Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
1 Monat gratis Pro testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Wanderung in die Welt des ewigen Eises der Hohen Tauern
Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung

Wanderung in die Welt des ewigen Eises der Hohen Tauern

Wanderung · Osttirol
Profilbild von Carsten Orth
Verantwortlich für diesen Inhalt
Carsten Orth
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
  • /
    Foto: Carsten Orth, Community
m 3000 2500 2000 1500 1000 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Über die Johannishütte (2.121 m) und Defregger Haus (2.962 m) zum Schartl (3.042 m) Ausgehend von dem im hinteren Virgental gelegenen Hinterbichl erreicht man bequem per Hüttentaxi die Johannishütte. Von dieser bewirtschafteten Hütte bietet sich dem Wanderer das Erlebnis, in die Gletscherwelt des Großvenedigers auf unschwierigen Wanderwegen vorzudringen. Unendlich erscheinende Gletscher am über 3.000 m hohen Schartl stehen im krassen Kontrast zu der lieblichen Landschaft des hinteren Virgentals - und machen gerade deshalb diese Wanderung zu einem schönen Erlebnis.
leicht
Strecke 20,1 km
4:30 h
1.742 hm
1.742 hm
Aufstieg zum 3.042 m hohen Schartl Das Hüttentaxi fährt fast bis zur Johannishütte (2.121 m), ausdauernde Wanderer können natürlich auch den Fahrweg von Hinterbichl laufen, was jedoch die Tour um rund 4 Stunden verlängert. Die letzten Meter ab der Taxi-Endhaltestelle folgt man dem Fahrweg. Bereits sind die Schwarze Wand und das Rainer Horn in Sichtweite und geben uns bereits eine leise Vorahnung, welche herrliche Landschaft den Wanderer beim Defregger Haus erwartet. Nachdem wir die Johannishütte passiert haben, führt der Bergpfad unschwierig und meist leicht bis mäßig ansteigend in Richtung des Defregger Hauses. Angelegt ist der Weg auf der Seitenmoräne des ehemals großen Zettalunitz Kees Gletschers. Der Gletscherschwund in den Alpen kann in diesem Wandergebiet problemlos „besichtigt“ werden, auch wenn weiterhin umfangreiche Vergletscherung vorherrscht. Je näher man dem Defregger Haus kommt, desto stärker wird die Landschaft durch die Gletscher geprägt. Verstärkt wird dieser Effekt durch eventuell noch vorhandene Reste von Altschnee (oder gar Neuschnee). In diesem Fall verlangt der ansonsten einfache Wanderweg besondere Vorsicht beim Auf- und Abstieg. Die letzten Meter zum Defregger Haus sind nochmals etwas steiler. Bis zum so genannten Schartl (3.042 m) sind es nun nur noch 80 Höhenmeter. Oben angelangt, kann man sich einerseits mit der Besteigung eines Dreitausenders rühmen, andererseits - was ja wohl die Hauptsache ist! - hat man von hier eine geniale Aussicht auf die Gletscherwelt des Großvenedigers. Wer noch mehr Kondition und ausreichend Bergerfahrung hat, kann bis zum Mullwitzer Aderl aufsteigen. Dieser leichte Dreitausender liegt in der Verlängerung des Bergkammes. Der dorthin führende Weg ist jedoch schwieriger und erfordert absolute Trittsicherheit. Die Aussicht auf den Großvenediger bzw. die davor liegende Gletscherwelt laden indes bereits beim Schartl, das durch zahlreiche Steinmänner gekennzeichnet ist, zum Verweilen ein. Darüber hinaus kann man bei gutem Wetter die zahlreichen Seilschaften beobachten, die vom Venedigergipfel absteigen. Abstieg bis zur Johannishütte und Weiterweg ins Tal  Das auf 2.962 etwas unterhalb des Schartl liegende Defregger Haus ist unter der Regie des Österreichischen Touristenklubs, dem drittgrößten Bergsteigervereins des Landes, bewirtschaftet und bietet so eine Einkehrmöglichkeit. Wer auf der Hütte übernachten möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden und reservieren. Durch die zahlreichen Seilschaften, die auf dem Weg zum Großvenediger im Defregger Haus übernachten, ist diese des Öfteren bis auf die letzte Matratze ausgebucht. Von der Hütte aus ist innerhalb von wenigen Minuten ein weiterer Aussichtspunkt erreichbar (siehe Karte). Hat man sich wieder Richtung des Tals aufgemacht, so erreicht man die Johannishütte nach etwas anderthalb Stunden. Jetzt steht man vor der Wahl, wieder das Taxi für den Abstieg zu verwenden oder alternativ den Fahrweg bzw. den teilweise vorhandenen Pfad zu erwandern. Sollten jedoch alle Taxis ausgebucht sein, so bleibt dem müden Wanderer leider nur die letztere der beiden Möglichkeiten. ¤ Hilfreich für einen schnelleren Abstieg sind zweifelsohne die kleinen markierten Abkürzungen, die zwar stellenweise recht steil sind, allerdings den eigentlichen Abstieg etwas auflockern. Am "Gumpachkreuz" bietet sich dem Wanderer dann noch einmal die Möglichkeit, auf der Bank eine kleine Pause einzulegen - die Aussicht auf den Lasörling ist von diesem Aussichtspunkt beeindruckend. Wenige Höhenmeter weiter in Richtung Tal liegen zwei Steinbrüche. Auch wenn wir sie nur am Rand entlang passieren, bieten sie dennoch interessante Einblicke in die Geologie. Der zweite Steinbruch liegt nur noch etwa 10 Minuten von Hinterbichl entfernt. Nur noch ein kurzes Wegstück auf einem Forstweg trennt den Wanderer somit von dem Ziel und der verdienten Pause bis zum nächsten Wandertag. Fazit : Abgesehen vom Fahrweg, der sich mit dem Hüttentaxi vermeiden lässt, eine überaus lohnenswerte und landschafltich sehr reizvolle Wanderung

Autorentipp

Aussicht auf den Großvenediger Besteigung eines Dreitausenders Hochalpine Atmosphäre Beobachtung der Großvenediger-Seilschaften
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
3.043 m
Tiefster Punkt
1.350 m

Start

Koordinaten:
DD
47.018900, 12.339240
GMS
47°01'08.0"N 12°20'21.3"E
UTM
33T 297790 5210700
w3w 
///ausgefallen.betonung.taten

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.018900, 12.339240
GMS
47°01'08.0"N 12°20'21.3"E
UTM
33T 297790 5210700
w3w 
///ausgefallen.betonung.taten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
leicht
Strecke
20,1 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
1.742 hm
Abstieg
1.742 hm

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.