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Wildes Hinterbergl (3288 m) über Berglasferner

· 3 Bewertungen · Skitour · Stubaier Alpen
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ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Von der Hütte entlang des Alpeinerbachs in den Talschluss. Vor dem Aperen Turm (in Bildmitte) biegen wir nach rechts in das Berglastal.
    / Von der Hütte entlang des Alpeinerbachs in den Talschluss. Vor dem Aperen Turm (in Bildmitte) biegen wir nach rechts in das Berglastal.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Im Talschluss wird kurz der Blick auf den Berglasferner frei. Links der Apere Turm (2984 m), in der Mitte das Vordere Hinterbergl, rechts der Berglasspitz (3125 m).
    / Im Talschluss wird kurz der Blick auf den Berglasferner frei. Links der Apere Turm (2984 m), in der Mitte das Vordere Hinterbergl, rechts der Berglasspitz (3125 m).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Die alte Seitenmoräne, sie markiert den letzten Gletscherhochstand um 1850, leitet uns ...
    / Die alte Seitenmoräne, sie markiert den letzten Gletscherhochstand um 1850, leitet uns ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • ...direkt zum Beginn des Berglasferners.
    / ...direkt zum Beginn des Berglasferners.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Kurz vor Erreichen des Gletschers.
    / Kurz vor Erreichen des Gletschers.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Kurze Pause beim Aufstieg am Seil über den Berglasferner. Hinten der Berglasspitz.
    / Kurze Pause beim Aufstieg am Seil über den Berglasferner. Hinten der Berglasspitz.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Der offene Gletscherbruch auf ca. 3060 m, dahinter die Felsspitzen des Vorderen Wilden Turms (3154 m).
    / Der offene Gletscherbruch auf ca. 3060 m, dahinter die Felsspitzen des Vorderen Wilden Turms (3154 m).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Auf ca. 3100 m erreichen wir den weitläufigen Gletscherboden des Berglasferners. Hinten der Vordere Wilde Turm (33177 m) rechts die Turmscharte. Dahinter links die Östliche Seespitze, rechts die Ruderhofspitze (3473 m).
    / Auf ca. 3100 m erreichen wir den weitläufigen Gletscherboden des Berglasferners. Hinten der Vordere Wilde Turm (33177 m) rechts die Turmscharte. Dahinter links die Östliche Seespitze, rechts die Ruderhofspitze (3473 m).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Horizont ist der Gipfel des Wilden Hinterbergls mehr zu erahnen als zu sehen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Erst ganz zum Schluss beginnt sich der Gipfel abzuheben.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wenige Minuten vor dem Gipfel, hinten die Pyramide des Schrandele und rechts der mächtige Schrankogel (3432 m).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Gipfel des Wilden Hinterbergl (3288m). Ganz hinten links die Wildspitze.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abfahrt über den Berglasferner.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Möglichst viel Schwung mitnehmen ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... und man erreicht die Franz-Senn-Hütte ohne mühsames Schieben.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Zurück auf der Franz-Senn-Hütte. Ganz hinten, rechts der Fahne, kann man den oberen, flachen Teil des Berglasferners ausmachen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
2400 2700 3000 3300 3600 m km 2 4 6 8 10 12 Franz-Senn-Hütte Wildes Hinterbergl

Skitouren-Klassiker im Tourengebiet der Franz-Senn-Hütte.
mittel
12,6 km
6:30 h
1149 hm
1149 hm
Die häufiger begangene Route aufs Wilde Hinterbergl führt über den Verborgen-Berg-Ferner und die Turmscharte. Direkter und etwas extremer, was die Ernsthaftigkeit des Gletschers betrifft, ist der Anstieg über den Berglasferner. Der Berglasferner hat in der Szene den Ruf als "gefährlicher Gletscher" aufgrund von zwei tödlichen Unfallereignissen (1987, 1996), die großes mediales Aufsehen erregten. Aus Sicht der alpinen Unfallforschung ist dieser Ruf nicht haltbar und das Risikopotential am Berglasferner vergleichbar mit dem auf vielen anderen Ostalpengletschern.
outdooractive.com User
Autor
Michael Larcher 
Aktualisierung: 22.10.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Wildes Hinterbergl, 3288 m
Tiefster Punkt
Franz-Senn Hütte, 2145 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Autor empfiehlt für die Begehung des Berglasfernes die Mitnahme der Gletscherausrüstung und das Anlegen der Gurte (bereits in der Hütte, spätestens vor dem Gletscher). Der Austieg als Gletscherseilschaft wird nahe gelegt - der Verlust an Komfort ist minimal und man reduziert das (geringe) Spaltensturz-Risiko um ca. 50%.

