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Westweg: Schwarzwald vom Mummelsee nach Pforzheim

Mountainbike · Schwarzwald
Profilbild von Dirk Neubauer
Verantwortlich für diesen Inhalt
Dirk Neubauer 
  • Mountainbike-tour im Schwarzwald: Westweg: Schwarzwald vom Mummelsee nach Pforzheim
    / Mountainbike-tour im Schwarzwald: Westweg: Schwarzwald vom Mummelsee nach Pforzheim
    Video: Outdooractive
  • / Mummelsee (Okt. 2018)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / 1050 Meter Marke (Okt. 2018)
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  • / 1150 Meter Marke (Okt. 2018)
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  • / Hornisgrindeturm (Okt. 2018)
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  • / auf der Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / auf der Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / auf der Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / Bismarckturm Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / auf der Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / Blick ins Rheintal (Okt. 2018)
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  • / auf der Hornisgrinde (Okt. 2018)
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  • / Wegweiser in Sand (Okt. 2018)
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  • / Friedrichturm auf Badener Höhe (Okt. 2018)
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  • / Wegweiser am Herrenwieser Sattel (Okt. 2018)
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  • / Panoramablick (Okt. 2018)
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  • / am Badener Sattel (Okt. 2018)
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  • / Brückenreste am Seebach (Okt. 2018)
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  • / Schwarzenbachtalsperre (Okt. 2018)
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  • / Wegscheidhütte (Okt. 2018)
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  • / Murgtalbrücke (Okt. 2018)
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  • / Murgtaltor (Okt. 2018)
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  • / Johanneskirche Forbach (Okt. 2018)
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  • / Heuhüttental (Okt. 2018)
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  • / Legendenstein (Okt. 2018)
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  • / Latschigfelsen (Okt. 2018)
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  • / Blick ins Murgtal (Okt. 2018)
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  • / Wegweiser an der Prinzenhütte (Okt. 2018)
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  • / Hohlohturm (Okt. 2018)
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  • / Wegweiser am Hohlohturm (Okt. 2018)
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  • / Grenzstein am Kammweg (Okt. 2018)
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  • / nahe des Lerchensteins (Okt. 2018)
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  • / Wegweiser am Weithäuslesplatz (Okt. 2018)
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  • / Großer Volzemer Stein (Okt. 2018)
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  • / Schloss Neuenbürg (Okt. 2018)
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  • / Nagold in Pforzheim (Okt. 2018)
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  • / Goldene Pforte Pforzheim (Okt. 2018)
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  • / Herz-Jesu-Kirche Pforzheim (Okt. 2018)
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m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 70 60 50 40 30 20 10 km
Mit dem Rad auf dem E 1 vom Bodensee nach Meckenheim.
schwer
77 km
6:45 h
1.938 hm
2.685 hm

Der Schwarzwald-Hauptkamm ruft! Das Klima wird spürbar rauer, die Berge steiler und die Wege knorriger. Auf der Etappe werden die typischen Landschaften des Nordschwarzwaldes: rauschende Nadelwälder, großartige Aussichten, moorige Bergkuppen und tief eingeschnittene Flusstäler erfahren.

Der Weg über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgen wir im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs.

Am Zusammenfluss der drei Schwarzwaldflüsse Enz, Nagold und Würm liegt die „Goldstadt“ Pforzheim. Die einstige Residenz Badischer Markgrafen und Geburtsort des Humanisten Johannes Reuchlin ist heute das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie. Am Kupferhammer beginnen die drei bekanntesten Höhenwanderwege des Schwarzwalds, der West-, der Mittel- und der Ostweg.

Autorentipp

Mummelsee, Hornisgrinde (Bismarckturm, Hochmoor, Hornisgrindeturm), Ochsenstall, Kapelle Sand, Naturfreundehaus Badener Höhe, Herrenwieser Sattel, Badener Sattel, Seebach, Schwarzenbach-Talsperre, Forbach (Murgtalbrücke, Johanneskirche, Murgtaltor), Kauersbachtal, Latschigfelsen, Hohlohturm, Alte Weinstraße, Lerchenkopf, Wasserturm Dobel, Großer Volzemer Stein, Dreimarkstein, Schwanner Warte, Enztal, Neuenbürg (Schloss, Georgskirche), Nagold, Pforzheim (Marktplatz, Goldene Pforte).

Es gibt unterwegs Versorgungsmöglichkeiten am Mummelsee, im Ochsenstall, in Unterstmatt, Hundseck, Sand, an der Badener Höhe, in Forbach, Gausbach, Dobel, Neuenbürg und Pforzheim.

In Pforzheim gibt es diverse Übernachtungsmöglichkeiten.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hornisgrinde, 1.166 m
Tiefster Punkt
Pforzheim (Enz), 250 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Weg ist auf etwa 20 km befestigt. Die restlichen 55 km fährt man auf unbefestigten Wald-, Ufer- und Feldwegen bzw. Pfaden.

