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Mehrtagestour empfohlene Tour Etappentour

Weitwanderweg 02 Zentralalpenweg Ostteil

Mehrtagestour · Randgebirge östlich der Mur
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ÖAV Sektion Weitwanderer Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Gert Gasperin
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Seckau außen
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Vom Kettentalkogel (2.252 m)
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Aussicht vom Knaudachtörl (2.009 m)
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
  • / Ausblick Mößnakar
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
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    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 -500 500 400 300 200 100 km

Der Zentralalpine Weitwanderweg 02 wurde 1978 seiner Bestimmung übergeben und verdient in seinem westlichen Teil die Bezeichnung alpine Höhenroute. Ganz am Alpenostrand geht es allerdings noch durch Flach- und Hügelland sowie voralpines Gelände. Er durchmisst die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg, berührt die Nationalparke Donau-Auen und Hohe Tauern.

schwer
Strecke 569,1 km
227:00 h
29.275 hm
26.922 hm

In dieser Etappentour sind die Etappen des Ostteils des Zentralalpenwegs wie im Band I des Führers "Österreichischer Weitwanderweg 02", Eigenverlag der ÖAV-Sektion Weitwanderer, bis zur Grenze zwischen Niederen und Hohen Tauern (Tappenkarseehütte) vollständig angelegt.

Der Westteil des Zentralalpenwegs ab der Tappenkarseehütte (Band III des Führers "Österreichischer Weitwanderweg 02") wird nach und nach in einer eigenen Etappentour eingepflegt: Zentralalpenweg Westteil.

Es gibt auch eine "gletscherferne" Variante des Westteils ab Tappenkarseehütte (Band II des Führers "Österreichischer Weitwanderweg 02"), diese ist vorläufig nicht Teil der Tourenbeschreibung.

Autorentipp

Der Zentralalpenweg ist mit Sicherheit der Königsweg unter den österreichischen Weitwanderwegen, ja vermutlich auch der Königsweg der gesamten Ostalpen. Er durchquert ganz Österreich in unmittelbarer Nähe zum Alpenhauptkamm, wobei einige der bekanntesten Gipfel Österreich am oder nahe am Weg liegen. Jeder Weitwander- und Bergbegeisterte mit ausreichend Freizeit sollte sich eine Begehung - Kenntnisse im alpinen Gelände vorausgesetzt - nicht entgehen lassen!
Profilbild von Sebastian Beiglböck
Autor
Sebastian Beiglböck
Aktualisierung: 31.03.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.751 m
Tiefster Punkt
117 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Ab Knittelfeld alpines Gelände, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Konditionell teilweise sehr anspruchsvoll (auch schon im Alpenvorland).

Weitere Infos und Links

Aktuelle Informationen zu den österreichischen Weitwanderwegen siehe http://www.alpenverein.at/weitwanderer/

Start

Hainburg a. d. Donau (160 m)
Koordinaten:
DD
48.147505, 16.941582
GMS
48°08'51.0"N 16°56'29.7"E
UTM
33U 644417 5334518
w3w 
///trifft.einweisung.glasklar

Ziel

Tappenkarseehütte

Wegbeschreibung

Hainburg a. d. Donau (161 m) - Rosalia (748 m) - Krumbach (539 m) - Wetterkoglerhaus (1.743 m) - Alpl (967 m) - Mixnitz (447 m) - Speikkogel (1.988 m) - Knittelfeld (638 m) - Hohentauern (1.274 m) - Hochschwung (2.196 m) - Planneralm (1.588 m) - St. Nikolai im Sölktal (1.127 m) - Breitlahnhütte (1.070 m) - Preintalerhütte (1.657 m) - Gollinghütte (1.641 m) - Ignaz-Mattis-Hütte (1.986 m) - Franz-Fischer-Hütte (2.018 m) - Tappenkarseehütte (1.820 m).

Für Teilbegeher mit jeweils rd. 1 Woche oder auch weniger Zeit kann der östliche Teil des Zentralalpenwegs sinnvoll in folgende Abschnitte unterteilt werden, die sich an Höhenlage und Anspruch der Touren sowie an Hüttenöffnungszeiten und Verkehrsverbindungen orientieren:

