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Zeiritzkampel über Thoneck und Südost-Rücken

Bergtour · Hochsteiermark
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  • Die Achneralm
    / Die Achneralm
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Herbst bei der Achneralm
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Herbst bei der Achneralm
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Herbst bei der Achneralm
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Der alte Ziehweg unterhalb der Thoneckhütte
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Die kümmerlichen Reste der Thoneckhütte
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Thoneck zur Achnerkuchel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Thoneck auf den Zeiritzkampel mit seinem Südost-Rücken
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Thoneck auf den Zeiritzkampel mit seinem Südost-Rücken
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Sattel unterhalb des Südost-Rückens auf den Zeiritzkampel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Sattel unterhalb des Südost-Rückens auf den Zeiritzkampel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Blick vom Sattel unterhalb des Südost-Rückens auf den Zeiritzkampel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Der Südost-Rücken am Zeiritzkampel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Der Südost-Rücken am Zeiritzkampel - rechts das Thoneck
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Gipfelkreuz am Zeiritzkampel
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
  • / Ein gut erhaltener Abschnitt der Verbindung von der Jagdhütte Zeiritz zur Thoneckhütte
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2000 1500 1000 14 12 10 8 6 4 2 km Zeiritzkampel 2125 m
Eine Rundtour für Wege-Archäologen und „Off-the-beaten-track“-Enthusiasten: Die Verbindung von der Jagdhütte Zeiritz zur Thoneckhütte ist nur mehr mit App samt Track und GPS zu finden!
schwer
Strecke 14,4 km
7:30 h
1.280 hm
1.280 hm
2.115 hm
991 hm

Man kann den hier beschriebenen, einsamen und lohnenden Aufstieg auch mit einem einfachen Abstieg kombinieren, wenn man auf technisches Pfadfinden in schwierigem Gelände gerne verzichten möchte. Bis zum Sattel unterhalb des Thonecks folgt man dabei einem alten Verbindungsweg, der in diesem Bereich zum größten Teil noch gut erhalten ist. Die weitere Route ist dann zwar weglos, aber weder schwer zu finden, noch technisch anspruchsvoll. Sie bietet ungewohnte Perspektiven vom Gipfel des Zeiritzkampels und schöne Ausblicke in die Umgebung.

Die Suche nach den Resten des Verbindungsweges von der Jagdhütte Zeiritz zur (ehemaligen) Thoneckhütte ist im mittleren Teil eine echte Herausforderung, der man sich nur stellen sollte, wenn man neben den erforderlichen technischen Hilfsmitteln auch mit ausreichend Zeit, Kondition und Geschicklichkeit in sehr steilem Hanggelände ausgestattet ist, denn hier misst man sich ganz direkt mit Gämsen und Hirschen in freier Wildbahn - den einzigen Benutzern dieses ehemaligen Pfades heute.

Autorentipp

Der Aufstieg über das Thoneck kann problemlos auch mit einem Abstieg in die Kurzteichen oder vom Gipfel zurück zur Achneralm kombiniert werden.
Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 04.11.2019
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.115 m
Tiefster Punkt
991 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gutes Orientierungsvermögen sind für weite Teile der hier beschriebenen Route unbedingt erforderlich, da sie unmarkiert durch sehr steiles Gelände führt.

Insbesondere für den Rückweg von der Jagdhütte Zeiritz zur Thoneckhütte ist eine App samt Track und GPS unabdingbar!

Weitere Infos und Links

Zeiritzkampel über Achneralm

Start

Parkplatz beim Jh. Thon (Kleinwasserkraftwerk) (990 m)
Koordinaten:
DD
47.464141, 14.743615
GMS
47°27'50.9"N 14°44'37.0"E
UTM
33T 480677 5256776
w3w 
///wiese.versuch.auszuwählen

Ziel

Parkplatz beim Jh. Thon (Kleinwasserkraftwerk)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus geht man entlang der Markierung in Richtung Achneralm. Man passiert eine Kapelle und geht auf einem Wiesenweg in Richtung Achneralm weiter, bis von links ein Forstweg einmündet, in den man in spitzem Winkel abbiegt. Diesem Forstweg folgt man bergauf bis zu einer langgezogenen Rechtskurve, an deren Ende sich links eine Straßenerweiterung mit Parkmöglichkeit für Jäger befindet. Hier zweigt rechts und schräg bergauf über die Böschung ein unauffälliger Steig in den Wald ab. Man folgt diesem Pfad, der bald zu einem breiten Ziehweg wird, zunächst  in Kehren und dann am Rücken entlang höher. Der Ziehweg endet abrupt unterhalb eines Hochstandes, zu dem man nach rechts weitergeht. Hier beginnt ein unauffälliger Steig, der nach links und direkt am Bergrücken entlang höher führt und bald deutlich sichtbar wird. Nach einem Windbruch erreicht man die kümmerlichen Reste der Thoneckhütte im dichten Wald. Man geht an ihr vorbei und folgt dahinter den Resten einer alten Wegrampe, die in Kehren steil bergauf führt. Wo das Gelände wieder flacher wird, verliert sich der alte Weg vorübergehend. Man gelangt in offene Heidelandschaft und folgt dem Verlauf des Bergrückens bergauf. Bald trifft man wieder auf Steigspuren, teils wenige Meter links vom Kamm, teils direkt auf ihm verlaufend. Man folgt ihnen bis zu einem deutlichen Sattel. Hier zweigt der ehemalige Hauptweg deutlich sichtbar nach links in Richtung Jagdhütte Zeiritz ab (der Rückweg in dieser Beschreibung!), nach rechts sieht man einen Jagdsteig in den Hang hinein queren, am Kamm entlang bergauf gibt es Steigspuren. Man folgt diesen Spuren und bleibt dabei direkt am Rücken oder einige Meter rechts von ihm in offenem Heidegelände und steigt steil auf den Gipfel des Thonecks auf.