Start

Mummelsee (1.026 m)
Koordinaten:
DG
48.596765, 8.201496
GMS
48°35'48.4"N 8°12'05.4"E
UTM
32U 441125 5382939
w3w 
///geöffneten.ruhe.empfindlicher

Ziel

Pforzheim, Hbf

Wegbeschreibung

Ich rolle um das Hotel am Mummelsee herum und suche den Einstiegspunkt für die heutige Etappe. An der Zufahrtsstraße zur Hornisgrinde werde ich fündig. Hier zweigt direkt ein vorerst gut aussehender Weg ab, der nun direkt auf die 1166 m hohe Hornisgrinde führen soll. Da ich bei eventuell steinigem und steilem Verlauf nicht ins Schieben kommen möchte, verfolge ich lieber die Zufahrtsstraße auf den höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes, auch meines höchsten Punktes des heutigen Tages. Auf dieser Straße kann ich hoffentlich die ganze Zeit in Bewegung bleiben. Langsam stiefele ich also auf Asphalt hinauf. In regelmäßigen Abständen sind die Höhenmeter auf den Asphalt gepinselt. Kurz nach dem Start rolle ich so über die 1050 Meter-Linie.

Etwa auf der Hälfte des Wegs passiere ich eine Haarnadelkurve. Hier weist ein Wanderwegweiser auch zum Seibelseckle, welches ich gestern in der Dunkelheit passiert hatte. Nun fällt mir auch ein, dass ich ein weiteres Westwegportal verpasst habe: das Mummelseetor. Vielleicht hätte ich unten am See nur genauer schauen müssen, aber nun ist es zu spät. Ich kann jetzt kaum noch die Wasseroberfläche des Sees erkennen, Geräusche von dort unten dringen nicht mehr hier hinauf. Schließlich passiere ich kurz vor dem Gipfelturm die 1150 Meter-Linie. Der alte feldsteinerne Hornisgrindeturm des Schwarzwaldvereins liegt im Nebel vor mir, ein Aufstieg lohnt derzeit definitiv nicht. Nun tauchen auch die ersten Westwegrauten auf und auf einem schmalen Asphaltband fahre ich nun nordwärts in den dichten Nebel des Hochplateaus. Eine mystische, kalte und karge Moorlandschaft liegt vor mir, Binsengras, Heidekraut und knorrige Bäume prägen das Bild. Eine bessere Aura könnte ich mir hier oben gar nicht wünschen, so erlebe ich doch noch ausgiebig die Grindenlandschaft des Nordschwarzwaldes.

Schließlich wechsle ich am kleinen feldsteinernen Bismarckturm, an der höchsten Stelle des Plateaus, auf einen mit großen Granitplatten ausgelegten Pfad. Infotafeln informieren den wissensdurstigen Wandersmann über die Grindenlandschaft hier oben. Ich holpere über die Steine durch die märchenhafte Atmosphäre. Schließlich entwickelt sich der Weg zu einem recht schmalen steinernen Pfad direkt an der Hangkante. Windräder tauchen abrupt aus den Nebelschwaden auf. Deren Geräusche vernehme ich nur gedämpft. Dann stehe ich auch gleich am Funkturm, von wo sich sogar die eine oder andere Sicht in die sonnenbeschienene Rheinebene ergibt, die an die 1000 m tief unter mir liegt. Der Aufstieg hat sich echt gelohnt für dieses einzigartige Erlebnis. Nun geht es auf schmalem, steinernem und wurzelbehaftetem Pfad immer an der Hangkante der Kleinen Grinde entlang.

Der Pfad wird bald steiler, steiniger und verwinkelter. Ich schiebe das Rad abwärts und gelange schließlich unterhalb an einen Forstweg und das Wanderheim Ochsenstall. Ich folge dem breiten Forstweg linkerhand abwärts. Der Westweg verschwindet gleich darauf rechterhand auf schmalem Pfad im Dickicht. Bis hinunter nach Unterstmatt ist es nicht mehr weit. Warum soll ich anstrengend dem Pfad folgen, wenn ich auch rollen kann. Der Tag wird heute noch lang genug. Der Pfad windet sich rechterhand um den 1003 m hohen Murkopf, mein Forstweg führt linkerhand um diesen herum. Wenig später rolle ich über die Skilifthänge und bin unten im unspektakulär scheinenden Unterstmatt an der Schwarzwaldhochstraße auf 927 m Höhe. Dort verziehe ich mich ob der kühlen Temperaturen gleich mal in eine Wirtschaft. Einen Stempel lasse ich mir geben.

