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Mehrtagestour

Winterberger Hochtour | 85km mit Zelt auf dem WHT

Mehrtagestour · Sauerland
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Hiking Experience
  • Winterberger Hochtour - Germany
    / Winterberger Hochtour - Germany
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  • / Zelten nahe Niedersfeld
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  • / Auf dem Kahlen Asten
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  • / Rast und trocknen der Ausrüstung
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  • / ausgewiesene Biwakplätze
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m 800 700 600 500 400 70 60 50 40 30 20 10 km
Die 85 km lange Winterberger Hochtour erkundet die Umgebung von Winterberg. Eine gute Kondition ist empfehlenswert, um die höchsten Gipfel im Sauerland zu bewältigen. Die Winterberger Hochtour beginnt und endet am Kahler Asten in NRW. Dazwischen überquert der Qualitätswanderweg die höchsten Gipfel des Hochsauerlandes, durchquert Täler und lässt kulturelle Höhepunkte und unberührte Natur auf sich wirken.
mittel
Strecke 79 km
24:34 h
2.349 hm
2.349 hm

Einen ausführlichen Bericht zu den Etappen, Übernachtungen und Tipps sowie Fotogallerie und Video gibt es auf unserer Webseite:

https://www.hikingexperience.net/trails/winterberger-hochtour.html

Die Winterberger Hochtour ist eine wunderschöne Wanderroute in Nordrhein-Westfalen, Sauerland. Der 85km lange Wanderweg eignet sich für ein langes Wochenende und kann problemlos innerhalb von drei Nächten absolviert werden.

Während der Etappen gibt es mehrere Möglichkeiten, um Essen und Getränke zu kaufen. Auf der Winterberger Hochtour haben wir kaum Wanderer getroffen. Der Weg ist markiert und mäßig anspruchsvoll. Zelten ist vielerorts möglich. Bitte immer nach der Wander-Ethik: Verlasse den Platz so wie du ihn vorgefunden hast.

Autorentipp

Die kleinen Ortschaften und Cafes laden zum Verweilen ein. Die Winterberger Hochtour ermöglicht eine Mehrtages Wanderung ohne große Vorbereitung oder Massentourismus. Außnahme sind sicherlich der Kahle Asten an einem schönen Sommerwochenende.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
838 m
Tiefster Punkt
448 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Es gelten die üblichen Regeln bei mehrtägigen Wanderungen.

Immer an ein Erste-Hilfe-Set denken!

Weitere Infos und Links

https://www.hikingexperience.net/trails/winterberger-hochtour.html

Start

Stadt Winterberg (838 m)
Koordinaten:
DD
51.179483, 8.488687
GMS
51°10'46.1"N 8°29'19.3"E
UTM
32U 464260 5669908
w3w 
///wilder.laufe.enthusiastische

Ziel

Stadt Winterberg

Wegbeschreibung

1: Winterberg to Niedersfeld (25 km)

2: Siedlungshausen to Schutzhütte Franzosenkreuz (Nähe Züschen) (30 km)

3: Schutzhütte Franzosenkreuz to Langewiese (Pension) (20 km)

4.Langewiesen to Winterberg (10km)

1: Winterberg to Niedersfeld (Schutzhütte Camping), 25km

Anfahrt mit dem Auto nach Winterberg. Kostenfreie Parkplätze sind zu finden. Wir starten die Tour um 13 Uhr, ein unscheinbarer Blaubeerpfad führt uns scharf nach rechts, steil bergab. Ein markierter befestigter Waldweg hinunter ins Renautal. Es handelt sich bei dem idyllischen Tal um eine wasserreiche Region, etwas unerwartet haben wir sogar einen der seltenen Schwarzstörche gesehen.

Ein schöner Weg führt uns nun 100 Höhenmeter bergan zum Sattel zwischen Himmelskrone und Steinberg, manchmal sind die Markierungen nicht leicht zu finden. Der schmucke Ort Siedlinghausen hat eine sehenswerte Kirche in der Ortsmitte. In der Nähe haben wir uns einen Kaffee und Kuchenpause gegönnt, damit die restliche Tagesstrecke bewältigt werden konnte.

Wir überquerten die Hochsauerlandstr. und gingen entlang der Zäune und Wiesen aus dem Dorf hinaus.

Unser Ziel für heute war Niersleld, ein Schlafplatz zu finden war nicht leicht. Es war nützlich erst einmal in einer Pizzeria zu essen, dann auch noch ein wirklich schlimmes Gewitter abzuwarten. Ein kurzes Stück entlang der Straße dann bergan einen Pfad hinauf, war es kurz vorm dunkel werden. Die Schutzhütte Burbecke wurde unser Nachtlager.

