Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Wiesbadener Hütte - Dreiländerspitze - Jamtalhütte
Tour hierher planen Tour kopieren
Skitourempfohlene Tour

Wiesbadener Hütte - Dreiländerspitze - Jamtalhütte

Skitour · Silvretta
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Start bei der Wiesbadenerhütte, ganz hinten die Kleinen Egghörner und die Kl. Schattenspitze, unten das Ochsental.
    / Start bei der Wiesbadenerhütte, ganz hinten die Kleinen Egghörner und die Kl. Schattenspitze, unten das Ochsental.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • Vorbei an den Felsen des Vermuntkopfes. Mächtig - der Piz Buin. Links davon Vermuntpass, Piz Mon und Piz Jeremias.
    / Vorbei an den Felsen des Vermuntkopfes. Mächtig - der Piz Buin. Links davon Vermuntpass, Piz Mon und Piz Jeremias.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Dreiländerspitze wird sichtbar. Links der Ombrometer (Niederschlagsmesser) auf 2670 m.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der Geländestruktur angepasst, unschwierig Richtung Gipfel. Die Obere Ochsenscharte, unser Übergang ins Jamtal wird allmählich sichtbar.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Vermuntgletscher, vor dem Steilhang zum Skidepot.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Ochsenscharte lassen wir vorerst links liegen, bei der Abfahrt queren wir gleich unterhalb des Felsvorsprungs Richtung Scharte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Im Steilhang vor dem Grat können Harscheisen nützlich sein.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Skidepot hinauf auf den Gratrücken.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Grat - zuerst noch Gehgelände, dann ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... leichtes Klettergelände (UIAA 2).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Dann wieder Gehgelände - aber ausgesetzt - bis zum Vorgipfel.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Vorgipfel sieht des letzte Gratstück besonders eindrucksvoll aus.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick vom Gipfelkreuz zurück zum Vorgipfel.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Zuerst muss vom Vorgipfel einige Meter abgeklettert werden.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die letzten Meter vor dem Gipfel (UIAA 2+). Massive Felsblöcke und -zacken bieten gute Möglichkeiten für mobile Zwischensicherungen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wenig Platz bietet der Gipfel der Dreiländerspitze.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abfahrt über den Gipfelhang und ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... Querung Richtung ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... Obere Ochsenscharte. Im Hintergrund rechts das Fluchthorn.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die meistens stark überwechtete Ochsenscharte. Mit Steigeisen und Skiern am Rucksack abklettern kann notwendig sein.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abfahrt über den Jamtalferner in den Talgrund.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Weite, plane Flächen sind typisch für die Abfahrt über den Jamtalferner.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Gruppenbild mit Dame (Elisabeth). Hinten rechts gut erkennbar der Übergang über die Ochsenscharte. Dominant: die Vordere Jamspitze.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Möglichst viel Schwung mitnehmen für den langen Weg talauswärts. In der Bildmitte die Jamtalhütte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Auf dem Weg zur Jamtalhütte. Hinten das Gamshorn.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Gedenktafeln in Hüttennähe. An Lawinendramen ist das Jamtal reich.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Schneestangen weisen den besten Weg. Sie sollen auch die Querung des Steilhanges vor der Hütte vermeiden helfen (neun Menschen starben dort 1999 in einer Lawine).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick zurück von der Jamtalhütte auf die Jamspitzen und Dreiländerspitze (ganz hinten, rechts). Auch die Ochsenscharte ist sichtbar und beinahe die gesamte Abfahrt.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
m 3500 3000 2500 2000 8 6 4 2 km Obere Ochsenscharte 2995 m Wiesbadener Hütte Jamtalhütte
Tirol, Vorarlberg, Graubünden - drei Länder treffen sich auf diesem ebenso berühmten wie ausgesetzten Silvrettagipfel.
mittel
Strecke 9,1 km
5:00 h
830 hm
1.080 hm
3.197 hm
2.165 hm