Ab hier führt der Westweg erst einmal parallel zur Schwarzwaldhochstraße. Da ich mit der Fahrt über die Hornisgrinde bereits ein einmaliges Naturerlebnis an diesem Morgen hatte, werde ich auf den nächsten Kilometern vorerst Boden gutmachen und der Straße folgen. So rolle ich nun ziemlich zügig auf der eben bis leicht abwärts führenden Straße um den 1038 m hohen Hochkopf herum nach Hundseck mit seinen Wintersportanlagen auf 885 m Höhe und weiter nach Sand. Ich verlasse die Schwarzwaldhochstraße, die weiter nach Baden-Baden hinab führt. Am 826 m hoch gelegenen Hotel vorbei entere ich zusammen mit der Westwegraute den breiten Forstweg, der mich nordwärts weiter auf dem Hauptkamm des Nordschwarzwaldes entlang führt. Forbach im Murgtal ist laut Wegweiser noch 13 km entfernt. Aber die ganze Strecke bis dorthin kann ich dem Westweg nicht folgen, weil dieser wieder durch den Nationalpark führt, wo Radfahren nur eingeschränkt erlaubt ist. Außerdem spricht der Wanderführer wieder von steileren, felsigen Stücken beim Abstieg ins Murgtal. Und abwärts würde ich gerne rollen lassen.

Der breite Forstweg führt eben bis leicht steigend durch den überwiegend lichten Wald. Bald passiere ich das Naturfreundehaus Badener Höhe, welches abseits etwas oberhalb des Weges auf 875 m Höhe liegt, dann kann ich bereits den Friedrichsturm auf der 1003 m hohen Badener Höhe voraus entdecken. Der Westweg steigt mit dem Forstweg bis dort hinauf. Der Gipfel befindet sich bereits im Nationalpark und ich dürfte auch bis auf diesen fahren, allerdings dann nicht mehr weiter. Der Westweg führt dann auf einem steinigen Pfad zum Nachbargipfel Seekopf auf 1001 m Höhe, um dann steil auf einem felsigen Pfad zum Herrenwieser See abzusteigen. Bei meiner Planung hatte ich diese Situation bereits berücksichtigt. Am Herrenwieser Sattel folge ich vorerst dem Westweg noch ein kleines Stück auf einen Pfad durchs Unterholz. Damit kürze ich jedoch den Forstweg nur ein wenig ab. Schließlich stehe ich am Wegekreuz am Herrenwieser Sattel und folge hier dem hanggleichen Forstweg in östlicher Richtung. Nach Norden ergeben sich bald herrliche Blicke bis in die Rheinebene.

Schließlich erreiche ich am Badener Sattel die nächste markante Wegkreuzung mit Schutzhütte. Vom Forstweg weiche ich nun ab und nehme einen hanggleich verlaufenden Weg, der zwar auch breit, aber dafür modriger ist und auch zum Teil viel Geäst aufweist. Schließlich gelange ich an den Seebach und treffe hier auf einen vernünftigen Forstweg. Einem hanggleich verlaufenden zugewachsenen Weg könnte ich zum Herrenwieser See folgen, allerdings käme dann noch ein steiler Abstieg hinzu. Letztlich käme ich mit dem Westweg auf den Forstweg, der den Seebach begleitet. Daher überlege ich nicht lange und folge diesem Forstweg bereits ab hier. Zügig geht es auf Schotter nun hinab.

Minuten später tauchen Westwegrauten auf und ich rolle gemütlich entlang des quirligen Baches. Der heutige Westweg führt direkt am Ufer der Schwarzenbachtalsperre entlang, der größten Wasserfläche im Nordschwarzwald. Mein antiker Wanderführer beschreibt den Wegverlauf noch oberhalb dieser. Ich bin froh, in der jetzigen Reiserichtung unterwegs zu sein. Denn als ich an die Stelle komme, wo der antike Wanderführer mich über den Seebach geschickt hätte, stehe ich vor den Überresten einer einstigen Brücke. In der entgegengesetzten Reiserichtung hätte ich nun dumm aus der Wäsche geschaut und alle Taschen und das Rad einzeln hinüber bugsieren müssen. Dies kann ich mir nun sparen und stattdessen der heutigen Wegführung folgen.

Kurz darauf kommt die silbrig glänzende Wasseroberfläche der Talsperre in mein Blickfeld. Aber ich fahre nicht allzu lange am Ufer entlang, schon steigt ein breiter Forstweg wieder langsam aufwärts. Schnell gewinne ich an Höhe, passiere auf 675 m den Johannesbrunnen und die Jägerlochhütte mit einem letzten prächtigen Blick auf den mächtigen See und erreiche bei der Fahrt durch den tiefen, stillen Wald eine weitere Schutzhütte am 749 m hohen Wegscheid. Ab hier beginnt nun laut Wanderführer ein spannender und kraftraubender Abstieg durch ein romantisch-stilles Seitental nach Forbach ins Murgtal über 450 hm. Ich eruiere in der Karte, ob es eventuell von hier eine ökonomischere Abfahrt über dieses gesamte Gefälle in den Ort gibt. Aus einem Internetbericht eines Mountainbikers weiß ich, dass dieser den Anstieg von Forbach zum Wegscheid auch auf einer anderen Strecke abgemildert hatte.