  • Die Etappen 1-7 bis Mönichkirchen im niederösterreichischen und burgenländischen Flach- und Hügelland können grundsätzlich ganzjährig mit leichtem Schuhwerk und leichter Ausrüstung begangen werden (von Wien auch meist gut als Tagestouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar). Die höchsten Erhebungen erreichen rund 700 m. Vereinshütten gibt es in diesem Abschnitt keine, es muss in Gasthöfen und Pensionen übernachtet werden.
  • Die voralpinen Etappen 8-14 vom Wechsel über die Fischbacher Alpen und das Grazer Bergland bis zur Gleinalm nach Knittelfeld können meist gut von ca. Mai bis November schneefrei begangen werden. Hier ist zwar leichtes Schuhwerk noch ausreichend, trotzdem kommt man schon mit subalpinem Gelände bis zu einer Seehöhe von knapp 2.000 m in Berührung und sollte dementsprechend ausgerüstet sein. Ideale Zwischenunterbrechung ist in diesem Abschnitt Mixnitz (Etappe 11, Südbahn). Die Hütten in diesem Abschnitt haben oft ganzjährig geöffnet (siehe Etappenbeschreibungen).
  • Die teils einsamen Etappen 15-21 in den Seckauer, Rottenmanner und Wölzer Tauern bis St. Nikolai im Sölktal führen bereits durch alpines Gelände und sind in der Regel zwischen Juni und Oktober ohne viel Schneeberührung begehbar. Höchste Erhebung ist der Kleine Bösenstein mit knapp 2.400 m. Festes Schuhwerk und volle Bergausrüstung (inkl. warmer Kleidung und Biwaksack) werden dringend angeraten. Günstigste Zwischenunterbrechung ist der Passort Hohentauern (Etappe 17), in den tief eingeschnittenen Tälern der Niederen Tauern sind die Zustiege außerhalb der Sommersaison (dann tw. Tälerbus) oft sehr lange. Hütten sind in diesen Gebirgsgruppen rar, unbedingt gut planen, evtl. sind auch Biwaks einzukalkulieren.
  • In den Schladminger und Radstädter Tauern im Zuge der Etappen 22-30 bis zum Murtörl kratzt man bereits am hochalpinen Gelände, hier ist die Begehung üblicherweise auf die Monate Juli bis September beschränkt. Der Schnee hält sich hier schon deutlich länger als in den östlicheren Niederen Tauern. Entsprechend eingeschränkt auch die Hüttenöffnungszeiten. Auf dem Greifenberg überschreitet man die 2.600-m-Grenze, umliegende Gipfel erreichen fast schon 3.000 m. Feste Bergschuhe und volle Bergausrüstung (inkl. warmer Kleidung und Biwaksack) sind Pflicht, nach Schlechtwettereinbrüchen können auch im Sommer bei manchen Übergängen Pickel und Steigeisen notwendig werden! Gut unterbrochen werden kann im Raum Schladming (gute Tälerbusverbindungen) und am Radstädter Tauernpass (Etappe 27). Wer von dort im Rahmen einer Teilbegehung weiter geht, könnte auch gleich in die Hohen Tauern vorstoßen (günstig: Hannoverhaus / Tauernbahn ab Mallnitz), da die Tappenkarseehütte verkehrsmäßig nur schlecht erreichbar ist.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Siehe bei den jeweiligen Etappenbeschreibungen.

Grundsätzlich wird den Begehern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, da die Rückholung des Autos am Ausgangspunkt oft nur mit großem Aufwand oder auch gar nicht am selben Tag möglich ist.

Anfahrt

Die Stadt Hainburg liegt an der Donau zwischen Wien und Bratislava im Industrieviertel in Niederösterreich in unmittelbarer Nähe zur slowakischen Grenze und ist die östlichste Stadt Österreichs.

Die Tappenkarseehütte liegt im Salzburger Land im Talkessel des Tappenkarsees an der Grenze zwischen Niederen und Hohen Tauern. Die Zufahrt ist über das Kleinarltal nahe Zell am See möglich.

Details siehe bei den jeweiligen Etappenbeschreibungen.

Parken

Siehe bei den jeweiligen Etappenbeschreibungen.

Koordinaten

DD
48.147505, 16.941582
GMS
48°08'51.0"N 16°56'29.7"E
UTM
33U 644417 5334518
w3w 
///trifft.einweisung.glasklar
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Österreichischer Weitwanderweg 02 (Zentralalpenweg) Band I, 109 Seiten, Eigenverlag der ÖAV-Sektion Weitwanderer, erhältlich bei Freytag & Berndt, 1010 Wien, Wallnerstraße 3, www.freytagberndt.at, Tel.: +43/1/533 86 85-16.

Kartenempfehlungen des Autors

Siehe bei den jeweiligen Etappenbeschreibungen.

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Ausrüstung

Wander- oder Bergschuhe, übliche Wanderausrüstung und evtl. Trekkingstöcke, Biwaksack. In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte-, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon (Euro-Notruf 112), ausreichend Flüssigkeit, Wanderkarte der Region.

Dringend empfohlen sei dem modernen Weitwanderer, sich dem Trend zu ultraleichter Ausrüstung anzuschließen. Zahlreiche Hersteller bieten heute besonders leichte und trotzdem funktionelle Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände an. Der sinnvollste und kostengünstigste Tipp ist allerdings, überflüssige Bekleidung und Ausrüstung gar nicht erst mitzunehmen. Ohne jedoch auf die entsprechenden Sicherheitsreserven zu verzichten, stets nach dem Motto: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig".

Besonders positiv auf die Kondition wirkt sich auch aus, das Schuhwerk dem zu erwartenden Gelände anzupassen. So können viele Etappen im Osten je nach Gewohnheit auch z.B. mit Geländelaufschuhen oder Multisportschuhen begangen werden. Der Rucksack sollte inkl. Wasser und Tagesproviant bei Übernachtung in Hütten und Pensionen nicht mehr als 10 kg wiegen und ein Volumen von 25-35 Litern haben - sonst hat man einfach mehr mit, als man wirklich braucht ;) .

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
569,1 km
Dauer
227:00 h
Aufstieg
29.275 hm
Abstieg
26.922 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour

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von Sebastian Beiglböck,   alpenvereinaktiv.com
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Strecke 14,6 km
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Aufstieg 1.025 hm
Abstieg 818 hm

Unterhalb des Radstädter-Tauern-Hauptkamms führt diese Etappe immer näher an die Hohen Tauern heran.

von Sebastian Beiglböck,   alpenvereinaktiv.com
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Aufstieg 355 hm
Abstieg 547 hm

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von Sebastian Beiglböck,   alpenvereinaktiv.com
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von Gert Gasperin,   alpenvereinaktiv.com
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von Gert Gasperin,   alpenvereinaktiv.com
empfohlene Tour Schwierigkeit leicht Etappe 33
Strecke 28,8 km
Dauer 7:00 h
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Variante 02A Nachdem wir in Seigendorf genächtigt haben, führt unser Weg auf der heutigen Etappe nach Zagersdorf, Draßburg, Mattersburg und ...

von Gert Gasperin,   alpenvereinaktiv.com
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
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