Die weitere Aufstiegsroute ist vom Thoneck aus klar erkennbar. Am Kamm entlang geht man bergab bis in einen Sattel und folgt auf der anderen Seite den Pfadspuren, die über den Südost-Rücken sehr steil, aber nicht schwierig nach oben führen, um dort auf den markierten Wanderweg zu treffen, der von dort nach links auf den Gipfel des Zeiritzkamples führt.

Für den Abstieg folgt man der Markierung nach Westen in Richtung Hinkareck und Leobner, die nach einer niedrigen Felsstufe bald über eine breite Bergwiese sanft bergab führt. Bei einer Abzweigung rechts in Richtung Radmer hält man sich geradeaus und steigt vorbei bei am schmiedeeisernen Schobesberger Kreuz zum Zeiritztörl ab, wo sich ein steinerner Notunterschlupf befindet.

Am tiefsten Punkt des Zeiritztörls verlässt man die markierte Route nach links und steigt über einen deutlich sichtbaren Pfad zunächst schräg in den Hang und später in Kehren nach unten ins Kar ab, wo der Steig zwischen hohem Gras und niedrigen Sträuchern weiter bis zur Jagdhütte Zeiritz führt.

Bei der Jagdhütte Zeiritz kann man dem Abstieg, der nach rechts über die Abbruchkante hinunter in den Graben der Kurzteichen führt, folgen - oder man hält sich links, wo man eine Wegrampe waagrecht in den Wald hineinführen sieht. Dieser alte Verbindungsweg ist kaum mehr begangen, aber zunächst noch gut ausgeprägt und führt leicht bergab. Bald wandert man hoch über dem Graben der Kurzteichen und hier wieder leicht bergauf dahin. Der Pfad erreicht ein großes Kar unterhalb des Zeiritzkampels und wird dort undeutlich. Auf der gegenüberliegenden Seite der ersten Karrinne nimmt man eine Wegspur auf, die leicht bergauf führt. Ab hier ist GPS unabdingbar! Beim Waldrand wird der Weg wieder erkennbar und führt schräg nach rechts weiter bergauf (hier nicht zu tief ansetzen!). Der Pfad erreicht bald einen ausgeprägten Rücken mit lichtem Baumbestand und knickt auf der anderen Seite scharf nach links, um bergab in die nächste Karrinne hinunterzuführen. Knapp oberhalb des Karbodens ist der alte Pfad verschüttet. Man muss auf gleichbleibender Höhe den steilen Hang queren und sich dabei neuerlich am GPS-Track orientieren. Im Prinzip wird das gesamte Kar des oberen Pfarrergrabens annähernd waagrecht durchquert. Nach dem verschütteten Abschnitt erreicht man einen erdigen Rücken, wo man schräg und etwas ansteigend an dichtem Erlengebüsch vorbeigeht und einen weiteren Karboden direkt unter dem Zeiritzkampel-Gipfel erreicht. Von dort navigiert man waagrecht weiter bis zur Hauptwasserrinne und überquert den Bach entlang von Tierspuren, um auf der anderen Seite waagrecht und ohne Höhenverlust direkt im Steilhang auf Pfadresten weiterzugehen – immer dem GPS-Track folgend. Nach der Durchquerung des oberen Pfarrergrabens führte der ehemalige Pfad, nur teilweise erkennbar, auf gleicher Höhe in den lichten Wald hinein. Dort müssen mehrere sumpfige Wasserrinnen durchquert werden, wo sich der Weg heute verliert. In sehr steilem Gelände quert man ohne Höhenverlust entlang des GPS-Tracks waagrecht weiter. (Achtung: Die zahlreichen Tierspuren führen hier zu tief hinunter!). Man muss den ehemaligen Pfad per GPS weiter oben wieder aufnehmen und noch vor einer weiteren Wasserrinne erreichen, um eine schwierige, stark ausgeschwemmte Passage im Steilhang zu meistern. Die Reste des ehemaligen Pfades steigen danach weiter an und erreichen einen Rücken im Wald. Auf diesem Rücken mit einer kleinen Wiese und einer Salzlecke links oben im Wald wird der Steig wieder deutlich sichtbar, bevor er nach links knickt. Einige Baumstämme liegen quer, die Pfadspur ist jedoch in der nachfolgenden Bergwiese klar erkennbar und führt waagrecht weiter. Bald erreicht man anschließend den Sattel unter dem Thoneck und damit die Aufstiegsroute, der man nach rechts bergab und zurück zum Ausgangspunkt folgt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anbindung

Anfahrt

A9 (Pyhrn-Autobahn) bis Abfahrt Kalwang; durch den Ort und nach Norden in den Graben des Teichenbaches. Am Ortsrand oberhalb der Wildwasserverbauung beginnt die Schotterstraße; nach ca. 1,5 km bei einer Weggabelung links (Hinweisschild „Brunnecksattel, Zeiriztkampel“); weiter durch den Graben des Kurzteichenbaches bis zum Fahrverbot beim JH Thon mit Parkplatz vor einem Kleinwasserkraftwerk.

Parken

Parkplatz beim Kleinwasserkraftwerk vor dem Fahrverbot beim JH Thon

Koordinaten

DD
47.464141, 14.743615
GMS
47°27'50.9"N 14°44'37.0"E
UTM
33T 480677 5256776
w3w 
///wiese.versuch.auszuwählen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderausrüstung.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Eine App samt Track und GPS ist für den hier beschriebenen Rückweg unbedingt erforderlich.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,4 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.280 hm
Abstieg
1.280 hm
Höchster Punkt
2.115 hm
Tiefster Punkt
991 hm
Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour ausgesetzt

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