Diese Variante möchte ich nun probieren und folge daher entgegen der Westwegraute einem nordwärts führenden Forstweg in Richtung Büchet. Am Wegekreuz Büchet verbleibe ich in der Richtung auf dem abwärts führenden Weg. Es ergeben sich tolle Blick ins Murgtal. Zügig geht es nun immer weiter abwärts, irgendwann kommt eine Asphaltdecke dazu. Ich fahre enge Kurven und bin beinahe nur noch am Bremsen. Diese ewig lange Rollerei ist zwar schön und erholsam, geht aber ganz schön auf die Handgelenke. Schließlich entwickelt sich der Weg zu einem richtigen Sträßchen und ich rolle bereits im Ort steil abwärts bis in die Altstadt. An der Ortsdurchgangsstraße unten gegenüber vom Rathaus bleibe ich stehen. In der Touristeninformation im Rathaus hole ich mir einen Stempel und rolle dann langsam hinunter zur Murgbrücke.

Ich nehme die außergewöhnliche überdachte hölzerne Murgtalbrücke, die offensichtlich nach historischem Vorbild aufgebaut worden ist und auf 305 m Höhe liegt. Allerdings hatte ich hier auch das Murgtaltor, ein weiteres Westwegportal, erwartet, finde aber nichts dergleichen. Zum Glück habe ich bereits einen Stempel des Ortes. So friedlich, wie das kleine Flüsschen jetzt vor mir liegt, kommt mir gar nicht der Gedanke, dass es jedoch für den tief eingeschnittenen Canyon verantwortlich ist, der mir diesen immensen Ab- und Aufstieg abverlangt. Die soeben verlorenen 750 hm muss ich wiedergewinnen. Ich eruiere Alternativen zu dem steilen, felsigen Aufstieg des Westwegs über den Latschigfelsen. Ich kann auch einen offensichtlich einfacheren Wegverlauf identifizieren, der mir zum Teil von dem vorhin erwähnten Mountainbiker im Netz vorgeschlagen wurde. Denn definitiv kann ich keiner Strecke folgen, die dieser mit seinem Mountainbike in Huckepack absolviert hatte.

Ich folge der Straße nordwärts und entdecke nun direkt das vorhin vermisste Tor. Dort hole ich mir den entsprechenden Stempel. Ein letzter Blick zurück auf Forbach mit der markanten Johanneskirche, dann folge ich einer gleich ansteigenden Straße hinein nach Gausbach, welches am östlichen Ufer der Murg gegenüber Forbach liegt. Die Westwegraute weist kurz darauf noch vor der Kirche des Ortes rechterhand auf einen abzweigenden Fußweg. Hier beginnt der Panoramaweg von Gausbach, der jedoch anstrengend sein soll. Bei der Planung hatte ich festgestellt, dass es unterschiedliche Varianten des Westwegs und E 1 durch den Ort gibt, die sich alle wieder treffen. Daher verbleibe ich auf der Straße, passiere die Kirche und lasse die letzten Häuser schließlich am Friedhof hinter mir. Vor mir erstreckt sich ein traumhaftes Bergwiesental. Linkerhand kann ich bereits diverse Schotterwege in die Berge führen sehen. Auf einem davon wird der Westweg in den Anstieg verschwinden. Kleine hölzerne Hütten stehen überall verstreut und kunstvoll errichtete Steinmauern durchziehen die Wiesen. Ein sogenanntes Heuhüttental, wie es typisch für die Gegend ist, liegt vor mir. Einwanderer aus Tirol brachten diese Bauten mit. Mein Schotterweg zumindest führt jetzt rechterhand des Tales bergauf.

Ich müsste dem Westweg nun durch das Tal folgen, verbleibe jedoch auf dem Schotterweg, der an der rechten Talkante verbleibt und in einer langgezogenen Serpentine aufwärts zum Wald führt. Im Bogen des Fahrweges steht ein seltsamer Stein mit dem Antlitz eines Teufels, der von einer alten Legende berichten soll. Der Weg zieht jetzt immer weiter an der Waldkante hinauf, ein Ausläufer des Heuhüttentals folgt mir. Immer zugewachsener liegen die Wiesen linkerhand und steiler, schließlich undurchdringlich für Mensch und Tier. In früheren Zeiten, als diese Hütten noch tatsächlich genutzt wurden, sah es hier vermutlich etwas anders aus. Ich ziehe immer weiter im Wald aufwärts, mittlerweile habe ich weniger Sichten ob der hochwachsenden Bäume. An Wegkreuzungen kann ich mich gut orientieren, die Richtung Latschigfelsen und Draberg ist stets gut angegeben.

