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Wiedemerkopf - Das Faltengesicht am Luitpoldhaus

Radfahren · Allgäu
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  • 150.TIF
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 13,9 km
7:45 h
1.133 hm
1.133 hm
2.152 hm
1.059 hm
Die Tafel Richtung Luitpoldhaus zeigt am Giebelhaus den Kurs zu der charaktervollen Dolomitburg nahe des Hochvogels. Nach der Obertalbachbrücke verlassen wir das Sträßchen Richtung Bärgün- dele. Hinter der benachbarten Alphütte überwindet ein Steig einen kleinen Weidehang. Bald geht’s unbeschwert durch lockeren Misch- wald an der Nord ostflanke des Giebels entlang. Wieder auf dem nun schmäleren Alpweg mit einer Serpentine wandern wir meist über Weiden. Auf der Kar schwel le zwischen Fuchskarspitze und Wiedemerkopf erkennt man das Luitpoldhaus. Nach der Materialseil- bahn ziert eine 2000jäh rige Eibe den Wegesrand. Noch vor der Pointhütte ist das Schild "Alpe Bärgündle" zu beachten. Ein überwiegend flacher Ziehweg quert auf einer Holzbrücke den Stierbach. Im Talschluss fesselt der kecke Schneck. Auf Eisenstegen werden zwei weitere Bäche gequert, bevor die Untere Bärgündelealpe zur Rast lädt. Der ab und an felsige Steig an einem Wasserfall vorbei durch die Krummholzzone und über die Weiden der Oberen Bärgündelealpe weist nur kurze stärkere Steigungen auf. Stege überbrücken zwei Sturzbäche. Nach dem Absolvieren eines Geröllhatschers am Fuß des Wiedemers kommen wir zum Prinz-Luitpold-Haus. In einer kleinen Seemulde kann man das skurrile Faltengesicht des Gipfelziels recht eindrucksvoll bewundern. Das Schild "Kempter Hütte" verlangt wenig unterhalb des Hauses eine kurzzeitig steinschlaggefährdete Querung am Rand der Geröllhalde. An der anschließenden Gabelung folgen wir dem oberen Grassteig zum Einstieg in die Felsen. Die pfiffige, gelegentlich ausgesetzte und durch alte Drahtseile gesicherte Route über die Nordwestflanke weist nur sparsame, verblasste Markierungen auf. Steile Aufschwünge und schuttbedeckte Passagen beinhalten einfache Kletterstellen (I) in manchmal brüchigem Fels. Der Wiedemerkopf ist kein ausgeprägter Gipfel, sondern nur ein Vorsprung des zerhackten Kammes, den der Kreuzkopf nach Norden entsendet.
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