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Bergtour empfohlene Tour Etappe 1

Wildes Steinernes Meer | Schönau – Feldkogel – Kärlingerhaus

Bergtour · Berchtesgadener Alpen
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  • Am Feldkogelsteig. An diesem markanten Felsüberhang unbedingt links halten, nicht dem Grasband weiter nach rechts folgen.
    Am Feldkogelsteig. An diesem markanten Felsüberhang unbedingt links halten, nicht dem Grasband weiter nach rechts folgen.
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Kärlingerhaus Kärlingerhaus
Die erste Etappe beginnt ganz im Zeichen des Wassers und passiert einige der schönsten Seen Deutschlands. Auf dem Sagerecksteig sind wir auf dem Weg zum Kärlingerhaus einsam unterwegs.
schwer
Strecke 21,1 km
7:30 h
1.530 hm
500 hm
1.886 hm
604 hm
Von Schönau aus beginnen wir die Viertagestour mit einer Überfahrt über den Königssee. Wir passieren die berühmte Echowand und die malerische Kapelle von St. Bartholomä, bleiben aber bis zur Endstation auf dem Elektroboot. In Salet angekommen machen wir nur einen kurzen Abstecher zum Obersee für einen Blick auf den Röthbachfall, bevor wir von tollen Aussichten begleitet den Sagerecksteig hinaufsteigen. Dieser ist gut ausgeschildert, aber einer der unbeliebteren und anspruchsvolleren Steige hinauf zum Steinernen Meer. Nach dem steilen Anstieg erreichen wir den malerischen Grünsee. Ab hier noch eine weitere Steilstufe hinauf, bis wir das Kärlingerhaus auf dem breiteren Weg von der Saugasse erreichen. Dieses erste Übernachtungsziel liegt in schönen Almwiesen und am Funtensee, dem kältesten Ort Deutschlands. Ohne Gepäck und auf leichtem Weg können wir anschließend noch den tollen Aussichtsgipfel des Feldkogels erreichen. Die Etappe endet mit dem gleichen Weg zurück. 

Autorentipp

Sowohl Grünsee als auch Funtensee bieten sich an warmen Tagen für eine eiskalte Abkühlung an. Es sollte aber darauf geachtet werden, die kristallklaren Bergseen nicht mit Sonnencreme oder anderen Dingen zu verschmutzen.
Profilbild von Andi Radin
Autor
Andi Radin 
Aktualisierung: 06.02.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Feldkogel, 1.886 m
Tiefster Punkt
Salet, 604 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Im westlichen Steinernen Meer ist die Hüttendichte zwar relativ hoch, auf dem Karstplateau kommt man jedoch nicht allzu schnell voran. Die Rundfunkabdeckung ist außer in Gipfelhöhen schlecht. Von weglosen Abkürzungen ist aufgrund schwieriger Orientierung und tiefer Löcher allen nicht erfahrenen BergwanderInnen abzuraten. Besonders gefährlich ist es hier bei Unwetter und Nebel. 

Der Aufstieg über die Sagereckwand ist gut beschildert, aber steil und nordseitig. Bei Nässe muss besonders an den Holzleitern aufgepasst werden.

Weitere Infos und Links

Kärlingerhaus am Funtensee: 

https://kaerlingerhaus.de 

Königsseeschiffahrt mit Fahrplan:

https://www.seenschifffahrt.de/de/koenigssee

Wetterbericht Schönau a. Königssee: 

https://www.bergfex.de/sommer/schoenau-am-koenigssee/wetter/

Start

Schönau a. Königssee, Parkplatz/Haltestelle Königssee (607 m)
Koordinaten:
DD
47.591023, 12.987800
GMS
47°35'27.7"N 12°59'16.1"E
UTM
33T 348719 5272807
w3w 
///erneuerungen.erläuterte.perlen