Irgendwann sind linkerhand im Wald auf einer gegenüberliegenden Höhe Felsen zu erkennen. Dies könnten Abschnitte des Latschigfelsens sein. Zumindest sieht es dort nicht danach aus, dass man mit dem Rad so gemütlich vorankäme, wie ich hier auf dem breiten Forstweg. Mein Wanderführer spricht von Spitzkehren zwischen den Felsen hindurch. Zwischen mir und der Felsenlandschaft befindet sich das tief eingeschnittene Kauersbachtal. Schließlich erreiche ich eine Schutzhütte oberhalb des Tals, befinde mich nun bereits oberhalb der 700 m. Auf der Höhe verbleibend käme ich nun laut Karte und Wegweisung direkt geradeaus zum Latschigfelsen. Aber auch von dort stände mir noch der Weg über den Draberg bevor. Von der Schutzhütte hier gibt es laut Karte einen zwar längeren Weg, der jedoch um den Draberg herum führt. Ich schlage diesen mäßig ansteigenden Weg ein und bekomme bald darauf noch herrliche Blicke zurück ins Murgtal. Jetzt offenbart sich erst richtig der volle Höhenunterschied ins Tal. Zwischendurch gibt es verwachsene Wege, die laut Beschilderung direkt auf den Draberg führen, ich verbleibe jedoch immer auf dem guten Forstweg. Schließlich geht es beinahe eben an der Hangkante entlang bis zum Steinernen Brückle, man fühlt sich wie in Schweden inmitten der unendlichen Wälder. Nun erwartet mich ein recht steiler Aufstieg zur Wegkreuzung an der 954 m hoch gelegenen Prinzenhütte. Gut 20% hat mein Tacho angezeigt. Hier treffe ich nun wieder auf die Westwegraute, die Raute des Mittelwegs konnte ich schon an der vorherigen Wegkreuzung entdecken. Dieser Weg wird nun kurzzeitig meinen Weg begleiten. Dobel, das nächste Zwischenziel, ist laut Wegweiser noch 18 km entfernt und bis dorthin werde ich jetzt dem letzten langgezogenen Schwarzwälder Höhenzug meiner Reise folgen. Ob dies nun der letzte entscheidende Anstieg des Westwegs für mich war? Ich befinde mich wieder auf der Kammlage.

Ich folge dem Forstweg nun nordwärts leicht aufwärts, Alte Weinstraße nennt der sich. Kurz vor dem Hohlohturm folge ich der Westwegraute auf eine Wegspur, die durch den Tann direkt zum Kaiser-Wilhelm-Turm führt. Da der Himmel bedeckt und die Sicht nicht wirklich berauschend ist, spare ich mir den Aufstieg. Der Turm ähnelt dem von der Badener Höhe wie ein Ei dem anderen. Der Wegweiser hier am Turm gibt an, dass der Westweg nun am Hohlohsee, einem Moorgebiet im Naturschutzgebiet, vorbei nach Kaltenbronn führt, wo sich ein Infozentrum befinden soll. Für Dobel sind 17 km Entfernung angegeben. Kaltenbronn liegt in einer Senke, daher hatte ich bei der Planung schon angedacht, diesen Abstecher auszulassen. Außerdem führt der E 1 in meinem antiken Wanderführer auch direkt auf der Höhe weiter. Offensichtlich ist Kaltenbronn zu damaliger Zeit keinen Abstecher wert gewesen. Ein Geodätischer Referenzpunkt befindet sich hier am Hohlohturm auch, 985 m Höhe gibt der an. Mit einem Aufstieg auf den Turm könnte ich also ein letztes Mal auf meiner Reise die 1000 Meter überschreiten. In allen folgenden Berglandschaften, seien es der Odenwald, der Taunus oder der Westerwald, werde ich nicht mehr höher kommen. Ich mache es aber dennoch nicht.

Ich verbleibe also in der bisherigen Richtung und rolle auf einem schmaleren Weg leicht abwärts, schließe wieder auf den zuvor verlassenen breiten Forstweg auf, die Alte Weinstraße, und überquere bald eine Straße. Eine Schutzhütte, die Schwarzmißhütte, steht hier. Ein vernünftiger Schotterweg bringt mich nun durch den gar nicht mehr dichten Wald. Eigentlich befinden sich hier auf dem Hochplateau nur einige windgeplagte kleinere, knorrige Bäume. Eventuell hat hier ja auch das Orkantief Lothar gehaust, wie an der Schwarzwaldhochstraße. Bald führt eine Schneise rechterhand weg, ich verbleibe geradeaus. Ich rolle eben bis leicht fallend durch die karge Landschaft. Die dichten, rauschenden Nadelwälder, die ich heute sonst so erlebt hatte, sind vielleicht vorbei?