2: Schutzhütte to Schutzhütte (Camping), 30km

Nach einer regenreichen Nacht starten wir an einem sonnigen Morgen unsere Bergtour, hinauf zum höchsten Berg Westfalens, dem 843,1m hohen Langenberg. Wir müssen regelmäßig auf unsere Karte schauen. Finden den Weg hinauf in die Hochheide. Die Hochheide (NSG Neuer Hagen) ist das flächenmäßig größte und auch höchste Heidegebiet in unserem Land. Einen Morgenkaffee an einem sonnigen Tisch in der „Hochheider Hütte“ war ein guter Start in diesen Tag. Der Pfad führt vorbei am Diabassteinbruch. Der Waldweg als steile Naturtreppe führt uns hinunter nach Hildfeld. Ein etwas abenteuerlicher Fußwanderweg führt uns in Richtung Grönebach weiter. Später in Elkeringhausen etwas warmes zu essen, war unser Ziel. Der Gasthof Müller war ein geeigneter Platz. Der heutige Tag war noch nicht vorbei. Die Hochtour macht hier ihrem Namen alle Ehre. Wir müssen den Wegweisern WHT steil bergan bis zum Sattel zwischen Rösberg und Alte Grimme (681m) flogen. Einige Anstrengung geht es auf unbefestigtem Fußweg durch das Müggenloch ein langes Stück berghoch. Weiter oben gibt es ein Gipfelkreuz und eine Bank zum erholen. Der abenteuerliche Weiterweg geht in Serpentinen an der Bergkante entlang durch lichte Krüppelbuchen mit schöner Aussicht. Ein unbefestigter Fahrweg endet hier, wir folgen ihm bergab und treffen am Butterfeld auf dem Elkeringhauser Historischen Wanderweg zur Zeche Elend. Wie der Name andeutet handelt es sich um ein verlassenes Bergwerk. Der restliche Tag hat noch eine lange Etappe durch den Wald und wir dachten die Ehrenscheider Mühle wäre eine Möglichkeit zum Übernachten. Das ist aber nur ein Parkplatz, also weiter links bergan durch die Wälder der Mark Wernsdorf. Ein gutes Plätzchen für unser Zelt war dann endlich die Schutzhütte am Franzosenkreuz in idyllischer Lage oberhalb von Züschen.

3: Schutzhütte to Langewiese (Pension), 20km

Über den Südhang des Ikesberg stiegen wir bergab. Wir wandern im Zick-Zack-Weg hinein in den hübschen Ort Züschen mit gepflegten Fachwerkhäusern. Unterhalb der St. Johannes Kirche haben wir uns in einem Hotel ein überteuertes Frühstück gegönnt. Wir wanderten gestärkt an den renovierten Kreuzwegstationen entlang, hinauf zur Kreuzwegkapelle am Hackelberg. Der Hackelbergweg führt und weiter bergan über den Ziegenhellenplatz durchs Skigebiet Homberg. Der Aussichtsturm bietet einen schönen Rundblick. Die WHT folgt nun dem Hochsauerlandkammweg und wir erreichen über den Osterkopf das Böse Holz mit einem Schnadestein. Der Name erinnert an einen Freistuhl, dies war ein Femegericht des frühen Mittelalters, nachweislich lagen damalige Gerichtsstätten abseits der Orte in Wäldern wie hier. An dieser Stelle hat der Hochsauerland-Kammweg einen feengleichen Wald, wirklich!

Im Walddorf Mollseifenkamen wir am Nachmittag an, eine Kaffeepause war dringend nötig und ein so leckerer Obststreusselkuchen haben wir dringend gebraucht. Gestärkt überquerten wir die Landstraße und wandern in steiler Serpentine der Markierung folgend, auf die andere Seite hinauf zum Kamm des Rothaasteig (740m).

Wir kamen erschöpft nach einem langen Tag in Langewiesen an. Auf der Suche nach einem Schlafplatz und etwas warmem zu Essen sind wir auf den Gasthof „Astenblick“ gestoßen. Die Pension ist etwas in die Jahre gekommen und liegt an der Bundesstraße, wirkt aber einladend. Uns hat es gefallen. Die Besitzerin war sehr gastfreundlich und ihr Gulasch nach böhmischer Art hat uns wieder aufgepäppelt. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Lokalitäten sehr fair.

4: Langewiese to Winterberg, 10km

Nach einem reichhaltigen Frühstück gehen wir der Morgensonne und dem Astenberg entgegen. Die größten Herausforderungen dieser Tour lagen hinter uns. Der Astenturm ist das höchstgelegene Gebäude in NRW, die Aussicht reicht bei klarem Wetter über das gesamte Rothaargebirge. Vorbei am Kahlen Asten (840,9m) der bekannteste Berg des Sauerlandes, war die Stadt Winterberg nun der Endpunkt unserer Tour. Ein verdientes Mittagessen in einer Pizzeria war ein entspannter Ausklang.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Parken

Wir haben einen kostenfreien Parkplatz in Winterberg genutzt, Mai 2017.

Koordinaten

DD
51.179483, 8.488687
GMS
51°10'46.1"N 8°29'19.3"E
UTM
32U 464260 5669908
w3w 
///wilder.laufe.enthusiastische
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Weg ist gut markiert, somit ist teures Kartenmaterial nicht notwendig.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Die Winterberger Hochtour erfordert keine besondere Ausrüstung. Der Weg eignet sich gut als Tour mit Zelt und Selbstversorgung erfordert natülich Kocher etc.

Da es im Winter zu starkem Schneefall kommen kann, ist für eine Wintertour angepasste Ausrüstung selbstverständlich.

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
79 km
Dauer
24:34 h
Aufstieg
2.349 hm
Abstieg
2.349 hm
mit Bahn und Bus erreichbar

Statistik

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