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Watzmann-Überschreitung

· 1 Bewertung · Bergtour · Berchtesgadener Land
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Ev Supertramp
  • Watzmann von Berchtesgaden
    / Watzmann von Berchtesgaden
    Foto: Ev Supertramp, Community
  • / Watzmann von Berchtesgaden
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  • / beim Watzmannhaus
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  • / Hochkalter
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  • / Richtung Hocheck
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  • / Hocheck
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  • / Blick von Hocheck auf Mittelspitze
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  • / Schönfeldspitze im Steinernen Meer
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  • / Rückblick zum Hocheck
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  • / Blick von der Mittelspitze zum Hocheck
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  • / Aufstieg Richtung Südspitze
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  • /
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  • / Gehabschnitte
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  • / Blick von der Südspitze auf Mittelspitze und Watzmannfrau
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  • / Blick aufs Wimbachgries und Großen Hundstod
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  • / Rückblick auf Südspitze und Schuttfeld
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  • /
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  • / Blick auf den Abstiegsweg
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  • /
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  • / Rückblick vom Goldbründl auf Südspitze
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m 2500 2000 1500 1000 500 20 15 10 5 km
Schöne und anspruchsvolle Tour, die man an einem, zwei oder drei Tagen gehen kann. Sehr gute Wetterbedingungen und ausreichend Kondition, Trittsicherheit und Bergerfahrung notwendig.
schwer
Strecke 23,2 km
10:00 h
2.426 hm
2.426 hm
2.697 hm
628 hm
Die Tour startet von der Wimbachbrücke bei Ramsau, von dort geht es hinauf zum Watzmannhaus. Anschließend weiter zum Hocheck, hier sollte die Tour für alle nicht 100% fitten Menschen enden. Von dort über die Mittelspitze zur Südspitze, dann folgt der lange Abstieg hinab ins Wimbachgries, anschließend über die Wimbachgrieshütte den 8km langen Weg zurück zur Wimbachbrücke. Die Gehzeit variiert stark, Bergläufer schaffen es teilweise in ca. 5-6h, "normale" Menschen brauchen meist etwas zwischen 10 und 14 Stunden.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.697 m
Tiefster Punkt
628 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Watzmann-Grat ist kein Klettersteig! Die Sicherungen sind keineswegs durchgängig, lediglich einige schwere Stellen sind entschärft. Der Grat ist an den meisten Stellen sehr ausgesetzt und gefährlich, es sind also absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung notwendig. Geeignete Wetterbedingungen sind unbedingte Voraussetzung für die Überschreitung.

Weitere Infos und Links

Watzmannhaus:
https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/watzmannhaus

Wimbachgrieshütte:
https://www.wimbachgrieshuette.de/

Frühzeitige Reservierung notwendig, v.a. in der Wimbachgrieshütte!

Start

Wimbachbrücke (628 m)
Koordinaten:
DD
47.602690, 12.924733
GMS
47°36'09.7"N 12°55'29.0"E
UTM
33T 344012 5274229
w3w 
///story.familienname.grober

