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Bergtour empfohlene Tour

Wildes Fräulein und Jägerkamp

· 5 Bewertungen · Bergtour · Tegernsee-Schliersee
Profilbild von Johannes Renfordt
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Johannes Renfordt 
  • Ein erster Rückblick zum Spitzingsee
    / Ein erster Rückblick zum Spitzingsee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Weidezaun erleichtert die Orientierung im weglosen Aufstieg zum Wilden Fräulein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am kleinen Gipfelkreuz des Wilden Fräuleins
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick zu Rauhkopf, Miesing und Rotwand
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am Gipfelgrat des Wilden Fräuleins
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick zum Jägerkamp
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Ein erster Blick zum Schliersee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Jägerkamp, Wendelstein und Aiplspitz
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick über den Gipfelkamm des Jägerkamps nach Westen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Breitenstein, Wendelstein und Aiplspitz vom Jägerkamp
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick über die Valepp nach Süden
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  • / Rückblick zum Jägerkamp
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Aiplspitz wird nur passiert
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  • / Am Rauhkopf
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick vom Rauhkopf über die Tour
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Einsamkeit unter dem Taubenstein Dank einer Revision der Taubensteinbahn
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 1800 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 900 8 6 4 2 km
Rundtour über die Schönfeldhütte
mittel
Strecke 9 km
4:00 h
780 hm
780 hm

Rund um den Spitzingsee sind die Bergziele allesamt wohlbekannt, sollte man meinen. Und doch fristet das Wilde Fräulein ein ruhiges und ziemlich unbekanntes Dasein. Das dürfte vor allem an dem weglosen Zustieg liegen, der die Berggeher auf dem Weg zur Schönfeldhütte achtlos an diesem wunderschönen und überaus sonnigen Aussichtsgipfel vorbeigehen lässt. Gewissermaßen im Nebeneffekt gelangt man so recht einsam auf den vielbesuchten Jägerkamp, zu dem die meisten über die Obere Schönfeldalm aufsteigen.

Vom Spitzingsattel ausgehend geht es zuerst in Richtung Schönfeldhütte. Noch bevor diese erreicht wird, geht es weglos links hinauf zum Wilden Fräulein. Von dessen durchaus wildem Grat geht es hinab in einen Sattel, bevor der einsame Anstieg zum Jägerkamp beginnt. Dieser wird durch viele Latschen erreicht und bietet viel Platz für eine aussichtsreiche Pause. In östlicher Richtung geht es dann am Benzingspitz vorbei zur Schnittlauchmoosalm. Von dort sind es nur noch wenige Meter hinab in einen Sattel, hinter dem der etwas mühsame Aufstieg zum Rauhkopf wartet. Der Ausblick auf Miesing und Rotwand entschädigt jedoch für die Mühen. Schließlich geht es auf der anderen Seite hinab und bis zur Schönfeldhütte, die mit einer Einkehr lockt. Auf bekannten Wegen wird sodann der Ausgangspunkt am Spitzingsattel wieder erreicht.

Autorentipp

Die Tour kann mit einem Abstecher zu Benzingspitz und Taubenstein leicht erweitert werden!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Jägerkamp, 1.746 m
Tiefster Punkt
Spitzingsattel, 1.125 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Beim Aufstieg zum Wilden Fräulein ist zu beachten:

  • der Abschnitt ist weglos, im oberen Teil existieren zumindest einige Steigspuren, die mit etwas Gespür gefunden werden können
  • der hier gezeigte Aufstiegsweg ist eine ungefähre Näherung, die freihändig eingezeichnet worden ist - unbedingt nach den Verhältnissen vor Ort richten!
  • zur rechten Seite gibt es eine sehr steile Abbruchkante: vor allem bei Schnee ist diese auf Grund der Verwechtungsgefahr unbedingt zu vermeiden!