Ausrüstung

Komplette Skitouren-Ausrüstung inklusive LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Zusätzlich Seil (50 m, Typ Halbseil), Hüftgurt, 3 Reepschnüre (Durchmesser 6 mm, Länge 1, 3, 3 m), 1 Eisschraube, Pickel (keine Steigeisen).

Weitere Infos und Links

Die häufiger begangene Route aufs Wilde Hinterbergl führt über den Verborgen-Berg-Ferner und die Turmscharte. Direkter und etwas extremer, was die Ernsthaftigkeit des Gletschers betrifft, ist der Anstieg über den Berglasferner.

Start

Franz-Senn-Hütte (2147 m) (2142 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.085081, 11.168014
UTM
32T 664559 5216899

Ziel

Franz-Senn-Hütte (2147 m)

Wegbeschreibung

Von der Franz-Senn-Hütte folgen wir dem Weg Nr. 131 entlang des Alpeinerbachs. Der ca. 2,3 km lange Weg durch das vom Gletscher geformte Hochtal ist unschwierig und verläuft, abgesehen von der kurzen Geländestufe - dem "Höllenrachen" - sehr flach in Richtung Talschluss. Dort halten wir uns rechts und steigen die Osthänge hinauf - in Richtung des Berglastals.

Auf ca. 2440 m wird das Gelände flacher und kurz wird der Blick auf den Berglasferner frei. Über die linke (südliche), sehr ausgeprägte Seitenmoräne steigen wir weiter, bis wir auf ca. 2700 m das untere Ende des Gletschers erreichen. Spätestens hier müssen die Gurte angelegt werden und die Entscheidung, ob seilfrei oder in Gletscherseilschaft aufgestiegen wird, ist zu treffen.

Der Aufstieg über den Gletscher erfolgt bis auf eine Höhe von ca. 2850 im linken (südlichen) Teil, ab dieser Höhe ungefähr in der Mitte des Ferners. Ab 3000 m wird der Gletscher deutlich flacher, man erreicht den sehr weitläufigen oberen Gletscherboden des Berglasferners. Man wendet sich hier in einem weiten Rechtsbogen nach Nordwesten, Richtung Gipfel. Der Gipfel des Wilden Hinterbergls zeigt sich bis zuletzt nur sehr "zaghaft" und gewinnt erst auf den letzten Metern an Ausprägung.

Abfahrt: Wenn die Verhältnisse beim Aufstieg nichts anderes nahe legen, ist die (seilfreie) Abfahrt über den Beglasferner die schönste Variante. Eine andere Abfahrtsmöglichkeit besteht über den wesentlich spaltenärmeren Turmferner. Eine driitte Option ist schließlich die Abfahrt über den Verborgen-Berg-Ferner. Dazu muss man allerdings über die Turmscharte ca. 50 Höhenmeter absteigen (Klettergelände UIAA 2+, mit Fixseil ausgestattet).

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Innsbruck bis Neustift (Milders, Haltestelle Rosengarten): Fahrplanauskunft

Weiter zu Fuß oder mittels Taxi in das Oberbergtal bis Seduck (1472 m).

Anfahrt

Auf der A 13 Brennerautobahn bis Ausfahrt Stubaital, weiter bis Neustift, Ortsteil Milders. Von hier in das Oberbergtal bis Seduck (1472 m).

Parken

Mehrere Parkbuchten (gebührenfrei) in Seduck vor und nach der Brücke.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(3)
Pavel Krejzek
24.03.2018 · Community
Samstag, 24. März 2018, 19:35 Uhr
Foto: Pavel Krejzek, Community
Samstag, 24. März 2018, 19:36 Uhr
Foto: Pavel Krejzek, Community
Samstag, 24. März 2018, 19:37 Uhr
Foto: Pavel Krejzek, Community
Samstag, 24. März 2018, 19:38 Uhr
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Georg Rothwangl 
Blick zurück zur Franz-Senn-Hütte
Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
Pause auf ca. 3.100 m.
Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
Abfahrt unterhalb des Berglasferners
Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
walter hofmann
23.03.2014 · Community
Gemacht am 28.02.2014
Blick zur Turmscharte
Foto: walter hofmann, eigen
Anstieg über Verborgen-Berg-Ferner zur Turmscharte
Foto: walter hofmann, eigen
in der Turmscharte, mit Seil versichert
Foto: walter hofmann, Community

Fotos von anderen

+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,6 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
1149 hm
Abstieg
1149 hm
aussichtsreich Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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Kein aktueller Lawinenlagebericht verfügbar

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