Schließlich erreiche ich eine Wegkreuzung, wo ich spitzwinklig nach rechts abbiege, die Westwegraute war zu sehen. An der folgenden Kreuzung befindet sich die Kreuzlehütte auf 892 m Höhe. Aus südlicher Richtung kommt der Westweg von Kaltenbronn heran. Linkerhand führt ein unmarkierter Weg über die Hochfläche nordwärts. Ich hatte bewusst die Westwegraute ignoriert, denn mein antiker Wanderführer weist noch diesen direkten Weg über das Plateau. Warum der Westweg aktuell einen anderen Verlauf hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich wende mich nordwärts und rolle zügig auf dem vernünftigen Weg entlang von etlichen alten Grenzsteinen. An der 915 m hoch gelegenen Langmartskopfhütte kommt dann die Westwegraute wieder hinzu. Mein Forstweg führt nun großzügig über die hochmoorige Fläche zwischen dem 942 m hohen Langmartskopf und dem 947 m hohen Lerchenstein hinüber. Dann weist die Raute auf einen schmalen, mitunter steinigen Pfad. Diesem folge ich bald steil abwärts führend durchs Gesträuch und erreiche unterhalb auf 876 m Höhe einen guten Hangweg und die Hahnenfalzhütte.

Dem Fahrweg folge ich nun mit teils guter Aussicht nach Nordwesten. Der Westweg weicht im Prinzip gleich wieder auf einen aufwärts führenden steinigen Pfad ab. Da es hier laut Karte so viele im Hang verlaufende Wege gibt, verbleibe ich vorerst auf meinem. Die Höhenlinien sind auf meiner Karte gut zu erkennen und so folge ich an Abzweigungen stets dem hanggleich verlaufenden bzw. abwärts führenden Weg. Schließlich befinde ich mich sogar auf einem asphaltierten Stück, welches als Radweg ausgewiesen ist und langsam wieder aufwärts führt. So langsam spüre ich, dass meine Tour durch den Schwarzwald sich dem Ende neigt, auch wenn es bis Pforzheim noch etliche Kilometer sind.

Am Weithäuslesplatz auf 822 m Höhe habe ich den Westweg wieder erreicht, der immer wieder versucht hat, nahe des Kamms zu verbleiben. Nun ist hier bereits Pforzheim mit 31 km Entfernung angegeben. Mein Gefühl hat mich also nicht getrogen, das Ende des Westwegs wird greifbar. Folge ich nun dem Westweg auf grasbewachsenem Schotter oder dem asphaltierten Radweg Richtung Dobel? Ich wähle den Radweg, da beide halbwegs parallel am 856 m hohen Lerchenkopf entlang durch den nochmals tiefen Nadelwald führen. Ich erreiche die Stierhütte unterhalb des 797 m hohen Stierkopfes und verbleibe geradeaus. Schnell habe ich bei sanftem Gefälle Dobel erreicht und rolle auf einer langen Geraden in den Kurort ein. Der Westweg kommt irgendwann von rechts hinzu und hat dort im Wald sicher auch des Dobeler Westwegportal passiert, denn ich habe es nicht mehr entdecken können. Linkerhand befindet sich noch ein im Wanderführer erwähnter Alter Wasserturm, jedoch rolle ich direkt in den Ort hinein.

Mit der nächsten Straße rolle ich also hinunter ins Ortszentrum auf 695 m Höhe und finde hier ein geöffnetes Café. Ich folge der Ortsdurchgangsstraße. Noch vor dem Ortsende folge ich einem Sträßchen rechterhand wieder hinauf zum Wald und tauche mit einem Forstweg, der auch als Radweg gekennzeichnet ist, in den Wald ein. Kurze Zeit später passiert dieser eine mächtige Blockhalde von Sandsteinblöcken, den Großen Volzemer Stein, auf 680 m Höhe. Sehr beeindruckend ist dies für mich nicht, obwohl er im Wanderführer als imposant beschrieben wird, daher rolle ich zügig weiter. An einer Kreuzung zweier Landstraßen komme ich dann zum Stehen, der Dreimarkstein und eine Schutzhütte befinden sich hier. Ich quere die Kreuzung und folge der Westwegraute auf einen Pfad in den gegenüberliegenden Wald. Aber anders, als es meine geplante Route vorsieht, holpere ich auf dem wurzelbewehrten, schmalen Pfad immer in Hör- und Sichtweite der Landstraße durchs Unterholz. Schließlich geht es wieder zurück zur Straße und laut Raute müsste ich nun auf der anderen Seite in den Wald rollen. Was soll das? Wurde hier der Weg verlegt? Keine Information deutete darauf hin? Ich studiere die Karte und beschließe, der Raute nicht weiter zu folgen.

