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Bergtour

Weißspitze (3300m) über Garaneberköpfe

Bergtour · Osttirol
Profilbild von Alexander  Thaler
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Alexander Thaler
  • Kreuz-, Tulp- und Zopetspitze.
    / Kreuz-, Tulp- und Zopetspitze.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Lasörlinggruppe von der Eisseehütte.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Weißsptitze und Seewandspitze (Bildmitte) von der Moräne.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Die steilen Südhänge der Seewandspitze.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Edelweiß oberhalb des Eissees.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Eissee in der Mulde unterhalb der Steilstufe.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Edelweiß auf der Seewandspitze.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Blick zu Kl. und Gr. Hexenkopf.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Tiefblick vom Gipfelkreuz der Seewandspitze zum Eissee.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Jenseits des Wallhornkamms zeigen Gr. Happ und Gr. Geiger ihre abweisenden Flanken.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Blick vom Gipfel zum Venediger.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Weißspitze über dem Garaneberkees.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Vorderer Seekopf.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Auf der anderen Seite des Frosnitztörls gleitet der Blick zur Kristallwand.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Panorama des westlichen Teils der Venedigergruppe.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Gipfelkreuz der Weißspitze.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Blick über die Seeköpfe bis zum Hocheichham.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Tief unten leuchtet der Eissee.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Seewandspitze über dem Eissee.
    Foto: Alexander Thaler, Community
  • / Gr. Hexenkopf über der Steilstufe die von der Moräne herabführt.
    Foto: Alexander Thaler, Community
m 3500 3000 2500 2000 1500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Selten begangener Anstieg auf die aussichtsreiche Weißspitze, die beinahe ohne Gletscherkontakt erreicht werden kann.
schwer
18,6 km
7:00 h
1750 hm
1750 hm
Landschaftlich sehr schöne Überschreitung der Seewand- zur Weißspitze. Von der Weißspitze erhält man außerdem einen beachtlichen Rundumblick in die ganze Venedigergruppe.

Autorentipp

Die Runde kann sehr gut mit den Seeköpfen oder dem Kl. Hexenkopf verbunden werden.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Weißspitze, 3300 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Walhorner Mähder, 1685 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Spät im Jahr ist speziell im Gipfelbereich auf Schneefelder zu achten.

Wegbeschreibung

Aufstieg zur Seewandspitze

Vom Parkplatz aus folgt erst einmal der Schotterstraße für zwei Kehren, bis der Fußweg zur Bodenalm abzweigt, welche bereits nach wenigen Minuten erreicht ist. Von der Bodenalm geht es nun wieder entlang der Schotterstraße taleinwärts. Nach einer kleinen Quelle zweigt nach rechts ein Fußweg ab, der parallel zur Straße zur Wallhorner Alm führt. Hier überquert man nun den Timmelsbach und folgt dem erst einmal flachen Weg zur Eisseehütte. Es dauert aber nicht lange und das Gelände wird ordentlich steil, der Steig führt hier in Serpentinen neben beachtlichen Wasserfällen hinauf. Wieder durch offeneres Gelände geht es das letzte Stück zur Hütte empor. Hier folgt man nun nicht den Wegweisern in Richtung Wallhorntörl, sondern dem Weg der rechts der Hütte zum Eissee führt. Über eine steile Wiese erreicht man eine Gletschermoräne, die man schräg quert. So erreicht man einen steilen Abbruch oberhalb des farblich beeindruckenden Eissees, über dem die gut sichtbare Seewandspitze thront. Im Hochsommer muss man hier geradezu aufpassen, kein Edelweiß zu zertreten. Um zur Seewandspitze zu gelangen, folgt man nun dem Bach in nordöstlicher Richtung. Hier gibt es zwar keinen richtigen Weg mehr, gelegentliche Pfadspuren und vereinzelte Markierungen findet man aber sehr wohl. In der SSO-Flanke der Seewandspitze führt der Pfad in einer breiten Rinne durch loses Geröll und steile Grasschrofen Richtung Gipfel. Dessen Gipfelkreuz erreicht man am besten, indem man sich im letzten Teil tendenziell links hält. Einige Meter weiter befindet sich mit 3022m auch der höchste der Seewandspitze (früher auch Unterer Garaneberkopf genannt). Von hier hat einen perfekten Blick über den Eissee hinaus zur Kreuzspitze und weiter nach Süden.