Ziel

Wimbachbrücke

Wegbeschreibung

Start ist bei der Wimbachbrücke bei Ramsau. Hier geht es vom linken Parkplatz aus einen relativ steilen Weg hinauf Richtung Watzmannhaus, es ist mit 4h beschildert. Der Weg ist ziemlich anstrengend, weil sehr steil. Auf 1400m kommt man zur Mitterkaseralm, ab hier geht es einen erdig-steinigen Waldweg hinauf. Bald gelangt man auf ein freies Feld mit einem Unterstand für Kühe, ab hier weiter bergauf. Man sieht nun bald den Kleinen Watzmann und den Vorgipfel vom Hocheck, außerdem das Watzmannhaus. Dorthin geht es in steilen Serpentinen hinauf. Wir haben 2h gebraucht, waren aber recht schnell. Vom Watzmannhaus geht es wiederum in Serpentinen hinauf, der zuerst sichtbare Gipfel ist nicht das Hocheck, es täuscht. Oben angekommen hat man erst ca. die Hälfte, man läuft noch eine Weile auf dem Rücken bis zum Hocheck. Es ist mit 3h beschildert, wir haben ca. 1,5h gebraucht. Bis hierher ist der Weg ohne größere Schwierigkeiten zu meistern, an einer Stelle ist zwar ein Stahlseil, alles in allem ist er aber nicht besonders stark ausgesetzt oder zum Klettern.
Beim Hocheck steht eine kleine Hütte, bei der man die Gelegenheit hat, die Gurte und Helme anzuziehen. Dann geht es auf dem Grat entlang Richtung Mittelspitze. Bis dorthin haben wir ca. eine Dreiviertelstunde gebraucht. Der Weg verläuft abwechseld auf dem Grat und auf der Westseite davon und ist insgesamt auch nicht sehr schwer, ein paar Kraxelstellen gibt es, aber die schwierigsten Stellen sind durch Stahlseile entschärft. Nun geht es weiter Richtung Südspitze.
Hier wird es schon etwas anspruchsvoller als bis zur Mittelspitze, der Weg ist ausgesetzter als vorher und es gibt mehr Kletter-/Kraxelstellen und einige Kamine. Die schwersten Stellen sind wiederum mit Stahlseilen entschärft, man kann sich also sichern, dennoch gibt es einige sehr ausgesetzte Stellen ohne Seil, an denen man sich keinen falschen Tritt erlauben kann. Der Weg verläuft abwechselnd östlich und westlich vom Grat, an ein paar Stellen auch direkt auf dem Grat. Nach ca. 1,5h erreichen wir die Südspitze, wo man sich gut ausruhen kann und einen herrlichen Blick auf den Königssee, das Steinerne Meer mit der Schönfeldspitze, den Großen Hundstod, das Wimbachgries mit dem Hochkalter sowie auf die Mittelspitze des Watzmanns sowie seine Frau und seine Kinder hat.
Nun sind wir zwar am letzten Gipfel angekommen, der mit 2712m einen Meter niedriger ist als die Mittelspitze, allerdings ist die Tour noch lange nicht geschafft: der Abstieg verlangt nochmal volle Konzentration! Hier geht es erst am östlichen Grat ein Stück entlang, dann zweigt der Weg nach rechts unten ab. Es geht durch steile Felsen bergab, hier sind immer noch einige Stahlseile. Wir haben den Gurt schon ausgezogen und man muss sich nicht mehr unbedingt einhängen, aber die Helme sind hier mehr als wichtig, da die Steinschlaggefahr in diesem Abschnitt besonders hoch ist. So klettern wir die Felsen hinunter, bis wir auf einem großen Geröllfeld rauskommen. Für uns ging das Stück super, weil wir einfach vollgas hinuntergerutscht sind, so ging es schnell vorbei. Danach kommt nochmal ein Kraxelabschnitt, wo es steil bergab geht und man sich sehr konzentrieren muss. Anschließend folgt ein sehr unangenehmer, steiler Weg hinab, halb Erde, halb Kies, bis man am Goldbründl rauskommt. Man kann zum Wasser im Schönfeldgraben hinabschauen, allerdings sollte man hier sehr vorsichtig sein und lieber nicht zu nah an den Abgrund gehen, da hier schon einige Leute abgestürzt sind. Auf der Wiese kann man aber eine schöne Pause machen. Ab hier geht es durch erdiges Gelände hinab bis zu den Latschen, dann durch die Latschen wieder auf erdigen Wegen immer weiter runter, an zwei Stellen gibt es noch Eisenketten zum Festhalten. Endlich gelangt man nach anstrengenden Stunden ins Wimbachgries, von wo aus es nur noch ca. 10-15min bis zur Wimbachgrieshütte sind. Wir haben von der Südspitze bis zur Hütte ca. 2,5h gebraucht.
Ab hier kann man sich entspannen: die 8km zur Wimbachbrücke ziehen sich zwar ziemlich und machen nicht mehr unbedingt Spaß, allerdings ist der Weg relativ breit und sehr einfach zu gehen, man muss sich also nicht mehr so stark konzentrieren wie vorher, sondern den Weg nur rumbringen. Wir haben von der Wimbachgrieshütte bis ins Tal knappe 1,5h gebraucht.
Insgesamt waren wir also knappe 10h - reine Gehzeit - unterwegs. Wir waren im Aufstieg recht schnell, auf dem Grat eher vorsichtig und im Abstieg mittelschnell. Generell sollte man unbedingt den Wetterbericht checken, bei Regen und Gewitter ist von der Tour abzuraten und gerade im Frühjahr und Herbst muss man bedenken, dass oben schon Schnee liegen kann und der Fels vereist sein kann, da der Watzmann doch sehr hoch ist. Generell sollte man möglichst früh losgehen, da die Tour doch sehr lang und anstrengend ist und gerade im Sommer oft nachmittags Gewitter aufziehen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Berchtesgaden Hauptbahnhof, dann mit dem Bus Richtung Ramsau bis Wimbachbrücke

Parken

Parkplatz Wimbachbrücke (sehr teuer, ca. 6€ pro Tag, 12€ für zwei Tage, Stand 2019)

Koordinaten

DD
47.602690, 12.924733
GMS
47°36'09.7"N 12°55'29.0"E
UTM
33T 344012 5274229
w3w 
///story.familienname.grober
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Feste Schuhe, Klettersteigset/Gurt+Karabiner etc., Helm unbedingt notwendig (Steinschlaggefahr)

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Harry A.
22.07.2021 · Community
Servus und dankeschön für das GPX. Ich habe die Gratwanderung im Sommer 2021 gemacht und ein Video zur Tour hochgeladen: https://www.youtube.com/watch?v=6qz44RyPxIQ
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Video: Harry A., Boulderaner

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,2 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
2.426 hm
Abstieg
2.426 hm
Höchster Punkt
2.697 hm
Tiefster Punkt
628 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

Statistik

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Strecke  km
Dauer : h
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