspunkt.

Hinweis


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Koordinaten

DG
47.029028, 11.695561
GMS
47°01'44.5"N 11°41'44.0"E
UTM
32T 704815 5211916
w3w 
///aufgeworfen.unbeschadet.jugend
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Bewertungen

5,0
(1)
Matthias Harzheim
22.08.2019 · Community
Geile Tour
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Gemacht am 16.08.2019

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Bewertung
Strecke
50,1 km
Dauer
20:15 h
Aufstieg
4.019 hm
Abstieg
4.016 hm

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