Die Wiesbadenerhütte ist der ideale Ausgangspunkt für die Besteigung der Dreiländerspitze - die Route darf somit zu Recht als "Normalanstieg" bezeichnet werden. Die Tour ist für eine Hochtour kurz - dennoch: Schwindelfreiheit und Klettererfahrung erfordert die Besteigung allemal und für wenig Erfahrene ist Seilsicherung unbedingt erforderlich. Die Bekanntheit des Gipfels macht es zudem wahrscheinlich, dass man nicht alleine ist. Rücksichtnahme und gute Kommunikation sind notwendig, um nicht zusätzliche Risiken zu schaffen.

Wir verbinden die Gipfelbesteigung mit dem Wechsel von der Wiesbadenerhütte zur Jamtalhütte über die Obere Ochsenscharte.

Profilbild von Michael Larcher
Autor
Michael Larcher 
Aktualisierung: 17.04.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Dreiländerspitze, 3.197 m
Tiefster Punkt
Jamtalhütte, 2.165 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeiten

Wiesbadener Hütte
Jamtalhütte

Sicherheitshinweise

Das letzte Stück Felsgrat (ca. 30 m) hinüber zum Gipfelkreuz (2 Bohrhaken) kann zusätzlich mit Schlingen über Felsköpfe gut abgesichert werden. So können Pendelstürze verhindert werden. 

Weitere Infos und Links

Diese Tour war Teil unserer Silvretta-Runde 2022: Tag 1: Ischgl - Piz Val Gronda - Heidelbergerhütte. Tag 2: Südliches Fluchthorn - Jamtalhütte. Tag 3: Vodere Jamspitze - Hintere Jamspitze - Tuoi-Hütte. Tag 4: Piz Buin - Silvrettahorn - Wiesbadenerhütte. Tag 5: Dreiländerspitze - Jamtalhütte - Galtür.

Start

Wiesbadenerhütte (2.434 m)
Koordinaten:
DD
46.867917, 10.116094
GMS
46°52'04.5"N 10°06'57.9"E
UTM
32T 585060 5191091
w3w 
///spazieren.kette.ablenkung

Ziel

Jamtalhütte

Wegbeschreibung

Aufstieg: Von der Wiesbadenerhütte in südöstlicher Richtung, vorbei an der kleinen Zollhütte, leicht ansteigend aufwärts. Hinter dem Vermuntkopf öffnet sich nach Osten das weite Becken des Vermuntgletschers. Die markante Gipfelpyramide der Dreiländerspitze wird sichtbar und gibt die weitere Richtung klar vor. Das Gelände - noch vor nicht allzu langer Zeit vom Gletscher bedeckt - ist noch wenig steil und übersichtlich strukturiert. Am weithin sichtbaren Ombrometer (Regenmesser) geht es links vorbei. Auf 2700 m wird es kurz ganz flach, ein Tälchen bietet sich als Weiterweg an, es wird allmählich steiler. Zwischen 2800 und 2900 m betreten wir den inzwischen stark geschrumpften Vermuntgletscher.

Die Obere Ochsenscharte lassen wir links liegen und steigen den nach oben hin steiler werdenden Gletscherhang in Spitzkehren an (Harscheisen?!). Oben, unter den Felsen des Gipfelgrates, ziehen wir ganz nach rechts hinaus, um dann möglichst tief auf den Gipfelgrat zu gelangen. Knapp unter dem Grat machen wir das Skidepot. 

Vom Skidepot geradlinig empor zu den Felsen und auf den Grat. Direkt am Grat zuerst noch unschwierig aufwärts, dann links in der Nordseite in leichter Kletterei (UIAA 2) aufwärts, bis man wieder auf den Grat kommt (Bohrhaken). Wieder direkt am Grat aufwärts (Bohrhaken), dann rechts in der Südseite in einfachem aber absturzgefährdetem (!) Gelände aufwärts bis zum Vorgipfel (großer Felsblock).

