Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
1 Monat gratis Pro testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Wasserschloss Dellwig, Zeche und Halde Zollern, Volksgarten Lütgendortmund
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung

Wasserschloss Dellwig, Zeche und Halde Zollern, Volksgarten Lütgendortmund

· 1 Bewertung · Wanderung · Ruhrgebiet
Profilbild von Martin Sellenschütter
Verantwortlich für diesen Inhalt
Martin Sellenschütter
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Frank Vincentz / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Martin Sellenschütter, Community
  • /
    Foto: Frank Vincentz / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
  • /
    Foto: Frank Vincentz / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
  • /
    Foto: Linuxuser1 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Community
  • /
    Foto: Frank Vincentz / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Community
  • /
    Foto: Frank Vincentz / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)
m 400 300 200 100 10 8 6 4 2 km
Stadtnahe Rundwanderung im Naturschutzgebiet Dellwiger Bach mit der bewaldeten Halde Zollern und durch die waldreichen Volksgärten Bövinghausen und Lütgendortmund. Unterwegs können das Wasserschloss Haus Dellwig aus dem 16. Jahrhundert und die zwischen 1898 und 1905 errichtete Steinkohle-Zeche Zollern II/IV als eine der architektonisch bemerkenswertesten Steinkohle-Bergwerksanlagen des Ruhrgebietes besichtigt werden.
leicht
10,8 km
2:45 h
94 hm
94 hm

Das Wasserschloss Haus Dellwig wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance von der Familie von Dellwig erbaut und war bis 1727 ihr Stammsitz. Das Baudenkmal steht heute im Besitz der Stadt Dortmund. Die zweiteilige Schlossanlage besteht aus einem Herrenhaus, das in einer teichartigen, über 80 Meter breiten Gräfte steht, und einer nördlich vorgelagerten Vorburg. Die Gebäude liegen inmitten einer mehr als elf Hektar großen Grünanlage, deren alter Baumbestand auf einen ehemaligen Englischen Landschaftsgarten zurückgeht. Die dreiflügelige Vorburg stammt vom Beginn des 18. Jahrhunderts und besitzt eine Hufeisenform. Im Ostflügel ist das Heimatmuseum Lütgendortmund untergebracht. Von der Vorburg führt eine aus Ziegelsteinen errichtete Bogenbrücke zum Herrenhaus. Das weiß verputzte Haupthaus besteht aus zwei rechtwinklig aufeinanderstoßenden Gebäudetrakten aus Bruchsteinen mit Treppengiebeln und zwei Türmen it schiebergedeckten Welschen Gauben. Die zwei Geschosse erheben sich auf einem hohen Kellergeschoss mit Schießscharten direkt aus dem Wasser der Gräfte. Im östlichen Flügel findet sich die bislang älteste identifizierte Bausubstanz, die möglicherweise aus dem Vorgängerbau aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammt. Maueranker in Form der Zahl 1658 dokumentieren am südwestlichen Eckturm das Jahr seiner Fertigstellung.

Die Zeche Zollern II/IV ist ein stillgelegtes Steinkohlebergwerk im Nordwesten der Stadt Dortmund im Stadtteil Bövinghausen und heute einer von acht Museumsstandorten des dezentral angelegten LWL-Industriemuseums, das zugleich hier seinen Sitz hat. Zollern 2/4 entstand zwischen 1898 und 1904 als Musterzeche der Gelsenkirchener Berkwerks-AG (GBAG) unter dem Einfluss deren Direktors Emil Kirdorf. Die Architektur und Technik des Bergwerkes sollte wirtschaftliche Potenz und Modernität zum Ausdruck bringen. Zollern gehört zu den architektonisch bemerkenswertesten Bergwerksanlagen des Ruhrgebietes. Hinter dem Zechentor erstreckt sich ein großer baumbestandener Platz. Der vordere Bereich der Tagesanlagen erinnert an eine dreiflügelige barocke Schlossanlage im Stil des Historismus der Jahrhundertwende. Das rote Ziegelmauerwerk der sich an dem Idealbild der norddeutschen Backsteingotik orientierenden Gebäude des Architekten Paul Knobbe (1867–1956) wird durch Formsteine, Zierverbände und helle Putzfelder aufgelockert. Die zentrale Maschinenhalle enstand hingegen als eine mit Backstein ausgefachte Eisenfachwerk-Konstruktion nach dem Vorbild der Ausstellungshalle der Gutehoffnungshütte auf der Rheinisch-Westfälischen Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf 1902. Wie bei der Düsseldorfer Halle sorgte der Berliner Architekt Bruno Möhring (1863–1929) für die Ausschmückung der Maschinenhalle mit Details in Jugendstilformen, als deren Höhepunkt der Haupteingang mit farbiger Verglasung gelten konnte.

350 Meter südwestlich der Zeche befindet sich die Halde Zollern im Naturschutzgebiet Dellwiger Bach. Durch den zu Anfang des Bergbaues üblichen Bergeversatz erreicht die Halde nur unspektakuläre 15 bis 20 Meter Höhenunterschied zum Zechengelände. Jenseits der Bahntrasse entspringt der Dellwiger Bach im Volksgarten Bövinghausen als kleines Rinnsal. Schon auf zwanzig Bachmetern mündet ein weiteres Rinnsal in den Bach. Die Zuflüsse sind unter anderem: Waldbach (rechts), Rhaderholzbach (links), Volksgartenbach (rechts), Katzbach (rechts), Nockensiepen (links), Mühlenbach (links). Zwei Kilometer vor seiner Mündung in den Roßbach passiert er Haus Dellwig nördlich. Nachdem der lange Jahre verrohrte Dellwiger Bach wieder freigelegt wurde, hat die Halde am Bachlauf entlang einen tiefen Einschnitt. Die Halde ist stark bewaldet und bietet mit seinen für Bergehalden typischen Weichholzarten wie Pappeln, Robinien und Platenen auch Spechte eine Heimat. An den warmen Bahngleisen wächst der auffällig blau blühende Natternkopf. Unter den Birken am feuchten Bachlauf entlang findet sich der Birkenpilz. Durch die Bahntrasse ist die Halde vom südlich angrenzenden Volksgarten Lütgendortmund  getrennt. Der 6,5 Hekar große waldreiche Park wurde von 1907 bis 1910 nach Plänen des Landschaftsarchitekten Martin Peters angelegt und 1911 eröffnet.

 

 

 

 


 

 

 

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
133 m
Tiefster Punkt
85 m

Start

Bahnhof Lütgendortmund Nord (98 m)
Koordinaten:
DG
51.508470, 7.342632
GMS
51°30'30.5"N 7°20'33.5"E
UTM
32U 384982 5707673
w3w 
///abgleich.letzte.gleich

Ziel

Bahnhof Lütgendortmund Nord

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof Dortmund-Lütgendortmund Nord (RB 43 Dortmund Hbf - Dorsten)

Koordinaten

DG
51.508470, 7.342632
GMS
51°30'30.5"N 7°20'33.5"E
UTM
32U 384982 5707673
w3w 
///abgleich.letzte.gleich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,0
(1)

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,8 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
94 hm
Abstieg
94 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

  • 2D 3D
  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.