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Wanderung empfohlene Tour

Winter am Flötzersteig

Wanderung · Kirchdorf an der Krems
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Radler-Rast Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Am Haistrieglweg
    / Am Haistrieglweg
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Ostrawitzbach
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Dietlkapelle
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Dietlgut am Fuße von Ostrawitz und Löckenkogel
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Innenraum der Dietlkapelle
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Nicker
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Am Flötzersteig in Hinterstoder
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Löckenkogel, Spitzmauer, Brotfall, Brotfallscharte und Großer Priel
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Spitzmauer und Brotfall
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Der Große Priel
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Am Flötzersteig am Fuße des Öttlberges
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Übergang Öttlbach
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Am Flötzersteig im Wald
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Krumme Steyr
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Krumme Steyr
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Gehöft "Polster"
    Foto: Dr. Otto Schlappack, Radler-Rast
  • / Polsterluckenrunde am Fuße des Öttlberges
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Polsterluckenrunde
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Spitzmauer und Brotfallscharte
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Die Steyr in Hinterstoder
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Heiliger Johannes Nepomuk
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Schiederweiher
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Am Steger
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Öttlberg
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
  • / Dietlkapelle mit Sonnenuhr
    Foto: Mag. Brigitte Pamperl, CC BY-ND, Radler-Rast
m 640 620 600 580 14 12 10 8 6 4 2 km

Der Weg vom Zentrum von Hinterstoder zur Polsterlucke und Dietlgut ist Teil des Flötzersteiges, eines Steiges, den die Fletzer zum Holztransport nutzten.

Der Anblick des Schiederweihers ist wie aus dem Bilderbuch.

leicht
Strecke 15,4 km
4:05 h
65 hm
62 hm
651 hm
587 hm

Hinterstoder ist ein bekanntes oberösterreichisches Schigebiet, wo sogar Weltcuprennen ausgetragen werden. Doch außer schnell Schifahren kann man im Stodertal auch langsam wandern. Trotz Klimaerwärmung sind die Liftbetreiber der Meinung, dass es gleich viel Schnee gäbe wie früher. Wir sind also in der glücklichen Lage am verschneiten Boden des Stodertales ohne große Höhenunterschiede entlang der Steyr zu wandern.

Das erste Ziel ist der Schiederweiher. Ein Teich am Fuße des Klinserkogels, der von der Krummen Steyr gespeist wird. Dieses Wasser, das wie aus dem Bilderbuch scheint, umrunden wir halbkreisförmig mit dem Ziel Polsterlucke, wo es im Polsterstüberl die Möglichkeit zu einer Stärkung gibt. Besonders ist, dass sich von diesem erweiterten Talboden zwei Gipfel des Toten Gebirges, der Große Priel und die Steinmauer fast 2000 Meter steil hinauf erheben.

Vom Abstecher zur Polsterlucke geht es auf dem Flötzersteig weiter bis zur Dietlkapelle, einer 1882 aus Dankbarkeit errichten Waldkapelle. Nach der Kapelle überqueren wir den Ostrawitzbach und gelangen zum Dietlgut, wo wir umkehren und zurückgehen.

Autorentipp

Die Tour um 9:45 beginnen. 

Somit hat man die Zeit mit der meisten Sonne für die zirka 4 Stunden dauernde Wanderung.

 

Profilbild von Dr. Otto Schlappack
Autor
Dr. Otto Schlappack 
Aktualisierung: 03.01.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
651 m
Tiefster Punkt
587 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sonnenschutz im Winter? 

Was gibt es Schöneres als Sonne, blauer Himmel, Berge und Schnee?

Für den Genuss eines sonnigen Wintertages in den schneebedeckten Bergen ist es notwendig, die Haut vor UV-Strahlen zu schützen.

Die Sonne steht zwar niedriger am Himmel. Doch je höher man hinaufkommt, desto stärker wird die UV-Strahlung. Hinzu kommt die Reflexion durch Schnee. Das steigert die Intensität weiter.

Außerdem ist unsere Haut im Winter nicht mehr an Sonne gewöhnt. Sie besitzt deshalb nur einen geringen Eigenschutz.

Es empfiehlt sich daher eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder größer zu verwenden und die Sonnenterrassen wie Wangen, Nase, Ohren besonders gründlich einzuschmieren.

Weiters schützen wir die  Lippen mit einem fettreichen Lippenstift mit hohem Lichtschutzfaktor.

Weitere Infos und Links

Nach der Tour das Alpineum besuchen.

Das Alpineum bietet Informationen über die Vergangenheit des Stodertales, die Arbeit der Holzknechte, die alpinistische Erschließungsgeschichte des Toten Gebirges und die Entwicklung des Skifahrens.

Start

Parkplatz bei Feuerwehr Hinterstoder (587 m)
Koordinaten:
DD
47.700012, 14.153752
GMS
47°42'00.0"N 14°09'13.5"E
UTM
33T 436508 5283305
w3w 
///vorzeitig.engel.ritter

Ziel

Parkplatz bei Feuerwehr Hinterstoder

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz bei der Feuerwehr in Hinterstoder gehen wir in Richtung Nordwesten zur Brücke über die Steyr auf dem Prielerweg. Nach der Brücke setzen auf dem Prielerweg unsere Wanderung nach links fort und folgen der Markierung Flötzersteig. Nach kurzem gabelt sich der Prielerweg in zwei Grundstückszufahrten nach links und rechts. Wir gehen gerade aus weiter, verlassen den asphaltierten Prielerweg und befinden uns jetzt auf dem Angerhoferweg. Der führt uns in Kürze auf ein offenes Areal, das am Steger heißt, wo es rechter Hand eine Kapelle und ein Ferienhaus gibt. Wir sind auf der linken Seite der Steyr und gehen weiter in südwestlicher Richtung.