Wir klettern rechts, auf der Westseite des Felsens querend (Bohrhaken) und zuletzt absteigend in die kleine Scharte zwischen dem Vorgipfel und dem letzten Gratstück zum Hauptgipfel. Nun bietet sich auf der Ostseite eine schmale Felsrampe an, an deren Ende man wieder auf die Gratschneide klettert. Nun über die Gratschneide auf die Westseite des Grates und dort in querender bzw. nach rechts ansteigender Kletterei (UIAA 2+) zum Gipfelkreuz.

Abstieg: Wie Aufstieg, zurück zum Skidepot.

Abfahrt: Vom Skidepot den Steilhang hinab. Unter dem markanten Felssporn (ca. 3000 m) nach rechts queren und in kurzer Abfahrt zur Oberen Ochsenscharte. Von der Scharte bricht es sehr steil zum Jamtalferner ab. Zudem ist die Ochsenscharte nach Osten hin, also Richtung Jamtalferner, fast immer stark überwechtet. Doch die Steilstufe ist von geringer Höhe - ca. 10 Hm, dann nach unten auslaufend. Je nach konkreten Verthältnissen kann man entweder mit den Skiern abfahren oder man muss mit Steigeisen und Pickel und den Skiern am Rucksack abklettern.

Bei der Abfahrt am Jamtalferner halten wir uns im oberen Teil (bis. ca. 2700 m) orografisch links, angelehnt an die Hänge des Ochsenkopfes. Die Abfahrt weist keine besonderen Schwierigkeiten und auch keine extremen Steilhänge auf. Unten im Jamtal dem Bach- bzw. Talverlauf folgen, zuletzt den Schneestangen. Nach einem kurzen Aufstieg - ca. 50 Hm - erreichen wir die Jamtalhütte.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Bahnhof Landeck-Zams. Weiter mit dem Regionalbus 260 nach Galtür Wirl/Birkhahnbahn. Fahrplan

Anfahrt

Anfahrt Galtür/Wirl: Auf der A12 Inntalautobahn bis Landeck, weiter auf der S16 Arlberg Schnellstraße bis Ausfahrt Pians/Paznaun/Ischgl. Weiter auf der Silvrettastraße nach Galtür, Kurz vor dem Ortszentrum, direkt vor einer Brücke, links zu den Parkplätzen nähe dem Freizeitzentrum. Mit dem Skibus (15 min Takt) nach Wirl zum Ausgangspunkt.

Zustieg Wiesbadenerhütte: Über einen gespurten und präparierten Weg in ca. 2 Stunden zur Bielerhöhe (2000 m). An der Ostseite  des Stausees entlang, dann weiter Richtung SSO durch das Ochsental zuerst flach, dann über eine steilere Hangstufe in Richtung Vermuntscharte. Die Hütte (2430 m) liegt am linken Hang (im Aufstiegssinn, ostseitig) unterhalb des Vermuntkopfes. Variante: Zustieg ab Bielerhöhe durch das Bieltal und Bieltaljoch (2740 m), dann zur Hütte abfahren (3 h).

Parken

Parkplatz nahe dem Freizeitzentrum in Galtür - gebührenpflichtig!

Koordinaten

DD
46.867917, 10.116094
GMS
46°52'04.5"N 10°06'57.9"E
UTM
32T 585060 5191091
w3w 
///spazieren.kette.ablenkung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Skitourenausrüstung inkl. Notfallausrüstung (LVS, Schaufel, Sonde, Mobiltelefon, Erste-Hilfe, Biwaksack).

Hochtourenausrüstung inkl. Gurt, Seil, Karabiner, Bandschlingen, Reepschnüre, Steigeisen, Gletscherpickel. 

 


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,1 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
830 hm
Abstieg
1.080 hm
Höchster Punkt
3.197 hm
Tiefster Punkt
2.165 hm
Von A nach B Etappentour aussichtsreich Gipfel-Tour Skihochtour freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.