Ich entere die Landstraße und folge dieser nordwärts. Wenn der gekennzeichnete Westweg wieder die Straße queren sollte, werde ich diesen verfolgen. Aber er tut es nicht. Der Wald öffnet sich und die Ortschaft Dennach liegt vor mir. Jetzt reicht es mir, dort will ich nicht entlang und folge daher einem Forstweg linkerhand in den Wald, eine gelbe Raute ist gekennzeichnet. An der nächsten Kreuzung halte ich mich rechts und dann kommt wieder eine rote Raute in Sicht. Ich folge einem guten Forstweg in direkter Nordrichtung zügig abwärts durch den Wald. Die Wegmarkierungen scheinen zwar älteren Datums zu sein, aber zumindest fahre ich jetzt wieder meiner geplanten Route folgend.

Ehe ich mich versehe, habe ich diverse Wege gequert, eine größere Wiesenlichtung passiert und stehe am Waldrand oberhalb einer Ortschaft auf 480 m Höhe, Straubenhardt müsste das sein. Hier stehen die Friedenslinde und ein Brunnen. Ich quere eine Straße und folge einem Schotterweg am Waldrand entlang, die Schwanner Warte, einen hölzernen Aussichtsturm, beachte ich gar nicht. Nach Erreichen einiger Grundstücke des Ortes führt mich dann eine Radwegmarkierung ostwärts in den Wald. Im leichten Auf und Ab führt der Fahrweg durch den Wald immer in Hörweite der nahen Landstraße. Dieses Wäldchen hat nicht mehr mit den endlosen Wäldern auf dem Hauptkamm des Schwarzwaldes gemein. Dieser Abschnitt Westweg kann nur dem Einlaufen dienen, für einen Fußwanderer wäre meine Reiserichtung vermutlich spätestens jetzt frustrierend. Für mich sind das notwendige Überführungskilometer. Aber ich will nicht undankbar sein. Die heutige Tagesetappe war ein weiteres Highlight.

Aber schon habe ich das nächste Wohngebiet erreicht und fahre an dessen Rand entlang. Schließlich weist die Westwegraute auf einen Wiesenhang, der jedoch mit Flatterband abgesperrt ist. Zuerst einmal genieße ich jedoch die Aussicht ins Tal auf Neuenbürg an der Enz. Die Enz verläuft hier im engen Bogen um einen Bergsporn herum, auf dem zwischen den Bäumen Schloss Neuenbürg herauslugt. Der Westweg führt laut meinen Recherchen dort hinüber und der Aufstieg führt auf Kopfsteinpflaster hinauf. Will ich den Aufstieg wirklich heute Abend noch unternehmen? Weiter geht es danach sowieso im Enztal. Erst einmal umgehe ich den abgesperrten Bereich und schiebe mein Rad vorsichtig den blätterbedeckten steilen Weg im Prallhang hinab. Immer rechterhand der Bebauung führt die Raute mich durch das dichte Grün, vielleicht eine Art Stadtpark, immer steil hinab.

Schließlich erreiche ich eine Anwohnerstraße und rolle hier vorsichtig immer noch steil abwärts bis hinunter zur Enz. Mit einer Brücke quere ich den Fluss und rolle in den Altstadtkern des Ortes. Ich habe mich entschieden, nicht hinauf zum Schloss zu fahren, sondern folge der Durchgangsstraße linkerhand durch den Ortskern. Ein Radwegzeichen leitet mich auch. Schließlich quere ich erneut die Enz, da der Radweg rechterhand des Flusses derzeit wegen Baumaßnahmen gesperrt ist. Der Radweg entlang der Straße führt mich nun weiter. Nahe des Bahnhofs unterquere ich eine stark befahrene Straße und folge einem Sträßchen unterhalb dieser entlang eines Gewerbegebietes. Der Westweg soll auf der anderen Enzseite verlaufen, aber noch gibt es keine Möglichkeit, dorthin zu gelangen.

Schließlich endet das Sträßchen und der Radweg folgt nun der Bundesstraße. An der nächsten Möglichkeit quere ich mit einer Straße den Fluss und nehme den ersten Pfad linkerhand in des Uferwäldchen. Mal erfrischend im Gegensatz zu den monotonen Nadelwäldern der letzten Tage ist dies ein junger Mischwald. Bald taucht auch wieder die erste Westwegraute auf. Langsam entferne ich mich immer weiter vom Uferbewuchs und folge den Wegen im Gelände aufwärts. Schließlich bin ich auf einem breiten Weg im Hang angekommen, der nun parallel zum Flüsschen verläuft. Noch einmal fahre ich durch ruhigen Wald, bevor ich das Ende des Westwegs in Pforzheim erreiche. Der Weg biegt dann in südlicher Richtung ab, aber nur um dem Geländeverlauf zu folgen. Der Pfatschbach hat hier ein Seitental in den Höhenzug geschnitten. Ich verfolge den Weg nach oben jedoch nicht weiter, sondern verbleibe auf dem höhengleichen Panoramaweg. Dieser führt bald wieder parallel zur Enz.

