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Start Touren Welser Höhenweg – Etappe 4. Vom Albert-Appelhaus über den Schönberg zur Ischler Hütte
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Wanderung empfohlene Tour Etappe 4

Welser Höhenweg – Etappe 4. Vom Albert-Appelhaus über den Schönberg zur Ischler Hütte

· 1 Bewertung · Wanderung · Totes Gebirge
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    Foto: Markus Hepp, ÖAV Sektion Wels
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m 2000 1800 1600 1400 1200 12 10 8 6 4 2 km
Albert-Appel Haus (1663 m) - Wildensee - Rinnerkogelsattel - Ahnenschacht - Wildenkogel / Schönberg (2093 m) über Schönberg Ostgrat – Ischlerhütte (1368 m)
schwer
Strecke 13,3 km
7:00 h
850 hm
1.120 hm

Gehdauer: ca. 6,5 - 8 h

Es geht wieder in größere Höhen und kargere Gegenden. Diese Tour ist definiert durch die atemberaubende, stille Schönheit des Wildensees mit dem sich dahinter auftürmenden Rinnerkogel (1952 m), dem weiteren Verlauf über weite Karstfelder sowie dem königlichen Anstieg über den Schönberg Ostgrat auf den Wildenkogel / Schönberg, der einen Rückblick über die gesamte hinter uns liegende Tour bietet, und langsam den morgigen Abstieg ins Rettenbachtal einläutet. Bad Ischl lässt sich bereits erahnen, die blauen Seen des Salzkammergutes liegen wie Saphire unter uns.

Autorentipp

Keine Eile, jedoch baldiger Aufbruch ist auf dieser Tour geboten, zumal der Weg nach dem Rinnerkogelsattel auf den Schönberg und zur Ischlerhütte noch lange ist.

Eine Besteigung des Rinnerkogels bietet sich aufgrund der guten Erreichbarkeit vom Rinnerkogelsattel (ca. 30 min)  an, wenn der späte Vormittag stabiles Wetter verheißt.

Profilbild von Wolfram Sterrer
Autor
Wolfram Sterrer 
Aktualisierung: 13.05.2020
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schönberg, 2.090 m
Tiefster Punkt
Ischler Hütte, 1.365 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Unbedingt rechtzeitige Reservierung auf den Hütten empfohlen!

Bitte die Schneebedingungen am Plateau unbedingt bei den Hüttenwirten vor Beginn der Überschreitung erfragen!

Bei Schlechtwetter nur ortskundigen und sehr routinierten Bergwanderern empfohlen!

Bitte zu dieser Etappe ausreichend früh aufbrechen, idealerweise nicht nach 08:00 Uhr!

Ausreichend Flüssigkeit mitführen!

Empfohlene Jahreszeiten aufgrund der Schneesituation am Plateau des Toten Gebirges:

Juli, August, September, eventuell Oktober (je nach Hüttenöffnung)

Trittsicherheit: Es handelt sich um eine hochalpine Überschreitung, sehr gute Trittsicherheit ist erforderlich!

Start

Albert-Appelhaus (1.632 m)
Koordinaten:
DD
47.693092, 13.870162
GMS
47°41'35.1"N 13°52'12.6"E
UTM
33T 415220 5282807
w3w 
///darstellenden.vollkommene.offen

Ziel

Ischler Hütte

Wegbeschreibung

Gehdauer: ca. 6,5 - 8 h

Zu einer der zwei langen Etappen des Welser Höhenweges brechen wir möglichst bald auf um 07:30 Uhr, um ausreichend Zeit für Pausen zu haben, und weil wir wissen, dass gerade im Hochsommer am späteren Nachmittag die Gewitterwahrscheinlichkeit steigt. Der erste Anteil des Weges gestaltet sich durch vereinzelte Lärchenwälder und alpine Vegetation, welche im Morgentau glänzt, sehr erfrischend. Nach ca. 1h Gehzeit öffnet sich die Landschaft imposant zu dem atemberaubend schönen Anblick des Wildensees und seines Berggegenstückes, dem Rinnerkogel. Herrlich klar, tiefblau und eiskalt erscheint uns das stille Wasser, und wir bereuen später, dass wir uns zu keinem Sprung in diesen klaren See entschieden haben. Unsere Pause an diesem schönen Ort dauert nicht lange an, und schon beginnt der Aufstieg zum Rinnerkogelsattel, der eine weitere Stunde (oder 1,5) in Anspruch nimmt. Am Rinnerkogelsattel ist der kurze Abstecher auf den Rinnerkogel (1952 m) durchaus empfehlenswert, wenn das gute Vorankommen bis zu diesem Zeitpunkt es erlaubt.

