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Weissmies Überschreitung

Hochtour · Wallis
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Dominik Schittny 
  • Einfacher Wanderweg durch einen lichten Lärchenwald
    / Einfacher Wanderweg durch einen lichten Lärchenwald
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Almagellertal mit dem Berghotel Almagelleralp
    / Almagellertal mit dem Berghotel Almagelleralp
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Weiter oben wird die Landschaft felsdurchsetzter
    / Weiter oben wird die Landschaft felsdurchsetzter
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Die Almagellerhütte ist bereits zu erkennen, hinter dem Wegweiser Dri Horlini
    / Die Almagellerhütte ist bereits zu erkennen, hinter dem Wegweiser Dri Horlini
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Grandiose Aussicht auf Rimpfischhorn, Allalinhorn, Alphubel und die ganze Mischabelgruppe von der Hütte aus
    / Grandiose Aussicht auf Rimpfischhorn, Allalinhorn, Alphubel und die ganze Mischabelgruppe von der Hütte aus
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Wegweiser zum Weissmies, im Hintergrund der Portjengrat
    / Wegweiser zum Weissmies, im Hintergrund der Portjengrat
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • Der erste Blick auf das morgige Ziel mit Gipfel, Vorgipfel und Südgrat
    / Der erste Blick auf das morgige Ziel mit Gipfel, Vorgipfel und Südgrat
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • / Blick auf das Weissmies vom Zwischbergenpass
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  • / Die beeindruckende Mischabelgruppe mit Täschhorn, Dom, Lenzspitze und Nadelhorn
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  • / Das Weissmies immer im Blick über Schutt, Geröll und Schneefelder...
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  • / Sonnenaufgang mit dem Portjenhorn im Morgenrot
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  • / Auf dem Firnfeld sind wir nicht alleine unterwegs
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  • / Blick zurück zum Zwischenbergenpass
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  • / Von links nach rechts: Monte Rosa Massif, Strahlhorn, Rimpfischhorn und Allalinhorn
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  • / Gradkraxelei in der beeindruchenden Alpinlandschaft. Gerade noch unter den Wolken die Almagellerhütte.
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  • / Meist leichte Kletterei...
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  • / ...zwischendruch aber auch etwas steiler
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  • / Beim Blick zurück dominiert das Portjenhorn
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  • / Schneekuppe auf dem Westgrat des Weissmies
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  • / Monte Rosa Massif mit Signalkuppe, Zumsteinspitze, Dufourspitze und Nordend, im Hintergrund der Liskamm
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  • / Am Ende des Klettergrates vor dem Firngrat. Im Hintergrund Sonnighorn und Plattenhorn, dahinter das Stellihorn.
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  • / Ein Firngrat führt zum Weissmies-Vorgipfel
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  • / Blick zurück zum Vorgipfel und dem spektakulären Verbindungsgrat
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  • / Bei der Besteigung des ersten 4000ers ist ein Gipfelfoto Pflicht!
    Foto: Dominik Schittny, Community
  • / Aussicht auf Lagginhorn vorne und Fletschhorn hinten. Im Hintergrund die Berner Alpen.
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  • / Aussicht in Richtung Süden...
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  • / Steiler Abstieg durch dieses Seracfeld
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  • / Querung des Triftgletschers
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  • / Die Mischabelgruppe vom Gletscher aus gesehen
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  • / Blick zurück zum Weissmies mit zwei Bergsteigern auf dem Nordgrat
    Foto: Dominik Schittny, Community
2000 2500 3000 3500 4000 4500 m km 2 4 6 8 10 12

Ein eher leichter jedoch sehr abwechslungsreicher 4000er. Im Aufstieg Firnfelder und ein Klettergrat und im Abstieg eine Gletschertour unter anderem durch ein Seracfeld. Vom Gipfel schweift der Blick auf das Monte Rosa Massif, die Mischabelgruppe, das Fletschhorn, die Berner Alpen und noch viele weitere Berge.
mittel
14,2 km
7:07 h
2377 hm
946 hm

Am 24. Juli 2016 um kurz nach 10 Uhr begannen wir in Saas-Almagell mit dem Aufstieg zur Almagellerhütte. Zu neunt nahmen wir den wenig steilen Weg in Angriff, der durch einen lichten Lärchenwald führte. Nach dem Kreuzen einer alten Suone und dem Vorbeigehen an einem Wasserfall erreichten wir bald die Baumgrenze und traten in das Almagellertal ein. Bis zum Berghotel Almagelleralp folgte der leicht begehbare Wanderweg dem Almagellerbach.

Nach einer kleinen Verpflegung im Berghotel folgten wir dem Hüttenweg weiter bergauf. Je höher wir kamen desto besser wurde die Sicht auf Sonnighorn und den Rotblattgletscher. Obwohl die Landschaft um uns herum immer steiniger wurde hatten wir dem Weg folgend keine steilen Passagen zu bewältigen. Mal ging es gerade, dann wieder im Zick-Zack aber immer mit einer regelmässigen Steigung. Auf 2784 Metern erreichten wir einen Wegweiser von dem aus die SAC-Hütte erstmals gesichtet wurde. Die letzten 110 Höhenmeter bis zum heutigen Tagesziel waren schnell bewältigt.