Über den Oberen Garaneberkopf zur Weißspitze 

Von der Seewandspitze steigt man über eine kleine Felsstufe (I) auf ein Blockfeld ab. Dieses führt über eine kleine Scharte bis zum Rand des Garaneberkeeses. Diese kaum merkliche Erhebung wird manchmal als Oberer Garaneberkopf bezeichnet. Man folgt nun dem westlichen Rand des Gletschers, bis man unterhalb des Kammes auf den Steig aus südwestlicher Richtung stößt. Hier geht es nun gewöhnlich über ein Schneefeld etwa 50m hinauf, bis man auf Felsen trifft. Dem Steig folgend geht es durch teils recht loses Geröll und über etwaige Schneefelder zum Grat empor. Von hier sind es nur noch einige Meter in festem Fels, bevor die von zwei Gipfelkreuzen gekrönte Weißspitze (3300m) erreicht ist. Von hier hat einen einwandfreien Blick in die Venedigergruppe, vom Eichham über den Großvenediger bis hin zur Rötspitze im Westen. Auch nach Süden hin bietet sich mit der Lasörlinggruppe und den Dolomiten im Hintergrund ein fantastisches Panorama.

Abstieg

Im Abstieg folgt man zunächst dem Aufstiegsweg aufs Garaneberkees hinab, von wo aus man nun dem markierten Pfad in Richtung Wallhorntörl folgt. Man kann die Strecke signifikant abkürzen, indem in südlicher Richtung direkt in die Grube unterhalb des Wallhorntörls absteigt (nicht markierter Steig). Nun kann man entweder dem markierten Pfad, oder alternativ über den Eissee absteigen. Dazu folgt man von Mulde aus dem Bach nach Südosten. Sobald man einen Steilabbruch erreicht, sollte man sich unbedingt rechts (also in westlicher Richtung) halten, denn hier führt ein schmaler Pfad vom Eissee herauf. So lässt sich der sehenswerte See ohne nennenswerte Schwierigkeiten oder Umwege erreichen. Vom Eissee folgt man einfach dem markierten Weg entlang des Timmelsbaches, der nebst des mäandernden Baches zur Eisseehütte führt. Diese sei mit hervorragender Küche und freundlichem Personal unbedingt als Einkehrtipp empfohlen! Ab hier folgt der Abstieg auf dem Aufstiegsweg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Über Lienz oder den Felbertauerntunnel nach Matrei i.O., von dort ins Virgental nach Prägraten (Ortsteil Wallhorn), über mehrere Kehren zum Parkplatz Wallhorner Mähder.

Parken

Gebührenpflichtiger, großer Parkplatz am Ausgangspunkt (Parkscheinautomat mehrere Kehren vor dem Parkplatz neben der Straße).

Koordinaten

DG
47.022430, 12.399101
GMS
47°01'20.7"N 12°23'56.8"E
UTM
33T 302352 5210939
w3w 
///abruf.leiht.erlebten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Bergausrüstung inkl. festem Schuhwerk, evtl. Steigeisen (wegen etwaige Schneefelder).

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Outdooractive Redaktion
29.10.2015 · Community
Hallo Alexander, vielen Dank für die ausführliche Tourenbeschreibung und die schönen Bilder! Wieder eine TOP-Tour!
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,6 km
Dauer
7:00h
Aufstieg
1750 hm
Abstieg
1750 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour versicherte Passagen Kletterstellen

Statistik

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