Ziel

Kärlingerhaus

Wegbeschreibung

Von der Haltestelle aus können wir über den Ludwig-Ganghoferweg, vorbei an der trubeligen Einkaufsstraße und entlang der Seeklause, den Bootsanleger erreichen, von wo aus wir mit der Überfahrt nach Salet (604 m) starten. Hier folgen wir zuerst den breiten Wegen 492 und 424, über die wir den Obersee mit Blick auf den Röthbachfall erreichen. Unser Aufstieg erfolgt jedoch über den anspruchsvollen Sagerecksteig, weswegen wir wenige hundert Meter zurückgehen und dann links vom breiten Weg zum Anleger auf den Steig 422 abzweigen. Wir passieren die Saletalm und beginnen direkt danach den steilen Anstieg über eine oftmals feuchte Wand mit nicht zu unterschätzenden Holzleitern und kurzen, stahlseilgesicherten Abschnitten, dafür aber fantastischen Aussichten auf den Königs- und Obersee. Ab der aufgelassenen, aber noch freien Almfläche der Sagereggalm steigt der Weg nur noch leicht an und trifft kurze Zeit später auf den Pfad 416, der links von der Wasseralm kommt. Wir halten uns rechts in Richtung Kärlingerhaus und erreichen kurz darauf den Grünsee, zu dessen Ufer hier ein Trampelpfad hinab führt. Die Wege 416 und 422 hingegen führen ab hier wieder ansteigend über steile Karren und Holzleitern hinauf, was für diesen Tag den letzten großen Kraftakt bedeutet. Wenn in ebenerem Gelände ein Wegweiser und der breite Weg 410, der rechts von der Saugasse herführt, erreicht wird, ist das Kärlingerhaus nur noch 10 Minuten leichten Abstieg entfernt. Hiermit ist das Übernachtungsziel erreicht. Wer noch Lust und Energie hat, kann ohne Gepäck den knapp eineinhalbstündigen Ausflug zum leichtesten Aussichtsgipfel der Umgebung, dem Feldkogel (1.886 m), antreten. Hier führt der leichte Normalweg 423 am Funtensee entlang und biegt hinter der Teufelsmühle links ab. Der Aufstieg ist moderat und bald wird der mit einem kleinen Kreuz markierte Gipfel erreicht. Nach einer Pause mit Blick über den Königssee auf dem gleichen Weg zurück zum Kärlingerhaus (1.630 m).

Variante (KEIN GPS, siehe Alpenvereinsführer): Ab dem Grünsee könnten erfahrene Bergsteiger dem Feldkogelsteig folgen. Stellenweise wird hier Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad (ausgesetzt, stellenweise Eisenstifte) notwendig. Außerdem ist gute Orientierung wichtig, denn der Feldkogelsteig ist anfangs nicht markiert und nur schwer zu erkennen. Er verläuft sehr schwach ausgetreten an der steil zum Glunkerer aufragenden Felswand. An der aufgelassenen Grünseealm biegt der Pfad an einer Baumgruppe unterhalb des Feldkogels nach rechts ab. An der Wand erkennen wir an alten Markierungen und Eisenstifen, dass wir den richtigen Einstieg des Feldkogelsteigs erreicht haben. Nun ist es recht einfach dem Wegverlauf zu folgen, lediglich an einem wenige Meter breiten, feuchten Überhang müssen wir direkt entlang der Wand nach links oben aufsteigen (nach Eisenstiften suchen!) und dürfen nicht stattdessen einem Grasband nach rechts folgen. Das Ende des Steigs erreichen wir, wenn vor uns auf offen von Bäumen bewachsenen Grasflächen das Gelände wieder abfällt und wir einen knappen Blick auf Schottmalhorn und Schönfeldspitze erhaschen können. Hier halten wir uns rechts und gehen durch lichten Wald zum Feldkogel. Anschließend auf dem Normalweg 423 zum Kärlingerhaus.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Ab Berchtesgaden bzw. bereits ab Bad Reichenhall fahren die Buslinien 841 und 842 je stündlich zum Königssee. Die Haltestelle Königssee liegt direkt am Seegelände um am Ausgangspunkt der Bergtour.

Anfahrt

Berchtesgaden ist auf der A8, ab Bad Reichenhall oder aus Richtung Salzburg kommend bereits frühzeitig ausgeschildert. Ab Berchtesgaden der Ausschilderung des Königssees auf der B20 folgen. Hier mündet die B20 direkt in den großen Parkplatz

Parken

Es gibt einen sehr großen Parkplatz zwischen der Jennerbahn-Talstation und dem Seegelände Königssee, nahe dem Bootsanleger. Parken kostet 5€ am Tag.

Koordinaten

DD
47.591023, 12.987800
GMS
47°35'27.7"N 12°59'16.1"E
UTM
33T 348719 5272807
w3w 
///erneuerungen.erläuterte.perlen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Bernhard Kühnhauser: Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen, Rother Verlag, 2015, 612 Seiten, 26,90 Euro. ISBN: 9783763311279

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Bayrische Alpen: BY 21 Nationalpark Berchtesgaden. Ausgabe 2017, Maßstab 1:25.000. 

Alpenvereinskarte: AV 10/1 Steinernes Meer. Ausgabe 2013, Maßstab 1:25.000. 

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Klassische Ausrüstung für eine mehrtägige, alpine Hüttentour. Eine Alpenvereinskarte, entweder physisch oder in dieser App, ist aufgrund der nicht immer markierten Wege zu empfehlen.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,1 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.530 hm
Abstieg
500 hm
Höchster Punkt
1.886 hm
Tiefster Punkt
604 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Geheimtipp faunistische Highlights botanische Highlights geologische Highlights aussichtsreich ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B

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Karten und Wege
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