Wir orientieren uns nun an den Felsmarkierungen auf dem immer plattiger werdenden Gelände. Der Blick in das nördliche Salzkammergut ist weit, schon erkennen wir erstmals wieder die Heimat, in den uns am nächsten Tag der Zug wieder bringen wird.

Nach dem Karstplattengelände, welches uns weitere 2 Stunden abverlangt, wird der Weg schlussendlich stetig steil. Die Abzweigung nach links zum Schönberg Ostgrat über den kleinem Wehrkogel könnten wir als Alternative wählen. Diese lassen wir jedoch aus, halten uns rechts, bis nach ca. 30 Minuten die nächste Abzweigung nach links zum Schönberg Ostgrat kommt (auf Höhe des Ahnenschachtes). Wir folgen also den Tafeln des Welser Höhenweges, der uns auf den Schönberg Ostgrat leitet. Dieser ist, unter fallweiser Zuhilfenahme der Hände, eine überaus einfache Kraxelei, die auch an den wenigen, etwas steileren Stellen drahtseilversichert ist. Etwa 45 Minuten nach der Abzweigung zum Ostgrat erreichen wir den Wildenkogel, den wir angesichts des gut besuchten Schönberggipfels (2093 m) als Gipfelplatz auserwählen. Schließlich sind wir nach dieser grandiosen Überschreitung die Ruhe bereits etwas gewöhnt :-)  Wie Smaragde liegen die Seen des westlichen Salzkammergutes unter uns, und wir philosophieren über das Paradoxon der so nahen und doch so fernen Heimat. Leise pfeift der Wind, und Dohlen landen, um einen Nachmittagsschmaus zu erhaschen.

Schließlich steigen wir nach dem fünfminütigen Übergang auf den Schönberggipfel ab in Richtung Ischlerhütte.

Dieser Abstieg zieht sich über weitere 1,5 Stunden durch Latschengelände, und wir sind froh, als wir schlussendlich die auf der wunderschönen, wildromantischen Ischleralm gelegenen Ischlerhütte (1368 m) erreichen. Die sympathische Hüttenwirtin empfängt uns mit zwei herrlich kühlen Bierflaschen, und das Glück nimmt auch angesichts des Abendessens nicht ab. Wir wissen, der Welser Höhenweg neigt sich bald seinem Ende zu, aber es ist ein schöner, idyllischer Ausklang.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.693092, 13.870162
GMS
47°41'35.1"N 13°52'12.6"E
UTM
33T 415220 5282807
w3w 
///darstellenden.vollkommene.offen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 15/1, Totes Gebirge, West 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

- Alpenvereinskarte Totes Gebirge Mitte & Alpenvereinskarte Totes Gebirge West

- Rucksack ca. 50l

- Feste Bergschuhe

- Regen - und Thermokleidung, Wechselshirts und Wechselunterwäsche etc.

- Flüssigkeitsbehältnisse für insg. 3-4 l

- Kopfbedeckung und Sonnencreme

- Trocken – und Haltbarnahrung

- Stirnlampe + Ersatzbatterien

- Biwaksack

- Wanderstöcke

- Obligatorisches: Erste Hilfe Packerl, Hüttenschlafsack, AV – Ausweis, Blasenpflaster, etc…

Basic Equipment for Hiking

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Diese Ausrüstungsliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient nur als Anregung, was eingepackt werden sollte.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Franek Bartnik
19.08.2020 · Community
Wahrscheinlich die längste Etappe vom ganzen Höhenweg. Auf dem Weg gibt es auch viele Kühe, die manchmal den Durchgang erschweren. Leider gab es ein Gewitter im letzten Abschnitt, weshalb wir einen Umweg um den Schönberg genommen haben (zuerst Richtung Hochkogelhaus und dann links halten zu der Ischler Hütte).
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Gemacht am 13.08.2020
Foto: Franek Bartnik, Community
Foto: Franek Bartnik, Community
Foto: Franek Bartnik, Community
Foto: Franek Bartnik, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,3 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
850 hm
Abstieg
1.120 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

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