Im Huemer gehen wir in der Verlängerung des Angerhoferweges gerade weiter auf den Salzsteigweg, wie in diesem Abschnitt der Flötzersteig auch genannt wird. Wir kommen an den Fuß des Öttls, der hier steil auf die zum Berg her zwei hintereinander folgende Schlingen bildende Steyr abfällt. Wir folgen dem Weg, zu dem von links der Weg vom Parkplatz Schiederweiher Hinterstoder bei einer Weggabelung einmündet. Wir überqueren eine Weggabelung und gehen geradeaus weiter auf die Einmündung der Krummen Steyr in die Steyr am Fuße des Klinserkogels zu. 

Hier macht der Weg nun am Ufer der Krummen Steyr eine scharfe Rechtskurve und wir folgen der Krummen Steyr bis zum Schiederweiher, dessen Nordseite wir halbkreisförmig umrunden, um dann weiter entlang der Krummen Steyr am Fuße des Öttlberges in den sich auftuenden Talboden, die sogenannte Polsterlucke, zu gehen. Bei der nächsten Weggablung verlassen wir den Flötzersteig und gehen auf der Polsterluckenrunde in Richtung Polsterstüberl weiter. Nach einem kurzen Stück durch den Wald am Fuße des Öttlberges treten wir auf den offenen Talboden, die Polsterlucke, am Fuße des großen Priels. Wir steuern die Gebäudegruppe im südwestlichen Bereich der Fläche an und gehen an dieser nordseitig vorbei noch ein Stück weiter hinein ins Tal bis zu einem Baum, auf dem viele Schilder angebracht sind. Auf dem größten steht „Fahrradabstellplatz“.

Hier geht die Route der Polsterluckenrunde im rechten Winkel vom Weg mit der Nummer 201 nach links ab in Richtung zur Krummen Steyr. Dieser folgen wir nun in ihrem Verlauf bis wir sie überqueren und in leicht südöstlicher Richtung weitergehen. Am Ende des offenen Areals mündet von links der Flötzersteig in die Polsterluckenrunde ein und wir gehen weiter auf diesem Weg, der außer Flötzersteig noch andere Bezeichnungen hat, in südlicher Richtung durch ein kleines Stück Wald. In Hinterberg, der nächsten Lichtung, die wir erreichen, befindet sich der nächste Parkplatz, der sogenannte Parkplatz Polsterlucke.

Von dort geht es auf dem Goierweg in südwestlicher Richtung weiter bis zum Nickergut. Durch das teilweise zerstörte und verlassen scheinende Nickergut geht man durch, überquert den Nickerbach und kommt auf dem kleinen Schwemmkegel am Haistriegelweg an ein paar Wohnhäusern vorbei bis man weiter an der Steyr in Richtung Südwesten geht. In einer rechtsgerichteten Schlinge der Steyr mündet der Ostrawitzbach ein. Diesem folgen wir bis zur Dietlkapelle. Nach der Dietlkapelle überqueren wir den Ostrawitzbach und gehen über offenes Gelände am Talboden auf das Dietlgut zu.

Dort ist der Endpunkt unserer Tour. Man könnte noch weitergehen bis zum Steyrursprung, doch das heben wir uns für ein anderes Mal auf. Wir kehren um und gehen am selben Weg zurück bis der Flötzersteig von der Polsterluckenrunde am Fuße des Klinserkogels nach rechts durch den Wald abzweigt. Vor den zwei Schlingen der Steyr am Fuße des Öttl gehen wir auch geradeaus weiter und überqueren die Steyr, die wir kurze Zeit später wieder zurücküberqueren, um auf dem Angerhoferweg weiter zu gehen, dem wir über die Brücke der Steyr folgen, wo wir am rechten Ufer das letzte Stück entlang der Steyr gehen, bis wir auf einem Bankerl in der Sonne am Gebäude des Biomasseheizwerkes Platz nehmen und unsere Jause auspacken.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

 Mit der Bahn bis Hinterstoder Bahnhof. Von dort weiter mit Bus 431 zum Gemeindehaus Hinterstoder.

 

 

 

 

Anfahrt

Von A9 Abfahrt Nr. 36 St. Pankraz - Hinterstoder nehmen. Auf Kniewas und Tambergau bis Hinterstoder fahren. Link zur Route ->

Parken

Parkplatz bei Feuerwehr in Hinterstoder.

 

Koordinaten

DD
47.700012, 14.153752
GMS
47°42'00.0"N 14°09'13.5"E
UTM
33T 436508 5283305
w3w 
///vorzeitig.engel.ritter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Totes Gebirge: 30 Wanderungen und Bergtouren" von Hans Hödl, Karl Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

KOMPASS Wanderkarte Totes Gebirge, Almtal, Stodertal:

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderschuhe, warme Kleidung, kleiner Rucksack mit etwas zum Trinken und zum Essen.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
15,4 km
Dauer
4:05 h
Aufstieg
65 hm
Abstieg
62 hm
Höchster Punkt
651 hm
Tiefster Punkt
587 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück

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