Kaum bei der sicheren Herberge angekommen begann es zu regnen. Bereits beim Aufstieg hatten wir einige Tropfen abbekommen, jetzt waren wir aber froh über das Dach über dem Kopf. In der gemütlichen Almagellerhütte hatten wir genügend Zeit uns ein Bisschen auszuruhen und als sich gegen Abend die Sonne wieder zeigte konnten wir die herrliche Gebirgslandschaft und ein tolles Bergpanorama geniessen.

Am nächsten Morgen marschierten wir noch lange vor Sonnenaufgang um viertel vor fünf von der Hütte ab. Stirnlampen benötigten wir keine da der Halbmond genug Beleuchtung bot um auf den Zwischbergenpass zu wandern. Der Weg dorthin verlief anfangs auf einem Pfad, gegen Ende aber auch über Steinplatten, durch Schutt und über einzelne Schneefelder. Beim Pass angelangt verliessen wir den Wanderweg und gingen nach Norden in Richtung Weissmies.

Nach einer kurzen Gratwanderung bewegten wir uns in der Flanke östlich des Südgrates weiter. Wir durchquerten Schneefelder und überschritten Schuttablagerungen bis wir bei einem herrlichen Sonnenaufgang, der die umliegenden Berge in ein weiches Morgenrot tauchte, die Steigeisen anschnallten und anseilten. Von jetzt an bewegten wir uns hauptsächlich im Firn, der weiter oben immer steiler wurde. Oben am Firnfeld angekommen ging es wieder ohne Steigeisen dem Südgrat entlang.

Der Grat war zu Beginn nicht sehr steil, wurde mit der Zeit aber etwas anspruchsvoller. Während dem Kraxeln genossen wir das beeindruckende Panorama und bestaunten die vielen Berggipfel die von hier aus zu sehen waren. Ab und zu forderte eine Kletterstelle im zweiten Grad etwas Aufmerksamkeit, dennoch konnte der Aufstieg voll und ganz genossen werden.

Oben am Felsgrat angekommen wurden die Steigeisen wieder angeschnallt und über ein Firnfeld wurde der Vorgipfel des Weissmies erreicht. Von dort aus folgte noch ein Highlight dieser Tour, die Begehung des Firngrates, der vom Vorgipfel zum Gipfel führte. Auf 4017 Metern über Meer angelangt zeigte sich ein tolles Panorama und auch der Blick auf Laggin- und Fletschhorn. Nach einer ausgiebigen Pause und einigen Gipfelfotos brachen wir zum Abstieg durch die Nordwestflanke auf.

Der erste Teil des Abstieges verlief dem Westgrat entlang. Später stiegen wir in die steile Nordwestflanke ab. Der Schnee war weich und teilweise rutschig, daher war bei den steileren Abstiegsstellen Vorsicht geboten. Beim Abstieg musste schliesslich auch ein Seracfeld durchquert werden. Dabei gingen wir über Spalten und zwischen hohen Eistürmen hindurch, ein zwar riskanter aber sicherlich auch sehr spektakulärer Wegabschnitt. Hinter den Seracs wurde es gleich viel flacher und jetzt galt es nur noch den Triftgletscher zu queren. Lediglich am Rande des Gletschers wurden wir nochmals etwas gefordert. Hier galt es vom Gletscher herunter zu gelangen wozu ein mit grossen Felsbrocken belegter Gletscherabschnitt durchquert werden musste. Danach führte ein breiter Weg direkt zur Bergstation der Hohsaasbahn, wo meine erste und absolut geniale Sommerhochtour endete.

Schwierigkeit
II, 45°, PD mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
4017 m
Tiefster Punkt
1671 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 30 m
Erstbegehung
Ende August 1855 durch Jakob Christian Heusser und Peter Joseph Zurbriggen

Sicherheitshinweise

Beim Abstieg über die Normalroute wird auf dem Gletscher ein Seracfeld durchstiegen. Dabei besteiht die Gefahr von Eisschlag.

Ausrüstung

Hochtourenausrüstung mit Klettergurt, Seil, Pickel und Steigeisen

Weitere Infos und Links

http://www.almagellerhuette.ch

Start

Saas-Almagell Post (1671 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.094256, 7.957668
UTM
32T 419427 5105048

Ziel

Hohsaas

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Visp und von dort aus mit dem Zug nach Saas-Almagell Post (Umsteigen in Saas-Grund Post).

Von Hohsaas mit der Gondelbahn nach Saas-Grund Bergbahnen und von dort mit dem Bus nach Visp. Weiter mit dem Zug.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
II, 45°, PD mittel
Strecke
14,2 km
Dauer
7:07 h
Aufstieg
2377 hm
Abstieg
946 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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