Ich folge dem Weg noch ziemlich lange, kleinere Pfade weichen nach oben oder unten ab. Bin ich noch richtig? Ich habe schon lange keine Rauten mehr entdecken können. Dann wirkt der Wald aufgeräumter, vereinzelt stehen rechterhand speziell angepflanzte Bäume mit Schildern davor. Eine Art Arboretum wird das sein, ich erkenne auch einen Mammutbaum. Schließlich komme ich an den Waldrand, unterquere eine Straße mit einem Tunnel und stehe im Pforzheimer Stadtteil Sonnenberg auf 340 m Höhe. Der Schwarzwald ist nun für mich Geschichte, zumindest in diesem Jahr. Ich folge meiner geplanten Route durch die Straßen des Stadtteils hinab zur Kirche. Der Westwegraute folge ich nicht, suche auch nicht nach dieser, da der aktuelle Westweg einen anderen Verlauf nimmt, als mein antiker Wanderführer beschreibt.

Unterhalb erreiche ich eine zum Feierabend gut befahrene Straße, quere die Bahnschienen und lasse die Straßenbrücke über die Nagold unbeachtet. Die Straße führt aufwärts und dann weicht ein Radweg ab. Ich folge diesem unter einigen großen Eichen entlang des Flusses. Der aktuelle Westweg führt noch über den Hämmerlesberg auf der anderen Flussseite, wo sich die Ruine Hoheneck befindet. Mein antiker Wanderführer kannte diesen Verlauf noch nicht und ich habe jetzt am Abend auch kein Interesse mehr an solchen Extratouren. Die Jugendherberge von Pforzheim befindet sich aufwärts der Nagold und ist für mich kein lohnenswertes Ziel. Ich steuere nun die Altstadt an und werde mir dort etwas suchen.

Eine der folgenden Fußgängerbrücken über die Nagold nutze ich nun und fahre dann rechtsseitig des Flusses unter Bäumen Richtung Zentrum. Schließlich führt der Radweg aufwärts zur B 463 und die Würm, ein Nebenfluss der Nagold, liegt voraus. Dort am Kupferhammer sollen die drei Hauptwanderwege des Schwarzwaldes starten, West-, Mittel- und Ostweg. An einer Ampel quere ich die Straße und finde hier die Goldene Pforte, das Pforzheimer Westwegportal, auf 252 m Höhe. Ich lasse mein Rad stehen und stiefele die Treppe hinauf. Ich schieße Fotos und stempele dann noch mein Heft ab. Ich steige wieder auf mein Rad und quere erneut die Straße.

Linkerhand der Straße folge ich dem begleitenden Radweg über die Würmbrücke und fahre dann durch den linkerhand befindlichen Park. Mit der nächsten Straßenbrücke wechsle ich wieder die Flussseite und fahre danach weiter entlang der Nagold auf zumeist Fußwegen. Ich fahre langsam und schaue mich interessiert um. Ein weiterer Park wird durchquert, ich quere schließlich eine größere Straße und verfolge weiter meine Kartenroute. Dann passiere ich ein Kirchengebäude, die Herz-Jesu-Kirche. Ich quere die Enz und fahre über einen größeren Platz. Dann quere ich eine stärker befahrene Straße und stiefele längs von Galeria Kaufhof in die Innenstadt. Schließlich erreiche ich den Hauptbahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

A 5 Abfahrt Achern, dann Landstraße hinauf zur Schwarzwaldhochstraße (B 500), dort zum Mummelsee.

Parken

Parkplätze am Mummelsee vorhanden.

Koordinaten

DG
48.596765, 8.201496
GMS
48°35'48.4"N 8°12'05.4"E
UTM
32U 441125 5382939
w3w 
///geöffneten.ruhe.empfindlicher
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Trekkingrad oder Mountainbike (auch mit Gepäck).

Fragen & Antworten

Frage von Stefan Bürkle · 04.10.2020 · Community
Ist es erlaubt auf dem Westweg mit dem MTB zu fahren
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Antwort von Dirk Neubauer  · 05.10.2020 · Community
Es gibt Abschnitte des Westwegs, die nicht mit dem Rad befahren werden dürfen. Diese liegen in den Naturparks des Schwarzwaldes. In meinen Etappen des E 1 habe ich auf diesen Abschnitten Alternativen befahren. Auf der von mir beschriebenen Route bin ich keinen Radverboten begegnet. Weiterhin gibt es Abschnitte, die sich schwerlich mit dem Rad meistern lassen. Auch diese habe ich in der Mehrheit vermieden.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
77 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
1.938 hm
Abstieg
2.685 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Gipfel-Tour Von A nach B

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