Start

Bushaltestelle Spitzingsattel (1.126 m)
Koordinaten:
DD
47.672224, 11.886228
GMS
47°40'20.0"N 11°53'10.4"E
UTM
32T 716651 5283906
w3w 
///zehnmal.reise.brunnen

Ziel

Bushaltestelle Spitzingsattel

Wegbeschreibung

Am Spitzingsattel beginnt die Tour direkt am Parkplatz. Dem Wegweiser zur Schönfeldhütte folgend führt der Weg über die Wiese bergan in Kehren in den Wald. Gemächlich bergan führt der Weg weiter bis zu einer Gabelung, sobald der Wald verlassen wird. Hier dem oberen, linken Weg zuwenden, der nach kurzer Zeit die Schönfeldhütte erreichen wird. Doch kurz vor der Hütte auf der freien Fläche beginnt der weglose Abschnitt zum Wilden Fräulein: spätestens an der einsamen Baumgruppe links des Weges die Wiese steil hochsteigen. Ein erster Orientierungspunkt ist eine Gruppe von drei, vier kleineren Bäumen, die sich um einen kleinen Felsbrocken drängen. Weiter aufsteigend und an einem größeren Fels vorbei kommt dann bald zur rechten Seite ein Weidezaun (bzw. im Winter ein Schneefangzaun) in Sicht; dieser bietet eine gewisse Orientierungsmöglichkeit. Immer weiter in gleicher Richtung ansteigend auf den höchsten Punkt zuhaltend werden nach einem kleinen Geländeabsatz mit etwas Gespür leichte Steigspuren erreicht. Auf diesen geht es dann in einem letzten steilen Aufschwung hinauf zum Gipfelkreuz des Wilden Fräuleins.

Auf der anderen Seite des auf einem gratartigen Felsenkamms stehenden Gipfelkreuzes setzt sich ein schmaler Pfad fort, der steil hinab in einen Sattel führt. Jenseits dessen geht es dann ebenso steil zumeist durch gut zu passierende Latschengassen wieder bergauf. Der Steig orientiert sich dabei am Grat und bietet so immer wieder schönen Ausblicke zur rechten Seite. Schließlich wird der höchste Punkt des Jägerkamps erreicht, der fast unbemerkt überschritten wird. Hier wendet sich der Steig ein wenig nach rechts und führt nun recht flach und nur noch durch zumeist niedrige Latschen hinüber zum Gipfelkreuz des Jägerkamps.

Nach der wohlverdienten Pause mit schönen Ausblicken sowohl ins Voralpengebiet als auch in die umliegenden Gebirgsgruppen und zum Alpenhauptkamm setzt sich die Tour in östlicher Richtung fort. Der leichte Abstiegsweg passiert dabei die grasige Flanke des Benzingspitz, der einen Abstecher durch Latschengassen zumindest für Gipfelsammler wert ist. Die Abzweigung zur Schönfeldhütte in der Folge ignorierend gelangt man zu einer Viererkreuzung. Dort geradeaus in Richtung Rauhkopf und Taubensteinbergbahn weitergehend wird absteigend die Schnittlauchmoosalm passiert. Hinter dieser geht es noch einige Meter weiter hinab in einen Sattel, von dem aus der Rauhkopf etwas mühevoll und steil errreicht wird. Dieser felsige Gipfel wird oft besucht: die nahe Bergbahn bringt viele Gipfelaspiranten mühelos hinauf.

In gleicher, südlicher Richtung weitergehend geht es durch Wald hinab zur Bergstation der Taubensteinbahn. Noch vor dieser zweigt nach rechts ein Steig ab, der in Richtung Schönfeldhütte führt. Durch einen fast schon verwunschen wirkenden Wald wird ein Forstweg erreicht, auf dem es weiter abwärts geht. Am Rauhkopflift wird die asphaltierte Straße erreicht, die sich nach rechts zur Schönfeldhütte hinaufzieht. Nach der verdienten Einkehr geht es auf einem Steig weiter zum Spitzingsattel und bald schon ist der Abzweigpunkt vom Hinweg erreicht. Auf nun wohlbekannten Wegen wird schon bald der Ausgangspunkt erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Die Bayerische Oberlandbahn fährt stündlich von München nach Fischhausen-Neuhaus. Dort besteht direkter Anschluß zum Bus 9562 ins Spitzingseegebiet bis zur Haltestelle Spitzingsattel.

Die Rückfahrt erfolgt auf dem gleichen Weg zurück. Auch in dieser Richtung ist der Anschluss in Fischhausen-Neuhaus sehr gut.

Anfahrt

Von der A8, Anschlußstelle Weyarn, nach Miesbach. Dort weiter über die B307 nach Schliersee und Neuhaus. Hinter dem Ortsausgang führt rechts die Spitzingstraße den Berg hinauf bis zum Spitzingsattel.

Alternativ von der A93, Anschlußstelle Brannenburg, kommend über das Sudelfeld nach Bayrischzell und weiter bis kurz vor Neuhaus. Weiter wie zuvor.

Parken

Am Spitzingsattel stehen bewirtschaftete Parkplätze zur Verfügung (2015: 4 € pro Tag). Sofern diese alle belegt sein sollten, gibt es weitere Parkmöglichkeiten am Spitzingsee, bspw. an der Talstation der Taubensteinbahn.

Koordinaten

DD
47.672224, 11.886228
GMS
47°40'20.0"N 11°53'10.4"E
UTM
32T 716651 5283906
w3w 
///zehnmal.reise.brunnen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

In seinem sehr empfehlenswertem Buch "Vergessene Pfade in den Bayerischen Hausbergen" (ISBN 978-3-7654-5455-4) gibt Joachim Burghardt noch weitere Anregungen, auf stillen Pfaden den so beliebten Jägerkamp und seine Umgebung zu erkunden.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte BY15 Mangfallgebirge Mitte - Spitzingsee, Rotwand

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Gutes, für wegloses Gelände geeignetes Schuhwerk ist eine Grundvoraussetzung für diese Tour. Je nach Geschmack sind ggf. Stöcke hilfreich.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,8
(5)
Franziska Hollmann
04.10.2021 · Community
Sehr coole Wanderung, mein Highlight der Tour war wilde Fräulein. Habe dort oben meine Pause gemacht und war die ganze Zeit über komplett allein. Die Karte und die Beschreibung waren Gold wert um den kleinen Pfad nach oben zu finden. Finde die Zeitangabe nicht ganz passend. Habe den Rauhkopf ausgelassen und insgesamt 3 Stunden (reine Aktivitätszeit) gebraucht. Denke, es wären mit Rauhkopf sicherlich 4,5 Std oder sogar länger geworden und ich gehöre eher zu den schnellen Wanderinnen.
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Foto: Franziska Hollmann, Community
Markus Schöfbeck 
28.08.2019 · Community
Super Tour, aber die Zeitangabe ist etwas verwirrend, da 4 Std. sehr ambitioniert sind... aber auf jeden Fall interessante Wege und schöne Aussichten... nicht einfaches Schotterwegwandern...
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Gemacht am 27.08.2019
Börni Biwak
08.11.2018 · Community
Schöne Tour, aber der Gipfel heißt nicht Wildes Fräulein, sondern Wilde Fräulein. In den Karten ist ein eindeutiger Plural eingetragen und ich kenne es auch nicht anders. Ganz gute Infos dazu findet man auch auf https://www.tourentipp.de/de/touren/Wilde-Fraeulein-Bergtour-Bayerische-Voralpen_1898.html Die Kollegen haben nämlich Recherchiert und beim Landesvermessungsamt nachgefragt....
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Bergtour - Herbstwanderung am Spitzingsee | tourentipp.de
Video: tourentipp_com Bergtouren Skitouren
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Bergtour - Herbstwanderung am Spitzingsee | tourentipp.de

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
780 hm
Abstieg
780 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
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